Mein Ex hat Besseres verdient

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Selbstverletzung Ex

Ich (Borderlinerin/20) beichte, dass ich das Leben meines Ex-Freundes durch meine Krankheit zerstört habe. Er ist ein extrem verständnisvoller Mensch und hat immer versucht, mir zu helfen. Egal, ob ich mich selbst verletzt habe, eifersüchtig war oder ihn extrem kontrolliert habe. Ich habe aber nie gesehen, dass er so unglaublich verständnisvoll war, und habe es nicht zu schätzen gewusst. Ich habe ihm das Leben zur Hölle gemacht - aber er möchte mich trotzdem zurück. Noch nie hat ein Mann sich so viel Mühe gegeben, damit es mir gut geht, wie er. Trotzdem lasse ich ihn nicht an mich ran und ignoriere ihn, wo ich nur kann. Natürlich tue ich ihm damit extrem weh, da wir uns beruflich bedingt auch einmal wöchentlich sehen. Ich verletze ihn zutiefst, aber ich kann ihn nicht zurücknehmen, da ich ihn noch mehr kaputtmachen würde - und das hat er einfach nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00032372 vom 09.12.2013 um 21:31:53 Uhr (17 Kommentare).

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Die launenhaften Frauen

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Aggression Zorn Engherzigkeit Vorurteile Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich meinem Freund regelmäßig das Leben zur Hölle mache - zwei Tage vor meiner Periode. Es ist nicht meine Absicht, ich denke auch nicht, dass er das verdient hat, aber an diesen Tagen ist mit mir einfach nicht gut Kirschen essen. Es gab eine Phase in unserer Beziehung, als wir immer dann, wenn es so weit war, einen so heftigen Streit hatten, dass einer Schluss gemacht hat. Wir haben uns danach zwar immer wieder zusammengerauft, aber jedes Mal hat es einen Riss in der Beziehung hinterlassen. Weil ich später nicht verstehen kann, wie es zu so etwas kommen konnte, und es mir so schrecklich leidtut, gebe ich meinem Freund inzwischen immer wieder Narrenfreiheit, indem ich ihm seine Launenhaftigkeit auch verzeihe, die mich früher die Wände hochgetrieben hat. Besonders, wenn er mal Stress im Beruf hatte, versuche ich mich mit Nachsicht, Verständnis und Gesten, wie zum Beispiel seinem Lieblingsessen, zu revanchieren, da er auch sehr verständnisvoll ist, wenn ich gereizt und unausstehlich bin. Ich nehme inzwischen sogar Beruhigungsmittel, sodass ich dann "nur" noch rumjammere, sonst aber zahm bin. Mein Freund hat dann zwar immer noch alle Hände voll zu tun, aber wir schlagen uns wenigstens nicht mehr die Köpfe ein. Ich beichte, dass ich meinen sehr lieben Freund, der sicherlich eine bessere Behandlung verdient hat, jeden Monat so drangsaliere, mich dabei absolut nicht mehr unter Kontrolle habe, und damit das Vorurteil über Frauen weltweit, die unter PMS leiden, auf schlimmste Weise bestätige.

Beichthaus.com Beichte #00032371 vom 08.12.2013 um 13:25:16 Uhr (47 Kommentare).

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Das Kackmaul

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Ekel Hass Verrat Rache Familie

Ich (m/22) möchte beichten, dass ich die Zahnbürste meiner Schwester (25) missbraucht habe. Aber dazu später etwas mehr. Meine Familie war schon immer eiskalt zu mir - was mir auch jeder zeigte, vor allem meine Schwester. Ich bekam immer viel weniger als sie, seien es Geschenke oder Taschengeld - auch ein Klavier bekam sie, weil sie es ja unbedingt lernen wollte. Das bekam sie im Übrigen nie auf die Reihe, meine Ohren haben heute noch einen Schaden davon - nach kurzer Zeit gab sie es dann auf. Ich glaube, sie hasst mich schon seit meiner Geburt. Mehrere Verwandte haben mir erzählt, dass sie mich immer auf dem Arm halten wollte - nur um mich dann auf den Boden fallen zu lassen. Sie machte sich einen Spaß daraus, mir mein Leben zu Hölle zu machen - sie verpetzte mich generell für alles, natürlich auch für die Dinge, die sie selbst angestellt hatte. Ich musste alles, das bei uns passierte, ausbaden.


Weil ich nicht wusste, wie ich mich sonst rächen sollte, habe ich mehrmals auf ihre Zahnbürste gepinkelt und auch die braunen Spuren aus der Schüssel damit entfernt. Sie hatte allerdings nie den leisesten Verdacht, obwohl ich sie mit Vorliebe "Kackmaul" oder "Scheißfresse" nannte - oder ihr sagte, dass sie aus dem Mund stinkt, wie ein Kuhfladen. Aber da mit der Zeit bekanntlich die Weisheit kommt, unterließ ich auch das irgendwann. Heute kann ich immer noch darüber lachen, aber damals war es einfach die einzige Möglichkeit, mich zu wehren.

Beichthaus.com Beichte #00032113 vom 25.10.2013 um 23:46:52 Uhr (10 Kommentare).

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Der Verlust meines Kindes

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Verzweiflung Feigheit Kinder

Ich wurde 1964 in einem kleinen Dorf in der Eifel geboren und bin mit meinen zwei kleinen Brüdern unter einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Meine Eltern waren hart arbeitende Menschen, die mir schon früh viel Verantwortung übertragen haben, weil sie aufgrund ihrer Arbeit oft nicht die nötige Zeit hatten, sich um meine jüngeren Geschwister zu kümmern. Im Prinzip kümmerte ich mich um fast alles - den Haushalt, meine Geschwister. Ich sah das auch als ganz selbstverständlich an und habe mich nie darüber beschwert. Erst, als ich 13 der 14 wurde und langsam bemerkte, dass mir kaum Zeit für etwas anderes blieb, wollte ich diese Pflichten nicht mehr erfüllen. Ich fand, dass meine Geschwister jetzt alt genug und in der Lage waren, etwas selbstständiger zu werden. Denn ich wollte machen, was andere in meinem Alter auch taten - meine Eltern brachten dafür allerdings kein Verständnis auf, sie beharrten darauf, dass ich mich weiterhin auf die Schule und meine Pflichten konzentrierte. Doch wie das so ist, hatte ich allmählich keine Lust mehr, ständig zu verzichten und schlich mich nicht nur nachts aus dem Haus, sondern traf mich auch tagsüber unter verschiedenen Vorwänden mit meinen Freunden. Meine Noten waren gut und ich hatte tatsächlich Spaß an der Schule. Hätten meine Eltern Wind davon bekommen, hätten sie mir mit Sicherheit die Hölle heißgemacht!

Ich schloss meine Schule irgendwann mit einem sehr guten Notendurchschnitt ab und begann eine Ausbildung zu Schneiderin. Dort lernte ich auch Hans kennen (den Namen habe ich geändert). Er wollte in unserem kleinen Geschäft ein paar Hosen umgenäht bekommen. Hans war mir auf Anhieb sympathisch, wir verstanden uns blendend und ich dachte, er müsste meinen Eltern ebenso gefallen. Er war schon 18, ich damals knapp 16, Hans arbeitete als Schlosser in einem Betrieb in der nächsten Kleinstadt und hatte äußerst gute Manieren! Doch ich hatte mich getäuscht, meine Eltern waren strikt dagegen, dass ich in meinem Alter schon einen Freund hatte und verboten mir den Kontakt zu ihm, bevor sie ihn überhaupt kennenlernten. Ich kannte Verbote ja schon zur Genüge und hatte mich damit abgefunden - deshalb sah ich Hans eben auch wieder heimlich. Ich war verliebt bis über beide Ohren, jedoch muss ich zugeben, litt unsere erst eingegangene Beziehung sehr unter diesen Heimlichkeiten. Und eines Tages kam es, wie es kommen musste: Mein Vater erwischte uns beide und ich bekam zum ersten Mal in meinem Leben eine gehörige Tracht Prügel. Meine Eltern waren bitter enttäuscht, ich habe Hans daraufhin nie wieder gesehen und weiß nur, dass er später ein anderes Mädchen geheiratet hat. Als ob das für mich nicht schon schlimm genug wäre, stellte ich fest, dass meine Periode ausgeblieben war. Ich hatte höllische Panik, denn tief im Inneren wusste ich, was los war: Ich war schwanger! Lange verdrängte ich, dass unter meinem Herzen ein Kind wuchs, versteckte meinen immer größer werdenden Bauch und wusste dennoch, dass ich keine andere Wahl hatte, als es endlich meinen Eltern zu beichten, wenngleich sie mich dafür ewig hassen und als Schande der Familie ansehen würden. Irgendwann rückte ich dann aber mit der Sprache raus. Vater wurde leichenblass, Mutter fing an zu weinen und brachte keinen Ton heraus. Schnell war beschlossen, dass ich abtreiben und niemals ein Wort darüber verlieren sollte! Ich beugte mich der Entscheidung, doch als meine Mutter mich am nächsten Tag zum Frauenarzt brachte, kam der nächste Schock, ich konnte nicht mehr abtreiben. Zu Hause war danach im wahrsten Sinne des Wortes wirklich die Hölle los. Obwohl ich schwanger war, setzte es erneut Prügel von meinem wütenden Vater, viel mehr als um mich war er um das Ansehen unserer Familie besorgt. Ein minderjähriges Mädchen, schwanger und vom Kindsvater getrennt - damit hatte ich das Schlimmste getan, was man nur tun konnte. So schickten mich meine Eltern zu meiner Tante nach Köln, wo ich das Kind austragen und zur Adoption freigeben sollte. Meine Tante war eine garstige, ebenfalls sehr strenge Frau, die wenig Rücksicht auf mich nahm und mich jederzeit wissen ließ, was für eine verdorbene Hure ich sei. Ihr könnt mir glauben, dass ich in dieser Zeit mehr als oft an Selbstmord oder ans Weglaufen gedacht habe, doch ich musste mich ja fügen. Ich liebte dieses Kind in meinem Bauch über alles, aber was für ein aussichtsloses Leben hätte es bei mir gehabt? Ich malte mir dennoch aus, wie es bei mir aufwachsen und leben würde. Oder dass ich es eines Tages wieder zu mir holen würde. Unter stundenlangen Schmerzen und völlig allein brachte ich im November 1981, kurz vor meinem 17. Geburtstag eine Tochter zur Welt, ich gab ihr den Namen Isabell. Die Hebamme hat mir mein Kind nicht gezeigt, sondern es sofort mitgenommen. Alles, was mir bis heute in Erinnerung geblieben ist, ist ihr Schreien, das ich nie vergessen werde.

Der Schmerz und die Traurigkeit, die Wut auf meine Eltern, die Hilflosigkeit und die Leere - alles das hält bis heute an, nun bin ich knapp 50 Jahre alt und habe nie verkraftet, dass meine kleine Isabell niemals bei mir aufwachsen konnte. Ich habe zwar meine Ausbildung nach der Geburt beendet und versucht, wieder auf die Beine zu kommen, wie man so schön sagt, aber es ist mir nie gelungen. Ich habe mich viele Jahre lang zurückgezogen und mit niemandem über den Verlust gesprochen, bin mit meinem Schmerz allein geblieben und habe auch niemals mehr ein normales Verhältnis zu meinen Eltern aufbauen können. Mein Vater ist letztes Jahr verstorben, meine Mutter lebt in einem Altenheim, sie leidet an Demenz. Ich habe ihnen oft genug gesagt, dass sie mein Leben zerstört haben, aber das hat nichts wieder gut gemacht. Sie blieben bei ihrer Meinung, dass es zur damaligen Zeit und unter den Umständen eben nicht anders gegangen wäre. Jeden Tag frage ich mich, wie Isabell aussieht, wie es ihr geht, wie sie aufgewachsen ist, was aus ihr geworden ist, doch ich hatte nie die Kraft, mich auf die Suche nach ihr zu machen. Ich bin seit einiger Zeit in therapeutischer Behandlung, denn so kann es nicht weitergehen, zuletzt habe ich bis zu drei Flaschen Schnaps täglich getrunken. Vielleicht erfüllt sich eines Tages mein größter Wunsch: dass ich Isabell oder wie immer meine Tochter heißen mag, kennenlerne, in die Arme schließen und sie mir verzeihen kann.

Zu meinen Brüdern habe ich nach wie vor ein gutes Verhältnis, sie stehen hinter mir und unterstützen mich, wollen mir sogar helfen, Isabell zu finden. Ich gebe diese Hoffnung nicht auf, denn mein ganzes Leben, die ganzen letzten 32 Jahre habe ich immer und immer wieder an mein Kind gedacht! Ihr werdet mich vielleicht dafür verurteilen und euch fragen, warum ich damals, als ich noch schwanger war, nicht wirklich weggelaufen bin. Warum ich Isabell nicht schon viel eher gesucht habe. Ich muss zugeben, ich war viel zu feige und hatte einfach nur Angst, ich wusste nicht, wo ich hin sollte und stand immer unter dem Druck meiner Eltern, aber genau diese Vorwürfe mache ich mir seit Isabells Geburt, die sich nun bald 33 Jahre jährt. Hans, Isabells Vater, habe ich ja auch nie wieder gesehen, dabei hätte er vielleicht auch das Recht, von ihr zu wissen. Ich bitte nicht um Absolution, denn was passiert ist, werde ich mir selbst nie verzeihen können, obwohl das ein Ziel meiner Therapie ist. Ich möchte nur allen werdenden Müttern da draußen, die daran denken, ihr Kind wegzugeben, sagen: tut es nicht, wenn ihr die Möglichkeit habt, Hilfe seitens der Behörden, Beratungsstellen, Freunde oder der Familie zu erhalten. Egal, wie schwierig es manchmal erscheint - nichts und niemand ist es wert, sein Kind wegzugeben! Ich würde heute alles Erdenkliche dafür tun, könnte ich die Zeit zurückdrehen.

Beichthaus.com Beichte #00032075 vom 20.10.2013 um 17:30:20 Uhr (24 Kommentare).

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Mein starker Kinderwunsch

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Habgier Kinder Schwangerschaft

Mein starker Kinderwunsch
Ich (w) beichte, dass ich besessen von Babys bin. Ich bin mittlerweile richtig neidisch auf Frauen in freudiger Erwartung oder mit Kind und könnte jedes Mal heulen, wenn ich ein Baby sehe. Schon mit 18 fing es an, dass ich mir sehr ein Kind wünschte. Ich hatte auch einen Freund, der dieser Idee nicht abgeneigt war, allerdings steckte ich damals mitten im Abitur und habe mich deswegen zusammengerissen. Der Wunsch in mir ist jedoch immer stärker geworden. Ich beschäftige mich seitdem ständig mit Babys und Schwangerschaft, lese Bücher und Blogs zu dem Thema und schaue sogar regelmäßig nach Angeboten in Internetshops für Babysachen. Mittlerweile habe ich einen neuen Freund und bin deswegen froh, von meinem Ex nicht schwanger geworden zu sein. Doch mein Babywunsch wird jetzt noch stärker.

Mein Freund ist schon über 30, war schon verheiratet und hat einen süßen Sohn, der mehrere Tage die Woche bei uns ist. Ich kümmere mich viel um ihn und habe ihn schon richtig lieb. Wir verstehen uns so gut, dass seine Mutter schon richtig eifersüchtig ist, weil der Kleine ständig sagt, dass er mich viel lieber als Mutter hätte. Die Beziehung der Beiden ist dadurch schon geschädigt und das tut mir auch wirklich leid, aber ich finde auch, dass sie selbst schuld ist, da sie fast nie mit ihm kuschelt und generell sehr wenig liebevoll ist. Ich beichte also, dass ich einer Frau das Leben zur Hölle mache, indem ich ihre Beziehung zu ihrem Sohn beeinträchtige und aktuell wenig auf Verhütung achte, da ich mir eigentlich ein Kind wünsche. Ein Kind wäre jetzt gerade nicht ganz so praktisch, da ich gerade erst angefangen habe zu studieren, aber lange halte ich das nicht mehr aus. Ich glaube einfach, dass Kinder das größte Glück sind, das einem passieren kann. Vielleicht ist das jugendliche Dummheit, deswegen bitte ich um Absolution. Ich sollte meine Mutterinstinkte besser im Griff haben.

Beichthaus.com Beichte #00032031 vom 10.10.2013 um 14:20:31 Uhr (39 Kommentare).

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