Spendenvertrag von Taubstummen aufgeschwatzt bekommen

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Dummheit Verschwendung Geld

Ich stapfe blauäugig durchs Leben und habe absolut keinen Sinn für Geld. Außerdem kann ich nicht "Nein" sagen. Ich bin ein erwachsener Mann, der immer versucht, nett zu sein. Heute kam jemand mit einem Klemmbrett zu mir und wollte eine Unterschrift. Da sie taubstumm war, konnte sie mir nicht genau erklären, was ich zu tun hatte. Da ich jedoch den Zweck der Unterschrift auf dem Klemmbrett erkennen konnte, habe ich mich einfach einmal eingetragen. Da ahnte ich noch nicht, dass sie nicht nur Unterschriften sammelt. Dann deutete sie auf die Spalte "Spende" und ich versuchte, aus der Nummer rauszukommen, aber ich bringe es nicht übers Herz einfach zu gehen oder Nein zu sagen. Im Endeffekt habe ich ihr fünf Euro gegeben und hoffe, dass sie keine Betrügerin war. Mir wurde danach nämlich erzählt, dass es eine Betrügermache sein könnte. Ich bin ein solcher Trottel. Das Schlimme ist, dass mir so etwas nicht zum ersten Mal passiert. Ich habe auch aus gutem Glauben mehrere Hundert Euro an einen sehr bekannten Umweltschutzverein gespendet, weil ich nicht Nein sagen konnte.

Beichthaus.com Beichte #00038654 vom 23.08.2016 um 14:55:09 Uhr (33 Kommentare).

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40 Euro aus der Snack-Kasse

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier Geld

Ich war damals nach der Schule in einer Nachmittagsbetreuung. Aus irgendeinem Grund mochten mich die Betreuer dort nicht und ich sollte ständig den Hof kehren, beim Abwasch helfen, aufräumen - oder was auch immer. Da ich nach den Hausaufgaben sowieso nur Hörbücher auf meinem MP3-Player angehört habe, machte mir das nichts aus. Ich fand es nur ein wenig unfair, dass nur ich diese Aufgaben erledigen sollte. Irgendwann wurde ein Snackverkauf eingerichtet, in dem Knabberzeug verkauft wurde. Das Geschäft lief echt super, denn die Kasse war nach einigen Wochen prall gefüllt. Aufbewahrt wurde die Kasse im Hausaufgabenraum auf dem Schreibtisch der Betreuer. Unbeobachtet und nicht abgeschlossen. Es kam, wie es kommen musste und ich sollte mal wieder die 50 Tische in besagtem Raum wienern. Dabei lächelte mich die Kasse die ganze Zeit an.

Da ich sowieso kleptomanisch veranlagt bin, habe ich meinen Rucksack aus dem Nebenraum geholt und schnellstmöglich alle 2-Euro-Münzen reingestopft, ohne darauf zu achten, wie viele das sind. In der Kasse waren bestimmt insgesamt 300 Euro, aber ich nahm eben nur die 2-Euro-Münzen. Insgesamt um die 40 Euro. Ich war damals erst 13 und für mich war das echt eine Wahnsinnssumme, da ich auch kein Taschengeld bekam. Es hat nie jemand versucht, den Täter zu finden. Allerdings wurde die Kasse seitdem immer weggeschlossen. Ich bereue bis heute nur, dass ich nicht noch mehr genommen habe. Immerhin habe ich mich dort immer wieder abgerackert, während alle anderen sich nur vergnügt haben.

Beichthaus.com Beichte #00038614 vom 10.08.2016 um 13:54:46 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Auszuwandern war die beste Entscheidung meines Lebens!

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Begehrlichkeit Falschheit Geld

Auszuwandern war die beste Entscheidung meines Lebens!
Vor etwa einem Jahr bin ich nach Ostasien ausgewandert, weil ich mit knapp 30 Jahren keine Festanstellung in Deutschland finden konnte, mich von Job zu Job hangelte und es einfach leid war, trotz eines abgeschlossenen Studiums einen Lebensstandard wie ein Hartz-IV-Empfänger zu haben. Außerdem war ich in Deutschland Dauer-Single und litt sehr unter meiner Einsamkeit, auch wenn ich eine tolle Familie hatte und einige sehr gute Freunde. Alles in allem war es aber einfach kein Zustand mehr, in dem ich weiterleben wollte. Also habe ich den einzigen Ausweg genommen, der mir abgesehen von Selbstmord einfiel: Ich habe meine Sachen gepackt und bin in ein tropisches Entwicklungsland gegangen, wo ich eine Stelle bei einer internationalen Firma angenommen habe.

Mittlerweile verdiene ich etwa fünf bis sechs Mal mehr als der Durchschnitt der Bevölkerung, muss nur zehn bis fünfzehn Prozent meines Lohns für Steuern abdrücken und habe daher netto genau so viel übrig, wie ich in Europa übrig hätte. Es gibt bloß einen Unterschied: Die Lebenshaltungskosten sind hier viel niedriger, sodass ich von allen Menschen hier als stinkreicher weißer Mann aus dem Westen wahrgenommen werde, obwohl das überhaupt nicht stimmt. Ich bin nur mäßig gut krankenversichert und habe keine Sozialversicherung, dafür kann ich es mir leisten, jeden Tag in feinen Restaurants essen zu gehen, mir ständig schicke Klamotten zu kaufen und fast nach Lust und Laune ganz Südostasien zu bereisen.

Auch privat hat sich bei mir etwas verändert - ich habe eine wunderbare Frau kennengelernt und denke gar nicht daran, sie für irgendetwas auf der Welt zu verlassen. Vielleicht wird sie irgendwann von sich aus den Wunsch haben, mit mir nach Deutschland zu gehen, aber solange das nicht der Fall ist, bleibt nur eines zu sagen: Liebe Eltern, liebe Familie, liebe Freunde - außer um Urlaub zu machen, werde ich nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Ich bin hier zwar schlecht abgesichert, fühle mich aber dafür frei, glücklich und genieße es, mich an jedem Tag selbst zu verwirklichen, neue Dinge zu essen, eine neue Sprache zu lernen, neue Aktivitäten auszuprobieren, neue Orte zu bereisen, Zeit mit meiner Freundin zu verbringen und mein Leben zu genießen.

Und sollte ich mit 60 oder 65, nach 30 oder 35 erfüllten Jahren nicht mehr arbeiten können und wegen der Entscheidung, die ich jetzt getroffen habe, nicht genug Geld haben, um mich um mein eigenes Wohl zu kümmern, und sollte es auch niemanden geben, der das für mich tut, wie z. B. meine Kinder oder Kindeskinder, dann werde ich nicht verzweifelt in irgendwelchen Müllcontainern nach Essen suchen. Eher würde ich mir, mit 60, 65 oder 70 nach 3-4 erfüllten Jahrzehnten aufrecht stehend selbst in den Kopf schießen, um meinem wunderbaren Leben ein würdiges selbstbestimmtes Ende zu setzen, als mit 90 in irgendeinem Heim in Deutschland dahinzuvegetieren und unglücklich darüber zu sein, dass ich nie die Chance ergriffen habe, mich auszuleben.

Ich bin glücklich hier und bereit, notfalls den Preis für das Risiko zu bezahlen, das ich auf mich nehme, wenn ich langfristig bleibe. Auch bin ich bereit, für mein neues Leben meine langjährigen Freundschaften in Deutschland zu opfern und meine Eltern, außer im Video-Chat, nur noch alle zwei Jahre zu Weihnachten oder zum runden Geburtstag zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00038596 vom 06.08.2016 um 20:15:35 Uhr (25 Kommentare).

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Kauf mir das Handy oder ich zeige dich an!

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Gewalt Aggression Habgier Geld Familie

Ich beichte, dass ich (m/alleinerziehend) meiner Tochter (13) einen blauen Fleck verpasst habe. Sie fragte mich am Freitagabend, ob sie nicht kurz zu ihrer Freundin nebenan rübergehen könnte. Ich verneinte, weil es schon zu spät war und ich nicht wollte, dass sie um diese Zeit noch aus dem Haus geht. Ich forderte sie außerdem dazu auf, wenigstens das Geschirr zu spülen, da ich mich bereits um die sonstigen Haushaltsarbeiten gekümmert hatte. Daraufhin ging sie ohne Reaktion in ihr Zimmer, schloss die Tür und hörte deutlich hörbar Musik. Nach etwa zwei Stunden kam sie aus ihrem Zimmer und sagte, dass sie aus dem Haus gewesen sei. Innerlich wunderte ich mich, ließ mir aber absolut nichts anmerken. Sie wollte mich provozieren, also entschied ich mich dazu, ihr die gewünschte Aufmerksamkeit nicht zu geben. Dann sagte sie mit ruhiger Stimme, dass sie bei ihrem 17-jährigen Freund gewesen sei. Wieder gab ich mich von außen kalt. Als sie schließlich noch einen draufsetzte, indem sie sagte, sie hätte (nett ausgedrückt) mit ihm geschlafen, reichte es mir.

Der einzige Zweck, den ihr Verhalten haben konnte, war es, mich auf 180 zu bringen. Nicht, weil ich es schlimm fand, dass sie mit ihm Sex hatte, sondern vielmehr weil ich sie nicht damit durchkommen lassen wollte, dass sie mich ständig zu provozieren versucht, tat ich Folgendes: ich ging auf sie los, griff nach einem Buch und knallte ihr dieses gegen ihre Hüfte - mit einer solchen Wucht, dass sie stürzte. Ich begab mich dann wieder meinem Schreibkram. Später stellte ich klar, dass es ihre Sache ist, mit wem sie schläft und es mich nicht im Geringsten interessiert, schließlich ist sie hinreichend aufgeklärt. Ich sagte auch, dass mir lediglich ihr Verhalten nicht gefiel.

Sie schaute mich ernst an und sagte dann etwas, das mich schockierte. Sie meinte, sie hätte nur geblufft, damit ich sie verletze. Nun droht sie mir, mich anzuzeigen, wenn ich ihr nicht ein bestimmtes, relativ teures Handy kaufe. Ich bin allerdings in einer Position, in der ich mir ein Strafverfahren oder gar ein entsprechendes Gerücht nicht leisten kann. Ich werde ihr das Handy wohl kaufen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00038560 vom 27.07.2016 um 21:34:28 Uhr (62 Kommentare).

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“Beichte

Geldsegen aus dem fremden Portemonnaie

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Habgier Selbstsucht Ignoranz Engherzigkeit Geld

Ich (m/31) beichte, dass ich den Geldbeutel einer jungen Auszubildenden im Bus gefunden habe. Ich konnte auf ihren Kontoauszügen ihr Einkommen sehen, welches nicht sehr hoch war. Dennoch waren dort noch 500 Euro in bar. Ich vermute, dass es ihr Geld zum Leben war oder sie etwas Wichtiges damit bezahlen wollte. Da ich kaum noch Geld hatte, weil ich alles versoffen und verhurt habe, entschied ich mich dazu, das Geld doch zu behalten und entsorgte ihre Geldbörse im Müll, weil ich Angst hatte, dass mir jemand mit gesundem Menschenverstand diese Tat zuordnen könnte, wenn ich sie ohne Geld zurückgebe.

Demnach muss das Mädel nun auch noch einen neuen Personalausweis beantragen, sowie eine Bank- und Krankenkarte - und außerdem ihren Lippenstift und ihre Antibabypille - ersetzen. Ich hoffe, sie wird nicht schwanger! Nun hatte ich wieder Geld, was ich leider auch schon wieder ausgegeben habe. Ich feierte, trank, sang und tanzte, dass die Hütte bebte! Jedenfalls tut es mir jetzt im Nachhinein leid und ich hoffe, dass ich nie wieder eine Börse mit viel Geld finde, da ich fürchte, wieder schwach zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00038532 vom 21.07.2016 um 10:38:33 Uhr (40 Kommentare).

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