Fahren unter Alkoholeinfluss

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Dummheit Morallosigkeit Studentenleben Trunksucht USA

Ich habe einige Jahre in den Staaten gelebt, zwecks Studium und einer gewissen "Einfach mal weg von zu Hause"-Mentalität. Da ich dort zwar eine kostenlose Bleibe in Form einer 8-Zimmer-Villa bewohnte, die ich mir mit meiner dortigen Freundin, ihren Eltern und vier Geschwistern teilte, musste ich nicht sklavisch neben dem Studium wie ein Lohnsklave arbeiten; es war mir sowieso verhasst und ich habe es damals auch nicht eingesehen. Ergo war alles ziemlich cool und eigentlich wäre die Geschichte somit auch vorbei. Eigentlich. Doch ist es eben so, dass ich damals wie auch stellenweise heute ein ziemliches Arschloch war, habe ich neben dem gratis Futter und dem alltäglichen Tand auch gerne mal ausgiebig gesoffen. Student eben; da ist es egal, wo man sich aufhält.

Nun, die erste Sünde, die ich begangen habe, war wohl die Schwerwiegendste, wenn für mich damals auch eine schlichte Begleiterscheinung. Wir sind angesoffen von der Kneipe, in der wir immer tranken, Abends nach Hause gefahren - so zumindest der Plan. Was aber passierte war, dass wir einen doch recht starken Hunger verspürten uns wir uns deshalb in einem örtlichen Burgerladen gut mit allerlei Burgern eindeckten. Nachdem wir uns das Zeug reingezogen und auch sonst einigermaßen klar im Kopf waren (was wir NICHT waren), wollten wir wieder nach Hause fahren. (Wollten. Konnten zum Glück nicht!) Dumm nur, dass sich auf einmal niemand mehr für den Autoschlüssel verantwortlich zeigen wollte und der Verbleib bis heute ein Rätsel ist. Man vergisst mit Promille gerne mal hier und da etwas, aber etwas so dermaßen Essentielles zu verlieren war schon ziemlich schepps.

Jedenfalls kam es dann so, dass wir müde, vollgefressen und ziemlich dicht waren und nur noch nach Hause wollten. In eine 12,5 Meilen entfernte Stadt. Die Alternative, durch die Nacht zu wandern, erschien uns ziemlich abartig und nach langem Rütteln und Fluchen habe ich einfach das verdammte Fahrerfenster mit einem Stein aufgeschlagen, die Stecker der Verriegelung nach Oben gezogen und wir sind eingestiegen. Das Dumme war nur, dass wir dann im Auto saßen, aber nicht losfahren konnten, weil der Schlüssel fehlte. Super Idee! Wir haben dann kleinlaut bei einem Abschleppdienst angerufen, der uns nach Hause brachte. Dort saßen wir dann am Frühstückstisch.

Bilanz: Ich hätte beinahe das Fahren unter Alkoholeinfluss in Kauf genommen, wäre der Schlüssel nicht abhanden gekommen (unverzeihlich - hier bitte keine Absolution) und habe ein nicht gerade billiges Auto um seine Fahrerscheibe erleichtert. Pure Idiotie. Natürlich musste ich die Reparatur bezahlen, ebenso meine beiden Begleiter. Anschiss gab es auch. Der Dad fuhr uns später zur Polizeiwache und dort haben wir uns "freiwillig" zu einem Kurs "Dont drink & drive" angemeldet, den wir für einige Wochen besuchten. Rechtlich passierte nichts, aber es war uns eine Lehre. Seither habe ich nie mehr Bourbon getrunken. Diese Story geistert mit immer wieder mal im Kopf herum. Ich erbitte Absolution für jugendlichen Leichtsinn.

Beichthaus.com Beichte #00041026 vom 28.02.2018 um 15:45:06 Uhr in USA (Warrenton) (7 Kommentare).

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Gaffer in der Straßenbahn

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Aggression Schamlosigkeit Bahn & Co. Hamburg

Ich hatte letztens meine Aggressionen nicht unter Kontrolle und habe etwas getan, was ich mittlerweile total bereue. Vor ein paar Wochen bin ich mit der Straßenbahn gefahren. Ich hatte einen unglaublich anstrengenden Tag hinter mir. Meine allgemeine psychische Verfassung war nicht die Beste, sodass ich oft gedankenverloren, geistesabwesend und vor allen Dingen leicht reizbar war. Dazu solltet ihr wissen, dass ich ein sehr zurückhaltender Mensch bin und stets versuche, mich aus unangenehmen Situationen herauszuhalten. Ich bin auch eher der stille Typ, der wenig spricht und sich in Menschenmengen schnell unwohl fühlt. Jedenfalls stand ich am besagten Tag vollkommen erschöpft in der Straßenbahn und wollte einfach nur nach Hause. In meiner Tasche hatte ich ca. 30 Bücher plus meinen Steinzeit-Laptop, der zusätzlich noch einmal 209 Tonnen wog. Mein Rücken tat weh, mein Kopf war kurz vorm Explodieren und die Bahn war total überfüllt. Ich denke, die meisten von euch kennen diese Situation, ist ja auch nichts Besonderes. Nun ist es aber auch so, dass ich sehr oft von Menschen förmlich angestarrt werde. Ich habe Narben im Gesicht, die dazu einladen. Ich finde es mittlerweile auch nich mehr schlimm, ich kenne es ja nicht anders. Aber an jenem Tag wurde ich von einer Frau ununterbrochen begafft, als ob ich ein Pinguin im Zoo wäre. Ich habe es erst bemerkt, als ich eine ältere Dame vorbeigelassen habe, damit sie und weitere Leute aussteigen konnten.

Früher hat mich das sehr verletzt, wenn die Leute so penetrant geschaut haben. Irgendwann bekommt man das auch mit. Seitdem ich erwachsen bin, stört es mich wie gesagt gar nicht mehr. Aber diese Frau starrte, starrte und starrte. Dann fing sie an lautstark über mich herzuziehen, so würde sie ja niemals herumlaufen. So eine Narbe könne man ja weglasern lassen heutzutage. Der Prüfungsstress, der offensichtlich an Blähungen leidende Anzugtyp neben mir und dieser furchtbare Tag, haben meine Synapsen zum Explodieren gebracht. Ich holte mein Portmonnaie heraus und kramte so ein altes, versifftes Passbild von mir heraus und schmiss es in Richtung der Dame mit dem freundlichen Hinweis, jetzt könne sie mich sogar zu Hause anstarren und über mich lästern - wann immer sie nur wollte. Ich weiß nicht mehr den genauen Wortlaut, aber sie sagte so etwas wie, dass sie es ja nur gut gemeint hätte und ich ja sonst total hübsch wäre, aber diese Narbe würde ja alles kaputtmachen. An diesem Tag kam der ganze Schmerz aus meiner Pubertät wieder hoch und ich dachte noch lange an diesen Tag zurück. Deswegen beichte ich hier auch. Ich wollte mich eigentlich nie wieder auf so ein Niveau herablassen. Es tut mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00041008 vom 21.02.2018 um 16:23:36 Uhr in 22047 Hamburg (Olmühlenweg) (17 Kommentare).

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“Beichte

Toilettenwasser blau färben

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Lügen Kinder

Ich habe WC-Steine die das Wasser blau färben. Als mich eines Tages meine vier jährige Nichte besucht hat und nach dem Toilettengang wissen wollte, warum ich blaues Wasser habe, hab ich einfach gesagt das gestern Schlümpfe in der Toilette ertrunken sind und sich aufgelöst haben. Ihr Gesicht änderte sich schlagartig. Ich muss heute noch über ihr schockiertes Gesicht lachen.

Beichthaus.com Beichte #00040949 vom 05.02.2018 um 12:27:24 Uhr (15 Kommentare).

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Ich biete dir meine Frau!

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Ehebruch Morallosigkeit Gesellschaft Prostitution Blaustein

Ich möchte beichten, dass ich (verheiratet) Sex mit einer anderen verheirateten Frau habe. Sie war eine unterforderte Hausfrau mit 28 Jahren mit einen kleinen Sohn. Ich bot damals aus Spaß 150 Euro bei einer Plattform und gewann sie. Da ich in diesen Ort einmal im […]
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Beichthaus.com Beichte #00040863 vom 09.01.2018 um 09:02:19 Uhr in Blaustein (43 Kommentare).

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“Folge

Ich habe meinen Mobber verprügelt!

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Gewalt Hass Schule Rache

Damals war ich (m/22) fünfzehn Jahre alt und nicht sehr beliebt in meiner Klasse, ich war schüchtern und kam nicht wirklich mit meinen Mitschülern klar. Ab einem gewissen Zeitpunkt fing ein Junge an, mich regelmäßig zu mobben, er machte sich über meine asiatische […]
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Beichthaus.com Beichte #00040856 vom 07.01.2018 um 01:08:57 Uhr (13 Kommentare).

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