Kein TV beim Sport

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Boshaftigkeit Selbstsucht Medien Sport Hamburg

Ich habe mir nach dem Lesen eines Beitrages hier auf Beichthaus.com mit dem Titel "Super-Universalfernbedienung" ebenfalls ein solches Modell gekauft. Ein Knopf gedrückt und alle TV-Geräte schalten sich auf eine Entfernung von locker 10 Metern aus. Es ist getarnt wie ein mp3-Player und ich schalte damit immer alle Fernseher aus, wenn ich bei McFit trainiere, da mich diese Dinger dermaßen nerven. Ich hasse es bei sportlicher Betätigung von diesem blöden Kanal mit seinem sinnlosen Beiträgen und Bildern genervt zu werden. Wenn der Fernseher aus ist und andere Sportler verdutzt gucken, freue ich mich innerlich, die Macht über die Fernseher zu haben. Das gibt mir auch einen sportlichen Auftrieb. Wenn ein nerviger Trainer sie wieder einschaltet, mache ich die Dinger gleich wieder aus.

Beichthaus.com Beichte #00029443 vom 15.10.2011 um 09:28:10 Uhr in Hamburg (Steilshooper Straße) (17 Kommentare).

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Eine Schraube locker

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Dummheit Falschheit Nachbarn Augsburg

Vor ein paar Jahren wohnten wir noch in einer Neubauwohnung. Als ich wieder mal duschte, merkte ich, dass meine vielen Haare den Ausguss verstopften. Normalerweise konnte ich mit einer dünnen Stange die Haarbündel aus dem Abfluss entfernen. Am Waschbecken ging das, aber bei der Dusche nicht. Also nahm ich kurzerhand einen Schraubenzieher, und drehte an der Mitte des Siebs am Ausguss. Aber es ging nicht auf, ich hörte nur etwas im Ausguss runterfallen. Ich war verwundert, machte mir aber keine weiteren Gedanken drüber. Nach 2 Tagen klingelte es auf einmal an der Tür und unsere Nachbarn standen vor uns. Sie fragten verwundert ob bei uns Wasser ausgelaufen sei, weil es bei ihnen die Decke runter tropft. Der Hausbesitzer kam, und die Klempner und sie schoben sich die Schuld zu, wer nun für die lockere Schraube am Ausguss verantwortlich war. Die Klempner sagte, sie haben bei dem Bau der Dusche keinerlei Fehler gemacht, der Hausbesitzer sagte, Herr X ist doch nicht so doof und lockert die Schraube! Die Renovierungskosten von 500 Euro blieben letztendlich an ihm hängen. Meinem Vater war das völlig Wurst, als ich es ihm Tage später beichtete.

Beichthaus.com Beichte #00029442 vom 14.10.2011 um 22:52:12 Uhr in Augsburg (14 Kommentare).

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Auto geschrammt

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Vandalismus Feigheit Dummheit Lügen Göttingen

Ich habe mit meinem Auto ein anderes Auto geschrammt und bin dann einfach weiter gefahren. Ich weiß nicht, ob jemand bemerkt hat, dass es passiert ist. Ich habe einfach zu viel Angst gehabt, es zu sagen und die Polizei zu rufen. Ich hoffe einfach so schrecklich, dass es niemand bemerkt hat. Ich bin Student und meine Eltern verdienen nicht viel, zahlen mir aber trotzdem die 700 Euro Studiengebühren. Die Stoßstange meines Autos hat jetzt einen Riss. Ob das andere Auto überhaupt einen Schaden hat, weiß ich nicht. Aber weder ich noch meine Eltern können sich das jetzt leisten. Ich habe in meinem Leben noch nie eine Straftat begangen oder sonst irgendetwas verbrochen. Es zerreißt mich innerlich, dass das passiert ist.
Zu Hause hat meine Mutter mich gefragt, was mit dem Auto passiert ist und ich habe ihr gesagt, dass ich nicht weiß wie das passiert ist. Sie hat also gedacht, dass es jemand anderes war und mich fertiggemacht, weil ich nicht die Polizei gerufen und Anklage gegen unbekannt gemacht habe. Gegenüber meiner Mutter konnte ich bei solchen Sachen noch nie ehrlich sein. Wenn sie erfährt, dass ich das war und nicht die Polizei gerufen habe, dann bin ich tot. Dann kann ich ausziehen, was weiß ich. Ich hatte schon immer Angst vor ihr. Keine Ahnung woran das liegt. Man kann sie einfach nicht zufrieden stellen, es ist immer etwas falsch, also habe ich irgendwann aufgehört ehrlich zu ihr zu sein. Und sie belogen, damit sie mich nicht mit ihren Worten fertig macht. Ich sterbe gerade innerlich, weil ich solche Angst habe, aber ich kann diese Angst auch einfach nicht überwinden. Ich hasse mich selbst dafür.

Beichthaus.com Beichte #00029441 vom 14.10.2011 um 17:38:15 Uhr in Göttingen (30 Kommentare).

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Deutsche Studenten in Österreich

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Hass Zorn Vorurteile Studentenleben Uni Wien

Ich (22-jährige in Österreich geborene Studentin mit polnischen Wurzeln) muss beichten, dass ich die Deutschen Studenten als Schmarotzer empfinde. Die Hälfte der Leute im Hörsaal sind Deutsche, sie nehmen den Österreichern die Plätze weg, lassen sich hier durchfüttern (wo die Unis eh kein Geld haben) und nachher arbeiten sie für Deutschland. Das alles nur, weil sie zu dumm für ihren Nummerus Clausus sind. Ich verstehe nicht warum die Österreicher sich dies gefallen lassen und wünschte, dass etwas gegen diese Ungerechtigkeit unternommen werden würde. Ja, ich finde die Deutschen sollten sich schämen, peinlich dass sie hier herkommen und glauben ihnen würde alles gehören.

Beichthaus.com Beichte #00029440 vom 14.10.2011 um 09:52:37 Uhr in Uni Wien (62 Kommentare).

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“Beichte

Betrunken und aggressiv

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Trunksucht Aggression Gewalt Last Night Hilgertshausen-Tandern

Ich war vor einigen Jahren an einem Freitagabend mit Kollegen unterwegs und wie jedes mal landeten wir gegen frühen morgen im Rotlichtviertel. Einer der Kollegen ist in der Gegend aufgewachsen und hat dort einige Bekannte, sowohl unter den Türstehern und Clubbesitzern, als auch unter den Prostituierten. Mit einigen von ihnen genehmigen wir uns dort oft einen Absacker. Eine der Frauen beklagte sich, dass sie eine schlechte Nacht hinter sich hatte, mit einem aufdringlichen und gewalttätigen Freier und Angst habe, alleine nach Hause zu gehen. Lange Rede, kurzer Sinn: am Ende wurde beschlossen, dass ich sie begleite.
Wir riefen also ein Taxi und fuhren los. Der Fahrer schien sichtlich Freude an seiner Beifahrerin zu haben, er starrte ihr immer wieder in den Ausschnitt oder berührte sie scheinbar unabsichtlich. Sie bat ihn, dies zu unterlassen, aber natürlich wusste er von gar nichts. Als wir ausstiegen, machte er ihr das Angebot, sie solle mich wegschicken und den Fahrpreis an ihm abarbeiten. Als sie ablehnte, verlangte er 5 Euro mehr als auf dem Tacho stand, quasi als Entschädigung. Wir weigerten uns, diesen Preis zu zahlen und der Typ wurde sofort zudringlich und aggressiv. Er begann, meine Bekannte zu begrapschen und sie zu beleidigen. Ich rief währenddessen die Polizei, da ich, morgens um vier, nach ungezählten Tequila & Co (2,2 Promille) keinen Nerv mehr für eine Auseinandersetzung hatte.


Der Fahrer fuhr fort, meine Bekannte zu beschimpfen und zu schubsen -auf mein Kommentar, die Polizei sei bereits unterwegs, ging er nicht ein. Ich stellte mich also zwischen ihn und die Bekannte und versuchte ihn zu beruhigen, allerdings beleidigte er nun mich, schlug mir auf den Arm und riss an meinem T-Shirt. Meiner Bekannten sagte ich, sie solle gehen. Ich warnte ihn zweimal und wiederholte, dass die Polizei gleich kommen würde, er solle ruhig bleiben, aber das half nicht. Dann stieß ich ihn zurück und versetzte ihm zwei Schläge gegen die Rippen. Der Typ rannte um sein Auto herum, holte irgendetwas kleines, schwarzes raus und kam wieder zu mir gelaufen. Ich konnte nicht genau erkennen, was er da bei sich trug und dachte, es wäre ein Elektroschocker. Daraufhin zog ich eine Dose Pfefferspray aus der Tasche und sagte ihm, er solle stehenbleiben und nicht näherkommen. Er kam trotzdem weiter auf mich zu. Dann habe ich ihm den kompletten Doseninhalt ins Gesicht gesprüht. Kurz darauf waren dann vier Streifenwagen da und ich lag mit Handschellen gefesselt auf der Straße.


Vor Gericht wollte der Richter mich eigentlich aufgrund meines Trunkenheitszustandes und der Tatsache, dass der Zeuge (also der Taxifahrer) sich in Widersprüche verstrickte, freisprechen, aber da der Staatsanwalt auf eine Bestrafung drängte, weil er überzeugt war, dass es sich um eine gefährliche Körperverletzung meinerseits an dem Fahrer handelte und ich darüberhinaus die beteiligte Frau näher kennen würde, bzw. ihr Zuhälter sei, wurde dann das Verfahren gegen Zahlung einer hohen Geldstrafe eingestellt. Herr Staatsanwalt, Sie hatten teilweise recht. Ich war, bin und werde niemals ein Zuhälter und die Dame kannte ich wirklich nicht näher. Aber ich fühlte mich nicht wirklich bedroht und habe die komplette Dose versprüht, obwohl ein kleiner Spritzer genügt hätte. Der Rest war reine Aggression.

Beichthaus.com Beichte #00029439 vom 13.10.2011 um 22:05:14 Uhr in Hilgertshausen-Tandern (15 Kommentare).

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