Elektroschmuggel

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Betrug Geiz Lügen Liechtenstein

Ich hab den liechtensteiner Zoll betrogen. Ich habe ein paar Elektronikteile geschenkt bekommen, da der Kollege diese sonst weggeworfen hätte. Neuwert war sicherlich einige Tausend Euro, zu der Zeit aber das meiste nur noch Schrott- bzw. Materialwert gehabt. Nun, ich fahr eben aus Deutschland runter nach Liechtenstein um das Zeugs abzuholen und lass mir auch eine Bestätigung mitgeben, dass das Zeugs höchsten Materialwert hat. An der Grenze von Liechtenstein zu Österreich werde ich natürlich angehalten, da ich einen großen Combi voll mit Elektronik habe. Wir haben kurz diskutiert, dass das Zeugs eigentlich so gut wie keinen Wert mehr hat, aber die Leute vom Zoll wollten mich trotzdem nicht durchlassen. Ich wurde auch gleich gewarnt, dass ich es gar nicht erst versuchen soll, an einem anderen Grenzübergang rüberzuschmuggeln, Auto und Nummernschild werden gleich durchgegeben. Also zurück nach Liechtenstein zum Kollegen und dort erstmal überlegt.


Dann sind wir eben darauf gekommen, dass der Kollege mit seinem Auto (Kennzeichen aus Liechtenstein) an einem mehr oder weniger "kleinen" und meistens unbesetzten Grenzübergang das Zeugs nach Österreich schafft und ich wieder bei dem Zollbeamten vorbeischaue und sage, dass wir das Zeugs dort gelassen haben. Gesagt, getan. Der Kollege ist rüber, an dem Übergang war kein Mensch und mit einem liechtensteiner Kennzeichen hat sich wohl auch keiner für die Aufnahmen der Kamera interessiert. Ich bin wieder zu den Grenzposten, an dem ich angehalten wurde und noch bevor ich dort angekommen bin, kam gleich der Grenzbeamte und schaute mich böse an. Ich hielt an, zeigte ihm, dass das Auto leer ist und er winkte mich durch. In Österreich haben der Kollege und ich uns wieder getroffen und das Zeug wieder in mein Auto geladen. Alles wunderbar, an der deutsch-österreichischen Grenze war eh niemand und ist ja alles EU, von daher hatten wir dort auch keine Probleme mehr.


Ich beichte nun, dass ich den liechtensteiner Zoll betrogen habe und ich absolut keine Reue zeige, denn so wie die das Geld der ganzen deutschen Steuerbetrüger verwalten und dadurch genug kassieren, dürften die 20 Prozent Ausfuhrgebühr, die ich für den Schrott hätte Zahlen müssen nicht ins Gewicht fallen.

Beichthaus.com Beichte #00029075 vom 22.06.2011 um 13:52:40 Uhr in Liechtenstein (10 Kommentare).

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Der Fahrraddieb

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Diebstahl Habgier Lügen Polizei Last Night Karlsruhe

Ich gebe zu, dass ich vor 6 Jahren wegen einem nicht vorhandenen Fahrrads insgesamt 4 Fahrräder gestohlen habe.
Ich habe mich nachts um 3.00 Uhr an den Bahnhof begeben und den Bahnhof abgecheckt. Da ich den Bahnhof schon des Öfteren beobachtet habe, kannte ich die Zeit, wann die Polizei ihre Streife macht. Sie kamen immer um 1:30 Uhr dort entlang gefahren. Ich habe mir in dieser Nacht schwarze Sachen angezogen mit Kapuze und bin los auf Diebestour. Ich suchte mir möglichst ein Fahrrad, dass verlassen aussah. Ich wollte ja keinen Schaden anrichten. Es musste ein Fahrrad sein, das an sich selber angeschlossen ist und nicht an einen Gegenstand, da ich bevorzugte, es zu Hause zu öffnen und nicht auf der Straße. Ich tat so, als ob mir das Fahrrad gehörte, und schleifte es mit dem Schloss in mein etwa 600 Meter entferntes Haus. Als ich angekommen war, entfernte ich mit einem Bolzenschneider das massive Schloss. Ich hatte natürlich Angst, dass mich der Besitzer auf der Straße erkannte, daher beschloss ich mit dem Fahrrad noch nicht zu fahren. Ich besorgte mir für 5 Euro im Baumarkt Lack Farbe und lackierte genüsslich mein neues Fahrrad um. Ich feilte den Code im Fahrrad Rahmen heraus, damit keiner weiß, welche Nummer drauf steht. Ich habe das noch ein paar Mal gemacht, aber dann dachte ich mir, dass es sehr böse ist, sowas zu tun, denn dann haben die Leute ja kein Fahrrad mehr. Ich probierte damit aufzuhören. Nach 5 Monaten beschloss ich meine Freundin mitzunehmen, sie war aber überhaupt nicht dafür geschaffen und es war mir eine Lehre, sie lieber nicht mitzunehmen, denn als jeder von uns ein Fahrrad hatte und wir uns auf den Heimweg begeben hatten, kam natürlich die Polizei mit Blaulicht. Ich weiß nicht, warum sie einfach kam, denn unsere Uhrzeit war natürlich 3.00 Uhr. Sie dürfte nicht da sein. Ich bin sofort weg gerannt. Meine Freundin war natürlich stehen geblieben, ich habe mich versteckt. Die Polizisten haben sie festgehalten und ich bin aus meinem Versteck gekommen. Wir haben uns dann schnell eine Ausrede wie "Ja wir haben die Fahrräder nur aus dem Graben gezogen" einfallen lassen. Natürlich glaubten uns die Polizisten nicht und waren misstrauisch, da ich einfach weg gerannt bin. Das Gute war, dass diese Fahrräder nicht als geklaut gemeldet waren. Natürlich nicht, wir waren ja gerade dabei sie zu klauen und die Polizisten haben gesagt, dass wir den kürzesten Weg nach Hause nehmen müssen, sonst werden wir verhaftet. Sie konnten uns nichts, seit dem klaue ich nie wieder ein Fahrrad! Ich bin abgeschreckt seit dieser Nacht.

Beichthaus.com Beichte #00029064 vom 20.06.2011 um 18:58:12 Uhr in Karlsruhe (20 Kommentare).

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“Folge

Mit dem Klammerbeutel gepudert

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Selbstsucht Lügen Habgier Arbeit Darmstadt

Ich (m/24) habe einen sehr lockeren Studentenjob. Die Arbeit beschränkt sich größtenteils aufs Herumsitzen und die Arbeitszeiten auf die Nachmittage der Wochenenden und Feiertage. Eigentlich optimal. Logischerweise sind die Einsätze an Sonn- und Feiertagen wesentlich beliebter, als die Einsätze an Samstagen, da diese einfach besser bezahlt werden. Das Team, welche die Studenten für ihre Einsätze einteilt, ist daher stets bemüht, eine faire Verteilung zu gewährleisten.


Nun ist es aber so, dass sich einige meiner Kollegen offenbar für ziemlich gerissen halten und ich daher ständig scheinheilige Anfragen erhalte, ob wir nicht die Schichten tauschen können, da ihnen ja ganz plötzlich etwas dazwischengekommen sei. Ihr ahnt es bereits. Selbstverständlich waren bisher sämtliche Tauschanfragen zu meinen Ungunsten. Dass mal jemand an einem Sonn- oder einem Feiertag verhindert gewesen wäre, kam bisher noch nie vor. Sorry Jungs und Mädels, aber ich bin doch nicht mit dem Klammersack gepudert. Ich helfe wirklich gerne, wenn Hilfe benötigt wird, aber ausnehmen, wie eine Weihnachtsgans, lasse ich mich nicht. Ich möchte also beichten, dass ich sämtliche Tauschanfragen höflichst aber bestimmt mit der Begründung ablehne, dass ich am vakanten Tag leider schon etwas vor habe.

Beichthaus.com Beichte #00029062 vom 20.06.2011 um 18:38:45 Uhr in Darmstadt (13 Kommentare).

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Der Tipp-Ex Trick

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Unreinlichkeit Lügen Games Hameln

Ich (m) beichte, dass ich vor rund drei Jahren ein ziemlich schwächlicher Lauch war. Ich habe den ganzen Tag Videospiele gezockt und habe dabei nicht mehr besonders viel auf meinen Körper und auf mein Umfeld geachtet. Nicht nur, dass ich nur rund 50 kg gewogen habe und so weiß wie eine Wand war, ich hatte auch extrem schlechte Zähne. Meine Zähne habe ich davor nie besonders oft geputzt und zwei Zähne vorne haben mir schon gefehlt und die restlichen waren ziemlich schwarz und verfault. Im Nachhinein finde ich das ziemlich eklig. Ich habe es irgendwie geschafft, sie möglichst wenig zu zeigen. Gewohnt habe ich mit meinen zwei Brüdern und meinem Vater in einem schönen Reihenhaus, dass allerdings als Männerhaushalt nicht besonders aufgeräumt und zum Teil ziemlich dreckig war. Im Großen und Ganzen war ich wohl das Schlimmste, was sich eine Frau vorstellen konnte - abgesehen von meinem Charakter, der eigentlich echt liebenswürdig ist.


All diese Oberflächlichkeiten können Leute im Videospiel aber zum Glück nicht sehen und so kann man sich dort ja richtig schön reden. In dem Spiel, dass ich gespielt habe, war ich mit einer der stärksten und hatte dort auch viele "Online-Freunde" und Anerkennung. Dafür musste ich mein echtes Leben aber so ziemlich komplett aufgeben. Den Gipfel der ganzen, menschlichen Tragödie habe ich jedoch abgeschossen, als ich mich zum dritten Mal auf eine Beziehung eingelassen habe. Bei den vorherigen Beziehungen habe ich so viel gelogen nur sie möglichst von mir zu Hause ferngehalten, aber diesmal war das Mädchen ein echter Brocken. Sie war zwar ein wenig labil, aber sah sehr gut aus, war intelligent und echt zum Verlieben. Ich hing also sehr an ihr. Nach und nach konnte sie auch die Lügen erkennen, die ich um mich gesponnen habe und es kam gefühlte hunderte Male zum Drama, wodurch ich aber noch immer mehr an ihr hing. Die ganze Geschichte wäre nochmal eine Beichte wert, aber ich möchte mich hier auf ihren Besuch bei mir beziehen. Da sie ziemlich hartnäckig war, lenkte ich nach rund vier Monaten ein, dass sie mal zu mir kommen kann. Das Ganze war natürlich eine Herausforderung für mich, weil hier zu viele Dinge zu sehen waren, die sie nicht sehen durfte. Zum Beispiel sagte ich ihr, ich hätte Kohle und würde alleine in diesem Haus wohnen. Es mussten also viele Vorbereitungen getroffen werden.


Zunächst einmal musste das Haus innerhalb von drei Tagen komplett gereinigt und aufgeräumt werden, was ich alleine in die Hand nahm. So habe ich also alles hier und da verscharrt und so aussehen lassen, als wäre es ordentlich. Viel Krempel kam einfach in Umzugskartons und wurde auf dem Dachboden verstaut. Danach musste alles gewischt werden und was halt sonst noch so zu einem geordneten Haushalt gehört. Das Endergebnis war dennoch gerade mal die Note 4. Mein körperliches Aussehen war aber nicht mal eben zu korrigieren. Ich wusste jedoch, dass ich irgendetwas mit meinen Zähnen machen musste, weil so was wirklich keiner küssen würde oder gar anschauen wollte. Irgendwann hatte ich die zündende Idee: Tippex! Ich wurde mein eigener Zahnarzt und habe in einer groß angelegten Offensive mit Trockenmitteln und Tipp ex meinen Mundraum präpariert. Zunächst einmal musste der Mund trocken sein, damit sich das Tipp ex auftragen ließ und das machten die Trockenmittel. Anschließend strich ich meine Zähne einfach damit an und es hielt sogar für eine gewisse Zeit. Ich erklärte ihr diese extrem weißen Zähne mit einer Schutzschicht vom Zahnarzt, die dabei helfen soll, die Zähne gegen Karies unempfindlicher zu machen und die Zähne die fehlten, erklärte ich ihr mit einem Unfall, der mir wenige Tage zuvor passiert ist.


Jetzt mussten nur noch meine Brüder aus dem Haus raus und ich bot ihnen an, ihnen World of Warcraft zu kaufen, sowie ihre Monatsgebühren zu bezahlen, wenn sie für eine Woche zu unseren Großeltern verschwinden würden. Sie willigten ein und mein Vater kam bei einer Freundin unter. Dann war der Tag gekommen und sie kam mich besuchen. Keine Frage ich liebte sie und fürchtete sie zu verlieren, wenn irgendetwas auffliegt. Trotz einiger Zwickmühlen in meinen Geschichten, nahm sie mir das meiste wohl tatsächlich ab und hinterfragte die Zähne auch nicht weiter. Wir küssten uns innig und für einige Tage war mein Zimmer eine wirkliche Liebeshöhle mit einem sehr hübschen Mädchen. Einige Zeit nach ihrem Besuch waren ihre Nerven mit mir wohl dennoch durch und sie machte Schluss. Wie gesagt sollte ich weiteres dazu vielleicht noch in einer weiteren Beichte niederschreiben. Dennoch habe ich aus dieser sehr anstrengenden Beziehung gelernt.


Mittlerweile sind Computerspiele für mich zu langweilig geworden und ich bin auch kritisch gegenüber dem, was sie mit Menschen charakterlich machen können. Zwar Zock ich auch noch hin und wieder ein paar Spiele, aber keine endlosen Suchtgames mehr. Stattdessen bin ich fest im echten Leben verankert, gehe trainieren, bin gut gebräunt und habe meine Zähne "austauschen" lassen. Ich habe viele Freunde und bin dank meiner Erfahrungen in jener Beziehung zu einem - ohne eingebildet zu sein - guten Menschen geworden, der sehr beliebt ist. Auch mit meiner damaligen Freundin habe ich noch Kontakt und habe mich ihr letztes Jahr nochmal neu präsentiert.

Beichthaus.com Beichte #00029057 vom 19.06.2011 um 17:35:38 Uhr in 31785 Hameln (Zentralstraße) (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Alzheimerlügen

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Lügen Falschheit 50+ Gesundheit Familie Großbettlingen

In ihren letzten Jahren hatte meine Ur-Oma Alzheimer. Da sie im örtlichen Altersheim lebte, besuchten meine Familie und ich sie sehr oft. Sie erzählte uns immer die wildesten Geschichten, die anscheinend passiert seien. Auch von uns wusste sie oft Dinge, von denen wir keine Ahnung hatten (vermutlich Träume, die sie dann im Nachhinein für echt hielt). Anfänglich versuchten wir noch, sie bei solchen Dingen zu verbessern. Nach einigen Geschichten ließen wir das dann allerdings und spielten mit, da alles ansonsten oft in Streit endete, da sie an ihren Geschichten festhielt und der festen Überzeugung war, das alles sei wirklich so. So wurde mein Vater ein Dieb, dessen Diebesgut sich bei uns im Keller stapelt, meine Mutter eine Prostituierte, die Geld spart um mit ihrer Affäre durch zu brennen, ich und mein Bruder hatten noch eine Schwester die im Rollstuhl saß, mein Bruder kam zu einer Pflegefamilie und ich besaß zwei große Hunde. Ich möchte mich für diese falschen Dinge, die wir bestätigten, entschuldigen, auch wenn es ihr dadurch besser ging und kein Streit aufkam. Im Grunde war es für alle Betroffenen das Beste, allerdings habe ich manchmal trotzdem ein schlechtes Gewissen deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00029046 vom 16.06.2011 um 19:29:04 Uhr in 72663 Großbettlingen (Grafenberger Straße) (19 Kommentare).

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