Verurteilt wegen Vergewaltigung

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Last Night

Verurteilt wegen Vergewaltigung
Im Sommer 2010 war ich auf eine Hausparty eingeladen. Im Laufe des Abends ist viel passiert, wir haben sehr viel Spaß gehabt, haben einiges an Spielen gespielt - wie eine gute Party damals halt war. Gegen Mitternacht habe ich dann die Fete verlassen und mich auf den Heimweg in den Nachbarort begeben. Die Ernüchterung kam dann am darauf folgenden Morgen, als die Polizei in der Tür stand. Auf der Wache wurde mir dann vorgeworfen, mich an einer 17-Jährigen vergriffen zu haben, die auch auf der Party gewesen sei. In unserer Mülltonne wurde ihr BH gefunden, wie der dahin gekommen ist, ist mir bis heute nicht klar. Vor Gericht gab es dann auch noch Zeugenaussagen, welche behaupteten, ich sei stark betrunken gewesen. Ich schwöre bei Gott, ich hatte nur drei Bier getrunken, da ich am darauf folgenden Tag, mittags ab 14 Uhr, hätte arbeiten sollen. Es wurden bei dem Opfer auch Spuren gefunden, die auf eine Vergewaltigung hindeuteten, allerdings keine DNA-Spuren. Ich hatte damit wirklich nichts zu tun! Zumal ich nicht einmal an dieser Straße gewesen bin, da ich den direkten Weg durch den Wald gelaufen bin, aber wie hätte ich das beweisen sollen?

Das Gericht aber glaubte dem Opfer, welches mich "eindeutig identifiziert" habe, und ich wurde zu vier Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Diese Zeit war für mich der schlimmste Horror, man zählt die Tage und fragt sich, wieso man so etwas verdient hat, wenn man nichts gemacht hat. Und man fühlt sich hilflos, weil niemandem einem glaubt, keiner zu einem hält. Nun bin ich wieder zu Hause, angeblich ein "freier Mann". Doch frei bin ich wahrlich nicht. Egal wohin ich gehe, die Leute wechseln die Straßenseite, verspotten mich und wollen mich am Liebsten tot sehen. Meine Freunde und Familie haben sich von mir abgewendet. Mir wird nun nichts anderes übrig bleiben, als weit wegzuziehen, um nach all dem einen Neuanfang zu machen. Ich gestehe also, dass ich nicht weiter weiß und an der Situation verzweifele, alleine dastehe und unschuldig verurteilt wurde.

Beichthaus.com Beichte #00035020 vom 05.02.2015 um 11:14:06 Uhr (39 Kommentare).

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Mein Freund aus Abu Dhabi

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Verzweiflung Zwang Internet Partnerschaft

Ich möchte heute etwas beichten, was mir seit fünf Jahren das Leben versaut. Als ich 15 war, war ich dick, pickelig, uncool, konnte mich selbst aber nicht leiden und Selbstvertrauen war nicht vorhanden. Über das Internet begann ich, mit einem 21-jährigen Moslem aus Abu Dhabi zu chatten. Er machte mir Komplimente und spannte mich nach allen Weisen der Kunst mit seinem Süßholzgeraspel ein. Ziemlich schnell waren wir "zusammen". Ja, im Nachhinein extrem lächerlich. Aber ich hatte natürlich als Einzige im Freundeskreis noch nie einen Freund oder Ähnliches gehabt und es gefiel mir einfach, dass sich jemand für mich interessierte und nicht immer nur für meine beste Freundin. Schnell merkte ich, dass er eine aggressive, kontrollierende Seite hatte - aber ich war geblendet von allem anderen. Er versprach mir, nach Deutschland zu kommen, was aber nie geschehen ist. Diese "Beziehung" hatte noch krasse Folgen. Er erlangte mein Vertrauen und überredete mich, ihm Nacktfotos und Videos zu schicken. Ich war so dumm und naiv das auch zu tun. Von dem Tag an hatte er mich in der Hand.


Aber um abzukürzen, was alles geschehen ist, führe ich nur das Wichtigste auf. Er verbat mir wegzugehen und ich musste ihn ständig zur Kontrolle anrufen. Ich verlor meine jahrelangen Freunde, meinen Eltern bekamen Wind davon, schlugen mich, nahmen mir Handy, Internetzugang und verbaten mir zu Freunden zu gehen. Doch er zwang mich, mir ein neues Handy zu besorgen, und in regelmäßig anzurufen. Alles unter dem Vorwand der Liebe. Und der Kleinigkeit, dass er meine Fotos verbreiten würde, wenn ich nicht tat, was er sagte. Er brachte mich dazu, ihm Geld zu schicken. Durch das Ganze habe ich bestimmt 2.000 bis 3.000 Euro versemmelt. Aber ich war allein, ich konnte mit meinen Eltern nicht reden, meine Freunde hatten sich abgewandt. Und so verschloss ich die Augen vor der Tatsache, dass er ein widerlicher Mistkerl war, einfach um es zu ertragen. Als sich die Sache mit meinen Eltern beruhigte, musste ich mir ein Smartphone kaufen und er zwang mich zum Cyber-Sex. Er machte mich glauben, dass ich von ihm abhängig bin, weil mich sonst kein anderer will. Es geschah noch vieles mehr, aber das ist jetzt egal.


Ich wurde immer verzweifelter. Schließlich begann ich mein duales Studium und lernte dadurch einen Jungen kennen.
Ich war sofort unsterblich verliebt. Endlich beschloss ich, mich von meinen Ketten loszureißen und erzählte zum ersten Mal alles meiner neuen besten Freundin. Danach hatte ich nach über vier Jahren den Mut, ihm zu sagen, dass dieses Spielchen aus ist. Das war vor fünf Monaten. Noch heute habe ich Kontakt mit ihm, weil er mich angebettelt hat, ihm noch Zeit zu geben. Er hat es mal wieder ausgenutzt, dass ich nicht "Nein" sagen kann. Aber in sieben Wochen ist endgültig Schluss und das habe ich ihm gesagt. Ich hasse ihn von ganzem Herzen. Ich schwöre auf alles, was mir heilig ist, dass ab dem Zeitpunkt kein einziger Gedanke von ihm mehr durch meinen Kopf gehen soll, mir egal, ob er den Mist verbreitet. Ich will mein Leben wieder zurück.


Vielleicht liebt er mich ja auf seine Weise, aber diese Weise ist beschissen und er kann mich mal. Ich bin mittlerweile mit dem anderen Jungen zusammen und so glücklich mit ihm, dass ich es kaum glauben kann. Er weiß von alldem nichts und er will es auch nicht wissen. Ich liebe ihn. Und dieses Mal ist es echt. Bald bin ich für immer frei. Koste es, was es wolle. Ich beichte, dass ich jahrelang Familie, Freunde und mich selbst belogen und hintergangen habe. Dass ich mir fünf Jahre lang mein Leben habe stehlen lassen, und mich in jeder Hinsicht habe missbrauchen und fertigmachen lassen. Dass ich so dumm und naiv war - und zu feige, mich zu befreien. Und dass mein jetziger Freund Eine abbekommt, die psychisch eigentlich nicht ganz richtig im Kopf ist. Und ich hoffe, dass so etwas Beschissenes niemand anderem passiert. Es tut mir unendlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00035008 vom 03.02.2015 um 22:12:20 Uhr (23 Kommentare).

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Mein Hund und ich teilen eine Leidenschaft

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Peinlichkeit Tiere Last Night

Mein Hund und ich teilen eine Leidenschaft
Meinen Hund Oscar (m/4) und mich (m/27) verbindet eine Leidenschaft. Ich wohne allein, bin Single und habe wechselnde Sex-Partnerinnen. Schon früh ist mir (und meinen Partnerinnen) aufgefallen, dass mein Hund immer ganz genau hinschaut, wenn ich Verkehr habe. Oft mit einem starren interessierten Blick. Manchmal schleicht er auch schwanzwedelnd ums Bett. Vor einigen Wochen hatte ich eine neue Bekanntschaft zu Besuch. Ich ging ins Badezimmer, um mich für das bevorstehende Prozedere frisch zu machen. Plötzlich hörte ich, dass die Freundin mit meinem Hund sprach, was in Geschrei endete. Als ich aus dem Badezimmer trat, sah ich meinen Hund im Doggystyle meine Freundin umklammern. Keine Angst, sie hatte noch ihre Jeans an. Aber man merkte schon, dass sie diese Aktion darauf zurückführte, dass ich das mit anderen Damen öfter mache und der Hund es einfach nur nachmacht. Was ja auch stimmt. Es bahnt sich eine ernstere Beziehung an, aber das Image des Playboys werde ich wohl nicht so schnell los.

Beichthaus.com Beichte #00035004 vom 03.02.2015 um 08:35:38 Uhr (13 Kommentare).

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Meine Ex, die heimliche Lesbe

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Gewalt Trunksucht Silvester Ex

Ich (m/28) war bis Silvester mit einer tollen Frau zusammen. Nicht einmal ihr Aussehen, sondern ihr sanftmütiger Charakter hat mich an ihr immer fasziniert. Allerdings hat es an diesem Abend so gekracht, dass wir uns trotz unserer dreijährigen Beziehung Knall auf […]
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Beichthaus.com Beichte #00034995 vom 01.02.2015 um 15:59:59 Uhr (32 Kommentare).

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“Folge

Unerkannte Schläge in der Vorzeige-Familie

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Missbrauch Gewalt Zorn Familie Kinder Iserlohn

Ich (w) habe mich breitschlagen lassen, auf meine kleine Cousine (7) aufzupassen, während ihre Eltern nicht da sind. Ihre Eltern wollten weggehen und ich sollte ihr ein Abendessen machen und sie dann ins Bett bringen. Gesagt getan, ich habe mich um die süße Kleine […]
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Beichthaus.com Beichte #00034991 vom 31.01.2015 um 20:55:03 Uhr in Iserlohn (14 Kommentare).

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