Das chinesische Tattoo

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Dummheit Peinlichkeit Verzweiflung Stuttgart

Ich habe mir mit 18 Jahren in meinem jugendlichen Leichtsinn ein Tattoo auf den Knöchel stechen lassen. Es war eine Spontanaktion mit meiner besten Freundin, sie ein Bauchnabelpiercing, ich ein Tattoo. Ich fand das so toll und wusste schon von vornherein, dass ich ein chinesisches Zeichen haben wollte. Ich suchte aus dem Katalog des Tattoowierers ein Zeichen mit einer schönen Bedeutung (Weisheit) aus und lies es mir prompt die Woche darauf stechen. Auf die Idee, die Bedeutung des Zeichens wenigstens im Wörterbuch oder Internet nachzusehen, kam ich nicht. Erst nachdem das Tattoo schon abgeheilt war, prüfte ich nach. Es bedeutet nichts weiter als "Name". Ich habe mich riesig geärgert, aber ich konnte dies nicht zeigen, weil ich ja vor Freunden und Eltern prahlen wollte, die Gott sei Dank kein Chinesisch konnten. Zum Tattoowierer konnte ich auch nichts mehr sagen, weil der sich gegen so etwas abgesichert hatte.
Zwei Jahre später belegte ich auf der Uni Chinesischkurse und es wurde immer deutlicher, welche Dummheit ich begangen hatte. Es ist auch noch eines der ersten Zeichen, was man lernt, klar, wenn es "Name" bedeutet. Ich bin dann auch im Hochsommer nur noch mit langen Hosen in den Unterricht an die Uni. Dort waren übrigens auch viele Chinesen, die immer auf meinen Knöchel starrten. Doch es kommt noch schlimmer. Ich war vor 2 Wochen in China im Urlaub, da mein Onkel dort eine Chinesin heiratete. Dort waren es 40 Grad und ich musste mit kurzen Sachen laufen, sonst wäre ich eingegangen. Ihr könnt euch vorstellen wie peinlich mir das war auf der Straße dort. Auch meine neue Tante hat mich darauf angesprochen. Spätestens in diesem Urlaub fasste ich den Entschluss es mir entfernen zu lassen. Möglich wäre das schon, es ist nur etwa 5 mal 3 cm groß, aber leider viel zu teuer. Das Tattoo hat damals 55 Euro gekostet. Eine Entfernung dieser Größe kostet etwa das 20fache, und das Geld hab ich nicht.
Überlegt es euch gut mit den Tattoos!

Beichthaus.com Beichte #00026893 vom 22.08.2009 um 07:18:58 Uhr in Stuttgart (52 Kommentare).

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Ich, Gabrielle und meine Frau

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Maßlosigkeit Verzweiflung Völlerei Partnerschaft

Ich (m/32) beichte, dass mich das Herumgezicke meiner Frau zum Halse raus hängt. Seit unsere Haushaltshilfe, Gabrielle, sich seit ein paar Monaten nicht mehr nur um die Ordnung im Haus und die Kinder kümmert, sondern nun auch täglich für die Familie kocht, da meine Frau einen sehr anstrengenden Vollzeitjob hat, hatte ich durch das sehr gute Essen einiges an Gewicht zugelegt. Trotz des zusätzlichen Gewichts hätte ich mich noch als gut gebaut bezeichnet, da ich durchs Fitness auch noch ziemlich muskulös bin (1,90 m bei 95 kg). Mit dem neuen Gewicht fühlte ich mich sogar noch um ein ganzes Stück wohler in meinem Körper, selbst wenn ich nicht erklären kann wieso. Doch dann meinte meine Frau, während wir gerade im Schlafzimmer so richtig gut zu Gange waren, mir tatsächlich an den Kopf werfen zu müssen, dass ich in die Breite gegangen sei und das ich lieber das Licht im Zimmer ausmachen soll, damit sie noch zu einem Höhepunkt kommen kann.
Ich habe danach erst einmal 4 Tage lang keinen Bissen runter gekriegt vor schlechtem Gewissen. Aber Gabrielle hat mir dann doch noch gut genug zugeredet und meinen Appetit wieder aufleben lassen. Von ihr weiß ich nun auch, dass meine Frau versucht hat sie voll zu reden, das sie mir nur noch vegetarische und kalorienarme Gerichte kochen soll und mir eine zweite Portion verweigern soll. Da Gabrielle inzwischen genauso genervt von meiner Frau ist wie ich hat sie sich zum Glück lange Zeit nicht durchsetzen können, aber dafür waren die Wochenenden die Hölle, wenn sie nicht arbeitete und meinte "kochen" zu müssen. Meistens hieß es dann wieder Steaks und Nudeln oder Kartoffeln für sie und die Kinder und ich kriege einen kleinen Salat und ein Glas Wasser mit Vitamin-Brause-Tabletten vor die Nase gestellt.
Da ich auch keinen Bock mehr auf Sex-Entzug oder Sex im Dunkeln bei dem meine Frau mich kaum noch berührt hatte, verschwand mein Appetit schlussendlich doch wieder und mein Gewicht ist auch wieder runter auf 80kg, immerhin 5 kg weniger als noch vor der Gewichtszunahme. Aber meine Frau hört nicht auf mir die "Eskapade" vor Augen zu halten und der Speiseplan hat sich immer noch nicht geändert, auch wenn mein Gewicht langsam aber sicher noch weiter absackt. Gabrielle macht sich Sorgen um mich und wollte kündigen als ihr meine Frau nun mit einer Entlassung drohte wenn sie weiterhin so "ungesund" und "fettig" kochen sollte.
Eiscreme darf nicht mehr ins Haus und als Freunde zum Besuch mal Zartbitter-Schokolade aus Frankreich vorbei brachten (als Geschenk) und ich daran herum knabberte musste sie mir vor dem ganzen Besuch die Schokolade aus der Hand reißen und in einer Schublade verschwinden lassen.
Mein Lieblingsessen das Gabrielle so gut kochen konnte (Ananas-Poulet mit pikantem Curry und Reis) darf nicht mehr gekocht werden, nach ihrer eigenen Aussage weil ich dann "rückfällig" werden könnte. Kein Zucker mehr, kein Dessert, maximal eine warme Mahlzeit am Tag und auch nur maximal drei Mal in der Woche, fettarme Milch, keine Sahne mehr im Kaffee, kein Essen nach 16 Uhr und jede zweite Woche kein Fleisch. Ich bin jede zweite oder dritte Woche erkältet, fühle mich schwach und kann kaum noch mit dem Trainingsplan im Fitnesscenter mithalten, es ist zum kotzen. Und Sex gibt’s weiterhin nur im Dunkeln und ohne dass ich irgendwelche Begierde ihrerseits spüren würde, keine Streicheleinheiten, keine Komplimente mehr. Und ich kann ihr nicht mal böse sein, selbst wenn ich weiß, dass ich es sein müsste. Inzwischen kriege ich selber schlechtes Gewissen wenn ich nach 16 Uhr und bevor sie von der Arbeit zurück ist noch was genascht habe und würde es am liebsten wieder rückgängig machen und mein Gewicht kontrolliere ich nach jeder Mahlzeit inzwischen auch um sicher zu gehen das ich nicht zu viel zugenommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00026892 vom 22.08.2009 um 00:14:09 Uhr (84 Kommentare).

Gebeichtet von sumsebiene
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Zufallsbeichte
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Studentische Putzfrau

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Rache Unreinlichkeit Arbeit

Weil ich Geld brauchte, habe ich neben meinem Studium einen Putzjob angenommen. Die Leute deren Büros ich geputzt habe, haben sich nicht wirklich für mich interessiert und wussten nicht, dass ich Studentin und keinesfalls blöd bin. Einige haben mich aber genauso behandelt und mir noch zusätzliche Aufgaben gegeben, die ich eigentlich nicht machen müsste.
An meinem letzten Tag war ausgerechnet die eine Frau, bei der es immer sehr dreckig war und für deren Zimmer ich lange brauchte fies zu mir. Sie hat mir vorgehalten, ich hätte was nicht richtig gemacht und nur gemeckert. Ich war ziemlich sauer. Ausgerechnet die, mit dem verdrecktesten Zimmer macht mir Vorhaltungen über Sauberkeit. Und ich habe mir wirklich immer Mühe gegeben, dass sich nur ja niemand über mich beschwert.
Als kleine Rache habe ich ihren Tisch, die Maus und den Hörer mit dem Lappen abgewaschen, den ich ausschließlich für die Toiletten benutzt habe. Ich wünsche ihr viel Spaß beim Arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00026890 vom 22.08.2009 um 00:05:19 Uhr (26 Kommentare).

Gebeichtet von büßerin
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Der WG Schmierfink

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Ekel Eitelkeit Unreinlichkeit WG Köln

Ich (w/19) ekel mich so sehr vor meinem Mitbewohner, dass ich alle paar Stunden im Bad die Toilette (samt Spültaste), den Wasserhahn Türklinke mit dazugehörigem Schlüssel desinfiziere. Durch die dünnen Wände in unserer Altbauwohnung höre ich jedes Mal, dass er es mit dem Hände waschen offenbar nicht so genau nimmt. Außerdem liegen immer seine Arsch- & Schamhaare auf der Brille und wie man Klobürsten benutzt, scheint er nie gelernt zu haben. Putzen kann der Vollhorst übrigens auch nicht, deswegen greif ich auch jedes Mal, wenn er damit dran war, im Bad erneut zum Desinfektionsspray. Außerdem benutze ich heimlich einen anderen Spülschwamm als meine beiden Mitbewohner, weil ich keine Lust auf deren Schmodderbakterien habe! Wenn ich weiß, dass der Eklige von den beiden das Geschirr gespült hat, geh ich extra immer nochmal drüber, weil er einfach zu blöd dafür ist und immer seine Essensreste noch irgendwo kleben. Jetzt hat der Schmierfink Durchfall, ihr könnt euch ja vorstellen, wie die Toilette aussieht! Hoffentlich ist es Cholera.

Beichthaus.com Beichte #00026887 vom 21.08.2009 um 13:16:46 Uhr in Köln (36 Kommentare).

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“35.000

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Papas Geld in der Garage

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Diebstahl Habgier Verschwendung Familie Hamburg

Mein Vater hatte damals eine Firma und war sehr gut im Baugeschäft. Mit 18 hatte ich mal was in der Garage meines Vaters gesucht und bemerkte hinter einem Metallschrank eine Klappe in dem Boden, die ich aufmachte und einen alten Reisekoffer sah, den ich prompt aufmachte. Der halbe Koffer war voller Geld! 50, 100 und 500 Euro-Bündel. Ich konnte es kaum glauben. Es war ein sehr schöner Anblick. Ich habe nie gezählt wie viel es waren, doch sicherlich mehr als 50.000 Euro. Ich nahm mir 50 Euro und ging gleich in die Stadt um mir ein PC-Spiel zu kaufen.
Ich hatte ein schlechtes Gefühl als ich nach Hause kam, doch meine Eltern haben nix gecheckt. Nach einer Woche war ich froh, dass nichts aufgeflogen ist und bediente mich noch einmal vom Koffer mit dem gleichen Betrag. Mein Vater hatte nie etwas gemerkt. Das Geld wurde weniger und mehr, er nahm auch viel raus, legte aber auch viel wieder rein. Es waren sicherlich über 1.000 Euro jeden Monat gewesen, die ich verkiffte, verhurte oder in der Spielothek verzockte.
Nach einem halben Jahr wollte mein Vater mir und meinem Kumpel die Reise nach Malle sponsoren und ich erzählte meinem Freund von dem Koffer und wie ich mich die ganze Zeit daraus bediene. Er kam gleich auf die Idee einen Einbruch vorzutäuschen und die Garage aufzubrechen. Ich wollte nicht, doch der Reiz war da. Wir planten alles im Detail, doch dann verloren wir den Mut und genossen einen super Urlaub mit 5.000 mitgenommenen Euros plus das Peanut-Taschengeld unserer Eltern. War ein Hammer Urlaub, Leute!
Nach dem Urlaub war der Koffer nicht mehr am Platz. Ich suchte im Haus alles ab, doch nichts. Meine Eltern fröhlich und sorgsam wie immer, und niemand hat je ein Wort darüber verloren. Woher mein Vater das Geld hatte und warum er es versteckte, weiß ich bis heute nicht. Niemand weiß, dass ich das war, außer mein bester Kumpel und die 1.000 Nutten. Ich hoffe mein Dad ist kein Beichthaus-Leser.

Beichthaus.com Beichte #00026885 vom 21.08.2009 um 00:16:31 Uhr in Hamburg (45 Kommentare).

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