Wer ist hier psychisch krank?

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Verzweiflung Gewalt Partnerschaft

Ich bin wirklich am Ende. Ich bin verheiratet - mein Mann ist psychisch krank. Er sagt selber er hat Asperger. Als wir zusammen gekommen sind, hat er mir immer gesagt, ich bin krankhaft eifersüchtig, hat mir Briefe geschrieben, wie sehr er mich liebt und mir immer […]
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Beichthaus.com Beichte #00039820 vom 31.05.2017 um 21:42:28 Uhr (17 Kommentare).

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Kein Job nach Studium, was nun?

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Verzweiflung Neid Arbeit

Ich beichte hiermit, dass ich mir den 3. Weltkrieg sehnlichst herbei wünsche. Ich schaue gelegentlich Fernsehstreams aus der DPRK, um endlich Anzeichen eines atomaren Primärschlages zu erhaschen, der diesem miserablen Land und seiner noch miserableren Wirtschaft und dem ganzen Menschenmüll endlich den Gar aus macht!

Hintergrund: Ich habe Anfang Oktober mein Masterzeugnis in Wirtschaft erhalten und bin seit September auf Jobsuche. Habe in 9 Monaten 140 Bewerbungen verschickt und nur acht Gesprächseinladungen erhalten, wovon nur wirklich drei Jobs interessant waren. Erhalten habe ich aber keinen dieser Jobs. Trotz Bewerbercoaching und dergleichen. Während meines Studiums habe ich Praktika absolviert (Bankenwesen, Steuerberater), an Unternehmensprojekten mitgewirkt (Software-Rollout, Stammdatenmanagement), war Werkstudent (Automobilzulieferer) und auch mal Freelancer (Immobilienmarketing).

Trotzdem erzählen mir irgendwelche Personalschlampen von zu wenig Berufserfahrung. Ja, wo soll ich die denn herkommen?! Ich habe mich auch bei diversen Sklavenverleihern angemeldet, aber da hört man auch nie wieder etwas von. Ich schwimme mittlerweile in so vielen Bewerberpools, dass ich langsam darin ersaufe! Was ist das für ein Land, in dem man seinem Nachwuchs jede Möglichkeit zur Entwicklung und Familienplanung systematisch versaut, aber auf der anderen Seite unzählige illegale Einwanderer über die Grenzen lässt und diese fürstlich verköstigt?

Ich wohne wieder bei meinen Eltern (bin 26), habe zwischenzeitlich als Lackabfüller über eine Sklaventreiberagentur geknüppelt, aber das bringt meiner Vita ja auch nichts und nebenbei bemerkt ist es sauschädlich für die Gesundheit (habe aber immerhin noch keinen Heuschnupfen gehabt dieses Jahr - vielleicht ist ja irgendetwas abgestorben).

Jetzt gebe ich zwei Mal die Woche Englischnachhilfe über eine Agentur an einen Ingenieur, den sich ein Kundenunternehmen aus Litauen geangelt hat, weil deutsche Ingenieure zu teuer sind und zu viel erwarten. Den Typ schicken die in ganz Europa rum, sodass schon seit zwei Wochen kein Unterricht mehr möglich ist und ich nichtmal das kleine bisschen Kohle pro Woche einstreichen kann.

Beichthaus.com Beichte #00039819 vom 31.05.2017 um 17:06:42 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Toilettengeld: Keine 50 Cent für das große Geschäft

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Peinlichkeit Geld Betrug Regensburg

Ich wollte heute in der Stadt auf die Toilette, kam aber nicht rein, weil ich keine 50 Cent für das Drehkreuz hatte. Ich habe mich fast eingeschissen und bin dann an der Seite vorbeigeklettert. Plötzlich brüllte mich ein Sicherheitsmensch von dem Kaufhaus an. Ich bin dann schnell in den Raum mit den Toiletten gerannt und habe mich in einer Kabine eingeschlossen. Ein paar Augenblicke später stand der Mann vor den Kabinen und hat an jede Tür geklopft. Als er zu mir kam, habe ich einfach nur gefurzt. Wahrscheinlich so ekelhaft, dass er dann weggegangen ist. Ich bitte um Verzeihung, aber ist es echt nötig, dass man heute sogar fürs Kacken bezahlen muss?

Beichthaus.com Beichte #00039818 vom 31.05.2017 um 14:33:41 Uhr in Regensburg (18 Kommentare).

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Hast d´an Fipsi?

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Peinlichkeit Arbeit Wels

Ich versinke jetzt vor Scham im Nirvana! In einem Bildschirm-Fenster hatte ich eine Grafikdatei offen, im anderen Fenster ein Sexting mit einer Freundin. Dabei wollte ich von ihr wissen, ob sie einen Vibrator oder Dildo besitzt, und fragte im Dialekt, ob sie einen Fipsi hat. Irgendwie sind dann durch schlampig ausgeführte Tastenkombinationen die Eingabefenster vertauscht worden. Die Frage nach dem Fipsi stand plötzlich als Überschrift im Konzertprogramm. Ich hab das PDF abgespeichert und an die Druckerei gesendet. Jetzt habe ich schnell alles korrigiert und hoffe, dass die Druckerei meine Korrektur noch annimmt.

Beichthaus.com Beichte #00039817 vom 31.05.2017 um 13:21:58 Uhr in 4600 Wels (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Schokopudding auf dem Lehrerstuhl

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Schule Salzburg

Als ich (m/22) vierzehn war, haben wir eine neue Lehrerin bekommen, die echt niemand leiden konnte. Ständig hat sie sich grundlos aufgeregt, als sie mir dann bei einem wichtigen Test die schlechtere Note gegeben hat und mir vorgeworfen hat, ich hätte einen Spickzettel benutzt, obwohl ich gelernt hatte, reichte es mir. Meine drei Kumpels konnten die Alte auch nicht ausstehen und wir überlegten uns, wie wir ihr ein wenig die Stimmung vermiesen könnten. Was dabei herauskam, war wohl etwas übertrieben.

Zuerst haben wir, nach langem Suchen, ihre Telefonnummer und ihre Adresse herausgefunden, so konnten wir ihr ein Paket zuschicken, in das wir alle zusammen reingeschissen hatten. Den stinkenden Karton haben wir in Geschenkpapier eingewickelt, damit sie sich vor dem Öffnen auf ein Geschenk freut und sich dann noch mehr ärgert. Als sie dann nach ungefähr einer Woche besonders mies gelaunt in das Klassenzimmer kam, wussten wir, dass sie das Päckchen bekommen hatte und haben extra provoziert, indem wir immer mal wieder etwas herunterfallen lassen haben, dabei haben wir “Scheiße!“ gerufen, vorher hatten wir weitere Mitschüler eingeweiht, damit sie nichts ahnt.

Ihre Telefonnummer hatten wir dazu benutzt, um sie an irgendwelche Kerle in Chats weiterzureichen, denen wir versprochen haben, geilen Telefonsex zu haben. Manchmal haben wir die Nummer auch an Toilettenwände geschrieben, mit dem Text: “Versaute Milf sucht willigen Bock.“ In der Kantine gab es an Dienstagen immer Pudding und als ich die Lehrerin in einer weißen Hose sah, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir einen Becher Schokopudding. Vor dem Unterricht kippte ich etwas davon auf ihren Stuhl. Als sie dann da war, lenkte ein Kumpel sie ein wenig ab, damit sie den Schokopudding beim Hinsetzen nicht bemerkt. Und tatsächlich - sie hatte sich direkt hineingesetzt! Natürlich hat sie es sofort gemerkt und die Klasse bekam zur Strafe eine extra Aufgabe, was aber den wenigsten etwas ausmachte.

Einmal hatte sie noch mit unserer Kunstlehrerin auf dem Gang geredet. Bevor wir in der Pause das Zimmer verlassen mussten, haben wir ihre Tasche genommen und ihre Wasserflasche geöffnet, damit die Unterlagen nass werden. Manchmal haben wir auch mitten in der Nacht bei ihr mit unterdrückter Nummer angerufen und aufgelegt, das haben wir zwanzig Mal wiederholt, bis sie ausgerastet ist. Nachdem wir von einem Jungen, der das alles mitbekommen hat, verraten wurden, mussten wir dann allerdings zum Direktor, der uns Verweise und Strafarbeiten erteilt hat. Mittlerweile tut es mir sehr leid, dass wir so asozial zu ihr waren. Die Verweise haben wir verdient und ich hoffe, dass sie uns verziehen hat. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039814 vom 30.05.2017 um 21:07:15 Uhr in Salzburg (9 Kommentare).

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