Polizei rechts überholt

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Waghalsigkeit Hochmut Auto & Co. Irschenberg

Ich (m/28) fuhr vor ein paar Tagen die Autobahn 8 München-Salzburg mit einem geliehenen M5 G-Power Hurrican. Spitze ca. 360 km/h, dies nutzte ich auch annähernd aus. In Höhe kurz nach Irschenberg fuhr vor mir ein Wagen auf der linken Spur mit in meinen Augen zu geringer Geschwindigkeit, ich blinkte und machte mich durch Lichthupe aufmerksam, dass ich gerne vorbei wollte. Leider stieß ich auf taube Ohren und blinde Augen. Daraufhin überholte ich rechts und fuhr mit gewohnt schneller Geschwindigkeit an diesem Wagen vorbei und zeigte dem Fahrer und Beifahrer meinen linken Finger und meine Zunge. Ich ordnete mich danach wieder auf der linken Spur ein. Dann kam leider der nächste langsame Wagen auf links, der aber schnell rechts fuhr. Nach circa 5 Minuten sah ich im Rückspiegel leider den erstgenannten Wagen. Leider mit mobilen Blaulicht hinter mir. Die genauen Konsequenzen sind mir bis zum heutigen Tage nicht bekannt.

Beichthaus.com Beichte #00027846 vom 25.05.2010 um 09:26:32 Uhr in Irschenberg (A8) (79 Kommentare).

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Rache am petzenden Kollege

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Rache Zwietracht Verrat Arbeit Kollegen

Meine Wenigkeit (m/25) mag normalerweise keine Racheaktionen oder ähnlich gelagerten Kinderkram. Da aber ein "Kollege" an der Arbeit nun dabei (erwiesenermaßen!) erwischt wurde, wie er dem Chef per SMS auf dem Firmenhandy Kollegen und auch mich verpetzte, die beispielsweise unerlaubt Kaffee außerhalb der Pausenzeiten trinken gingen oder rauchten, den Arbeitsplatz kurz unerlaubt verließen etc. und dadurch großen Ärger bekamen (insgesamt drei Abmahnungen und fünf Ermahnungen), kamen wir auf die Idee sein Leben dort künftig etwas zu erschweren. Schließlich wurde das harmonische und kollegiale Gesamtbild zerstört, was intern an Blasphemie grenzt.


Im Laufe letzter Woche wurden unter Anderem folgende Maßnahmen ergriffen, an denen ich beteiligt war. Hier die Highlights:

1) Bei einem Bekannten in der Schlosserwerkstatt organisierte ich etwas Graphitpaste, welche unter den Türgriffen seines Firmenwagens angebracht wurde (zwecks Pflege natürlich, sind ja mechanisch belastete Teile). Das Fahrtenbuch wurde vorher mit einem Zweitschlüssel kurz von mir entwendet, eingescannt, die unplausiblen Strecken (unerlaubte Fahrten nach Hause, falsches Ziel eingetragen, das viel näher ist etc.) farblich markiert und per Dummy Mail-Account anonym an den Chef geschickt (Durchführung: zwei Kollegen). Das Original legte ich wieder vor der Graphitaktion zurück.


2) Bei den netten Kollegen in der Isoliererabteilung ergatterte ich eine Dose Zweikomponentenbauschaum und ein Döschen Acrylharz. Mit dem Bauschaum wurde der Spind (in dem sich zum Tatzeitpunkt die Privatklamotten befanden) durch die Lüftungsschlitze von innen komplett ausgeschäumt und das Schloss vorher mit dem Acrylkleber fachmännisch versiegelt. Die leeren Dosen und Einweghandschuhe wurden fachgerecht in einer Schrottpresse zwecks Beweisvernichtung entsorgt.


3) Sein Handy, das zum Aufladen in einer Schale lag, wurde von mir entwendet und durch mehrmaliger Falscheingabe der PIN (vorübergehend) gesperrt.


4) Ein von mir erstelltes DIN A4 Blatt mit dem Schriftzug "Das passiert mit Verrätern!" und dem Bild eines Erschießungskommandos nebst gefesseltem und erschossenem Mann wurde durch Kollegen vervielfacht und an verschiedenen Stellen aufgehängt.


Die Sache ist dermaßen spektakulär eingeschlagen, dass der entsprechende Kollege um Versetzung gebeten hat und vom Vorstand nun "weiterführende Maßnahmen" betreffend unserer Abteilung angekündigt wurden, wie uns in einem Meeting gestern mitgeteilt wurde. Beweise bezüglich der "Täter" existieren nicht.
Irgendwie möchte sich bei uns kein Mitleid oder Reuegefühl einstellen, obwohl der künftige Ex-Kollege mit einem derartigen Echo nicht gerechnet hat und nun schwer darunter leidet.

Beichthaus.com Beichte #00027839 vom 22.05.2010 um 19:05:36 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Der blaue Zoom

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Peinlichkeit Dummheit Zorn Shopping München

Ich möchte mich gern bei dem M*dia M*rkt in C bei Herrn D entschuldigen. Kurze Zusammenfassung:
Meine Eltern schenkten mir zum Geburtstag eine neue Digitalkamera. Wollt ich doch gleich mal austesten. Gesagt getan, leider hielt diese nur 2 Wochen, dann ging das Zoomdingens kaputt, genau da wo ich es am wenigsten gebraucht hätte. Ich gab meinen Eltern die Kamera mit zur Reparatur, musste allerdings 2 Wochen auf mein neues Gerät warten (lt. Verkäufer). Als ich im besagten Markt nach 2 Wochen anrief, sagte man mir das die Reparatur sich ein wenig verzögern würde. Kurzum, ein paar Tage abgewartet, nächster Anruf, von meiner Seite etwas unfreundlicher. Dieses zog sich dann noch ein paar Tage hin, bis ich in Reklamationsabteilung fluchend die Tante nach Kompetenz gefragt habe. Zwei Tage später hatte ich dann meine geliebte Kamera im Briefkasten, pack sie aus. Was seh ich?? Ein blaues Zoomdingens auf meiner silbernen Kamera.
Keine 2 Minuten nach dem auspacken der Kamera hatte ich Herrn D. am Telefon von besagtem Laden und fragte ihn, ob er noch klar 10m geradeaus gucken könne um blau von silber zu unterscheiden. Dumm wie Brot und 10m Feldweg zusammen wär er, er solle sich doch seine Reklamtionsabteilung hinschieben wo keine Sonne scheint und sich ernsthaft fragen ob er nicht besser Reis in der Sahara anbauen könne. Wir sind an dieser Stelle unterbrochen worden. Kurze Zeit später kam meine Freundin nach Hause. Sie wunderte sich über das blaue Zoomobjekt, drückte auf on, das Zoomteil kam raus und hob die blaue Folie ab.

Ich möchte Beichten das ich durch meine eigene Dummheit beinah einen kompetenten, wenn auch langsamen Mitarbeiter eines Elektrofachgeschäftes beinahe zum heulen gebracht habe und mich nicht dafür aus reiner Peinlichkeit dafür entschuldigt habe! Sorry und weiter so!

Beichthaus.com Beichte #00027822 vom 18.05.2010 um 01:41:49 Uhr in München (37 Kommentare).

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Der Teekannen Streit

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Aggression Rache Hass Gewalt Partnerschaft Mannheim

Vor etwa zwei Jahren lernte ich (w/23) meinen vermeintlichen Traummann kennen. Er war intelligent, humorvoll und noch dazu gut aussehend und er wollte etwas in seinem Leben erreichen. Mit dem Medizinstudium, das er gerade macht, war er auf dem besten Weg dorthin. Schon nach einem Jahr zog er zu mir, in meine kleine, aber feine, Wohnung. Bis auf die kleinen Streitereien, die Pärchen eben ab und zu mal haben, verstanden wir uns wirklich gut. Ich war wirklich glücklich und konnte mir eine Zukunft mit ihm vorstellen. Doch von einer auf die andere Sekunde veränderte er sich so sehr, dass ich bis heute, drei Monate danach, immer noch nicht weiß, wie es dazu kommen konnte.


Wir saßen zusammen vor dem Fernseher. Alles war wie immer. Er kochte uns einen Tee. Weil ich es so lustig fand, dass er für eine halbe Kanne Tee, vier Teebeutel benutzte, machte ich meine Späße mit ihm. Ich sagte zum Beispiel: "Hmmmm, dieser Tee ist wirklich intensiv!". Plötzlich rastete er total aus. Er schüttete ohne Vorwarnung den Tee in mein Gesicht. Irgendwie muss ich es wohl aus dem Augenwinkel gesehen haben, denn ich konnte mich rechtzeitig wegdrehen und dem heißen Tee ausweichen. Jetzt war der rote Tee an der Wand und ich fassungslos und stinksauer. Ich sagte ihm, er solle sofort den Tee von er Tapete wischen und fragte, was ihm eingefallen sei. Er lachte mich aus, fragte ob er mein "Neg*r sei (ich bin dunkelhäutig), und machte keinerlei Anstalten die Sauerei wegzuwischen. Kochend vor Wut, ging ich nun zu seinem Kleiderschrank und nahm ein T-Shirt, was ich ihm wohlgemerkt geschenkt hatte, und wischte damit die Wand ab. Nun war es völlig vorbei. Er nahm mein Handy, warf es so oft an die Wand, dass es in seine Einzelteile zersprang. Dann nahm er seine nun leere Tasse und ging mit ihr auf mich los. Er schrie immer wieder "ich hasse dich" und "ich bring dich um". Er warf mich quer durch das ganze Zimmer und drohte mir mit der Tasse. Ich schrie um Hilfe, denn ich konnte in seinen Augen sehen, dass er es ernst meinte. Dann nahm er die Teekanne aus Glas und bedrohte mich mit ihr. Immer und immer wieder täuschte er Schläge mit der Kanne an, immer und immer wieder schrie ich um Hilfe. Irgendwann kippte er, ohne zu prüfen wie heiß der Tee war, die Kanne über meinem Kopf aus und setzte sich wieder vor den Fernseher, als sei nichts passiert. Ich schnappte mir das Nötigste und floh zu meiner Mutter. Am nächsten Tag warf ich ihn raus, obwohl es ihm "Leid" tat und er mich zurück haben wollte. Leider nahm er nicht all seine Sachen mit, sodass ich mit der Hilfe von Freunden, den ganzen Mist auch noch in den Keller schaffen musste.


Erst nach zwei Monaten ließ er die Sachen von einem Freund abholen, weil ich ihn nicht sehen wollte. Als der Tag kam, verspürte ich aber, tief im Inneren, noch das Bedürfnis mich in irgend einer Art und Weise zu rächen, für die vielen Tränen, die ich wegen ihm vergossen hatte und die Panikattacken, die ich hatte, wenn es unangekündigt klingelte. Auch, dass ich nun regelmäßig in eine Therapie rennen musste, und beinahe der Trunksucht verfallen wäre, wollte ich rächen. Ich ging also an besagtem Tag in den Keller und überlegte mir ein paar Gemeinheiten. Ich entdeckt in einer Tüte alle seine Körperpflegeutensilien, die ich am Tag seines Auszugs dort hinein geworfen hatte. Ich nahm sein Hautöl und kippte es quer über sein 50 Euro Lieblingshemd. Eine Tube Haargel landete im Lüftungschlitz seiner Wii, und die Flasche Selbstbräuner im Fernseher. Seine Kletterschuhe schmierte ich mit Mayonaise ein und den Beutel mit dem dazu gehörigen Kalk für die Finger, machte ich unbrauchbar, indem ich ihm mit seiner Körperbutter vermischte. Sein tolles Fos*il-Armband, was 80 Euro gekostet hatte zerkratzte und verbog ich. Seine Kaffeemaschine, bestreute ich mit seinem blöden Currypulver und auf das Betttuch pinkelte ich drauf. Kurz um, ich habe seinen Sachen das angetan, was er mit mir gemacht hat und ich habe allen angestauten Hass und die ganzen Aggressionen raus lassen können.

Beichthaus.com Beichte #00027809 vom 14.05.2010 um 23:04:30 Uhr in Mannheim (80 Kommentare).

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Mein Vater ist schwul

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Vorurteile Hass Zorn Familie

Ich (w/21) war 14, meine Eltern wohnten getrennt, ich dachte weil sie sich nicht mehr lieben. Montags bis Freitags war ich bei meiner Mutter, am Wochenende bei ihm. An einem Samstag hat er mir nicht die Tür geöffnet, also bin ich um das Haus herum gegangen und durch die Kellertür in das Haus rein, die ist immer offen. Da fand ich ihn mit einem anderen Mann im Bett liegen, wie sie miteinander schlafen. Ich habe nicht gleich begriffen was sie machen, also habe ich etwas zugeschaut. Doch als ich dann wusste was es ist habe ich laut geschrien. Beide erschraken, mein Vater wollte mich noch trösten, doch es gelang ihm nicht. Ich bin schreiend zu dem Haus meiner Mutter gerannt. Mit den folgenden Wochen habe ich mich meinem Vater wieder langsam angenähert, heutzutage haben wir ein fast normales Verhältnis zueinander. Aber das er schwul ist kann ich nicht akzeptieren. Aus irgendeinem Grund hasse ich Schwule, ich glaube das beruht auf diesem Erlebnis.

Beichthaus.com Beichte #00027806 vom 13.05.2010 um 23:05:48 Uhr (36 Kommentare).

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