Zeugnis gefälscht

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Betrug Lügen Schamlosigkeit Arbeit Zürich

Zeugnis gefälscht
Ich (m/28) war als Teenager auf der Suche nach einer passenden Lehrstelle (Kaufmann). Ich war jedoch ein äußerst fauler Schüler, weshalb meine Noten dementsprechend schlecht waren. Monatelang habe ich mich vergeblich um eine Lehrstelle bemüht. Also habe ich mein Zeugnis für die Lehrstellensuche aufgemotzt.

Ich habe das Zeugnis kopiert und die wenigen guten Noten ausgeschnitten. Diese habe ich mit einem schwarzen Kugelschreiber geringfügig verändert. So, dass sie ein ganz klein wenig anders aussahen als die "richtigen" guten Noten. Die Fälschungen habe ich dann auf eine zweite Kopie meines Zeugnisses geklebt und auf der neuen Kopie konnte man diesen Schwindel nicht ausmachen. Kurz darauf habe ich eine Lehrstelle gefunden. Die Abschlussprüfung habe ich mit Bravour bestanden und ich bin mittlerweile ein erfolgreicher Mitarbeiter eines großen Konzerns.

Ich bereue nicht, es getan zu haben, denn dieser Betrug war für mich ein wichtiges Sprungbrett in mein Leben. Dennoch, ich schäme mich ein wenig dafür und denke ich oft daran. Dann frage ich mich, was ich heute wäre, wenn ich das nicht getan hätte.

Beichthaus.com Beichte #00027798 vom 12.05.2010 um 15:38:34 Uhr in Zürich (36 Kommentare).

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Mobbing gegen die Sitzenbleiberin

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Rache Vandalismus Schamlosigkeit Schule

Als ich (m/21) in die zehnte Klasse kam, bekamen wir eine neue Mitschülerin, die das Jahr wiederholen musste. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es bei uns eigentlich nie schlimme Fälle von Mobbing und solchen Dingen gegeben und einige Schüler hatten die Neue gleich willkommen geheißen, doch sie blockte uns ab und war sehr unfreundlich. Wenn sie denn überhaupt zum Unterricht erschien, war sie arrogant und frech, und ihr Verhalten änderte sich im Laufe des Jahres auch nicht.

Im April platzte mir dann aufgrund einer Aktion von ihr endgültig der Kragen und ich beschloss, Rache zu nehmen: Am ersten Mai sollte sie mit einem Schandbaum vor ihrer Tür aufwachen. Weitere Leute für die Aktion zu begeistern war kein Problem und da ich in ihrer Nähe wohnte, trafen wir uns dann abends mit etwa 10 Jungs bei mir. Wir fanden im Wald schnell einen kleinen abgebrochenen Baum und schmückten ihn mit mehreren Rollen Klopapier und was wir noch so finden konnten. Nachts brachten wir das "Kunstwerk" dann auch gleich neben ihrer Haustür an, pinkelten alle nochmal fröhlich dagegen und fühlten uns toll, ihr es endlich mal heimgezahlt zu haben.

Kurz darauf stellte sich allerdings heraus, dass sie den Baum nie zu Gesicht bekommen sollte: Sie war über die Mainacht bei ihrem Freund gewesen. Den Baum hat damals der Vater gefunden und beseitigt. Und es stellte sich auch raus, dass das Mädchen erst im Jahr, bevor sie bei uns in die Klasse gekommen war, ihre Mutter aufgrund einer tödlichen Krankheit verloren hatte. Das war zwar damals alles nicht abzusehen bzw. unbekannt, dennoch schäme ich mich bis heute. Vielen Dank fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00027790 vom 10.05.2010 um 17:03:16 Uhr (33 Kommentare).

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Wellensittich fliegen lassen

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Trunksucht Sucht Morallosigkeit Studentenleben Tiere Berlin

Ich habe vor ein paar Jahren, frisch volljährig geworden und mit gutem Abi in der Tasche, in Berlin gewohnt und ziemlich erfolglos studiert. Nun hatte ich das Problem, dass ich neu war in der Stadt, niemanden kannte und sehr einsam war. Der Zustand meiner Wohnung half da nicht unbedingt. Auch hab ich nie etwas mit anderen unternommen. Am Anfang war ich etwas schüchtern und irgendwie hörte ich durch mein Verhalten in den Augen meiner Kommilitonen auf zu existieren, und nach der ersten Woche fragte mich niemand mehr, ob ich nicht Lust auf einen Kaffee hätte oder mit in die Mensa zu gehen.


Ich hatte allerdings einen äußerst süßen Wellensittich, der immer auf meinem Computerbildschirm saß oder auf meinem Kopf und mit meinen Haaren spielte. Ich mochte ihn wirklich und hab mich viel um ihn gekümmert, besser gesagt sie. Leider hatte ich nach kurzer Zeit dort sehr starke Alkoholprobleme und bin mit nichts mehr klargekommen. Meine Wohnung war ein Müllhaufen, gesaugt hatte ich nur alle paar Monate mal, die Abstellkammer war überfüllt mit leeren Flaschen.
Ich habe nur noch am PC gesessen, ein sehr bekanntes MMORPG gespielt und mich fast jeden Abend betrunken. Ab und an hab ich mich mit einem Riesenkater zur Arbeit geschleift (400 Euro Job bei einer Fastfoodkette), wo ich aber dank hoher Fehltage trotz Krankenscheinen irgendwann gefeuert wurde. Ich habe 20 Kilo abgenommen, da ich fast nur Reis aus der Mikrowelle und Chinanudelsuppe zum Aufbrühen gegessen habe, ich musste ja schnell weiterspielen.


Nun, ich sollte an Weihnachten nach Hause fahren (quer durch Deutschland), die Karten für die Bahn waren schon bezahlt und meine Eltern wollten mich eigentlich schon ein paar Tage früher sehen, aber das Spiel war mir wichtiger als alles andre. Nun hatte ich ein Problem. Ich musste los, ich würde zwei Wochen weg sein, ich hatte mich nicht darum gekümmert, was mit meinem armen Vogel passiert und wer sich um sie kümmert.
Ich war betrunken, todmüde und hatte Angst vor Ärger mit meinen Eltern, wenn ich nicht fahren würde. Denn natürlich war ich finanziell total von ihnen abhängig, denn ich hatte mein Konto hoffnungslos überzogen um immer genug Alkohol im Haus zu haben. Da habe ich das getan wofür ich mich heute immer noch schäme. Ich habe nämlich das Fenster aufgemacht und ihn fliegen lassen.
Ich wusste, dass er es nicht überleben wird, aber ich hoffe bis heute irgendwie, dass er jemanden gefunden hat, er war sehr zutraulich. Es tut mir unendlich Leid, ich schäme mich, gerade weil ich ein tierlieber Mensch bin und meine Haustiere immer gut behandelt hatte und solche Leute wie mich, die Tiere aussetzen am liebsten auch irgendwo im Wald anbinden würde.
Ich hoffe jemand hat meinen armen Kleinen gefunden. Jedesmal wenn ich daran denke, kommen mir die Tränen und ich finde mich widerlich.

Beichthaus.com Beichte #00027788 vom 09.05.2010 um 18:45:19 Uhr in Berlin (77 Kommentare).

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Der böse schwarze Mann

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Lügen Falschheit Vorurteile Kinder Kamern

Der böse schwarze Mann
Ich (m/25) möchte folgende Jugendsünde beichten:

Es müsste jetzt knapp 15 Jahre her sein, ich ging noch in die 4. Klasse, als wir einen gemeinsamen Schwimmbadbesuch für den Nachmittag geplant haben. Gesagt getan, 3 Klassenkameradinnen, 1 Freund und ich trafen uns zum gemeinsamen Schwimmen im örtlichen Hallenbad. Es hatte uns Kindern viel Freude bereitet ausgiebig zu planschen und uns gegenseitig kleine Streiche zu spielen. Wir balgten und tobten im Wasser bis wir müde wurden.
Als ich kurz unachtsam war, trat mir eine Klassenkameradin im Wasser in den Bauch, natürlich unabsichtlich, aber es hatte mir sehr wehgetan. Danach ist mir die Lust vergangen und ich wollte nach hause gehen. In der Umkleide machte ich mir immer noch Gedanken um den Tritt in meinen Magen.
Sollte ich irgendjemanden erzählen das mir ein Mädchen weh getan hat? Natürlich nicht! Als kleiner Junge möchte man Heldentaten vollbringen und sowas wie Feuerwehrmann werden. Ich sponn mir so meine Gedanken im Kopf, in welcher Situation mir jemand in den Magen hätte treten können.
Ich verließ das Hallenbad, spazierte durch den anliegenden Park nach Hause zu meiner Mutter. Kaum angekommen fragte sie natürlich wie es gewesen sei und ob ich Spaß gehabt hätte. Ich bejahte die Frage, dachte kurz an den Tritt in den Magen, und sagte ohne darüber nachzudenken, "ein schwarzer Mann hat mir vorm Schwimmbad in den Bauch getreten!" Oh, misst warum habe ich das jetzt gesagt? "Und ich habe mich verteidigt (Ich habe damals Kinder-Judo gemacht, vielleicht so 3 Monate), habe ihm ins Gesicht getreten und dann ist er weggerannt."
Oh ha, kaum ausgesprochen, schon bereut, aber ein zurück gab es in der Situation für mich nicht. Meine Mutter war empört, rief meinen Vater im Büro an und erzählte ihm die ganze Geschichte. Als mein Vater Abends nach hause kam machte er mir klar, dass wir eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle machen müssten. Ich versuchte durch weinen und verneinen die Anzeige zu umgehen, aber mein Vater setzte sich durch und überredete mich. Wen soll ich denn Anzeigen? Den armen schwarzen Mann in meinem Kopf? Hey, ich war 10 Jahre alt ich wollte nicht als Lügner dastehen, also habe ich das durchgezogen.
Nunja, bis hierhin war es noch eine kleine Lüge, aber was dann kam hätte ich im Leben nicht geglaubt:
Mein Vater und ich fuhren zur Polizei: "Guten Tag, wir wollen eine Anzeige gegen unbekannt machen!" Der Polizist stellte mir verschiedene Fragen: Wann ist das genau passiert? Wo? Jetzt bitte eine Personenbeschreibung? Welche Personenbeschreibung, schließlich gab es ja niemanden! "Äh, äm, ja, gut, also er, also er war schwarz, äh ich meine dunkelhäutig." Welche Kleidung hatte er an? "Äm, ja, äm eine blaue Jeans. Äh weißes T-Shirt und äm vielleicht Turnschuhe?!" Wie groß war die Person? "Ja gut, so, größer als ich natürlich, vielleicht 1,5 mal so groß!" Also circa 180? "Ja, kommt hin." Jetzt schildern Sie mir die Situation. "Äh ja gut, also wir waren schwimmen, ich bin früher raus, und vor der Eingangstreppe stand ein schwarzer Mann, ich ging die Treppe runter und er packte mich am Arm, er sagte "Gib Geld kleiner", ich war irritiert, sagte nein, er schlug mir in den Magen, ich (als kleiner Judo-Superman) wollte mich verteidigen, ging drei Treppenstufen rauf und trat Ihm ins Gesicht! Er packte sich an die Nase und flüchtete ins naheliegende Wohngebiet."
Der Polizist stand auf und freute sich über soviel Selbstverteidungseinsatz von einem kleinen Jungen. Er rief seinen Kollegen aus dem Nachbarzimmer, um Ihn an der Story teilhaben zu lassen. Sie freuten sich über meinen Einsatz und plötzlich war ich ein kleiner Held! Ich hätte vor Scham im Boden versinken können!
Naja, am nächsten Tag am Frühstückstisch war der "Vorfall" natürlich Gesprächsthema Nummer eins. Meine Mutter zückte die Tageszeitung und siehe da, der schwarze Mann war zur Fahndung ausgeschrieben. Gut das die Personenbeschreibung auf jeden zutreffen kann. Naja, jeder sprach mich darauf an, meine Nachbarn, Freunde und Bekannte, meine Klassenkameraden usw., ich wusste ja nicht das die Geschichte so große Wellen schlagen würde, ich betete zu Gott, dass alles ganz schnell vorbei sein wird.
Nach 2 Wochen hatte ich fast nicht mehr daran gedacht, doch die liebe Kripo schon:
Vorladung zur Gegenüberstellung mit Tatverdächtigen. Nein, bitte nicht, aber es war klar das ich da erscheinen muss. Nun ja, als Begrüßung haben zwei Kripobeamte geklatscht, dass ich doch ein kleiner Held sei, usw. Ich wollte es nicht mehr hören und am liebsten alles rückgängig machen, aber ich hatte Angst das ich ins Gefängnis komme, weil ich gelogen habe. Nun gut ich ließ die Zeugengegenüberstellung über mich ergehen, 8 dunkelhäutige Männer standen hinter einer Spiegelwand; Können Sie den Täter wiedererkennen? "Äh, nein, glaube nicht." Schauen Sie sich die Männer nochmal ganz genau an. "Nein", sagte ich, keiner von denen. Der Polizist guckte etwas irritiert und sagte dann zu seinem Kollegen, dass er hätte schwören können, dass die die Nummer 3 gewesen sei, da dieser ein Stadtbekannter Kleinganove sei und zum Tatzeitpunkt kein Alibi hatte.
Nachdem die Gegenüberstellung erfolglos war, drückten Sie mir circa 10.000 Fotos von bekannten, ausländischen kriminellen in die Hand mit der Bitte um Durchsicht. Boah, alter wie lange soll ich die Nummer denn noch durchziehen!? Aber gut nach circa 2 Stunden "Nein" zu jedem Foto, war ich endlich fertig.
Nach circa 6 Monaten kam ein Brief von der Staatsanwaltschaft, mit dem Betreff: Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Ich habe mich riesig darüber gefreut, natürlich nicht nach außen, dass diese dumme Lüge endlich überstanden sei! Jetzt nochmal meine Entschuldigung an alle dunkelhäutigen Männer in unserem Land, ich wollte kein Klischee untermauern, Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00027771 vom 03.05.2010 um 17:00:56 Uhr in Kamern (52 Kommentare).

Gebeichtet von knetchen
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Von der Putzfrau erwischt

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Masturbation Schamlosigkeit Peinlichkeit Arbeit Bremen

Von der Putzfrau erwischt
Ich (m/33) habe im Büro onaniert, dachte ich sei alleine. Plötzlich geht die Tür auf und eine der Putzfrauen kommt rein, sieht mich und lächelt mich direkt an. Aber anstatt dass sie die Tür wieder zumacht, kommt sie zu mir an den Tisch, bückt sich, fischt den Mülleimer unter dem Tisch hervor und wechselt die Müllbeutel. Beim Rausgehen, dreht sie sich nochmal um und sagt: den Rest mach ich dann nachher. Ich hatte immer noch meinen Schwanz in der Hand, zu baff um was zusagen, und will am liebsten im Boden versinken vor Scham. Ich bereue! Ich will es ungeschehen machen!

Beichthaus.com Beichte #00027764 vom 30.04.2010 um 15:16:12 Uhr in Bremen (76 Kommentare).

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