Schamhaare zupfen

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Sucht Manie Zwang

Ich (w) bin süchtig danach mir meine Schamhaare zu zupfen. Ich weiß das klingt krank, aber es tut fast gar nicht weh und es fasziniert mich wie lang die Wurzel ist. Ich fange immer wieder damit an, wenn ich allein bin und fernsehe. Ich habe schon so viele Stunden meines Lebens damit verbracht, sogar wenn ich eigentlich schlafen oder lernen sollte kann ich mich nicht aufraffen und sitze immer länger mit der Pinzette da!

Beichthaus.com Beichte #00029163 vom 17.07.2011 um 18:23:23 Uhr (28 Kommentare).

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Extrageld für Weihnachtsgeschenke

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Diebstahl Habgier Geld Weihnachten Studentenleben

Ich bin eine Diebin. Als Studentin bin ich ständig knapp bei Kasse und schon Mitte des Monats herrscht oft Ebbe auf meinem Konto. Letztes Jahr kurz vor Weihnachten wollte ich Geld am Automaten ziehen. Vor mir war noch eine Frau dran. Sie hatte es offensichtlich sehr eilig, denn sie rannte sofort weg, nachdem sie fertig war. Als ich dran war, sah ich, dass in dem Ausgabeschlitz noch das Geld steckte. Ich hab es rausgenommen und mich umgeschaut, aber die Frau war schon weg. Ich vermute, sie ist zur Bushalte gerannt, weil die direkt nebendran ist. Habe das Geld dann eingesteckt, habe etwas von meinem Konto abgehoben und bin gegangen. Erst im Bus habe ich geschaut, wie viel Geld das eigentlich war, es waren 50 Euro - ziemlich viel Geld für mich. Danach ist mir eingefallen, dass es ja bestimmt aufgezeichnet wird, wer wann Geld zieht und da oft ja auch Kameras sind und hatte Schiss. Dann habe ich mich fürchterlich geschämt, denn vielleicht war die Frau, der das Geld gehört, auch nicht gerade reich, wer weiß. Ich hätte das Geld auch auf der Bank abgeben können, aber das habe ich nicht gemacht und von dem Geld habe ich Weihnachtsgeschenke gekauft. Ich habe von der Sache nie wieder was gehört, aber ich schäme mich total dafür. Ist ja was anderes, als wenn ich das Geld einfach auf der Straße gefunden hätte. Die Bank hätte das Geld bestimmt zurückbuchen können auf das Konto der Frau.

Beichthaus.com Beichte #00029050 vom 17.06.2011 um 15:04:47 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Umsonst Taxi fahren

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Boshaftigkeit Geiz Engherzigkeit Rache Last Night Hamburg

Es war etwa vor 3 Wochen als ich (w/21) mit einer Freundin in die Disco gegangen bin. Der Abend war ganz schön und lustig und natürlich war viel Alkohol im Spiel. Nach einer Weile sprach mich ein Mann an und baggert mich ziemlich böse an. Am Anfang war er noch nett, doch je länger er sich mit mir unterhielt, desto mehr wurde klar, dass er nur das Eine wollte. Enttäuscht von dieser Situation kotzte ich mich bei meiner Freundin aus, dass Männer ja eh immer nur das eine wollen, man keine anständigen kennen lernt, dass die ganze Welt ja so schlecht ist und ich jetzt auch mal Arschloch werde und mich an der verdammten Männerwelt räche. So gegen etwa vier Uhr sprach mich dann noch ein Mann an, es war ein total super Gespräch und wir waren echt auf einer Wellenlänge oder einfach bei dem selben Promillegehalt. Jedenfalls wollte ich nach Hause und da kam mir eine ganz fiese Idee im Nachhinein. Ich fing also das Flirten mit ihm an, was dann in wilder Knutscherei endete und fragte, ob er mit zu mir kommen wollte, nach etwas Überredungskunst und dem Vorwand, dass ja bei mir im Bad eine riesige spinne sei und ich Frau ja Angst habe, willigte er auch ein mit zu kommen. Wir gingen als raus aus der Disco und zum nächsten Taxistand. Ich knutschte während der ganzen Fahrt wild mit ihm rum und er sagte mir noch, dass er nicht vor hat, mit mir zu schlafen, dass er schnelle Nummern nicht mag und mich ja so sympathisch fand. Er wollte nur mein Retter in der Not sein, wegen der Spinne. Ich sagte dem Taxifahrer dann, dass er kurz an der Fußgängerpassage, die keine fünf Minuten von mir zu Hause war, halten sollte, da ich noch kurz zur Bank wollte. Er wartete im Taxi. Und ich verschwand einfach. Ich bin nach hause gegangen. Als ich zu Hause war, lachte ich noch ein bisschen schadenfroh vor mich hin, was er für ein Idiot sei und was das für eine kostengünstige Alternative sei nach Hause zu kommen. Nur als ich dann morgens aufgewacht bin, fing ich echt an mich zu schämen. Ich habe den armen Kerl einfach mit den Kosten sitzen lassen und bin abgehauen

Beichthaus.com Beichte #00029039 vom 15.06.2011 um 19:16:16 Uhr in Hamburg (24 Kommentare).

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Verhasstes Papakind

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Selbstverletzung Hass Falschheit Familie

Ich hatte eine komplizierte Kindheit. Mein Vater verließ meine Mutter und mich, als ich 7 Jahre alt war, weil er eine neue Frau kennenlernte, woraufhin meine Mutter in tiefe Depressionen verfiel. Ich habe meinen Vater abgöttisch geliebt, er war wirklich alles für mich. Ich war so gesagt ein Papa-Kind. Seine Erziehung war geprägt von Herzenskälte und absoluter Härte. Wer Gefühle zeigt, ist schwach. Das lehrte er mich auch mit Erfolg. Mein Vater hat nie verheimlicht, dass er puren Hass meiner Mutter gegenüber hegte, was mich als 7-Jährige natürlich völlig überforderte. Heute, wo ich es besser weiß, muss ich mir leider eingestehen, dass wir uns in Vielem gleichen, was mich immer wieder erschreckt.
Wir haben soviel Hass und Wut auf andere, dass wir es kaum schaffen, Menschen zu zeigen, dass wir sie gerne haben. Sie sogar lieben. Ich schließe relativ schnell mit Menschen ab, wenn ich mich verletzt fühle. Ich kann es kaum ertragen zu zeigen, dass mich etwas verletzt. Aber, nur weil ich mir dessen völlig bewusst bin, heißt das leider nicht, dass ich das abstellen kann.


Mit vielleicht 10 Jahren war ich diejenige, die die erwachsene Person im Haus war. Ich habe so gut es ging meine Mutter beschützt. Mir blieb auch nichts anderes übrig. Das war als Kind nicht leicht, zumal ich alle 2 Wochen, da besuchte ich meinen Vater, immer wieder fein runtergeputzt wurde. Dass ich so Fett bin, wurde immer mal wieder Thema zwischen ihm und seinen Freunden, obwohl ich daneben saß. Ich konnte nur nichts sagen. Ich war wie gelähmt. Ich war ein Kind!
Ich konnte ihm nie etwas Recht machen. Ich habe aus Frust alles in mich hineingefressen. Ich konnte spüren wie meine Haut am Bauch riss. Diese Dehnungsstreifen, die bei Schwangeren als Schwangerschaftstreifen bekannt sind. Das ist ein sehr ekelhaftes Gefühl. Ich kann es nicht beschreiben. Ich habe gefressen, bis ich kotzte. Ich habe mir die Fingernägel so weit abgefressen, bis sie bluteten. Noch schlimmer war das Händewaschen. Wenn die Haut weich wurde aufgrund des Wassers. Es tat so weh! Ich habe angefangen, Zigarettenstummel auf meinen Armen und Beinen auszudrücken. Ich habe mich absichtlich verletzt, weil ich diesem unglaublichen Druck einfach nicht mehr standhielt. Danach war ich für einen kurzen Moment einfach nur ich.


Meiner Mutter habe ich nie Vorwürfe gemacht. Sie konnte gar nicht anders zu diesem Zeitpunkt. Man ist halt ab einem gewissen Punkt auch einfach nur ein Mensch. Sie starb vor 6 Jahren. Mein einziger Anker. Sie alleine wusste, gegen was ich da ankämpfe. Was habe ich Gott verflucht! Er nahm mir alles! Ich habe nun mehr als 4 Jahre Therapie hinter mir. Ich bekomme es nur leider nicht aus meinem Kopf! Ich habe seit meiner Kindheit eine unglaubliche Wut, soviel Hass in mir. Wenn man in frühen Jahren bereits gelernt hat, dass es wichtig ist eine Maskerade zu spielen ist es schwer dies abzulegen. Ich musste gut gelaunt sein- den Schein wahren. Ich habe Menschen verscheucht, die ich wirklich geliebt habe. Und ja, ich bereue dies zutiefst! Der Gedanke daran schmerzt! Stattdessen hatte ich bisher Partner, wo ich wusste, dass es im Grunde nicht dass ist, was mich glücklich macht. Ich habe Menschen absichtlich weh getan, die ich liebte. Und es tut mir so Leid! Was in mir vorging, wusste keiner.


Fakt ist, dass ich nicht fähig bin eine Beziehung mit Liebe und Vertrauen aufzubauen, weil ich vorher bereits die Flucht antrete. Ich rede mir immer ein, dass ich stark bin, dass ich keinen brauche. Aber zugeben, dass ich traurig und einsam bin und nicht weiß, wohin ich gehöre, fällt mir so schwer. Selbst mir gegenüber. Für Außenstehende ist all dies vielleicht albern, völlig überzogen und sie können dies nicht nachvollziehen. Ich bin kein Dummchen und ich bin alles andere als naiv! Ich bin gerade wieder an einem Punkt, wo ich aufgeben möchte. Weil ich einfach nicht mehr die Kraft habe. Und, weil ich mich frage, warum ich mir das Leben selbst so schwer mache. Es scheint, als würde es wirklich Menschen geben, die fast schon schwebend durch ihr Leben gleiten und ich habe den Schlüssel für meinen Klotz am Bein so gut versteckt, dass ich ihn selbst nicht finde. Ich hasse alles, was mich umgibt. Oft habe ich mir gewünscht, nicht zu existieren. Und ich wünschte, dass ich den Mut hätte, meinem Vater/Erzeuger die gerechte Strafe für das zu geben, was er mir antat. Ob es gerichtliche Konsequenzen für mich hätte, ist mir egal. Ich habe nichts, was ich verlieren könnte! Trotzdem würde ich ihm verzeihen. Und dafür schäme und hasse ich mich unglaublich. Ich trete das mit Füßen, wofür ich seit über 20 Jahren kämpfe und ich verrate mich selbst und dafür hasse ich mich unglaublich!

Beichthaus.com Beichte #00029019 vom 07.06.2011 um 12:40:22 Uhr (19 Kommentare).

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Der alte Käfer

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Vandalismus Diebstahl Lügen Auto & Co. Kinder Mülheim an der Ruhr

Ich und ein guter Kumpel waren im Alter von etwa 10 Jahren auf einem Fußballfeld ein bisschen den Ball rumkicken. Als wir dann fertig waren und nach Hause wollten, fiel uns ein alter Käfer in die Augen. Mein Freund ist hin und hat gemerkt das der Kofferraum auf ist. Im Kofferraum waren viele Paletten Bierdosen und massig Naschzeug. Wir haben also von dem Bier jeweils ein bisschen getrunken und durch die Gegend getreten. Fanden uns unheimlich lustig. Damit aber nicht genug. Als nächstes haben wir mit Schlüsseln das Lederdach aufgeschnitten und das Radio ausgebaut. Jedoch haben wir es nicht verkauft oder sonstiges, sondern haben es einfach in das nächste Gebüsch geworfen. Einen Tag später sind wir nochmal hin, um zu schauen, ob es noch dort steht. Der Käfer stand da und unverändert, Also das gleiche Spiel von vorne mit den Bierdosen. Was wir diesmal nicht wussten, dass im Nebenauto jemand saß. Ich wollte direkt weg rennen aber mein Freund blieb stehen und ich meinte zu ihm: "Komm lass uns abhauen", darauf sagte er nur: "Nein ich habe ihnen schon meinen Namen genannt". Ende des Lieds: Die Polizei hat uns mitgenommen, aber wir haben nur das mit den Bierdosen zugegeben und uns wurde geglaubt. Mir tut der Inhaber des Autos wirklich Leid. Das was er gekauft hat, war für einen Urlaub geplant, den wir ihm wohl total vermiest haben und das Auto brauchte dazu auch noch ein neues Dach. Wenn du das liest, es tut mir Leid. Und wenn mein Freund von damals das hier liest: Für deine Dummheit schäme ich mich noch heute, sofort den Namen verraten zu haben!

Beichthaus.com Beichte #00029014 vom 07.06.2011 um 11:05:28 Uhr in 45479 Mülheim an der Ruhr (13 Kommentare).

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