Fachbuch aus der Bibliothek geklaut

30

anhören

Diebstahl

Ich habe vorgestern etwas aus der Bibliothek geklaut. Ein mächtig dickes Fachbuch nämlich, das für die Vorbereitung auf meine nächste Klausur unverzichtbar ist. Leider besitzt die Bücherei nur ein Exemplar zur Leihe, das aber ständig weg ist, weil immer irgendjemand schneller ist als ich. Zusätzlich gibt es - vollkommen unnötigerweise - drei Belegexemplare, bei denen ich mich nun nach zähem Ringen mit mir selbst und mit dem Druck der sich nähernden Klausur im Nacken bedient habe. Der Diebstahl selbst war gar nicht schwer, weil der Typ am Ausgang eine ziemliche Pfeife ist und dazu auch noch schlecht sieht. Vielleicht werde ich das Teil nach bestandener Klausur wieder zurück in die Bibliothek schmuggeln, sollte sich bis dahin das schlechte Gewissen gemeldet haben.

Beichthaus.com Beichte #00030159 vom 08.08.2012 um 19:59:08 Uhr (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das erste Mal vorm ersten Mal

33

anhören

Peinlichkeit Prostitution Neugier Lügen Essen

Als ich (m/24) vor circa fünf Jahren mit meiner noch heutigen Freundin zusammengekommen bin, war ich noch ziemlich unerfahren was das andere Geschlecht anging. Nachdem wir uns ein paar mal getroffen haben und uns auch schon geküsst hatten, stand ein DVD-Abend bei ihr an. Sie schlug schon vorher vor, dass ich ja bei ihr übernachten könnte. Mir war klar, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Sex hinauslaufen würde. Ich wollte mich unter keinen Umständen vor ihr als Jungfrau outen. Jetzt wo ich sie besser kenne, ist mir klar, dass sie das sogar gut gefunden hätte. Ich bin auf die total bescheuerte Idee gekommen, vorher in den Puff zu gehen, um ein paar Erfahrungen zu sammeln. So kam es dazu, dass ich einen Abend vor dem ersten Mal mit ihr, mein erstes Mal mit einer 30-jährigen Russin mit falschen Brüsten hatte. Das Ganze betrachte ich im Nachhinein als den womöglich größten Fehler meines bisherigen Lebens. Das Ganze habe ich niemals jemandem erzählt. Ihr habe ich am nächsten Tag erzählt, dass ich bei meinen bisherigen Erlebnissen immer zu betrunken gewesen wäre und ich deshalb so unsicher und unerfahren wirken würde. Ich habe sie aber danach niemals mehr betrogen oder auch nur angelogen, aber trotzdem muss ich immer wieder daran denken.

Beichthaus.com Beichte #00030158 vom 08.08.2012 um 18:59:42 Uhr in Essen (Stahlstraße) (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Restaurant Trinkgeld

41

anhören

Geiz Peinlichkeit Restaurant Familie Feldatal

Ich vermeide es schon seit Jahren mit meinen Eltern ins Restaurant zu gehen. Sie verdienen eigentlich ganz gut, und uns fehlt es an nichts, trotzdem kann sich meine Mutter nicht überwinden im Ansatz eine anständige Summe Trinkgeld für die Bedienung rauszurücken. Ein Beispiel: Letzten Monat hatte mein Vater Geburtstag, somit gingen meine Eltern, mein Bruder und ich also in eine örtliche Pizzeria. Dort angekommen bestellten wir also etwas zu trinken, dann zu essen und anschließend noch ein Dessert. Die Rechnung belief sich bei 68,60 Euro. Da ich weiß, wie gerne meine Mutter auch dem besten Service, das Trinkgeld verweigert und ich der Meinung war, dass es durchaus angemessen wäre zumindest auf 70 Euro aufzurunden, sagte ich dies meiner Mutter prompt, doch sie bestand darauf den exakten Betrag zu zahlen. Das war mir in dem Moment so sehr peinlich, dass ich mich also dazu entschlossen hatte selber den Betrag zu zahlen, unter dem Vorwand ich wolle auch einmal meiner Familie etwas zurückgeben. Weil es dann eh schon egal war, gab ich der Bedienung 75 Euro und meinte es passt schon, während meine Mutter auf der Toilette war. Mein Vater hat sich nur einen abgelacht und versprochen nichts zu erzählen. Heute sollen wir wieder ins Restaurant, doch während ich diese Zeilen schreibe überlege ich mir schon die nächste Ausrede, ich schwanke momentan zwischen Kopfschmerzen oder Übelkeit.

Beichthaus.com Beichte #00030157 vom 08.08.2012 um 15:01:56 Uhr in Feldatal (41 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der eingeklemmte Schuh

34

anhören

Lügen Habgier Bahn & Co. Köln

Der eingeklemmte Schuh
Ich habe die Deutsche Bahn betrogen. Vor kurzem hatte mein Regional Express wieder Verspätung und ich hätte fast meine S-Bahn verpasst. Als ich die Treppe hochgerannt bin ging gerade die Tür zu. Ich habe meinen Fuß dann durch die Tür gesteckt. Die Tür ging leider trotzdem zu, ich habe mein Bein rauszgezogen als die Bahn anfuhr, mein Schuh blieb aber in der S-Bahn. Ich stand also mit nur einem Schuh am Hauptbahnhof. Ich musste zur Arbeit, hatte Frühschicht. Ich bin dann mit dem nächsten Zug 10 Minuten später gefahren. Ich musste nur eine Haltestelle, circa 3 Minuten fahren. Dann die Überraschung: An der nächsten Haltestelle stand ein junger Mann, der alles mitangesehen hatte und wartete auf mich. Mit meinem Schuh! Ich habe ihn schon öfter gesehen, er wusste also auch, dass wir immer zusammen aussteigen. Er hat mir dann meinen Schuh wieder gegeben und ich war glücklich. Trotzdem war ich dann sauer auf die Bahn!


Ich habe am Abend dann ein Schreiben für die Deutsche Bahn aufgesetzt und geschildert, dass mein Schuh in der Bahn verloren ging, ich dann Barfuß in der Pause zu einem Schuhgeschäft ging und mir dort Schuhe gekauft habe. Ich gab an, dass mein altes Paar Schuhe 50 Euro kostete und mein neues paar 100 Euro, da meine Schuhgröße 50 nicht in jedem Schuhgeschäft verfügbar ist. Ich habe dann nach einer Woche ein Entschuldigungsschreiben der Bahn und einen 150 Euro Gutschein ausgestellt bekommen. Da ich - außer mit dem Jobticket zur Arbeitsstelle - nie die Bahn nutze, habe ich den Gutschein verschenkt. Und zwar an den Typen, der mit dem Schuh auf mich gewartet hat. Ich habe ihm alles erzählt und seitdem fahren wir morgens gemeinsam mit dem Zug. Da er außerhalb arbeitet konnte er den Gutschein für seine Fahrten am Wochenende nach Hause gut gebrauchen.

Beichthaus.com Beichte #00030156 vom 08.08.2012 um 10:52:12 Uhr in Köln (Bahnhofsvorplatz) (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Mittagsgeschäft

31

anhören

Prostitution Stolz Hochmut Arbeit

Ich habe in meinen Studienzeiten mir auch auf der roten Meile mein Taschengeld verdient. Sechs Jahre ging das so. Ich habe keinen Tag bereut an dem ich die Männer bedient habe. Heute arbeite ich in einer größeren Firma und sehe immer noch Männer die ich damals befriedigt habe. Innerlich muss ich immer Grinsen. Selbst auf unserer Etage gibt es Männer die dort regelmäßig hingegangen sind. Alle brav verheiratet. Nach außen hin den tollen Familienvater spielen. Wenn ich mittags in der Kantine sitze und meine hässlichen Kolleginnen beobachte, denke ich immer daran wie deren Männer in der Mittagspause sich gerade vergnügen. Denn das Mittagsgeschäft auf der Meile läuft sehr gut. Wie dumm und naiv doch manche Frauen sind.

Beichthaus.com Beichte #00030155 vom 08.08.2012 um 08:00:19 Uhr (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000