Die Frau mit Bart: Conchita Wurst

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Hass Zorn Ignoranz Vorurteile Gesellschaft Paderborn

Ich möchte beichten, dass ich Conchita Wurst hasse. Ich habe eigentlich nichts gegen homosexuelle Menschen - von mir aus können sie auch Kleider tragen oder sonst etwas machen. Aber wenn die Person dabei einen Bart trägt, und damit angeblich Mut beweisen will, bin […]
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Beichthaus.com Beichte #00033334 vom 25.05.2014 um 11:49:08 Uhr in 33102 Paderborn (Jahnstraße) (43 Kommentare).

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Die chronische Schwänzerin

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Dummheit Lügen Faulheit Trägheit Schamlosigkeit

Ich (w) möchte beichten, dass ich andauernd die Schule schwänze. Angefangen hat es vor ungefähr zwei Jahren. Seitdem bin ich auch zweimal sitzen geblieben, dabei bin ich nicht schlecht in der Schule. Die Lehrer mochten mich, ich kam mit jedem gut klar. Damals hat ein Junge aus meiner Klasse ständig geschwänzt, er war übergewichtig und schlau, aber er wurde gemobbt. Ich wurde eigentlich nie in der Schule gemobbt, trotzdem habe ich manchmal keine Lust die Gesichter meiner Mitschüler zu sehen. Außerdem nerven sie mich mittlerweile, wenn ich mal zur Schule komme, mit blöden Bemerkungen, dass ich ja auch mal da bin und so weiter. Ich weiß, ich bin selbst schuld, aber es kotzt mich trotzdem an. Seit ungefähr einem Jahr ist es bei mir ganz schlimm. Ich gehe noch seltener als zuvor zur Schule, denn seit dieser Zeit habe ich einen Freund, bei dem ich so gut wie immer bin und dort auch übernachte. Meine Eltern haben schon Mahnungen bekommen, zu guter Letzt müssen sie jetzt auch noch ein Bußgeld wegen mir bezahlen. Ich schäme mich, aber ich kann mit dem Schwänzen trotzdem nicht aufhören. Es ist schwer zu erklären, und ich denke, keiner, der nicht in meiner Situation ist, versteht mich.


Ich gehe mit dem Gedanken, am nächsten Morgen endlich wieder geregelt zur Schule zu gehen, ins Bett, komme aber nicht raus. Und dann denke ich an die blöden Kommentare oder an das Gesicht meiner Lehrerin, die ich sowieso nicht leiden kann, und schon ist es entschieden - ich bleibe wieder mal zu Hause! Ich glaube, ich habe psychische Probleme. Ich kann manche Dinge nicht verarbeiten. So wie beispielsweise die Fehlgeburt meiner Mutter. Mein Freund weiß, dass ich kaum zur Schule gehe, wundert sich aber auch, dass ich noch nicht vom Ordnungsamt abgeholt worden bin. Ich verschweige ihm dies leider, weil es mir unheimlich peinlich ist. Und da meine Eltern mein Bußgeld nicht bezahlen wollen, muss ich Sozialstunden absolvieren. Es tut mir leid, ich möchte doch mein Leben endlich auf die Reihe bekommen! Es ist wie ein tiefes Loch, in das ich hineingefallen bin, und ich weiß, ich muss da schnellstmöglich wieder raus. Aber ich bekomme meinen Arsch einfach nicht mehr hoch.

Beichthaus.com Beichte #00033331 vom 25.05.2014 um 04:03:41 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Überfordert vom Horror-Studium

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Trägheit Verzweiflung Feigheit WG Studentenleben

Ich beichte hiermit, dass ich mich unfähig fühle, ein eigenständiges Leben zu führen, und erwachsen zu werden. Mir ging es immer gut, ich hatte gute Noten, die Lehrer mochten mich, meine Eltern waren stolz auf mich, ich hatte tolle Freunde und machte schließlich mein Abi mit 1,8 und blickte zuversichtlich in die Zukunft. Doch ich fand in meinem Studium keine Erfüllung, mit jedem Tag fühlte es sich für mich sinnloser an. Das selbstständige Lernen, insbesondere die Recherchearbeit in der Bibliothek, machte mir immer mehr Schwierigkeiten. Ich quälte mich durch meine Hausarbeiten - einfach nur bestehen lautete die Devise. Ich hatte in der Kennenlern-Woche ein paar nette Leute kennengelernt und entschied mich schnell dazu, mit zwei von ihnen in eine WG zu ziehen, denn fast zwei Stunden pendeln macht keinen Spaß und raubt Zeit. Doch auch hier wartete eine Enttäuschung, das spürte ich in dem Moment, in dem ich meine Mutter zur Verabschiedung umarmte und die Wohnung mit Sack und Pack betrat. Renoviert sollte sie sein - doch überall waren Mängel, die Badezimmertür fehlte, die Gastherme machte Probleme und ratterte bedrohlich. Bald überflutete auch die ganze Wohnung wegen der falsch angebrachten Spülmaschine. Ich hatte Heimweh, so sehr, dass ich es kaum ertragen konnte. Meine neuen Freunde entpuppten sich als komisch, ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren und fühlte mich unwohl in ihrer Nähe. Meine Mitbewohner und ich lebten uns so schnell auseinander, wir waren einfach völlig verschieden.


Andere Freunde hatte ich jedoch nicht und fühlte mich einfach nur völlig fremd. Keiner außer mir putzte die Wohnung, nicht mal die Toilette. Versuche meinerseits, mich mit schöner Deko und gründlich geputzter Wohnung wohler zu fühlen, wurden ignoriert und nicht geschätzt. Währenddessen hasste ich mein Studium immer mehr. An den Wochenenden flüchtete ich zurück nach Hause, heulte mich bei meiner Mutter und meinen alten Freunden aus und verkroch mich in meinem alten Bett. Ich fühlte mich wie ein Versager, wie ein kleines Kind, zu dumm für das Studium und nicht überlebensfähig ohne Mama. So fühle ich mich heute immer noch. Das Studium ist abgebrochen, morgen werde ich offiziell meinen Auszug verkünden und so meinen neuen Freundeskreis zurücklassen und zurück zu Mutti gehen. Ich bereue meinen überstürzten Auszug und hoffe, dass ich in zwei oder drei Jahren reif genug sein werde, alleine klarzukommen. Ich enttäusche meine Mitbewohner, meine Eltern, aber vor allem mich selbst.

Beichthaus.com Beichte #00033330 vom 25.05.2014 um 01:13:43 Uhr (13 Kommentare).

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Gegen die Parkplatz-Diktatur

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Geiz Ungerechtigkeit Betrug Auto & Co. Geld

Ich möchte beichten, dass ich die Schule bescheiße. Und zwar hat das folgendermaßen angefangen: Ich (m/23) mache die höhere Fachschule in Richtung Elektronik. Um das Schulhaus herum sind die Parkplätze mit Nummern versehen, welche man an einem Ticketautomaten eingeben muss. Dies sind drei Mal 3 CHf pro Woche, und da ich ja momentan diese Schule mache, habe ich am Ende des Monats nicht viel übrig. Im ersten Semester habe ich dann aus Versehen die falsche Nummer eingegeben und prompt hatte ich eine Buße von knapp 60 CHf unter dem Scheibenwischer. Die Frechheit ist, dass diese Strafe nicht von der Polizei, sondern von der Schule ausgestellt wurde, weshalb diese auch höher ist, als wenn man irgendwo in der Stadt falsch parkt. Da ich nicht gewillt bin, diese Einnahmen zu gewähren, sind mir einige Ideen gekommen:

1. Entsorge ich den Müll, welcher sich durch das andauernde Herumfahren im Auto ansammelt, jeweils im Mülleimer unter der Parkuhr. Dies ergibt ungefähr einen vollen Müllsack in zwei Wochen.

2. Löse ich das Parkticket nur von 17:30 bis 20:30, obwohl die Schule bis um 21:45 gehen würde. Und zwar aus dem Grund, dass der Strafenverteiler - übrigens ein arbeitsloser Jugendlicher, welcher von der Schule für diesen Dienst eingestellt wurde, und mir somit sowieso gegen den Strich geht - seine Runde jeweils von 20:00 bis 20:15 macht.

3. Parke ich, wenn mein Schulkollege mit dem Smart kommt, auf dem gleichen Parkfeld wie er, einfach hinter ihm. Da ich ein kleines Auto habe, haben diese beiden zusammen auf einem Feld genug Platz und ich spare mir die Gebühren.

Beichthaus.com Beichte #00033322 vom 23.05.2014 um 20:52:08 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Spezielles Gas für die Burger

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Ekel Boshaftigkeit Unreinlichkeit Arbeit Ernährung

Ich beichte, dass ich, als ich bei einer bekannten Burger-Kette gearbeitet habe, mit Absicht gegen sämtliche Hygienevorschriften verstoßen habe. Ich habe mir nie die Hände gewaschen und habe mir sie oft auch an gewisse Körperregionen gehalten. Beim Burger belegen musste ich immer grinsen und hatte so viel Spaß bei der Arbeit. Manchmal hatte ich Anfälle von Mitleid mit dem Kunden, damit war es aber auch schnell wieder vorbei, wenn ich mal drei Stunden an der Kasse gearbeitet habe und mich mit den meist sehr unhöflichen und unfreundlichen Kunden rumschlagen musste. Ich habe circa 11 Monate dort gearbeitet und ungefähr 80 bis 90 Mal habe ich mir auch eine besondere Spezialität erlaubt. Wer schon mal bei so einem Laden gearbeitet hat, weiß, dass die Brötchen zum belegen in einer Art Stapelbehälter angeliefert werden. Da ich und der Schichtleiter immer als Erstes vor Schichtbeginn da waren und somit ohne Videoüberwachung alleine und unbeobachtet waren, konnten wir unseren Allerwertesten in den Brotkorb drücken und ein spezielles Gasgemisch absondern. Die Idee dazu kam uns beiden bei der Serie "South Park". Es tut mir leid, was ich damals getan habe, wenn die Bezahlung besser wäre und die Kunden normale Umgangsformen hätten, hätte ich das nicht gemacht. Die Hygiene war aber so oder so nie besonders, von daher ist es wohl nicht so schlimm gewesen - hoffe ich zumindest. Ich selbst würde niemals Fast Food essen.

Beichthaus.com Beichte #00033305 vom 21.05.2014 um 09:48:50 Uhr (22 Kommentare).

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