Im Transportbataillon

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Faulheit Lügen Falschheit Zivi & Bund Lingen an der Ems

Es geschah 1999. Ich (damals 20) war mit zwei meiner Schulkameraden in derselben Kaserne untergekommen, um unseren Grundwehrdienst abzuleisten. Die Grundausbildung war vorbei und jetzt hieß es noch acht Monate rumzukriegen. Nach der Grundausbildung war wirklich nicht mehr viel los und man hing oft auf den Stuben herum und spielte Karten. Wir waren ein Transportbataillon und unser Zug hatte einen Fuhrpark von circa 15 LKW zu verwalten. Voll die alten Dinger. Es war wieder einer dieser Tage, wo nix los war und wir im schönen Tarnfleckanzug mit Kartenspielen die Zeit tot schlugen. Plötzlich der Schrei des Fahnenjunkers durch das Gebäude: "Erster Zug, raustreten!". Das bedeutet, dass aus jeder Stube ein Soldat auf den Flur anzutreten hat, um weitere Befehle entgegenzunehmen. Da ich mit meinem fetten Arsch am dichtesten an der Tür saß, bin ich rausgegangen. Der stellvertretende Zugführer, Fahnenjunker Knecht, informierte uns, dass gleich jeder auf dem Flur mitzukommen habe, um die fünf von einem Transport wiedergekehrten LKW zu warten. Und das liebe Freunde ist ein ganz langweiliges, nerviges Unterfangen. Vor allen Dingen mit der Fettpresse die ganzen Nippel schmieren. Und die Karre putzen. Und gucken, ob die technischen Anlagen funktionieren. Allein der Marsch zum Unterstand der Dinger war gefühlte 4 km entfernt. Jedenfalls würden wir in 5 Minuten rausgerufen werden und sollten uns bereithalten. Nein Freunde, dachte ich mir, aus der Nummer kommst du irgendwie raus. Ich wieder in die Stube. Die anderen fragten noch, was denn sei. Ich sagte: "Nichts besonderes, irgendeine Änderung im Dienstplan für kommende Woche."


Pünktlich wie ein Maurer schrie unser Fahnenjunker nach 5 Minuten über den Flur: "Erster Zug, raustreten!". Ich sagte: "Carsten, diesmal bist Du dran; ich war gerade." Carsten trat heraus und - nun was soll ich sagen. Er kam nach dreieinhalb Stunden mit einer ziemlichen Fresse wieder. Die anderen hatte ich inzwischen über meine List informiert und wir haben alle herzlich gelacht - außer Carsten. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00028891 vom 02.05.2011 um 15:30:21 Uhr in Lingen an der Ems (10 Kommentare).

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Die Strickjacke

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Feigheit Betrug Lügen Arbeit Shopping Berlin

Ich arbeite an der Kasse eines großen Bekleidungsunternehmens, das Europaweit sehr beliebt ist. An Samstagen ist immer die Hölle los. Ich versuche immer ganz präzise zu arbeiten, da es schnell gehen soll und Fehler mich nur aufhalten würden. Letztens kam eine Kundin mit etwa 20 Teilen an die Kasse. Ich hatte alles soweit fertig und als ich die Sachen in Tüten packen wollte, fiel mir eine Strickjacke im Wert von 30 Euro auf, die ich vergessen hatte abzuscannen. Zur Sicherheit und zum Beweis muss ich jeden Artikel durchgehen und auf den Kassenbon abhaken. Leider sind auf den Kassenbon die Artikel nicht beschrieben, sondern enthalten eine mehrstellige Artikelnummer, die sich alle ziemlich ähneln. Die Schlange wurde immer länger und ich beschloss einfach den Artikel in die Tüte zu packen und so zu tun, als ob nix wäre. Die Kundin hat nix gemerkt und verließ den Laden. Kurze Zeit später stand sie wieder in der Schlange und wollte ein paar Teile zurückgeben. Unglücklicherweise stand meine Chefin daneben und da der Vorgang für den Umtausch ein bisschen länger dauert, hat sie das bearbeitet, während ich weiter kassiert habe. Ich bemerkte, das sie auch die Strickjacke aus der Tüte nahm, die ich nicht abgescannt habe und bekam Panik, da die Chefin richtig Eklig werden kann. Meine Chefin konnte den Artikel auf dem Bon nicht finden und fragte ob ich mitschauen könnte. Ich ging den Kassenbon durch und musste meine schauspielerischen Fähigkeiten in diesem Moment einsetzen. Ich tat total entsetzt und meine Chefin kaufte mir das ab. Hätte ich von Anfang an das Teil nachträglich abgescannt, hätte ich mir einiges erspart und es wäre alles viel schneller gegangen. Ich habe ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Chefin und bin von meiner Vorgehensweise erschrocken. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00028880 vom 29.04.2011 um 18:43:56 Uhr in Berlin (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine schwache Blase

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Lügen Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Schule Wuppertal

Ich (w) habe schon seit ich zurückdenken kann einen derart schwachen Beckenboden, dass ich das Wasser nicht einmal fünf Minuten halten kann. Mir konnte noch kein Arzt, kein Gerät und kein Medikament wirklich helfen. So kam es, dass ich oft in die Hose machte, weil ich es nicht rechtzeitig auf die Toilette schaffte. Mein bester Freund bringt mich immer so sehr zum Lachen, dass mir nichts anderes übrig bleibt als so schnell wie möglich zum Klo zu hechten. Als das aber damals einmal mitten im Unterricht nicht möglich war, pinkelte ich entgegen aller Anstrengungen auf meinen Stuhl. Resultat: ein nasser Stuhl und eine schöne Urinspur auf dem Boden. Mindestens zwanzig Schüler riefen im Chor "iiih" und ich war noch dreist genug, nicht zuzugeben, dass es sich um meinen Urin handelte. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ich log vor versammelter Mannschaft, dass ich mich wohl in etwas Nasses gesetzt haben musste, ohne es gemerkt zu haben. Trotz des Gestanks dachten scheinbar alle ich hätte mich in Apfelsaft gesetzt. Wenigstens bin ich einer stärkeren Peinlichkeit aus dem Weg gegangen und lache mittlerweile immer wieder über diesen Vorfall.

Beichthaus.com Beichte #00028877 vom 28.04.2011 um 23:33:22 Uhr in 42277 Wuppertal (Carl-Duisberg-Gymnasium, Max-Planck-Straße 10) (12 Kommentare).

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Das unlösbare Excel-Problem

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Faulheit Trägheit Lügen Kollegen Arbeit Berlin

Ich (m/23) mache zur Zeit ein Studium, in welchem wir auch immer Praktikumsabschnitte absolvieren müssen. Zur Zeit ist es wieder an der Zeit für einen Solchen. Letzte Woche kam eine Kollegin und fragte, ob ich mich mit Excel auskennen würde, da sie eine Spalte nach dem Betrag sortieren will und das nicht hinbekommt. Ich habe dann zu ihr gemeint, dass ich von Excel gar keine Ahnung habe und mir das echt schrecklich Leid tut, dass ich ihr da nicht helfen kann. In Wirklichkeit hatte ich in meiner schulischen Laufbahn (Mittlerweile 17 Jahre durchgehend) geschätzte 6 Jahre nur das Thema Excel in EDV und kann spielend einfach ganze Datenbanken erstellen und verknüpfen uns solche Spielereien.


Als mich meine Kollegin fragte, schoss mir nur eins durch den Kopf: "Wenn du jetzt nett bist und ihr hilfst, bist du ab sofort der "Excel-Fachmann" und darfst jedem, der nicht weiß, wie er eine Zelle formatiert helfen. Da ich im öffentlichen Dienst tätig bin, würde dieser Fall sehr oft eintreten, da die Mitarbeiter in der Regel total überaltert sind. Ich habe halt einfach keinen Bock hier der Arsch für alle zu sein, nur weil die es alle nicht auf die Reihe bekommen mit einem Programm wie "Excel" klar zu kommen. Sollen die sich doch irgendein bescheuertes Handbuch durchlesen. Ich habe keine Lust mir hier alle zwei Minuten ein bescheuertes Problem anzuhören, welches einfach nur durch die Dummheit der Anwender aufgetreten ist. Die Kollegin sucht nun den dritten Tag nach der Lösung und hat schon sämtliche Kollegen hier im Gang nach Hilfe gefragt. Keiner wusste die Lösung. Also bitte vergebt mir, dass ich aus lauter Faulheit lüge. Irgendwann wird sie es herausfinden.

Beichthaus.com Beichte #00028871 vom 27.04.2011 um 15:59:00 Uhr in Berlin (32 Kommentare).

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Die unbefriedigte Nymphomanin

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Wollust Lügen Ungerechtigkeit Verzweiflung Intim Solingen

Ich beichte hiermit, dass mich noch nie ein Mann zum Orgasmus gebracht hat. Ich weiß auch nicht, warum es kein Kerl schafft. Ich fühle zwar etwas, aber wie gesagt, keinen Orgasmus. Ich stöhne und wenn mich ein Mann fragt wie oft ich gekommen bin, antworte ich meistens […]
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Beichthaus.com Beichte #00028865 vom 26.04.2011 um 01:10:16 Uhr in Solingen (37 Kommentare).

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