Lachkrampf während der Beerdigung

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Morallosigkeit Unglaube Engherzigkeit Tod

Als ich 15 Jahre alt war, ist mein Opa gestorben, den ich wirklich gern mochte. Ich war auch auf der Beerdigung. Und wie es sich gehört, wurde er am Ende der Zeremonie ins Grab gelassen und der Geistliche hat Weihwasser aus einer Kugel verspritzt. Dann hat jeder Anwesende ein Schäufelchen Erde ins Grab geworfen. Das ganze Prozedere war für mich so bescheuert und abstrus, dass ich sogar etwas weinen musste. Allerdings nicht, weil ich so berührt war, sondern da ich mir fast die Zunge abbiss, um keinen Lachkrampf zu bekommen. Ich beichte, dass ich auf der Beerdigung meines Opas fast angefangen hätte zu lachen, obwohl alle anderen sehr betroffen waren.

Beichthaus.com Beichte #00032492 vom 31.12.2013 um 21:00:29 Uhr (22 Kommentare).

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Wlan-Krieg mit den Nachbarn

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Rache Engherzigkeit Selbstsucht Internet Nachbarn

Ich bin dieses Jahr aus beruflichen Gründen in eine neue Stadt gezogen, die im Süden Deutschlands liegt. Bisher war ich ja auch immer gerne mal in Bayern - aber diese Stadt ist nicht wirklich bayrisch und hat einen völlig anderen Menschenschlag. Da ich durch den recht spontanen Umzug eine berufliche Verbesserung erreichte, tat ich es dennoch. Da ich es allerdings nicht geschafft habe, sofort einen Internetvertrag abzuschließen, beschloss ich, mich im Haus mal vorzustellen und auch gleich zu fragen, ob ich kurzfristig, und gegen eine Übernahme der Monatsrechnung, deren Wlan mitbenutzen könne. Ich wurde angemault, einmal sogar bedroht, mir wurde die Türe vor der Nase zugeschlagen und keiner hatte auch nur den Anstand, mir zur Begrüßung die Hand zu geben. Dazu muss ich sagen, dass ich selbst bei bester Selbstreflexion weder unhöflich noch arrogant war, und mit meiner an sich lockeren, offenen und freundlichen Art eigentlich überall schnell Kontakte knüpfen kann.


Jedenfalls musste ich für einen Monat auf einen teuren LTE-Stick ausweichen, einer mit Prepaid, da ich ihn ansonsten ja nicht brauchte. Als ich diese Story einem Freund erzählte, fragte er mich, wie viele Wlan-Netze es gebe. Die Netze der Nachbarhäuser erreichen mich nicht, da mein Wohnhaus relativ frei steht, waren das nur die der Bewohner. Er sagte mir, er habe kürzlich an einem Gerät gearbeitet, welches Wlan-Netze lahmlegen könne. Und zwar vollständig, es wäre einfach kein Empfang mehr möglich. Gut, dachte ich, wer dermaßen unfreundlich ist, sollte auch kein Netz mehr haben. Fragt mich nicht, ich bin elektronisch gesehen eine Niete, aber er brachte mir das Kästchen mit und siehe da, plötzlich ging nirgends mehr Internet per Wlan. Natürlich wurde ein Stördienst gerufen, und das an einem Sonntag. Aber natürlich ging alles perfekt, solange dieser anwesend war. Dieses Spielchen habe ich etwa drei Wochen getrieben, bis mir der einzige halbwegs normale Nachbar im Haus gestand, dass alle so angespannt und gestresst wegen der erfolglosen Fehlersuche seien, dass man kurz davor sei, sich gegenseitig die Schuld zu geben und sich die Köpfe einzuschlagen. Ich wurde natürlich auch gefragt, aber ich bevorzuge ja kabelgebundenes Internet. Das wurde mir auch anstandslos geglaubt. Und man glaubt es nicht, als ich den Störsender oder wie man es nennen will, abschaltete, waren alle im Haus so erleichtert, dass sich die allgemeine Stimmung inzwischen zu einem halbwegs normalen Verhältnis zwischen den Nachbarn entwickelt hat. Aber bitten werde ich hier sicher niemanden mehr um etwas.

Beichthaus.com Beichte #00032491 vom 31.12.2013 um 03:56:34 Uhr (25 Kommentare).

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Verliebt, verlobt & abgetrieben

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Engherzigkeit Morallosigkeit Selbstsucht Schwangerschaft Partnerschaft

Verliebt, verlobt & abgetrieben
Ich beichte, dass ich mit meinem Verlobten Schluss gemacht habe, weil ich erfahren habe, dass er seine Exfreundin damals überzeugt hat, abzutreiben. Genauer gesagt hat er ihr damals gesagt, dass er sie verlassen wird, wenn sie das Kind behält. Als sie dann als Folge der Abtreibung Depressionen und psychische Probleme bekommen hat, hat er sie allerdings verlassen, weil er keinen Bock darauf hatte. Als ich das erfahren habe, habe ich meinem Verlobten gesagt, dass ich damit nicht leben kann und so einen Mann nicht als Ehemann und Vater für meine Kinder möchte. Er meinte daraufhin, dass ich doch froh sein solle, dass er kein Kind mit einer anderen Frau hat und dass wir ja gar nicht erst zusammengekommen wären, wenn er sie nicht verlassen hätte. Ich habe ihm gesagt, dass keine Frau einen Mann mit so einer unsensiblen Auffassung braucht. Es wäre ja etwas anderes gewesen, wenn er deswegen ein schlechtes Gewissen haben würde - oder wenigstens einsehen würde, dass er damals rücksichtslos und egoistisch gehandelt hat, aber das ist beides nicht der Fall. Zudem war er damals schon 27 Jahre alt und stand mit beiden Beinen im Leben.

Beichthaus.com Beichte #00032468 vom 27.12.2013 um 18:08:57 Uhr (47 Kommentare).

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Die Ehre meiner Landsleute

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Stolz Vorurteile Engherzigkeit Hass Schamlosigkeit Walldürn-Rippberg

Vor zwei Jahren hatte ich eine Freundin, die Armenierin war. Ich (m/26) bin übrigens stolzer Türke - allerdings mit Abitur und sehr erfolgreich in meinem Job. Irgendwann musste ich natürlich auch die Familie meiner Freundin kennenlernen - dazu muss man allerdings […]
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Beichthaus.com Beichte #00032467 vom 27.12.2013 um 00:09:58 Uhr in Walldürn-Rippberg (38 Kommentare).

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Tod den Pflanzen

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Rache Vandalismus Engherzigkeit Familie

Wir haben einen gemeinschaftlichen Familiengarten. Und ich möchte beichten, dass ich gerade alle Wurzeln der Pflanzen und Bäume eines bestimmten Familienmitgliedes gekappt habe. Diese Person hat nämlich einen uralten Baum fällen lassen, der das Herzstück unseres Familiengartens darstellte. Und zwar ohne Absprache. Trotzdem tut es mir für die Pflanzen leid.

Beichthaus.com Beichte #00032462 vom 26.12.2013 um 19:11:41 Uhr (11 Kommentare).

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