Sommerliche Friseurin

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Wollust Neugier Düsseldorf

Ich war heute beim Friseur. Da momentan nicht gerade Sommerwetter herrscht, war ich sehr überrascht, dass meine Friseurin ein sehr sommerliches Top anhatte. Auf den zweiten Blick bemerkte ich, dass sie nicht mal einen BH trug. Ich möchte beichten, dass ich beim Haareschneiden meinen Kopf immer ein bisschen geneigt habe, damit ich im Spiegel vor mir - immer wenn sie ihren Arm hob, um meine Haare zu schneiden, tolle Blicke auf ihre schönen Brüste hatte. Solche Tops sollte wirklich jede Friseurin anziehen. Ich habe mir sogar überlegt, ob ich nicht meine Haare färben lassen soll, um den Ausblick noch ein wenig länger genießen zu können. Aber wie heißt es so schön: Appetit holt man sich woanders, gegessen wird zu Hause.

Beichthaus.com Beichte #00029023 vom 09.06.2011 um 12:28:53 Uhr in Düsseldorf (19 Kommentare).

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Katzensprung

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Dummheit Mord Tiere Ernährung Malterdingen

Lange Zeit aß ich jeden Morgen auf dem Balkon mein Frühstück, da es draußen schön warm und sonnig ist. Teewurst auf Schwarzbrot gab es eigentlich immer, schnell gemacht und sehr lecker. Emil, der Kater aus der Wohnung nebenan, leistete mir bei meinem morgendlichen 5-Minuten-Frühstück oft Gesellschaft. Als Dank erhielt er von mir immer eine Messerspitze Teewurst, welche er genüsslich aufleckte. Die Wochen vergingen, Emil aß sein Frühstück so gut wie jeden Morgen mit mir zusammen. Eines Morgens vergaß ich das Brot auf den kleinen Tisch zu stellen und ging es holen. Als ich wieder kam, saß Emil auf dem Tisch und schlug sich seinen Bauch mit Teewurst voll. Ich schlug mit der Hand gegen die Fensterscheibe um ihn von der Teewurst abzubringen, doch er erschrak und sprang über den Balkon - dummerweise wohne ich im 4. Stockwerk. Ich schaute nach, wie es ihm ging, doch Emil zuckte nur noch kurz und starb dann. Seitdem kann ich meiner Nachbarin nicht mehr in die Augen sehen. Traurig bin ich nicht, weil ich ihr ihren Kater genommen habe, sondern weil ich jetzt morgens wieder alleine frühstücken muss. Ich hoffe, dass es einen Katzenhimmel gibt, in dem Emil so viel Teewurst essen kann, wie er will.

Beichthaus.com Beichte #00029022 vom 08.06.2011 um 22:00:03 Uhr in 79364 Malterdingen (Am Seiberg) (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wenn der Zensus Mann zweimal klingelt

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Hass Zorn Unreinlichkeit WG Studentenleben Köln

Ich (w) beichte, dass ich im Bezug auf meine Mitbewohner sehr rücksichtslos geworden bin. Gestern Nacht habe ich bis halb zwei meine Lieblings-Dance-Mix-CD mit voller Lautstärke gehört. Ich weiß, dass ich das auch über Kopfhörer hätte hören können, aber jeden morgen werde ich geweckt, weil meine Mitbewohnerin es nicht schafft, eine Tür mit der Klinke zu schließen. Stattdessen wird die Tür jedes Mal mit voller Kraft ins Schloss gehauen. Mein Mitbewohner kifft den ganzen Tag, was mir persönlich egal ist, wenn der ganze Mist nicht in meine frisch gewaschene Wäsche ziehen würde. Und wenn er wenigstens nicht high gewesen wäre, als der Zensus-Mann da war. Außerdem bin ich vor zwei Monaten gezwungener Maßen hier eingezogen. Die Wohnung wurde mir vom Studentenwerk zugeteilt, ich hatte kein Mitspracherecht und musste das Zimmer nehmen. Und es war so dreckig, das glaubt einem niemand. Vor allem Küche und Bad sahen ganz übel aus. Ich bereue, dass ich so rücksichtslos und abgestumpft geworden bin, weil sich das ja auch auf andere Bereiche des Lebens überträgt. Das tut mir dann gegenüber Unschuldigen Leid, wenn ich rücksichtslos handele. Mit meinen Mitbewohnern habe ich kein Mitleid und ich zähle die Tage, bis ich endlich hier wieder raus komme. Falls jemand für den Biologie-Unterricht oder eine Bachelorarbeit in Biologie Schimmelkulturen braucht, bei uns im Bad hat meine Mitbewohnerin knapp fünf Jahre ein schönes Exemplar herangezüchtet.

Beichthaus.com Beichte #00029021 vom 08.06.2011 um 20:20:42 Uhr in Köln (20 Kommentare).

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Büroaffäre

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Fremdgehen Morallosigkeit Verzweiflung Arbeit Chef Frankfurt

Ich beichte hiermit, dass ich (w/22) schon seit über einem halben Jahr mit meinem Chef (41) schlafe. Zwar nicht jeden Tag, aber fast jede Woche ein bis zwei mal! Es tut mir Leid für seine Freundin, er baut gerade ein Haus mit ihr. Ich weiß nicht, wie ich das beenden kann, ohne hinterher kündigen zu müssen. Ich weiß, dass es falsch ist, aber es gefiel mir am Anfang, aber jetzt habe ich jemanden kennen gelernt und es könnte etwas Ernstes daraus werden. Ich will nicht die Beziehung mit Lug und Trug beginnen. Mein Chef ist sehr temperamentvoll und ich traue ihm eigentlich so ziemlich alles zu, obwohl er meistens gerecht ist und er tut so ziemlich immer das Richtige. Ich weiß nicht weiter. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029020 vom 07.06.2011 um 19:09:01 Uhr in 60486 Frankfurt (Ludwig-Landmann-Straße) (21 Kommentare).

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Verhasstes Papakind

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Selbstverletzung Hass Falschheit Familie

Ich hatte eine komplizierte Kindheit. Mein Vater verließ meine Mutter und mich, als ich 7 Jahre alt war, weil er eine neue Frau kennenlernte, woraufhin meine Mutter in tiefe Depressionen verfiel. Ich habe meinen Vater abgöttisch geliebt, er war wirklich alles für mich. Ich war so gesagt ein Papa-Kind. Seine Erziehung war geprägt von Herzenskälte und absoluter Härte. Wer Gefühle zeigt, ist schwach. Das lehrte er mich auch mit Erfolg. Mein Vater hat nie verheimlicht, dass er puren Hass meiner Mutter gegenüber hegte, was mich als 7-Jährige natürlich völlig überforderte. Heute, wo ich es besser weiß, muss ich mir leider eingestehen, dass wir uns in Vielem gleichen, was mich immer wieder erschreckt.
Wir haben soviel Hass und Wut auf andere, dass wir es kaum schaffen, Menschen zu zeigen, dass wir sie gerne haben. Sie sogar lieben. Ich schließe relativ schnell mit Menschen ab, wenn ich mich verletzt fühle. Ich kann es kaum ertragen zu zeigen, dass mich etwas verletzt. Aber, nur weil ich mir dessen völlig bewusst bin, heißt das leider nicht, dass ich das abstellen kann.


Mit vielleicht 10 Jahren war ich diejenige, die die erwachsene Person im Haus war. Ich habe so gut es ging meine Mutter beschützt. Mir blieb auch nichts anderes übrig. Das war als Kind nicht leicht, zumal ich alle 2 Wochen, da besuchte ich meinen Vater, immer wieder fein runtergeputzt wurde. Dass ich so Fett bin, wurde immer mal wieder Thema zwischen ihm und seinen Freunden, obwohl ich daneben saß. Ich konnte nur nichts sagen. Ich war wie gelähmt. Ich war ein Kind!
Ich konnte ihm nie etwas Recht machen. Ich habe aus Frust alles in mich hineingefressen. Ich konnte spüren wie meine Haut am Bauch riss. Diese Dehnungsstreifen, die bei Schwangeren als Schwangerschaftstreifen bekannt sind. Das ist ein sehr ekelhaftes Gefühl. Ich kann es nicht beschreiben. Ich habe gefressen, bis ich kotzte. Ich habe mir die Fingernägel so weit abgefressen, bis sie bluteten. Noch schlimmer war das Händewaschen. Wenn die Haut weich wurde aufgrund des Wassers. Es tat so weh! Ich habe angefangen, Zigarettenstummel auf meinen Armen und Beinen auszudrücken. Ich habe mich absichtlich verletzt, weil ich diesem unglaublichen Druck einfach nicht mehr standhielt. Danach war ich für einen kurzen Moment einfach nur ich.


Meiner Mutter habe ich nie Vorwürfe gemacht. Sie konnte gar nicht anders zu diesem Zeitpunkt. Man ist halt ab einem gewissen Punkt auch einfach nur ein Mensch. Sie starb vor 6 Jahren. Mein einziger Anker. Sie alleine wusste, gegen was ich da ankämpfe. Was habe ich Gott verflucht! Er nahm mir alles! Ich habe nun mehr als 4 Jahre Therapie hinter mir. Ich bekomme es nur leider nicht aus meinem Kopf! Ich habe seit meiner Kindheit eine unglaubliche Wut, soviel Hass in mir. Wenn man in frühen Jahren bereits gelernt hat, dass es wichtig ist eine Maskerade zu spielen ist es schwer dies abzulegen. Ich musste gut gelaunt sein- den Schein wahren. Ich habe Menschen verscheucht, die ich wirklich geliebt habe. Und ja, ich bereue dies zutiefst! Der Gedanke daran schmerzt! Stattdessen hatte ich bisher Partner, wo ich wusste, dass es im Grunde nicht dass ist, was mich glücklich macht. Ich habe Menschen absichtlich weh getan, die ich liebte. Und es tut mir so Leid! Was in mir vorging, wusste keiner.


Fakt ist, dass ich nicht fähig bin eine Beziehung mit Liebe und Vertrauen aufzubauen, weil ich vorher bereits die Flucht antrete. Ich rede mir immer ein, dass ich stark bin, dass ich keinen brauche. Aber zugeben, dass ich traurig und einsam bin und nicht weiß, wohin ich gehöre, fällt mir so schwer. Selbst mir gegenüber. Für Außenstehende ist all dies vielleicht albern, völlig überzogen und sie können dies nicht nachvollziehen. Ich bin kein Dummchen und ich bin alles andere als naiv! Ich bin gerade wieder an einem Punkt, wo ich aufgeben möchte. Weil ich einfach nicht mehr die Kraft habe. Und, weil ich mich frage, warum ich mir das Leben selbst so schwer mache. Es scheint, als würde es wirklich Menschen geben, die fast schon schwebend durch ihr Leben gleiten und ich habe den Schlüssel für meinen Klotz am Bein so gut versteckt, dass ich ihn selbst nicht finde. Ich hasse alles, was mich umgibt. Oft habe ich mir gewünscht, nicht zu existieren. Und ich wünschte, dass ich den Mut hätte, meinem Vater/Erzeuger die gerechte Strafe für das zu geben, was er mir antat. Ob es gerichtliche Konsequenzen für mich hätte, ist mir egal. Ich habe nichts, was ich verlieren könnte! Trotzdem würde ich ihm verzeihen. Und dafür schäme und hasse ich mich unglaublich. Ich trete das mit Füßen, wofür ich seit über 20 Jahren kämpfe und ich verrate mich selbst und dafür hasse ich mich unglaublich!

Beichthaus.com Beichte #00029019 vom 07.06.2011 um 12:40:22 Uhr (19 Kommentare).

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