Geld regiert die Welt

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Engherzigkeit Hochmut Selbstsucht

Als ich (m) ungefähr vierzehn Jahre alt war, folgte ich dem Leitspruch: "Zeit ist Geld, und Geld regiert die Welt". Damals war es dieser Spruch, der mein Leben geprägt hat, und ich wusste keine anderen Werte zu schätzen. Ich sah nicht ein, dass innere Werte am Wichtigsten sind, und dass ich auf persönliche Dinge, die man mir anvertraute, achten muss. Daher habe ich auch immer penibel Buch darüber geführt, wer sich etwas von mir geliehen hat. Mit dieser Eigenart habe ich sehr schnell all meine Freunde verloren. Es tut mir leid - heute weiß ich es auch besser.

Beichthaus.com Beichte #00032519 vom 06.01.2014 um 10:36:47 Uhr (7 Kommentare).

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Der Schniepel am Schwarzen Brett

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Falschheit Engherzigkeit Stolz Rache Schule

Als ich 15 Jahre alt war, ging ich mit einem Typen von meiner Schule, der allerdings zu dem Jahrgang über mir gehörte. Als wir uns trennten, prahlte er überall rum, dass er mich entjungfert hätte - was allerdings nicht stimmte und ziemlich gegen meinen Stolz ging! Mit meiner besten Freundin startete ich dann eine Racheaktion. Da wir wussten, dass er in einem bekannten Chat angemeldet war, gaben wir uns als heißes Mädel aus und schrieben ihn an. Wir schickten ihm Bilder von einer vollbusigen Blondine, die wir bei Google gefunden hatten. Irgendwann tauschte er mit uns seinen Messenger-Nicknamen und schaltete seine Webcam an. Die vollbusige Blondine überredete ihn dann dazu, seinen Dödel auszupacken und sich vor der Cam "einen von der Palme zu wedeln" - was unser naives Kerlchen auch gleich tat. Er konnte ja nicht wissen, dass wir munter Screenshots machten, unter anderem auch von seinem Gesicht. Der Höhepunkt kam, als wir ihn baten, mal ein Lineal an seinen Schniepel zu halten - was dieser Trottel auch prompt tat! "Ganze" zwölf Zentimeter maß sein Würstchen im erigierten Zustand! Als er am nächsten Tag zur Schule kam, wunderte er sich sicherlich über die Menschentraube, die im Aufenthaltsraum vor dem Schwarzen Brett stand. Bevor die Lehrer die Screenshots entfernen konnten, hatte es schon fast die ganze Schule gesehen und abfotografiert! Tage später bin ich auf dem Schulhof an ihm vorbei und habe leise zu ihm gesagt: "Überlege dir demnächst, was für Unwahrheiten du verbreitest. Mit deinen 12 Zentimetern hast du garantiert noch nie jemanden entjungfert!"

Beichthaus.com Beichte #00032516 vom 04.01.2014 um 22:51:10 Uhr (34 Kommentare).

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Valentin aus dem Zug

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Engherzigkeit Verrat Zwietracht Bahn & Co. Telefon

Vor einigen Jahren hatte ich zwei beste Freundinnen - wir waren ein eingespieltes Dreiergespann. Eines Tages fuhr ich mit einer Freundin im Zug, als wir von einem Typen angesprochen wurden. Er sprach fast nur Englisch und stellte sich als "Valentin" vor. Er erkundigte sich aber auch nach meiner Handynummer. Wir gaben ihm dann die Nummer unserer anderen Freundin, da wir sie ein bisschen ärgern wollten und den Typen damit auch los wurden. Es vergingen dann ein paar Tage, und als wir am Wochenende zusammen einen Film ansahen, klingelte das Handy der besagten Freundin. Sie ging natürlich ran und wir hörten, dass der Typ aus dem Zug am anderen Ende der Leitung war. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht in großes Gelächter ausbrachen, während sie versuchte, herauszufinden, was das soll und von wem der Typ die Nummer bekommen hat. Irgendwann legte sie dann auf, aber Valentin versuchte es in den folgenden Tagen immer öfter. Sie regte sich natürlich tierisch auf und wir lachten uns hinter ihrem Rücken schlapp. Das ging dann zwei Wochen so, bis wir uns wieder bei ihr trafen und einen Streit zwischen ihr und ihrer Schwester anhörten. Die Schwester unserer Freundin hatte wohl mit einem Kerl namens "Valentin" gechattet und unsere Freundin war deshalb der Meinung, dass ihre Schwester ihre Handynummer einfach an fremde Typen weitergibt. Wir hörten interessiert zu, und haben das Ganze erst einige Wochen später aufgeklärt. Unsere Freundin sagte dann, dass sie sich wegen uns noch tagelang mit ihrer Schwester gestritten und ihr sogar eine Backpfeife verpasst hätte. Ich bitte um Absolution für unser dummes Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00032515 vom 04.01.2014 um 22:36:04 Uhr (11 Kommentare).

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Ein Sitzplatz für meinen Koffer

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Engherzigkeit Hochmut Geiz Bahn & Co.

Ein Sitzplatz für meinen Koffer
Ich beichte hiermit, dass ich eine Aversion gegen Menschen habe, die an jeder Ecke sparen und sich dann trotzdem über die schlechte Qualität eines Produkts oder einer Dienstleistung beklagen. Besonders sauer stoßen mir dabei Bahnfahrer auf, die sich über fehlende Sitzplätze beklagen, gleichzeitig aber zu geizig für eine Sitzplatzreservierung sind. Um diesen Leuten eine Lektion zu erteilen, habe ich mir für eine Reise in der Weihnachtszeit mit dem ICE zwei Fahrkarten und zwei Sitzreservierungen gekauft - jeweils eine für mich und eine für meinen Koffer. Als mich, wie erwartet, eine Frau während der Fahrt in dem ziemlich überfüllten Zug bat, den mit meinem Koffer besetzten Sitzplatz für sie zu räumen, teilte ich ihr mit, dass mein Koffer eine eigene Fahrkarte und Sitzplatzreservierung hätte und ich keineswegs beabsichtigen würde, diesen Platz freizumachen. Die Frau, die sich auf den belegten Platz setzen wollte, versuchte dann eigenhändig meinen Koffer wegzuschaffen, doch der herbeigerufene Schaffner bestätigte, dass dies mein gekaufter Platz sei und dass ich berechtigt sei, meinen Koffer dorthinzustellen. Die Frau musste dann die ganze Bahnfahrt stehen. Ich denke, dass diese Frau nie wieder Anspruch auf einen Platz erheben wird, wenn sie dabei selbst zu geizig ist, die 4,50 Euro für eine Platzreservierung aufzubringen.

Beichthaus.com Beichte #00032511 vom 03.01.2014 um 18:04:31 Uhr (39 Kommentare).

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Der Trick mit der verstellten Stimme

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Engherzigkeit Falschheit Kinder

Ich habe einmal, in einem heißen Sommer, ein kleineres Kind veräppelt. Bei der drückenden Hitze hatte ich natürlich alle Fenster weit auf. Normalerweise stören mich Kinder und ihr Geschrei nicht, aber an dem Tag plärrte eines der im Hinterhof spielenden Kinder ununterbrochen und ohne Ende nach seiner Mama. Die schien aber mit anderen Dingen beschäftigt zu sein und rührte sich nicht. Irgendwann hatte ich dann doch genug von dem Geschrei. Ohne mich zu zeigen, schrie ich mit verstellter Stimme aus dem Fenster: "Jaahaahaa, was willst du denn??" Das arme Kind war davon derart irritiert, dass sofort und auf der Stelle Ruhe war. Ich habe mich dann selbst noch lange danach köstlich über diesen Trick amüsiert. Es tut mir aber trotzdem leid.

Beichthaus.com Beichte #00032493 vom 31.12.2013 um 21:17:50 Uhr (2 Kommentare).

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