Das schwarze Azubi Schaf

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Betrug Waghalsigkeit Verzweiflung Arbeit Schule Großostheim

Ich bin Azubi in einem großen Konzern. Wir sind an die 20 Azubis in der Region. Alle Azubis bis auf mich, haben super Zeugnisse. Ich hatte letztes Jahr ein Durchschnittszeugnis und habe ein furchtbares Gespräch mit meinem Chef gehabt. Von da an hatte ich Panik vor dem nächsten Zeugnis, da ich das jetzige nur mit Mühe und Not so hinbekommen habe. Dieses Jahr war mein Zeugnis wieder schlecht. Ich hatte Panik und hab mich an den PC gesetzt und ein paar Noten verbessert. Ich muss das Zeugnis immer an die Zentrale schicken und an noch jemanden in den oberen Rängen und die heften das alles ab. Jetzt habe ich schreckliche Angst dass es irgendwie auffliegt. Dann bin ich nicht nur meine nun schon dritte Ausbildung los, sondern gehe am Ende noch in den Knast wegen Urkundenfälschung und bekomme nie wieder einen guten Job. Ich bin eigentlich gut erzogen und klug, aber ich hatte solche Panik und wollte nicht ewig als schwarzes Schaf dastehen. Ich musste das jetzt beichten, glaube aber nicht dass es mir jetzt besser geht.

Beichthaus.com Beichte #00028074 vom 19.08.2010 um 22:22:34 Uhr in Großostheim (23 Kommentare).

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Diebstahl am letzten Arbeitstag

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Diebstahl Habgier Schamlosigkeit Arbeit

Ich möchte beichten das ich (m/23) damals meinen Ausbildungsbetrieb bestohlen habe. Ich habe Bauklempner in einem Dachdeckerbetrieb gelernt. Nach der Ausbildung wurde ich dann auch vorrübergehend übernommen. Und da ging es dann los. Überstunden wurden nicht bezahlt, beziehungsweise nicht berechnet und tagtäglich gab es Stress aus dem Büro. Ich hab es mir gefallen lassen bis zu dem Zeitpunkt als sie mich entlassen wollten. Da hab ich mir gedacht ich hole mir zurück was mir zusteht. Ich hatte ja einen Schlüssel zur Klempnerei. Also den letzten Arbeitstag krank gemeldet und ungesehen zum Lager gefahren. Dann hab ich mir das Auto
mit Kupferschrott vollgeladen. Ich hatte auch einen Schlüssel zum Werkzeugschrank und holte da ein bissl Werkzeug und Maschienen raus. Alles neu versteht sich. Nach der Aktion bin ich dann zum Meister hin und hab ihm den Krankenschein
und den Firmenschlüssel abgegeben mit einem breiten grinsen. Im Endeffekt hab ich den Schrott zum Schrotthandel gebracht und 400-500 Euro dran verdient. Der Wert der Maschinen war circa 200 Euro. Jetzt bin ich seit kurzer Zeit selbstständig und jetzt lohnt sich die Arbeit wenigstens.

Beichthaus.com Beichte #00028068 vom 17.08.2010 um 19:35:29 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Konkurrenzlos teuer

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Betrug Morallosigkeit Falschheit Shopping Arbeit

Ich (m/21) arbeite, um mein Studium und vielleicht die ein oder andere Annehmlichkeit zu bezahlen, als Aushilfe in einem sehr bekannten Elektronikgeschäft. Der Konzern veranstaltet des Öfteren Rabattaktionen, bei denen ein bestimmter Prozentsatz (entsprechend einer gewissen Steuer) "eingespart" werden kann (zumindest wird das dem Kunden suggeriert).

Letztens war es wieder soweit und alle Filialen wurden angewiesen, ab einem bestimmten Einkaufswert den Rabatt zu gewähren, also wurden ein Kollege und ich angewiesen, in unseren Abteilungen die Preise entweder um ein paar € zu senken, sodass sie unter dem Rabattwert sind, oder, wenn sie viel mehr kosten, so zu erhöhen, dass der Kunde trotz dem Rabatt genau so viel/noch mehr zahlen muss als ohne. Wir haben uns vorgenommen, bei einigen Produkten einfach die Preisanpassung zu "vergessen", da wir dem Kunden, der durch aggressive Werbung, die praktisch aussagt "Du MUSST jetzt bei uns einkaufen, schnell! Die Aktion gilt nur wenige Tage und kommt nie wieder!!!", in die Filialen gelockt wird, wenigstens etwas gönnen wollten. Also haben wir Preise für einige Netbooks, teure Kaffeemaschinen und so weiter leicht über der "Rabattgrenze" gelassen, damit es darauf eben noch welchen gibt. Natürlich gingen diese Produkte weg wie nichts und unser Chef war ziemlich sauer, weil der Umsatz, vor allem aus der Computerabteilung, nur leicht höher war als sonst (er hatte sich ganz schön was versprochen von der Aktion, normalerweise strömen die Kunden wie blöd in die Geschäfte und kaufen alles was sie evtl. brauchen könnten weil es ja "billiger" ist). Es kam wie es kommen musste er hat gemerkt, dass wir einige Produkte "vergessen" haben und wir wurden gleich verwarnt, noch mal so ein Fehler und wir fliegen.

Meine Beichte ist, dass ich diesen verdammten Konzern bei der Kundenverarschung unterstützt habe und dadurch geholfen habe, vielen Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich schäme mich für mein fehlendes Rückgrat, denn wenn ich noch einmal darüber nachdenke, hätte ich alle Preise so lassen sollen. Schließlich wird der Kunde mit falschen Versprechungen gelockt, ich bereue wirklich, das unterstützt zu haben. Andererseits wäre ich meinem Chef übel in den Rücken gefallen, an die Rabatte ist jede Filiale gebunden und er hätte Verluste gemacht. Eine ziemliche Zwickmühle, was hätte ich denn tun sollen?

Beichthaus.com Beichte #00028060 vom 14.08.2010 um 14:00:24 Uhr (21 Kommentare).

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Meine Premium Bankkunden

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Diebstahl Stolz Waghalsigkeit Arbeit Helbra

Ich (m/38) arbeite bei einer großen deutschen Bank, deren Namen ich hier nicht nennen möchte. Ich arbeite im Bereich Private Clients & Asset Management und bin zuständig für die Betreuung von sehr vermögenden Privatkunden. Durch meine Position im Unternehmen habe ich gewisse administrative Rechte, so kann ich über bestimmte Filter den gesamten Kundenbestand unserer Stadt oder sogar Region nach bestimmten Vorgaben, z.B. Gehalt oder Depotwert, durchsuchen. Vor zwei Jahren habe ich begonnen solche Daten auf einer externen Festplatte zu speichern und mit nach Hause zu nehmen, ich beichte nun das diese Sammelleidenschaft von sensiblen Daten langsam außer Kontrolle gerät, da ich bereits die Datensätze von mehr als 30.000 Kunden besitze, ausgewertet und katalogisiert habe. Ich weiß alles! Finanzielles und sehr viel Privates von ihnen und fühle mich dabei auf eine sonderbare Art Mächtig, ganz zu schweigen davon das die Daten der Crème de la Crème unserer Kundschaft vermutlich Millionen wert sind. Ich habe aber gar nichts böses damit vor, es geht mir im Moment nur um das besitzen, es sei denn man möchte mir eines Tages kündigen...

Beichthaus.com Beichte #00028030 vom 02.08.2010 um 20:58:01 Uhr in Helbra (38 Kommentare).

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“Beichte

Alkohol unter 16

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Trunksucht Ignoranz Shopping Arbeit Allensbach

Ich habe vor ein paar Jahren mal als Aushilfe in einem Getränkemarkt einer großen Filialkette gearbeitet und wurde durchaus mal das Wochenende über alleine gelassen (Personalmangel). An einem Samstag Nachmittag kamen dann auf einmal drei Jungs (Alter geschätzt zwischen 10-13 Jahre) in den Markt, gingen durch die Räume und kamen dann bei mir an der Kasse wieder an. Ich war alleine an der Kasse und sie waren die einzigen Kunden.
Auf jeden Fall haben sie mir eine Flasche Flens 5,8% glaub ich, auf die Theke gestellt. Weil ich so in Hektik war und mit anderen Sachen gedanklich beschäftigt war, hab ich ganz normal abgerechnet und die Jungs ziehen lassen. Mir ist erst nach ein paar Minuten aufgefallen, was ich da gemacht habe und bekam panische Angst. Auch, weil direkt über der Kasse eine Videokamera ist und diese ständig beobachtet wird. Sie kamen sogar nach einer Viertelstunde wieder und wollten das Pfand wiederhaben. Ich hab noch Tage danach Angst gehabt, dass die Filialleitung mich rausschmeißt.

Beichthaus.com Beichte #00028017 vom 27.07.2010 um 21:08:03 Uhr in Allensbach (23 Kommentare).

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