So schützt ihr euch vor der Banken-Abzocke!

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Morallosigkeit Zwang Ungerechtigkeit Geld Arbeit

So schützt ihr euch vor der Banken-Abzocke!
Ich beichte, dass ich für eine Bank arbeite und nicht mehr weiß, wie lange ich das noch machen kann. Die letzten Jahre stand ich zu unseren Produkten und habe auch gerne Kundenberatungen durchgeführt. Die Kunden waren zufrieden, ich half auch mal bei persönlichen Problemen und drückte mal ein Auge zu, wenn es mit dem Konto eng wurde. Alles in allem machte mir der Job Spaß und auch die Kunden empfahlen mich weiter. Mein Geld habe ich dennoch gemacht. Wie durch die Medien ja bekannt sind viele Banken in einer Krise, bedingt durch die Zinssituation in Europa. Unser Institut dreht daher aktuell total am Rad. Kleinere Filialen schließen, einige Mitarbeiter werden gehen. Ich bin in einer der größten Filialen tätig, der Job jedoch sicher. Manche Kollegen knicken aber schon ein, machen krank, etc.

Auch wenn es keiner sagt, aber jeder trotzdem weiß: Bankberatung bedeutet oft auch Produktverkauf. Das ist im Grunde ja in Ordnung - so lange Kunde und Bank etwas davon haben. So ist es ja auch im normalen Leben, wenn man ein Gut erwirbt. Das Problem ist allerdings, dass unsere Zielvorgaben extrem erhöht wurden und der Verkaufsdruck immer stärker wird. Jeden Montag fliegen die Excel-Tabellen nur so aus dem PC, getreu dem Motto "Okay, Sie haben in 19 Bereichen alles gut gemacht, aber im 20sten nicht - woran liegt´s denn?!" Da mein Job sicher ist und ich mich von diesem verschissenen Druck nicht länger einschüchtern lasse, gestehe ich, manchen Kunden sogar von bestimmten Produkten abzuraten. Nur weil die Bank meint, wir brauchen in der Woche 50 Versicherungsabschlüsse mehr, werde ich nicht anfangen, unschuldige Leute abzuzocken. Ich habe derzeit große Probleme hinter dem zu stehen, was ich tue und hoffe, das die Krise hindurch auszuhalten oder etwas anderes zu finden. Ich beichte also, bewusst von Produkten des Hauses abzuraten, wenn klar ist, dass dies dem Kunden wirtschaftlich schaden könnte. Andererseits gefährdet man so seinen Arbeitsplatz - aber was soll ich tun?

Mein Tipp für euch: Wenn ihr zu Bankgesprächen eingeladen werdet, geht ruhig hin und hört euch das an. Niemals beim ersten Mal etwas unterschreiben - nie, egal was gesagt wird, egal ob das "tolle" Angebot sonst abläuft, der ganze Vertriebsschrott, der euch erzählt wird. Es muss nicht schlecht sein, aber stellt für euch daheim in Ruhe fest: Habe ich Bedarf für dieses Produkt, was ist der Preis und welchen Nutzen habe ich davon? Seht zu, dass ihr einen festen Kundenberater bekommt. Macht mit dem 2-3 Termine aus, ohne etwas abzuschließen, dann merkt ihr schon wie er/sie drauf ist. Lasst von der Bank einen Werbeausschluss eintragen, dann steht euer Name nicht auf jeder Vertriebsmaßnahme, die die Bank fährt und das Generve hört auf, oder sagt ihnen, ihr wollt nur per Mail oder Post informiert werden, dann wird es auch ruhiger. Informiert euch aber bitte nicht in Internetforen, da steht fachlich so viel Schrott, dass einem manchmal schon schlecht wird.

Beichthaus.com Beichte #00038316 vom 31.05.2016 um 23:11:51 Uhr (17 Kommentare).

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Mein heimlicher Lottogewinn

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Falschheit Vorurteile Geld

Ich möchte beichten, dass ich vor längerer Zeit mehrere Millionen Euro im Lotto gewonnen habe. Jedoch weiß es kein Mensch - außer meinem Kundenberater. Ich arbeite jeden Tag ganz normal auf dem Bau und lebe und leiste mir alles wie davor. Selbst meine Freundin weiß nichts davon, weil ich einfach Angst habe, dass sie mich dann nur wegen des Geldes liebt. Schlimmer sind dann noch Familie und "Freunde", die schmarotzen wollen. Ich beichte, dass ich Angst davor habe, zu zeigen, dass ich reich bin.

Beichthaus.com Beichte #00038230 vom 13.05.2016 um 17:59:18 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Dieser Mann ist mein persönlicher Jackpot

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Falschheit Selbstsucht Habgier Partnerschaft Geld

Ich werde einen Mann heiraten, den ich nicht liebe. Aber wird "Liebe" nicht überbewertet? Irgendwann ist sie verflogen. Egal. Ich weiß, dass er mich sehr liebt und ich mag ihn freundschaftlich. Außerdem mag ich seine liebe Art, wie er mit mir umgeht. Als wäre ich etwas Besonderes. Bevor jetzt die Frage aufkommt, ob ich ihm den trotzdem treu sei, bejahe ich dies. Ich bin bisher niemandem fremdgegangen. Auch wenn mich einige vielleicht dafür halten würden, aber ich bin keine Schlampe. Ich habe ihn auch nicht dazu gedrängt, mich zu heiraten. Im Gegenteil ich habe immer gesagt, dass ich nichts vom Heiraten halte. Aber er wollte unbedingt. Zu meinem Motiv: Ich habe mir immer gesagt, dass ich, wenn ich einmal die Chance bekäme, einen Bonzen zu bekommen, ihn mir auch zu krallen, wenn ich ihn nicht lieben würde. Denn seien wir mal ehrlich, mit ehrlicher Arbeit ist es so gut wie unmöglich, noch reich zu werden. Er allerdings bot mir die Chance wie einen Sechser im Lotto auf dem Silbertablett an.

Man muss dazu sagen, dass ich aus einer einfachen Arbeiterfamilie komme und jeden Tag zu sehen bekam, wie sehr sich Arbeit lohnt. Wir hatten fast nichts und dazu noch ein paar Schulden. Alle anderen fahren nigelnagelneue Neuwagen und haben Villen, haben den Reichtum mit der Geburt geschenkt bekommen und ein Arbeiterkind kann froh sein, wenn es eines Tages keine Schulden erbt. Ich habe studiert und bin mittlerweile in einem guten Unternehmen angestellt. Es reichte immer zum Überleben, aber zum Leben war nicht viel übrig. Ganz ehrlich, das möchte ich meinen und somit auch seinen Kindern nicht antun. Ich beichte also, dass ich aus Aussichtslosigkeit und ein bisschen Neid einen reichen Mann heiraten werde, der mich über alles liebt. Eigentlich ein guter Deal. Ich biete ihm meine Dienste als Frau und er bietet mir sein Ansehen und Geld, und das alles auf Lebenszeit bzw. bis zur Scheidung. Falls er je eine Scheidung einreichen wird, denn ich werde sie unter keinen Umständen einreichen - etwas so Seltenes und Wertvolles sollte man doch festhalten.

Beichthaus.com Beichte #00038160 vom 29.04.2016 um 13:31:28 Uhr (22 Kommentare).

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Ich brauche neue Kleider!

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Diebstahl Selbstsucht Habgier Familie Geld

Ich habe meinen Eltern öfters Geld geklaut, weil sie mir nichts gegeben haben. Ich wurde sogar schon wegen meiner Klamotten ausgelacht. Ich finde das echt schlimm, aber was soll ich tun? Sie geben mir fast nichts, und wenn ich Klamotten brauche oder auch andere Dinge, sagen sie, dass sie keine Zeit hätten, um sich darum zu kümmern, oder ich hätte schon genug. Ja, habe ich auch, aber das ist alles schon zu klein oder kaputt! Nur das merken sie einfach nicht! Außerdem habe ich ja auch ein Anrecht auf das Geld, schließlich haben sie sich um mich zu kümmern.

Beichthaus.com Beichte #00038113 vom 21.04.2016 um 23:26:48 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bin ich schuld am Tod dieses Mannes?

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Drogen Dummheit Geld Last Night Tod

Ich fühle mich so grausam schlecht. Ich glaube, ich sterbe gleich an meinem Gewissen. Wegen mir ist heute jemand ums Leben gekommen und ich fühle mich verdammt schuldig. Folgendes ist passiert: Es war ein wunderschöner Montag, ich bin mit meinen Freunden in die Stadt und wir sind durch die Läden gezogen. Danach kam einer auf die Idee, dass wir in eine Bar gehen könnten, um ein paar Bier zu trinken. Wir sind dann in eine Bar gegangen und dort habe ich aus Spaß zwei Euro in einen Spielautomaten geworfen. Ich hatte dann so dermaßen Glück, dass ich knapp 1.110 Euro gewonnen habe. Ich war richtig außer mir und wir sind dann direkt los, um Party zu machen. Dann wollte ich noch zur Bank, um die Hälfte des Geldes dort abzulegen, damit ich nicht alles ausgeben könnte. Auf dem Weg zur Bank habe ich einen Obdachlosen gesehen. Er sah ziemlich heruntergekommen aus und ich brachte es nicht über mich, ihn dort betteln zu sehen.

Ein Freund meinte dann: "Komm, gib ihm 100 Euro, das schadet dir nicht und du hast damit dann etwas Gutes getan." Doch das war die größte Fehlentscheidung meines Lebens. Ich habe diesem Obdachlosen 100 Euro gegeben und er hat sich sehr gefreut. Ich habe dann noch mit ihm geredet, wieso er auf der Straße ist und Sonstiges und er hatte wohl ziemlich Pech. Seine Frau hat ihn verlassen und ihm alles genommen, was er hatte. Er wollte dann auch kein normales Leben führen. Jedenfalls sind wir dann los in den nächsten Club und haben ordentlich gefeiert. Und jetzt kommt der tragischste Moment in meinem Leben. Wir waren dann um drei Uhr morgens auf dem Heimweg, als ich noch zur Bank wollte, um Geld abzuheben, damit ich mir etwas zu Essen kaufen könnte. Und dann waren da überall Polizisten und Krankenwagen, und als wir dann dort angekommen sind, wo zuvor der Obdachlose war, lag dieser tot am Boden.

Die Polizei sagte zu mir, dass er sich Heroin gekauft und eine Überdosis gespritzt hatte. Ich habe ihnen auch erzählt, dass er das Geld von mir hatte, aber die meinten, es wäre nicht meine Schuld und dass ich nach Hause gehen und mich beruhigen sollte. Ich weiß echt nicht was ich machen soll. Ich bin ziemlich am Ende, wegen mir ist der Mann gestorben. Hätte ich ihm lieber etwas zu essen gekauft, dann wäre das nicht passiert. Ich weiß echt nicht, was ich tun soll und wollte um Vergebung bitten.

Beichthaus.com Beichte #00038101 vom 19.04.2016 um 18:36:03 Uhr (37 Kommentare).

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