Durch Kaufsucht in die Schulden

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Sucht Verzweiflung Shopping

Ich (m/21) glaube, ich bin kaufsüchtig. Schon mit 18 Jahren habe ich mir direkt an meinem Geburtstag Papas Auto geschnappt und mir bei einem Anbieter ein nagelneues Telefon mit dem teuersten Tarif gekauft, um im Nachhinein den Gerätepreis zu sparen. Ich war damals Auszubildender zum Einzelhandelskaufmann mit monatlich etwa 400 Euro dabei, wofür 120 Euro an Handykosten draufgingen. Damals habe ich mit einem Kollegen ein Tonstudio aufgebaut und so gingen monatlich nochmals rund 200 Euro drauf für Baumaterial, PC, Software und so weiter.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ich bin damals im Juni 2011 arbeitslos geworden, der Handyvertrag lief und die Scheiße war perfekt. Ich habe also den Handyvertrag nicht mehr zahlen können, mir deshalb einen neuen Job gesucht und auch gleich ein neues Handy verkauft. Wieder mit teuerstem Vertrag. Kurz darauf wurde ich gekündigt, habe wieder mein Handy verkauft, mir einen neuen Vertrag und auch gleich ein neues Handy geholt. In der Zwischenzeit bin ich in eine eigene Wohnung gezogen und habe dort auf Rechnung alles Mögliche bestellt, unter Anderem DJ-Mischpulte für knapp 2.000 Euro und Weiteres mehr. Ich habe inzwischen Schulden in Höhe von knapp 20.000 Euro und kann es immer noch nicht sein lassen, mir Dinge zu kaufen, obwohl ich wieder bei meinen Eltern wohne. Ich habe sogar damals auf den Namen eines Freundes einen Vertrag bekommen, welchen ich nicht mehr bezahlen konnte. In ein paar Monaten ziehe ich mit meiner Freundin zusammen, die von der Kaufsucht nichts weiß, aber jedoch von den Schulden. Es tut mir alles sehr leid. Ich will mich doch ändern, aber ich weiß nicht mehr weiter.

Beichthaus.com Beichte #00030633 vom 30.12.2012 um 12:12:24 Uhr (11 Kommentare).

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Im Schwimmbad nach Kassenschluss

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Vandalismus Stuttgart

Im Schwimmbad nach Kassenschluss
Ich war neulich bei uns im Hallenbad. Es war schon kurz vor Kassenschluss und ich befand mich gerade auf dem Weg zur Umkleidekabine, als ich am Rutschenturm des Bades vorbeikam. Es war kurz vor Kassenschluss und fast kein Mensch mehr im Wasser. Daher machte ich etwas, was ich mich nie getraut hätte, wenn noch mehr Menschen in der Nähe von mir gewesen wären. So lief ich schnell die Treppen zum Rutschenaufgang hinauf. Oben angekommen, betrat ich die Rutsche. Ich hielt mich an dem Rutschenrand fest und ging einige Schritte in der Rutsche, bis ich zu dem Teil der Rutsche kam, wo es steil bergab ging. Dort hielt ich an, zog meine Badehose ganz runter und setzte mich in die Hocke. Endlich konnte ich mich von dem Druck erleichtern, den ich schon den ganzen Tag im Bauch verspürte. Als ich fertig war, stand ich wieder auf, hielt mich am Rand der Rutsche fest und hangelte mich so wieder zum Rutscheneingang zurück. Dort beugte ich mich über das Treppengeländer und riss einige Blätter von dem dort wachsenden Baum ab. Mit diesen bewaffnet schritt ich wieder zurück zu meinem Erzeugnis und wischte dann dort angekommen, mit den Blättern über mein Gesäß. Erst als ich damit komplett fertig war, zog ich meine Badehose wieder hoch. Mit den Blättern stieß ich mein eigenes, kleines Erzeugnis das Rutschengefälle mitsamt der Blätter hinab. Ich eilte dann schnell die Treppe zur Rutsche hinunter zum Schwimmbecken. Dort angekommen, sah ich direkt unter dem Austritt der Rutsche eine lange braune Wurst liegen. Ich verkniff mir ein Lachen und schritt sichtlich erleichtert ohne Bauchdruck zu den Umkleidekabinen des Schwimmbades.

Beichthaus.com Beichte #00030626 vom 28.12.2012 um 16:35:15 Uhr in 70597 Stuttgart (Kremmlerstraße 1) (33 Kommentare).

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“Beichte

Kröte & Papiercontainer

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Mord Neugier Vandalismus Tiere Papenburg

Alle Jungs kennen das bestimmt, die sogenannte Kokelphase. Einfach Sachen anzünden, weil es Spaß macht. Dieser Beschäftigung bin ich im Alter von etwa 12 bis 13 Jahren sehr gerne nachgegangen. Beichten möchte ich nun etwas, das mir im Nachhinein sehr leidtut. Ich bin damals mit einem Freund, bewaffnet mit einer Dose Haarspray, in den Garten gegangen, um die Triebe der Hobbypyromanie zu befriedigen. Nach einigem Herumkokeln entdeckten wir das perfekte Ziel. Eine Kröte. Wir haben sie umzingelt und mit dem Haarspray besprüht. Mit dem Stabfeuerzeug besiegelten wir ihr Todesurteil. Ein ekelhafter, für uns damals aber ziemlich interessanter, Anblick. Auch nach diesem schrecklichen Ableben brodelten die Überreste des armen Tieres noch weiter. Die Kokelphase endete damit, dass mein Kumpel und ich es schafften, einen Papiercontainer in Brand zu setzen. Die meterhohen Flammen konnten letztendlich nur noch von der Feuerwehr gebändigt werden. Das einzige, was ich heute noch anzünde, sind meine Zigaretten.

Beichthaus.com Beichte #00030619 vom 27.12.2012 um 02:49:54 Uhr in Papenburg (34 Kommentare).

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Ameisen bekämpfen mit Backpulver

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Mord

Ameisen bekämpfen mit Backpulver
Inspiriert durch eine andere Beichte muss ich das jetzt auch mal loswerden. Als ich etwa 12 Jahre alt war, hatten wir im Garten im Sommer eine riesige Ameisenplage. Darunter waren auch diese komischen Flugameisen, welche irgendwie immer überall waren, wo man selbst war. Eines Nachmittags beschlossen meine Schwester und ich, die Ameisen auszurotten. Wir planten, durch die Verwendung von verschiedenen Mitteln, die Ameisen zu eliminieren. Nach konspirativer Beratung waren wir der Meinung, dass für diese Idee Tabasco, eine importierte Chilisauce mit einer hohen Scoville Zahl, Essig, Spiritus und Backpulver gut geeignet seien. Wir mischten alles zusammen, aber das Backpulver behielten wir fürs Erste. Die Mischung gossen wir, voller Zuversicht auf den bald eintretenden Tod der Ameisen, in ihre zahlreichen Löcher hinein. Dabei geriet auch etwas auf den Rasen. Dann schütteten wir das Backpulver auf die Mischung in den Löchern und, wie erwartet, fing alles an zu schäumen. Glücklich gingen meine Schwester und ich wieder ins Haus und erwarteten freudig den nächsten Tag. Als es soweit war, gingen wir zurück zu den Ameisenlöchern. Jede Form von Leben wurde seiner Existenz beraubt. Auf dem Rasen waren auch braune, abgestorbene Flächen zu erkennen, welche wahrscheinlich durch die Spezialmischung hervorgerufen wurden. Bis heute, einige Jahre später, hat sich in dem Gebiet keine Ameisenkolonie mehr angesiedelt. Möglicherweise ist das Gebiet eine Art Tschernobyl für Ameisen. Es tut mir leid. Aber es gibt so viele von denen. Und die Flugameisen sind echt gruselig.

Beichthaus.com Beichte #00030618 vom 25.12.2012 um 23:39:53 Uhr (13 Kommentare).

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6 Gründe warum ich Weihnachten hasse

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Hass Zorn Engherzigkeit Weihnachten Gesellschaft Köln

6 Gründe warum ich Weihnachten hasse
Ich beichte, dass ich Weihnachten hasse wie die Pest. Ich hasse:
1. die widerlichen, proppevollen Weihnachtsmärkte, in denen minderwertiger Krempel, den kein Mensch braucht, und der auf dem Umweg über den Keller bald auf dem Sperrmüll landet, zu überhöhten Preisen angeboten wird.
2. den minderwertigen Glühwein, der einem Löcher in die Magenwand ätzt, und die verkohlten Maronen.
3. alle diese bekloppten, zu Millionen in China gefertigten Weihnachtsmänner aus dem Baumarkt, die an Dachrinnen und Balkonen hoch klettern.
4. die Weihnachtsbeleuchtungen und Lichterketten an den Häusern, vor allem die mit dem fahlen, blass blauen Licht aus den LED Lampen, die den Winter noch kälter erscheinen lassen als er ohnehin schon ist.
5. das süßliche Gesülze vom Jesuskindlein in der Krippe, dass jedes Jahr von neuem in den Kirchen abgelassen wird.
6. das ewige Gedudel von Weihnachtsmusik an allen Ecken und Enden. Ja, ich weiß, aber die lieben Kinderlein freuen sich doch! - Nein! Den lieben Kinderlein geht die Geburt des lieben Jesulein am Arsch vorbei, die interessieren sich nur dafür, ob die neue Xbox oder das neue iPhone unterm Tannenbaum liegen. Ob ich mich über etwas freue? Ja, ich freue mich auf den 27. Dezember, wenn die ganze Weihnachtskacke vorbei ist.

Beichthaus.com Beichte #00030610 vom 22.12.2012 um 13:49:34 Uhr in Köln (Schildergasse) (33 Kommentare).

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