Das besondere Rezept für die Vegetarierin

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Ernährung

Ich hasse militante Vegetarier, die meinen, jedem ihre Ideale aufzwängen zu müssen. Ich (w) bin selbst Vegetarierin, aber mir ist es herzlichst egal, ob Freunde, Familie oder Bekannte Fleisch essen, solange sie mich mein "Fraß" essen lassen. Leider habe ich in meinem Bekanntenkreis genau so eine nervige Geschlechtsgenossin, die meinte, jedem das Essen schlecht reden zu müssen. Verständlich, dass jeder von ihr genervt ist und sie auch nicht mehr eingeladen wird, wenn man zusammen essen geht. Trotzdem drängt sie sich jedes Mal auf. Einmal habe ich ein paar Freunde zum Essen eingeladen und dreisterweise kam sie auch, obwohl sie nicht eingeladen war. Ich schluckte meine Wut runter und ließ sie mitessen. Nun war es so, dass ich einmal ein fleischloses und einmal ein fleischhaltiges Gericht gekocht hatte. Ich beichte hiermit, dass ich besagter Dame ein wenig Fleisch in ihr Essen geschmuggelt habe und sie nichts von alldem mitbekommen hat. Am Ende des Abends lobte sie mich noch für das leckere Essen und meinte, ich müsse ihr sobald wie möglich das Rezept verraten. Ich konnte mir das Grinsen kaum verkneifen. Ich beichte auch, dass es mir nicht leidtut, weil genau solche Personen Schuld sind, dass wir Vegetarier so einen schlechten Ruf haben.

Beichthaus.com Beichte #00030676 vom 14.01.2013 um 01:05:21 Uhr (33 Kommentare).

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Selbst gemachtes Geschenk zu Ramadan

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Diebstahl Engherzigkeit Familie Geld Berlin

Ich (m/18) bin Deutscher mit Migrationshintergrund. In den vergangenen Jahren meiner Kindheit habe ich nie wirklich was zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen und auch so gut wie nie etwas zu Ramadan, obwohl wir in der Familie gläubig sind. Meine Freunde aus den ebenfalls gläubigen Kreisen haben immer sehr viel Geld zu Ramadan bekommen; ich hingegen gerade mal zehn Euro von meinem Vater. Großartigen Besuch hatten wir auch nicht wirklich. Wir sind an besagten Tagen ab und zu mal zu einer Familie gefahren und haben dann dort den Abend verbracht. Von meinen Verwandten habe ich auch nie Geld bekommen. Ich weiß, das klingt sehr egoistisch und man könnte daran denken, dass es Menschen gibt, die nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben. Dennoch wurmte mich das immer. Nun zu meiner Beichte: In den vergangenen Jahren habe ich meinem Vater bestimmt schon über 5000 Euro geklaut. Immer, wenn ich nichts bekommen habe, beruhigte ich mich während der Tat selbst mit Gedanken wie "ja, egal, immerhin hast du ja nun Geld." Das Stehlen fiel auch nie wirklich auf, da ich es immer so im Laufe der Zeit genommen habe. Heute tue ich es sogar immer noch, aber ich brauche nun mal das Geld. Arbeiten kann ich auch nicht aus verschiedenen Gründen. Es tut mir auch wirklich leid, da mein Vater das Geld natürlich selbst braucht, aber ich kenne keine andere Alternative und schwarz arbeiten kann ich ja auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030664 vom 10.01.2013 um 16:54:53 Uhr in Berlin (Köpenicker Straße) (24 Kommentare).

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Fotos für das Restaurant

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Boshaftigkeit Rache Restaurant

Ich fotografiere sehr gerne mit meiner Spiegelreflexkamera und beherrsche das Hobby, laut Einschätzung vieler Bekannter, auch sehr gut. Meist fotografiere ich auf Geburtstagen und kleineren Events, wie Konzerten von befreundeten Musikern. Eines Tages sprach mich eine Bekannte an, ob ich nicht für ein Restaurant einige Fotos für deren Webseite machen könnte. Ich habe dann mit dem Restaurantbetreiber pauschal 80 bis 100 Euro für einen Abend lang Fotos machen ausgehandelt. Als Schüler hätte ich das Geld gut gebrauchen können, um mein Hobby weiterzufinanzieren. Als es dann soweit war, machte ich binnen vier Stunden rund 600 Fotos und führte sie nachher dem Betreiber vor.
Ich habe versucht, möglichst viele Motive zu finden und es waren auch sehr viele brauchbare Bilder dabei. Die meisten Fotos wurden mit ISO 100 geschossen, also nahezu rauschfrei, keine verwackelten Möchtegernfotos oder Ähnliches. Weil ich so lange warten musste, zeigte ich einige der Bilder bereits dem Barkeeper, welcher meiner Ansicht bezüglich der Brauchbarkeit der Fotos zustimmte. Als ich sie dem Betreiber zeigte, sagte dieser, dass zwar ein paar brauchbare Bilder dabei wären, aber ihm, bis auf fünf Ausnahmen, die alten Bilder von seiner Webseite besser gefielen, weil sie mehr vom Restaurant zeigen würden. Die alten Bilder sind an sich allerdings nur verrauschte Aufnahmen von Weingläsern; man erkannte nichts vom Restaurant, außer ein bis zwei Tische. Also richtig unprofessionell. Er bot mir zuerst 20 Euro an, anschließend 30. Letztendlich war es mir dann egal und ich nahm die 30 Euro unzufrieden entgegen. Noch am selben Abend schaute ich mir die vermeintlichen Testberichte des Restaurants im Internet an. Mir fiel sofort auf, dass mehrere Bewertungen den gleichen Wortlaut hatten und eindeutig vom selben Autor stammten. Aus diesem Grund meldete ich alle verdächtigen Bewertungen. Die Bewertungsseiten stimmten meinen Argumenten zu und löschten die Berichte. So fiel die Bewertung von 4.5 auf 2 Sterne runter, was für mich eine richtige Genugtuung war. Sollte einer der Berichte tatsächlich der Wahrheit entsprochen haben, so bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00030639 vom 02.01.2013 um 00:51:33 Uhr (15 Kommentare).

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Heucheleien zu Feiertagen

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Zorn Schamlosigkeit Weihnachten Düsseldorf

Ich beichte, dass ich meinen Mitmenschen tierisch auf den Sack gehe, weil ich sie wegen ihrer ständigen Höflichkeitsfloskeln aufziehe. Jetzt an Weihnachten hat mir jeder, sobald ich auch nur zwei Worte mit ihm gewechselt habe, frohe Festtage gewünscht. Jedes Mal, wenn ich etwas eingekauft habe, wünschte mir die Kassiererin frohe Festtage, obwohl ich vorher nicht ein einziges Wort mit ihr gesprochen habe, sie mich nicht kennt, ich sie nicht kenne, und ich sie auch nie im Leben wiedersehen werde. Ob ich wirklich frohe Festtage habe, ist ihr in Wirklichkeit scheißegal. Ich habe also jedem, von dem ich mich verabschiedet habe, frohe Ostern gewünscht, und denjenigen, die ich besonders lieb gewonnen habe, schöne Pfingsttage. Wenn keine Feiertage anstehen, wünsche ich von Montag bis Mittwoch jedem ein schönes Wochenende und immer wieder mal streue ich wahllos ein und schönen Urlaub noch!€œ ein. Die meisten Menschen sind dann beleidigt, manche wollen sich ausschütten vor Lachen.
Wenn ich an die ersten Tage im neuen Jahr denke, wird mir allerdings schon schlecht, weil jeder hergelaufene Arsch mir ein glückliches neues Jahr wünscht, obwohl ich genau weiß, dass es ihn nicht die Bohne interessiert, ob das neue Jahr für mich gut oder schlecht wird. Ich bitte um Vergebung, aber ich kann ich anders, diese schmierige Heuchelei kotzt mich so an.

Beichthaus.com Beichte #00030631 vom 29.12.2012 um 17:59:40 Uhr in Düsseldorf (Ratinger Straße) (24 Kommentare).

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“Folge

Gender-korrekte Schreibweise

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Hass Zorn Vorurteile Studentenleben Gesellschaft Berlin

Gender-korrekte Schreibweise
Ich beichte, dass ich die genderkorrekte Schreibweise hasse! Zu meiner Person: Ich bin weiblich, Anfang zwanzig und hasse es, wenn Frauen sich von Männern ausnutzen lassen. Ich bin emanzipiert, jedoch keine Feministin. Doch es regt mich tierisch auf, wenn alle beharrlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030625 vom 28.12.2012 um 14:49:22 Uhr in Berlin (Koserstraße 20) (63 Kommentare).

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