Umgeben von seelenlosen Blutsaugern

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Rache Zorn Hass Morallosigkeit Ex

Ich (w/23) beichte, dass ich manchmal schlimme Rachegedanken habe, die meinen Ex-Freund (22) betreffen. Dieser Schönling, der immer so tut, als sei er der Engel auf Erden und Schwiegermuttis Liebling, hat mich manipuliert, belogen, ganz schlimm hintergangen und mein Leben zeitweise zur Hölle gemacht. Was mich so sauer macht, ist, dass dieser Typ es immer wieder schafft, nette Frauen um den Finger zu wickeln, um sie auszunutzen und sich selbst an seinem Machtgefühl aufzugeilen. Seine komplette Familie sowie meine Eltern und Freunde hat er mit seiner psychopathischen Masche und seinen Lügengeschichten überzeugt, bis die Wahrheit dann doch rausgekommen ist. Ich habe manchmal - und dafür bitte ich um Absolution - schlimmste Rachegedanken, die darauf hinauslaufen, dass sein Gesicht durch einen Unfall entstellt wird und die Frauen deshalb nicht mehr auf sein nettes Bubigesicht reinfallen können. Mädels in Bonn, passt auf euch auf. Außerdem muss ich beichten, dass ich den Schlampen, denen bewusst war, dass irgendwo eine Freundin verarscht wird, richtig abartige Geschlechtskrankheiten gönne. Mein größtes Geheimnis aber ist, dass ich manchmal nachts im Bett liege und immer noch wegen der ganzen blöden Story heule. Die Menschen werden immer schlimmer und rücksichtsloser. Ich hoffe, ich ende irgendwann nicht als verbitterte Katzenfrau. Deswegen drängt sich mir immer öfter der Gedanke auf, auszusteigen und in ein buddhistisches Kloster zu gehen, um den ganzen Mist loszulassen und "geheilt" wiederzukommen. Vielleicht sollte ich eine Therapie machen. Auf jeden Fall will ich nicht selbst so ein seelenloser Blutsauger und Heuchler werden.

Beichthaus.com Beichte #00032826 vom 05.03.2014 um 23:59:51 Uhr (17 Kommentare).

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Ich will unbedingt eine Familie!

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Morallosigkeit Dummheit Begehrlichkeit Familie Siegen

Ich (m/27) habe keine Familie mehr und habe mich nach dem Tod meines Opas immer einsam und ungeliebt gefühlt, obwohl ich einige Freunde hatte. Ich bin als Waisenkind aufgewachsen, weil meine Mutter bei der Geburt und mein Vater drei Jahre später bei einem Autounfall starben. Meine Großeltern väterlicherseits starben vor meiner Geburt und die meiner Mutter als ich 12 bzw. 17 Jahre alt war. Onkel und Tanten in irgendeinem Verwandtschaftsverhältnis habe ich nicht. Alles, was mir blieb, war eine mittelgroße Erbschaft, aber mit Geld kann man sich kein Glück kaufen. Als ich gerade zwanzig Jahre alt war, haben sich einige meiner Freunde verlobt, wurden Eltern oder hatten eine Beziehung. Der Schmerz wurde immer Schlimmer. Ich habe sie innerlich dafür gehasst, dass sie glücklich waren und ich nicht. Nichts konnte mich von meiner Trauer, der Einsamkeit und dem Schmerz ablenken. Eines Tages habe ich dann beschlossen, selbst eine Familie zu gründen. "Wenn ich schon von Gott keine Familie bekommen habe, dann mache ich mir doch selbst eine", war mein damaliger Gedanke.


Heute danke ich Gott dafür, dass er meine Gebete doch noch erhört hat, denn meine Entscheidungen sollten sich später als katastrophale Fehler herausstellen. Ich habe immer wieder versucht, Frauen abzuschleppen und absichtlich zu schwängern. Ob vergeben oder nicht war mir vollkommen egal. Ich wollte unbedingt Vater werden - ohne gleich wegen etwas ins Gefängnis zu müssen. Irgendwann hatte ich innerhalb kürzester Zeit Erfolg bei drei Frauen, die wohl jeden Kerl ranlassen. Ein paar Wochen später stellte sich heraus, dass sie schwanger waren, und nach und nach kamen sie alle Drei einzeln zu mir und wollten Unterhalt, wenn das Baby geboren wird. Ich habe richtig Panik bekommen. Mein Leben war danach die reinste Hölle. Da habe ich gemerkt, dass ich nur Blödsinn gemacht habe. Ich habe irgendwann allerdings erfahren, dass ich nicht der einzige Kandidat war, aber wohl der Einzige, der etwas mehr Geld hatte. Das war die einzige Hoffnung, die mir blieb - dass nicht alle drei Kinder von mir waren. War klar, dass ich schon zahlen soll. Ich habe mich geweigert und sie damit gezwungen, den Unterhalt durch Vaterschaftsfeststellung einzuklagen.


Wäre ein Test negativ gewesen, hätte ich ein Problem weniger gehabt. Das Ende vom Lied war, dass nicht ein Test positiv ausgefallen ist. Ich war sauber raus. Nach der Entscheidung habe ich nie wieder etwas von diesen Frauen gehört. Ich bereue zutiefst, was ich den Frauen angetan habe. Dass die Babys vielleicht ohne Vater aufwachsen müssen, ist traurig, aber da sie nicht von mir sind habe ich das nicht verursacht oder zu verantworten. Ich bereue es auch, meine Freunde gehasst zu haben. Sie haben in aller der Zeit immer zu mir gehalten. Und inzwischen bin ich glücklich verheiratet, auch wenn ich immer noch keine Kinder habe.

Beichthaus.com Beichte #00032770 vom 23.02.2014 um 22:23:17 Uhr in 57076 Siegen (Weidenauer Straße) (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Sparfuchs aus der Hölle

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Faulheit Peinlichkeit Masturbation Gewalt Familie

Ich bin ein 24 Jahre alter Student, der gerade Semesterferien hat und diese bei seiner Mutter verbringt. Wir streiten uns oft wegen Kleinigkeiten wie Sauberkeit, Küche, Strom/Wasser und solchem Zeug - sie ist ein totaler Freak, was das angeht. Sie hat bereits mehrere Deckenlampen im Wohnzimmer und in ihrem Schlafzimmer abmontiert um Strom zu sparen, dafür hat sie jetzt so kleine LED Leuchten mit Batterien, die natürlich viel teurer sind, als eine normale Beleuchtung. In diesem Konstrukt unlogischer Tatsachen noch Erklärungsversuche zu starten, ist vergebens, sie ist wohl einfach schon zu alt. Außerdem hat jede verdammte Steckdose hier in der Wohnung einen Kippschalter, wenn sie abends zu Bett geht, fühlt es sich an, als würde man Jurassic Park runterfahren. Wenn ich das Licht im Flur anmache, meckert sie, wenn ich im stockfinsteren Wohnzimmer die letzte verbliebene Lampe anmache, meckert sie, und in den Kühlschrank schauen sollte ich am besten auch nie. Und wehe ich will ein Vollbad nehmen! Dann geht die Streiterei los und es fühlt sich an, als wäre Spee Sparfuchs aus seiner Höllenpforte emporgestiegen, um von ihr Besitz zu ergreifen.


Die meisten dieser Streitigkeiten enden damit, dass sie sagt: "Wenn du erst deine eigene Wohnung hast, wirst du dich umsehen!" Dabei wohne ich in einer WG! Ich bin mir durchaus bewusst, wie man ökonomisch leben kann - ohne wie ein Vampir in seiner Bude zu hocken. Ich habe mir heute Nacht dann etwas zu Essen zubereitet und dabei die Küche richtig zur Sau gemacht. Als sie vorhin aufgestanden ist, habe ich es rumpeln und knallen hören. Ich saß in meinem Zimmer und habe mir auf meinem Monitor angeschaut, wie sich ein süßes Mädchen genüsslich ihre feuchte M*schi streichelt. Da riss sie plötzlich die Tür auf und hat mir die Pfanne, in der ich mir die Pilzrahmsoße für mein Schnitzel gemacht hatte, auf den Kopf geschlagen! Das hat sie noch nie gemacht und ich dachte auch, dass man jemanden nur in Hollywood mit Pfannen verprügelt. Das ist aber nicht das Schlimmste! Bei uns im Haus wurde die Privatsphäre zwar schon immer kleingeschrieben, aber ich muss sagen, dass es mir unglaublich peinlich ist, dass meine Mutter mich mit einem Porno erwischt hat. Es ist mir sogar so peinlich, dass ich mir nichts aus ihrer Attacke mache, auch wenn das wirklich heftig war. Ich habe sie eben wirklich lieb, weshalb mir die Sauerei in der Küche sehr leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00032740 vom 19.02.2014 um 07:51:34 Uhr (16 Kommentare).

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Der Teufel Alkohol

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Sucht Trunksucht Verzweiflung Familie

Ich (w/42) befinde mich zurzeit in stationärer Therapie wegen meiner langjährigen Alkoholsucht und habe mitunter viel Zeit zum Nachdenken. Erst jetzt, mit wachsender Abstinenz und klarem Kopf wird mir schmerzlich bewusst, was ich meinen Kindern mit dieser Sucht angetan habe, denn dem Alkohol bin ich leider schon sehr früh verfallen. Mit 20 habe ich geheiratet, wurde Hausfrau und Mutter, aber als das kann man mich eigentlich nicht bezeichnen. Ich war mehr überfordert als glücklich mit dieser Rolle. Ich habe in Gegenwart der Kinder getrunken, den Haushalt vernachlässigt und oft ist mir die Hand ausgerutscht - mein Mann trennte sich schließlich von mir und nahm die Kinder mit, die Älteste war damals sechs Jahre alt. Ich soff trotzdem weiter, hatte lockere Affären und wurde wieder schwanger. Mein drittes Kind, eine Tochter, kam aufgrund meiner Alkoholsucht behindert zur Welt, sie wurde mir vom Jugendamt sofort weggenommen, aber auch das brachte mich nicht zur Einsicht, ich war schwerabhängig, verdrängte vieles und stürzte immer weiter ab.


Ich lernte dann erneut einen Mann kennen, zog mit ihm in ein anderes Bundesland und glaubte es dieses Mal zu schaffen. Als ich nach der Hochzeit mit Zwillingen schwanger wurde, sah mein Vorhaben auch ganz gut aus, ich glaubte, mein Leben wieder im Griff zu haben, nur war das ein fataler Trugschluss. Kaum waren meine Jungs geboren, ging es mit dem Saufen wieder von vorne los, ich war wieder mit allem überfordert und fühlte mich im Stich gelassen. Mein Mann arbeitete viel und um unsere junge Ehe stand es nicht gut, er begann mich zu schlagen, und ebenfalls zu trinken. Trotzdem haben wir noch eine Tochter bekommen, aus heutiger Sicht der pure Wahnsinn. Die Kinder erlebten die ersten und so wichtigsten Jahre ihres Lebens wie in der Hölle und das werde ich nie wieder gutmachen können. Bevor auch hier wieder alles eskalierte, schritt das Jugendamt ein und nahm uns die Kinder weg. Das gleiche Szenario wie in meiner ersten Ehe: Kinder weg, Mann weg, Scheidung. Ich unternahm mehrere halbherzige Therapieversuche, irrte ziellos in meinem Leben umher und hatte sechs Kinder wegen dem Teufel Alkohol im Stich gelassen, alle waren, außer die beiden Ältesten, in Pflegefamilien, zu denen ich allerdings keinen Kontakt haben durfte. Immer wieder wollte ich etwas ändern, aber ich schaffte es nie, abstinent zu bleiben. So vergingen die Jahre, in denen ich mich zugrunde soff.


Mir war inzwischen alles egal. Erst, als mich mein Hausarzt zwangseinweisen lies, hat es bei mir klick gemacht. Die Ärzte stellten eine mittelschwere Leberzirrhose fest, sodass ich sofort einen Entzug machte, der wirklich furchtbar, aber ein guter Anfang war, seit einem halben Jahr befinde ich mich in einer geschlossenen Therapieeinrichtung und denke, gute Fortschritte zu erzielen. Aber mit den klaren Gedanken kommt auch der Schmerz über das, was ich meinen Kindern angetan habe und im Leben niemals wieder gutmachen kann. Meine älteste Tochter ist jetzt 21, die jüngste Fünf, zu allen sechs Kindern habe ich keinen Kontakt und das tut mir bitter weh, denn ich habe alles, wirklich alles falsch gemacht und war nie für sie da. Jetzt ist es zu spät, um ihnen noch mal eine gute Mutter sein zu können, aber ich werde trotzdem darum kämpfen, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, um gleichzeitig eine Chance zu erhalten. Vielleicht sogar wieder Kontakt aufbauen zu können, wenn es das Jugendamt zulässt. Die beiden Ältesten sind ja bei meinem Ex-Mann geblieben und dort aufgewachsen. Vielleicht kann ich ihnen mal schreiben. Ich weiß, mit meiner Schuld muss ich leben, die wird mir niemand vergeben können und selbst, wenn mir meine Kinder verzeihen, bleibt für immer diese Schuld, dass ich ihnen so viel Schlimmes zugemutet habe. Darum lasst euch bitte, wenn ihr ein Alkoholproblem habt, rechtzeitig helfen, damit es nicht erst so weit kommt wie bei mir. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032733 vom 17.02.2014 um 16:35:21 Uhr (27 Kommentare).

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Ich schlage und zerstöre meinen Freund

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Verzweiflung Eifersucht Gewalt Selbstsucht Partnerschaft

Ich (w/22) bin seit vier Jahren mit meinem Partner (m/23) zusammen. Ich liebe ihn über alles, aber ich bin total grundlos eifersüchtig. Ich kann es nicht mal ertragen, wenn er sich mit meiner Schwester unterhält. Ich will, dass er sich von allen Frauen dieser Welt fernhält und am besten auch von den Männern. Ich habe ständig Angst, dass ihn mir jemand wegnehmen könnte. Er weiß, wie ich fühle - er findet es sogar süß und fühlt sich geschmeichelt. Oft bietet er mir sogar an, nicht mit seinen Kumpels feiern zu gehen oder Ähnliches, da ich dann die ganze Nacht wach bin und nicht schlafen kann, weil ich mir Sorgen mache. Aber ich ermutige ihn immer, zu gehen, denn ich will, dass er wegen mir nicht auf irgendetwas verzichtet. Und außerdem ist mir auch klar, dass es nicht gesund sein kann, wenn ich ihn von der gesamten Außenwelt abschirme. Nichtsdestotrotz leide ich jedes Mal Höllenqualen und sterbe tausend Tode, wenn er dann mal wieder bei seiner besten Freundin war oder in den frühen Morgenstunden von einer durchzechten Nacht mit den Jungs heimkommt. Ich liebe ihn wirklich sehr und er mich auch. Ich bin von tiefster Seele davon überzeugt, dass wir perfekt zusammenpassen. Nie habe ich mehr gelacht und ihm geht es genauso. Nie haben wir einem anderen Menschen mehr vertraut als einander. Nie war Schweigen so unangenehm.

Aber nie habe ich einen Menschen gleichzeitig so glücklich wie unglücklich gemacht. Nicht nur meine ständigen Eifersüchteleien, es ist viel mehr. Es gibt viel mehr, das ich auf mein Gewissen geladen habe. Ich lade ihm alle meine Probleme auf. Weil ich nicht stark genug bin, muss er die Last tragen, die ich nicht auf mich nehmen kann. Und ich fürchte, er wird darunter zerbrechen. Als junges Mädchen wurde ich geschlagen, und als junge Frau mehrfach vergewaltigt - er hingegen unterstützt mich, wo er kann. Er hat Verständnis und erträgt alle meine "Episoden", wenn mal wieder alles zu viel ist. Und ich habe viele davon. Manchmal kommt alles hoch. Dann weiß ich nicht, wo ich bin oder wo er ist. Während einer dieser Panikattacken habe ich ihn geschlagen und das ganze Gesicht und die Brust zerkratzt. Und dann war er es, der mich gehalten und getröstet hat, obwohl ich ihn angegriffen habe. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Es gibt viel mehr. Ich möchte beichten, dass ich davon überzeugt bin, das Leben des Mannes, den ich über alles liebe, zu zerstören. Weil ich zu schwach bin, um mein Leben selbst in den Griff zu bekommen. Und vor allem bin ich zu schwach und zu selbstsüchtig, um mich von ihm zu trennen und ihn glücklich werden zu lassen. Ich beichte hiermit also, dass ich ein schrecklicher und egoistischer Mensch bin. Ich bitte um Absolution - sonst weiß ich nicht, wie ich mit dieser Schuld leben soll.

Beichthaus.com Beichte #00032645 vom 30.01.2014 um 21:41:24 Uhr (22 Kommentare).

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