Herzrasen nach dem Tütchen

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Herzrasen nach dem Tütchen
Zu meinen Studenten-Zeiten war es üblich, hier und da mal ein Tütchen Gras in der Runde kreisen zu lassen. Ich war natürlich auch immer gerne dabei, obwohl ich - wahrscheinlich wegen mangelnder Übung - nur eine geringe oder gar keine Wirkung spürte. Für mich war es also eher ein harmloser, weil folgenloser, Spaß. Bis zu einem Abend, an dem ich auf einer Party einen Joint angeboten bekam, in dem wohl mehr als harmloses Gras verarbeitet worden war. Die Wirkung folgte schon nach einem Zug. Mir wurde schwindlig und ich bekam schreckliches Herzrasen. Auf dem Nachhauseweg habe ich es kaum die Treppe zu meiner Wohnung herauf geschafft und ich brauchte ewig, um aus meinen Kleidern heraus zu kommen. Ich war überzeugt, dass ich kurz vor einem Herzinfarkt stand. Also begann ich, sämtliche Freunde anzurufen und ihnen das, völlig verängstigt, mitzuteilen. Einige fragten verwirrt und müde, was genau los sei, andere lachten, wieder andere waren einfach nur sauer, dass ich sie geweckt hatte. Warum ich nicht einfach den Notruf gewählt habe, weiß ich nicht mehr. Als das Herzrasen weniger wurde, bin ich dann schlafen gegangen. Am nächsten Morgen nagte an mir, neben der Scham, die Frage, wieso keiner meiner Freunde einen Krankenwagen für mich gerufen hatte. Allerdings war es mir zu peinlich, sie darauf anzusprechen. Glücklicherweise kam das Thema auch niemals mehr auf. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass meine Freunde gehört haben, dass ich einfach nur zu war und es sich nicht um ein ernsthaftes Problem handelte. Die Möglichkeit ist mir lieber als die, dass es meinen Freunden egal war. Aber eine Lehre habe ich aus dem Ganzen gezogen: Ich habe seitdem nie wieder einen Joint geraucht, von dem ich nicht genau wusste, von wem er kam und was darin war.

Beichthaus.com Beichte #00030760 vom 06.02.2013 um 12:49:35 Uhr in Mainz (Heiligkreuzweg) (22 Kommentare).

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Unschuld im Puff verloren

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Unschuld im Puff verloren
Heute habe ich (m/25) in einem Puff meine Unschuld verloren. Ich studiere katholische Theologie auf Master und bin später wohl im Dienst der Kirche. Außerdem habe ich viele sehr christliche Freunde mit eher konservativen Werten. Weil ich aber ein Problem habe mit Frauen und zwei sehr kurze erfolglose Beziehungen hinter mir habe und ich mir selbst mehr oder weniger Druck mache, endlich mal Erfahrungen zu sammeln, konnte ich heute Nacht nicht mehr anders. Ziemlich betrunken und mit meinem letzten Geld habe ich also eine Rumänin gevögelt, die nicht mehr als drei Worte deutsch konnte. Es war ziemlich schlecht, aber wenigstens hatte ich meinen Spaß. Ich beichte, dass ich trotz meiner eigentlich hohen Werte zu feige bin, meinen Mann zu stehen und auf die Richtige zu warten. Ich schäme mich, mein erstes Mal dermaßen unwürdig vollzogen zu haben. Gefühle scheinen mir nicht wichtig und ich weiß nicht, wie ich das jemandem erzählen soll. Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken bald wieder hinzugehen und diesmal länger zu buchen.

Beichthaus.com Beichte #00030745 vom 01.02.2013 um 22:14:07 Uhr in 10625 Berlin (Schillerstraße) (48 Kommentare).

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“Beichte

Der Streich mit den Gefühlen

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Boshaftigkeit Lügen Schule Liebe

Ich (m/28) beichte einen Streich, den ich in der achten Klasse während einer Klassenfahrt begangen habe. Wo genau wir zur Klassenfahrt waren, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht mehr. Auf jeden Fall war es eine Ferienanlage mit einer Reihe von Bungalows zur Unterbringung der Gäste, sowie einem Haupthaus für Essen und Veranstaltungen. Wie das auf Klassenfahrten so ist, herrschte Geschlechtertrennung. So gab es einige Bungalows der Mädchen und wir unterrepräsentierten Jungs hockten allesamt in einem einzigen Bungalow. Wie das bei Jungs so ist, spielten wir uns während der ganzen Zeit Streiche. Meist die Klassiker mit Zahnpasta ins Gesicht oder Hand in lauwarmes Wasser tunken, während ein Opfer schlief. Das ging reihum, so dass jeder Mal dran war. Auch durchwühlten wir die Sachen der jeweils anderen. Als ich und zwei meiner Kumpanen beim Wühlen allein waren, entdeckten wir das Hausaufgabenheft eines Mitschülers. Eigentlich nichts Spektakuläres mit Ausnahme der Personendaten, die man da eintragen konnte. Da wurde Name, Alter, Adresse, Lieblingsfach und auch beste Freunde aufgeführt. Brav, wie unser Mitschüler war, hat er auch dazu Angaben gemacht. Die Spalte "beste Freunde" war sehr aufschlussreich. So stand neben zwei von uns Jungs auch der Name einer Mitschülerin geschrieben, mit der er jedoch keinen Kontakt hatte. Klassenbeste, hübsch, sittsam und damit so gar nicht seine Liga. Wir schlossen daraus, dass der Gute in sie verknallt war. Wenig später reifte in mir der Plan zum größten Streich: Wir drei schrieben dem Mädchen einen Liebesbrief in seinem Namen. Ich diktierte, da sie meine Schrift kannte und ein anderer schrieb. Es war der übliche Schmalz, den man in so einem Brief nur schreiben konnte, gekrönt von einer Pointe zum Schluss, die uns schon beim Schreiben in einen Lachflash versetzte. So beendeten wir den Brief mit: "Damit mich keiner auslacht möchte ich vorerst anonym bleiben. In Liebe (Name des Mitschülers)".
Der nächste Schritt war die Übergabe. Wir drei Jungs gingen zum Bungalow der glücklich Auserwählten, klopften an und wurden an der Tür von diversen anderen, misstrauisch guckenden, Mädchen empfangen. Meine innere Freude verbergend, übergab ich einem der Mädchen den Brief mit der überzeugenden Bitte, dass sie ihn unverzüglich der Empfängerin geben möchte. Niemand sonst sollte ihn lesen dürfen. Nachdem sich die Tür vor uns wieder verschloss, hörten wir, wie die Stimmung im Mädchen-Bungalow sekundenschnell auf das Level "Fuchs im Hühnerstall" hochschoss. Kleiner Einschub: Tage später sagte mir die Empfängerin, dass sie die letzte der rund zehn Mädchen im Bungalow war, die den Brief zu lesen bekam. Jetzt galt es, zu ernten, was wir säten. Am gleichen Tag war Disco im Haupthaus. Alle Schüler waren da. Wir drei Jungs saßen an einem Tisch, als die Briefempfängerin auf uns zustürmte. Mit den Worten "Was soll der Scheiß?! Mit so einer Schwuchtel geht man nicht!" schmetterte sie den Brief auf den Tisch. Wir waren alle erschrocken, denn sie war normalerweise ein sehr ruhiges Wesen. Ich konnte mich zum Glück jedoch fangen und ihr mitteilen, dass wir damit nichts zu tun hätten. Wir seien nur die Überbringer, sie müsse das schon selbst mit unserem Freund klären. Angestachelt vor Wut, tat sie das sogleich. Da er auch auf der Veranstaltung war, konnten wir gut zusehen, wie sie zu ihm hinlief, ihn scheinbar grob verbal anging und ihm eine saftige Abfuhr erteilte. Zu unserer Belustigung konnte man richtig sehen, wie ihm das Herz zerbrach und er vor Scham im Boden versinken wollte. Für uns hingegen war es ein schöner Ausklang der Klassenfahrt. Gesprochen haben wir mit ihm niemals darüber. Auch hat er in den nächsten Schuljahren nie gefragt, wie so etwas passieren konnte oder warum wir es taten. Ob er überhaupt wusste, dass wir dahinter steckten, weiß ich nicht. Selbst wenn ich heute noch immer jemand bin, der gerne kleine Streiche spielt, ist mir klar, dass dieser wirklich unter der Gürtellinie war. Ich kann es nur mit meinem damals geringen Alter erklären, wie ich mir einen Spaß aus den Gefühlen anderer machen konnte. Ganz bekehrt scheine ich jedoch nicht zu sein, denn jedes Mal, wenn ich an den Streich denke und auch jetzt während des Schreibens dieser Beichte, huscht mir noch immer ein Grinsen über das Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00030726 vom 28.01.2013 um 01:04:26 Uhr (22 Kommentare).

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Nebenjob als Affäre

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Habgier Morallosigkeit Prostitution Gesellschaft Geld

Ich (w/32) beichte, dass ich früher gezielt Männer ausgenutzt habe. Das fing an, als ich 20 Jahre alt war. Ich habe damals eine Ausbildung gemacht und hatte als Azubi natürlich nicht so viel Geld, obwohl ich als Nebenjob noch gekellnert habe. Aber damals war ich in einen Freundeskreis geraten, indem sehr viel Wert auf Äußerlichkeiten gelegt wurde und man natürlich nur Markenklamotten und Markenuhren trug. Meine Freunde hatten alle reiche Eltern, die leisteten sich das locker vom Taschengeld, aber ich konnte das, trotz Nebenjob, kaum finanzieren, Miete und Essen mussten ja auch gezahlt werden. Ich wollte damals unbedingt mit meinen Freunden mithalten, zu ihrem Kreis zu gehören erschien mir damals als etwas besonderes. Irgendwann war ich dann mal bei einer Freundin, einer Politikertochter, zu Hause und habe mit ihr und ihrer Mutter Kaffee getrunken. Ihre Mutter wollte dann wissen, was meine Eltern so machen. Ich habe dann gesagt, dass meine Eltern nur einfache Arbeiter sind. Die Mutter meinte, das sei ja nicht schlimm und ich könnte ja immer noch gesellschaftlich aufsteigen, wenn ich mein gutes Aussehen dazu benutzen würde, mir einen reichen Mann zu angeln. Sie hätte das schließlich auch so gemacht.


Damals erschien mir das als gute Möglichkeit. In dem Restaurant, in dem ich kellnerte, fanden oft irgendwelche Geschäftsessen statt. Ich fing also an, mit den Männern dort zu flirten. Gingen sie darauf ein, bekamen sie mit der Rechnung meine Telefonnummer. Manche riefen dann wirklich bei mir an und so begann ich quasi einen weiteren Nebenjob, nämlich als Affäre. Die meisten der Männer waren schon älter und verheiratet und versuchten, ihre Midlife-Crisis mit einer jüngeren Affäre zu überwinden. Mir war klar, dass keiner von denen sich für mich scheiden lassen würde. Aber das war mir damals auch egal, so lange sie mir teure Geschenke machten. Mit den ganzen teuren Klamotten und dem teuren Schmuck stieg natürlich das Ansehen bei meinen Freunden. Die wussten nach einer Weile alle, wie ich dazu gekommen war, aber fanden das ganz normal, andere zu seinem Vorteil auszunutzen. Das Ganze ging etwa drei Jahre so, dann merkte ich, dass ich immer unzufriedener wurde und dass es gar nicht so toll war, zu diesem Freundeskreis zu gehören, wo sich eigentlich keiner für dein Inneres interessiert hat. Irgendwann kam dann der Punkt, wo ich dieses Leben nicht mehr wollte. Ich hatte meine Ausbildung inzwischen beendet, also suchte ich mir einen Job in einer anderen Stadt, beendete alle Affären, brach den Kontakt zu meinen angeblichen Freunden ab und verkaufte fast alle Sachen, die ich geschenkt bekommen hatte. Mit dem Geld begann ich ein neues Leben. Heute schäme ich mich total für das, was ich damals getan habe. Ich war ja quasi eine Prostituierte, weil ich gegen teure Geschenke mit den Männern geschlafen habe. Inzwischen bin ich verheiratet, mein Mann weiß aber nichts von diesem Teil meiner Vergangenheit, meine Familie auch nicht. Ich habe bis heute Angst, dass ich irgendwann zufällig jemanden von den alten Freunden über den Weg laufe und derjenige sich in Anwesenheit meines Mannes oder meiner Familie verplappert, weil sie alle sehr konservativ sind und vermutlich damit ein Problem hätten.

Beichthaus.com Beichte #00030693 vom 18.01.2013 um 02:16:09 Uhr (22 Kommentare).

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Gespräch

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Peinlichkeit Intim Bahn & Co. Hamburg

Gespräch
Heute saß ich (m) im Bus und hörte zwei jungen, sehr attraktiven Frauen zu, wie sie sich auf russisch unterhielten. Dazu muss ich anmerken, dass russisch zwar meine Muttersprache ist, ich aber, aufgrund meiner schwarzen Haare und meiner etwas dunkleren Haut, überhaupt nicht russisch aussehe. Auf jeden Fall haben das wohl auch die zwei Frauen gedacht und da die anderen Passagiere des Busses ebenfalls nicht russisch aussahen, hatten sie keine Scheu, sich, nicht gerade zurückhaltend, über den Dreier vom letzten Wochenende zu unterhalten. So erfuhr ich so allerlei interessante Sachen und, kurz bevor ich ausstieg, ging ich zu ihnen herüber und fragte sie auf deutsch etwas lauter, ob ich denn bei ihrem nächsten Dreier auch dabei sein dürfte. Damit erregte ich die Aufmerksamkeit von nahezu allen Mitfahrern, es waren keine Kinder anwesend, und es war ihnen so peinlich, dass sie vor Scham wohl am liebsten die Fenster eingeschlagen hätten und während der Fahrt herausgesprungen wären. Also beichte ich hiermit, dass ich zwei Personen wohl den peinlichsten Moment ihres Lebens beschert habe. Ich würde es immer wieder tun, nur um diese Gesichtsausdrücke noch einmal zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00030688 vom 16.01.2013 um 23:54:30 Uhr in Hamburg (Fruchtallee) (29 Kommentare).

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