Mousse au Chocolat

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Engherzigkeit Selbstsucht Hass Partnerschaft Ex

Immer wenn ich an meinen Ex-Freund denke, denke ich an ein kleines, stark übergewichtiges Kind, das auf dem Sofa sitzt und sich die Augen ausheult, bis Mutti kommt und ihm eine große Schüssel Mousse au Chocolat überreicht, die innerhalb von 10 Minuten weggemampft ist. Danach ist 5 Minuten Ruhe, bis der nächste Heulkrampf anfängt. Meine Beichte ist, dass ich meinen Ex-Freund eiskalt abserviert habe, weil er total den Mist gebaut hat, ich keine Entschuldigung seinerseits angenommen habe und sämtliche, nahezu alle Nachrichten und Anrufe ignoriert habe. Ich beichte, dass ich überhaupt eine Beziehung mit diesem Volltrottel eingegangen bin. Ich hätte ihn somit vor der schmerzlichen Trennung bewahren können.

Beichthaus.com Beichte #00029433 vom 12.10.2011 um 20:48:45 Uhr (13 Kommentare).

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Der Führer

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Peinlichkeit Vorurteile Schule Arbeit

Der Führer
Als Lehrerin habe ich heute die Vertretung für eine erkrankte Kollegin übernommen. Da es eine Oberstufe ist, habe ich vorher gefragt, ob die Schüler geduzt oder gesiezt werden wollen, es kam aber noch zu keiner Einigung, darum vertagten wir die Entscheidung. Nur bat ich die Damen und Herren darum, Namensschilder zu machen, damit ich nicht immer auf sie zeigen muss, sondern wenigstens den Namen sagen kann. Einer der Jungs hatte in großen Lettern "Führer" auf sein Schild geschrieben. Daraufhin baute ich mich vor ihm auf und pampte ihn erstmal an, ob er das lustig fände und er solle gefälligst ein vernünftiges Schild machen. Er guckte ganz verständnislos und meinte, das sei sein Nachname, falls wir uns fürs Siezen entscheiden würden. Nach einem Blick ins Klassenbuch war der Fall dann klar, und ich stand echt ganz schön blöd da. Entschuldigen Sie bitte, Herr Führer.

Beichthaus.com Beichte #00029432 vom 12.10.2011 um 20:14:35 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Das Sachsenmädel aus Omas Dorf

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Falschheit Lügen Vorurteile Wollust Krauschwitz

Das Sachsenmädel aus Omas Dorf
Ich (m/28) beichte, mich vor 3 Jahren, als ich meine Oma in Krauschwitz (Sachsen) besucht habe, unter Angabe falscher Fakten regelrecht zum Sex gelogen zu haben. Ich sollte an einem Freitag aus Hamburg anreisen, um gemeinsam mit der Familie den 70. meiner Oma am Samstag in Krauschwitz zu feiern. Auf der Hinfahrt rief mich meine Mutter an und fragte, wann ich am Sonntag zu meiner Oma käme, die meisten Gäste würden erst Sonntag früh anreisen.
Schockiert wegen meiner Dummheit ärgerte ich mich innerlich, sagte meiner Mutter aber nicht, dass ich schon auf dem Weg nach Krauschwitz war, weil ich nicht richtig zugehört hatte. Meine Eltern warfen mir viel zu oft vor, dass ich verplant sei etc., und so konnte ich das nicht zugeben und sie bestärken. Da ich aber auch schon zu nah an Krauschwitz war, um zurückzufahren, und Übernachten bei meiner Oma bedeutet hätte, dass meine Eltern es mitkriegen, beschloss ich, in einem Hotel in Krauschwitz zu schlafen und erst Samstag Abend zu meiner Oma zu gehen. Ich fuhr also herum, und fand kein Hotel, sondern nur Pension und Häuser mit dem Wort "Fremdenzimmer" darauf. Irgendwann dachte ich mir "scheiß drauf" und quartierte mich in einer Pension ein, denn es wurde schon dunkel. Ein älterer Herr am Tresen gab mir den Schlüssel und fragte, ob ich zu Abend speisen wolle im pensionseigenen Gasthaus. Ich bejahte, und nachdem ich mein Gepäck abgeladen hatte und wieder unten am Tresen war, trank ich erst mal ein Bier mit dem Besitzer. Er fragte mich, wo ich her sei etc. Irgendwann wurde er direkter und sagte, ich hätte schönes blondes Haar und eine norddeutsche Mannsfigur (ich bin 1,90m, und strohblond). Ich hatte irgendwie Bock, diesen Provinzheini auf die falsche Fährte zu bringen und erzählte was, vonwegen mein Uropa sei Botschafter des Deutschen Reiches in Kamerun gewesen, und dass ich erst vor kurzem wieder "heim ins Reich" gekommen sei. Ich hätte mich in Krauschwitz einquartiert, um am nächsten Tag mit einigen deutsch-nationalen "Parteigenossen" ein Bewerbungsgespräch als Pressestratege für die Partei zu führen.

Der Pensionsbesitzer wurde neugierig, fragte nach immer mehr Details über mein Leben "unten bei den Negern", ob sie aggressiv zu den Herren seien, wie meine Familie es geschafft hätte, dass wir immer noch reinrassig seien etc.
Ich weiß nicht, warum, aber seine national-völkische Dreistheit brachte mich innerlich zwar um, aber nach außen hin bewahrte ich die Fassade und schilderte ihm mein Leben. Mittlerweile hatte ich auch schon mein fünftes Bier intus und irgendwann erwähnte ich, wie schwer es sei, ein deutsches Mädel in Afrika zu finden, und, dass die, die noch übrig seien, oft große Neger nehmen würden. Ich konnte am gerührten Blick des Wirtes sehen, wie sehr er meine Verzweiflung nachvollziehen konnte. Wie dem auch sei, ich war angetrunken und wollte irgendwann ins Bett. Der Wirt wünschte mir eine gute Nacht und ich ging rauf. Am nächsten Morgen, beim Frühstück, stellte er mir seine Frau und seine Tochter (ca.20) vor, und, da ich der einzige Gast war, unterhielten wir uns über die Region etc. Relativ schnell erzählte mir das Mädchen von ihrer NPD-Mitgliedschaft und wie toll sie es fände, dass ich mich für Deutschland engagieren möchte. Ich kam mit ihr ins Plaudern, erwähnte, dass mein Bewerbungsgespräch um 17.00 Uhr stattfinden würde, und dass ich mich bis dahin ein wenig in Krauschwitz und Umgebung umsehen wolle. Daraufhin schlug sie vor, mich zu begleiten und ihre Eltern stimmten zu. Wir gingen zu Fuß los, und sie zeigte mir ein wenig die Stadt. Dann fragte sie, ob ich auch Waldmensch sei, und ob ich schon mal in einem richtigen deutschen Wald gewesen sei. Ich erzählte was von Waldsehnsucht, und urdeutschem "Waldgefühl" und wie sehr mich die Erzählungen meiner Großeltern aus dem Reich inspiriert hätten. Ich folgte ihr und wir gingen ein Stück, bis sie auf einem Feldweg abbog und schnurstracks hinein in den Wald.

Nach einiger Zeit nahm sie meine Hand und sagte, wir gehen in eine Hütte, wo sie sich oft mit Freundinnen und Freunden treffe, dort lägen auch ein paar Parteiflyer und Poster etc., ich würde mich dort auch wohlfühlen. Kaum waren wir in der alten Hütte, schloss sie ab und fragte, ob ich schon einmal mit einem deutschen Mädel gef***t hätte. Ich sagte ja, aber das sei lang her, eine Nachbarstochter hätte ein deutsches Aupair gehabt. Sie zog sich aus, zog mich zum Sofa, und fing an, an mir herumzuspielen. Mir wurde die Palme geblasen, während ich rechtsradikale Parteiplakate an der Hüttenwand anschaute. Sie sagte dann, ich solle sie "hernehmen, wie sie es in Afrika tun" und ich ließ mich nicht zweimal Bitten. Es war absurd, ich knallte sie von hinten und sie sagte Sachen wie "machs mir, mein geiler letzter Arier" - und ich fand es geil. Sie sagte auch noch krassere, andere Sachen zu mir, aber diese zu erwähnen, ist mir historisch zu heikel. Wir gingen danach zur Pension zurück, sie und ihre Eltern wünschten mir viel Glück und ich fuhr- statt zur Partei- zu meiner Oma. Ich beichte, dass ich den Anschein erweckt habe, völkisch-national zu sein und so ein Hinterwäldler-Mädchen in Sachsen gef***t habe.

Beichthaus.com Beichte #00029431 vom 12.10.2011 um 17:19:27 Uhr in Krauschwitz (47 Kommentare).

Gebeichtet von Pattax
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Neid auf glückliche Familien

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Neid Engherzigkeit Habgier Familie Bochum

Ich (w/27) bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindergarten-Kindern und stehe mit beiden Beinen komplett im Berufsleben. Sprich: Vollzeit- und Nebenjob, damit ich mir und meinen Kindern auch mal etwas gönnen kann. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie schaffe ich es jeden Tag aufs Neue, alles unter einen Hut zu kriegen, ohne das meine Kinder darunter leiden. Nun zur Beichte: Ich führe ein sehr glückliches Leben mit meiner kleinen Familie, aber ich bin furchtbar neidisch auf die Anderen. Die, die vom Amt leben und so 24 Stunden am Tag für ihre Kinder da sein können.
Die, die mal eben so beschließen, einen 400-Euro-Job anzunehmen, weil sie sich sonst das Essen-gehen im Urlaub nicht so leisten können, einen Anruf machen und dann den Job haben. Ich bin neidisch auf die Familien, die mit ihren Kindern in einem Spielzeugladen stehen und diesen dann mit einem vollen Einkaufswagen verlassen. Auf die Familien, in denen der Papa das Geld verdient und die Mama nur den Haushalt schmeißt und sich um die Kinder kümmert. Neidisch auf die, die ihre Kinder mal eben bei Oma und Opa abladen können, um ins Solarium gehen zu können. Das Schlimmste ist, dass sich das Alles so in meinem Bekanntenkreis abspielt und ich diese Leute echt gerne habe. Ich habe ein sehr schlechtes Gewissen meinen Kindern gegenüber, dass ich so neidisch bin, denn so wie es ist, ist es ja schön. Trotzdem, dieser verdammte Neid bleibt. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029430 vom 12.10.2011 um 13:23:52 Uhr in Bochum (Drahkamp) (23 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Arbeit geht vor

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Trägheit Waghalsigkeit Arbeit Chef Gesundheit

Vor kurzem ist bei mir sowohl im Freundeskreis, als auch unter meinen Mitarbeitern eine Erkältungswelle ausgebrochen. Diese ist an mir nach außen hin wohl einfach vorbeigezogen. Jetzt wo sich alles beruhigt, fängt eine Krankheit bei mir an zu wirken. Das war schon immer so, dass die Krankheiten bei mir erst im Nachhinein angeschlagen haben. Ich gehe tagtäglich mit Fieber, Kopfschmerzen und der daraus resultierenden Konzentrationsschwäche zur Arbeit ins Büro, nur weil ich es mir nicht leisten kann einen Tag frei zu nehmen. Mein Vorgesetzter hat schon mehrfach bemerkt, dass ich völlig unkonzentriert bin und ihm nicht richtig zuhöre, wobei mir dann natürlich bei meinen Arbeiten (Flüchtigkeits-)Fehler passieren. Selbst als ich versucht habe, Fehler wieder zur korrigieren, weil seit einigen Stunden eine Kommunikationsstille bestand, scheint er wieder unzufrieden zu sein. Er war zwar erfreut über die Arbeit, die ich vollbracht habe, aber dass ich das ohne Absprache gemacht habe, missfiel ihm. Es tut mir wirklich Leid, dass ich mich so sehr einsetzen will und doch alles falsch mache, nur weil ich den Drang habe zur Arbeit zu fahren, um nicht Schuld daran zu sein, wenn das Projekt sich verspätet.

Beichthaus.com Beichte #00029429 vom 12.10.2011 um 13:19:03 Uhr (15 Kommentare).

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