Zu schüchtern für bisexuelle Erfahrungen

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Begehrlichkeit Neugier Partnerschaft

Ich bin 26 Jahre alt, weiblich und Bisexuell. Zumindest denke ich das, weil ich mir öfter vorstellen mit einer Frau zu schlafen und es mich erregt, es aber noch nie getan habe. Ich bin irgendwie nicht der Typ den Frauen ansprechen und ich wüsste auch nicht wie ich es tun sollte. Man erkennt sowas ja nicht an der Nasenspitze und ich habe große Angst mich lächerlich zu machen sobald ich bestimmte Signale sende. Dazu kommt, dass ich nicht gerade eine Schönheit bin. Ich komme zwar ganz gut damit klar, aber Frauen achten ja nun sehr auf sowas und da falle ich vermutlich sofort durch das Raster. Langsam verzweifel ich richtig daran. Ich möchte diese Erfahrung so gerne machen und vielleicht eine wundervolle Partnerschaft daraus beziehen, aber ich bin zu unbeholfen.

Beichthaus.com Beichte #00041661 vom 02.12.2018 um 14:27:12 Uhr (18 Kommentare).

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Vom Gastvater vergewaltigt

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Missbrauch Feigheit Gesundheit Australien

Es fing an als ich 13 Jahre alt war. Nach und nach bekam ich immer mehr Schmerzen beim Essen. Ich habe in der Zeit natürlich abgenommen und meine eigene Mutter glaubte mir nicht, dass ich Schmerzen hatte. Sie nannte mich nur Model und sagte mir sogar, ich solle meinen Teller nicht so voll füllen, weil ich sowieso nur 2 Esslöffel essen würde. Ich war vorher pummelig und meine Mutter fand eh, ich solle abnehmen. Ich sagte ihr jede 2. Woche, sie soll einen Termin beim Arzt machen. Nonstop Bauchschmerzen zu haben und deshalb nicht essen zu können, kann nicht gesund sein. Zudem nagte es stark an meiner Psyche. Ich fing an zu glauben, ich könnte die Chance nutzen und für immer dünn bleiben, weil ich anscheinend sonst nicht gut genug war. Ich probierte mit den Schmerzen irgendwie klarzukommen. Als ich dann zu einem untergewichtigen Zombie mutierte, fing meine Mutter an mir zu glauben und vereinbarte einen Arzttermin. Die richtige Diagnose ließ 6 Monate auf sich warten. Es stellte sich heraus, dass ich eine chronische Krankheit habe und mein Leben lang Medikamente nehmen muss. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mir lange nicht geholfen hat und ich seither Essgestört bin.

Nach dieser Tortur brauchte ich eine Auszeit vom Leben und machte mit 15 ein Auslandsjahr in Australien. Ich wollte soweit weg wie möglich. Ich hatte dort eine Gastmutter und einen Gastvater. Nachdem ich schon 5 Monate dort verbracht hatte und mein Leben sich normalisierte, flog meine Gastmutter mit einer Freundin für ein paar Wochen in den Urlaub, darum waren der Gastvater und ich alleine. Wir sind an einem Wochenende mit einem Pärchen campen gegangen. Ich schlief mit meinem Gastvater in einem Camper, aber ich hatte meine eigene kleine Matratze. In der Nacht regnete es stark und das Dach hatte ein Loch, deshalb wurde ich ganz nass. Ich weckte meinen Gastvater, um zu fragen, was ich tun sollte. Er meinte, ich solle mich zu ihm ins Bett legen und das tat ich auch. Plötzlich wachte ich auf und er begrapschte mich. Ich war zutiefst erschüttert und geschockt und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich versuchte seine Hand wegzureissen, doch er war viel stärker als ich. Das komische war, er schien tief und fest zu schlafen. Am nächsten Tag sprach ich ihn darauf an und er sagte, er nehme starke Medikamente und ihm sei es nicht bewusst gewesen, es täte ihm mega leid und er könnte sich an nichts erinnern. Ich war ziemlich naiv und glaubte ihm.

Ich war wirklich sehr naiv damals und leicht zu beeinflussen, weil es mir psychisch einfach dreckig ging. Lange rede kurzer Sinn, als wir vom Campen zurückkehrten manipulierte er mich solange, bis ich zuließ, dass er mich anfassen durfte. Auf eine kranke Art und Weise fühlte ich mich das erste Mal seit Ewigkeiten geborgen und beachtet. Doch dann kam meine Gastmutter zurück und mir wurde bewusst, wie krank das Ganze ist. Ich wollte von ihm nicht mehr angefasst werden. Er sagte mir, ich könne nicht so plötzlich nein sagen und er müsse sich erst von mir entwöhnen. Ich dachte, ich höre nicht recht und weinte jeden Abend, weil ich mir richtig dreckig vorkam und bereute es, jemals ja gesagt zu haben. Er erzählte der Gastmutter, er wolle am kommenden Wochenende einen Tagesausflug mit mir machen und ich sagte ja. Ich dachte mir nichts dabei. Ich wollte außerdem nicht nein sagen, denn was hätte die Gastmutter denken sollen?

Also bin ich mit ihm ins Auto gestiegen und wir hielten tatsächlich an einer schönen Stelle an. Es war mitten im Nirgendwo, kein Auto/ Mensch in Sicht. Ich machte erst schöne Fotos, aber dann fing er an, mich zu betatschen und ich sagte nein, doch er hörte nicht auf und sagte, ich wolle es doch auch. Er vergewaltigte mich schließlich. Ich nahm nicht die Pille und er benutzte kein Kondom, deshalb musste ich zur Apotheke und mir die Pille danach holen. Sie fragten mich dort, ob sie die Polizei rufen müssen, doch ich sagte nein und füllte einen Zettel aus. Ich dachte damals, ich sei nichts wert und habe mich zutiefst geschämt. Der Hammer ist, als dem Gastvater bewusst wurde, was er getan hatte, ist er zur Hypnose gegangen, um alles zu vergessen. Doch ich fand das nicht fair, er hat kein Recht auf ein reines Gewissen. Ich erzählte ihm, was er getan hatte und er konnte sich dann wieder erinnern.

Mittlerweile habe ich einen Freund, doch den Sex kann ich kaum genießen. Ich muss mich zusammenreißen, damit ich nicht weine. Manchmal schaffe ich das nicht und weine wirklich. Ich erzähle ihm immer, es wäre vor Glück und er glaubt das auch und findet es süß. Ich möchte ihn nicht unnötig damit belasten und hoffe, dass ich es irgendwann genießen kann.

Beichthaus.com Beichte #00041645 vom 20.11.2018 um 02:50:25 Uhr in Australien (Melbourne) (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kotzspuren an der Hauswand

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Vandalismus Unreinlichkeit Silvester

Ich habe an Silvester vor gut 10 Jahren vom Balkon des siebten Stocks des Gastgebers gereiert. Es war etwas windig in dieser Nacht und das Erbrochene kam nicht unten an. Mein guter Freund und Gastgeber musste am folgenden Tag die ganzen Fenster der unteren Nachbarn putzen, bekam jede Menge Standpauken und Feier-Verbot. Wenn man weiß, wo man hinschauen muss, kann man noch heute die Erfolgsspur an der Hauswand sehen, dort wo seine kurzen Arme zum Saubermachen nicht hinreichten. Tut mir leid, dass ich dir nicht geholfen habe und dich noch heute damit aufziehe.

Beichthaus.com Beichte #00041577 vom 27.09.2018 um 15:17:21 Uhr (9 Kommentare).

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Trennung statt Zusammenziehen

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Verrat Falschheit Partnerschaft München

Ich (w) beichte, dass ich mich vor ein paar Monaten von meinem Ex-Freund getrennt, den Trennungsgrund aber so gut wie inszeniert habe. Ich habe wirklich sehr viel Zeit und Energie in diese Beziehung investiert und auch wenn ich ihn nie liebte, habe ich ihn umso mehr geschätzt und ihn unterstützt. Ich habe mich mit ihm nach einiger Zeit nicht mehr auf einer Wellenlänge gefühlt, vieles änderte sich und so auch unsere zukünftigen Pläne und allgemeinen Ansichten und Meinungen.

Nun, scheinbar empfand er die Beziehung als perfekt und als er meinte wir sollen bald zusammenziehen, hörte ich die Alarmglocken schrillen. Eine Trennung musste her, doch ohne triftigen Grund wär ich mir schlecht vorgekommen. Ein paar Tage später schrieb ich ihn mit einem fake account auf einer Social Media Plattform an und gab mich als eine fremde Person aus. Ich verdrehte ihm wohl ein wenig den Kopf, denn nach ein paar Stunden kam es zum Sexting - für mich ein absoluter Vertrauensbruch und Grund genug eine Beziehung zu beenden.

Ich erzählte ihm, dass mir sämtliche Screenshots von ihm und der fremden Person zugeschickt wurden und dass ich keinen Sinn mehr in unserer Beziehung sehe, da ich ihm nicht mehr vertrauen kann. Er hat sich gefühlt Abermillionen Mal entschuldigt, aber dies änderte nichts an meinem Entschluss. Diese Beziehung ist jetzt knapp zwei Monate her und ich bin durchaus froh über die Trennung, aber was mir hin und wieder ein mulmiges Gefühl bereitet, ist die Tatsache, dass ich es unbewusst nicht erwartet hätte, dass er mich hintergeht. Schließlich habe ich nahezu alles für ihn gemacht. Ich habe ihm geholfen sein Rauch-, sowie Alkoholproblem in den Griff zu bekommen und dass er aus seinem Dauertief rauskommt. Ich dachte, dass er wissen müsste sowas zu schätzen.

Ja, es ist feige gezielt nach einem Trennungsgrund gesucht zu haben, dafür bitte ich um Absolution und klar für viele bin ich wahrscheinlich nicht viel besser als er, wenn ich sage, dass ich ihn nie geliebt habe und dennoch eine Beziehung eingegangen bin, aber ich finde, dass Liebe sowieso komplett überbewertet wird. Für mich ist Liebe das Schätzen und Unterstützen einer Person, sowie Loyalität und das Streben nach einem gemeinsamen Ziel, die romantische Gefühlswelt lässt mich da eher kalt.

Beichthaus.com Beichte #00041283 vom 20.05.2018 um 13:32:42 Uhr in München (15 Kommentare).

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Rachegelüste gegen meine Mobber

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Aggression Hass Schule Berlin

Ich (m/20) beichte, dass ich ab 17 bis 18 in einer Phase des Wahnsinns war, in der ich rachephantasien über meine Mobber hatte, die aber niemals ausführbar waren. Hier ist die Vorgeschichte: Ich war schon immer das Mobbing-Opfer wegen meiner ruhigen und gutmütigen Art. Im Kindergarten wurde ich verprügelt und auch zum Teil gegen meinen Willen von anderen Kindern angefasst, ob da was mit sexuellen Missbrauch passiert ist weiß ich nicht aber ich habe Zwangsgedanken über das Thema deshalb habe ich öfters Angst ob ich vielleicht doch im Kindergarten von den Mobbern missbraucht wurde, aber ich bin mit da nicht sicher. Die Kindergartenaufsicht hat mir nie geholfen. Aus irgendeinem Grund dachten die ich mach Faxen. Wenn ich deshalb geheult habe hat mein Vater mir immer gesagt dass Jungs nicht weinen dürfen und dass ich keine Angst vor den anderen zeigen darf, also habe ich es immer versucht zu unterdrücken. Meine Eltern haben nie gesehen was mit mir gemacht wurde deshalb sind meine Eltern nicht schuld.

Allerdings in der Grundschule wo es immer noch Mobbing gab hat mein Vater mir gesagt, dass nur meine Schule zählt und alles andere ist unwichtig. Mein Vater hat es als Schwäche gesehen mich wegen dem Mobbing zu beschweren, deshalb wurde ich aggressiv und habe angefangen mich mit Mobbern anzulegen und sie zu bedrohen damit sie mich endlich in Ruhe lassen. Aber natürlich wollte ich niemanden in Wirklichkeit angreifen bloß Angst einjagen. Ich denke als ich 9 war habe ich bereits Kommentare verwendet wie "Ich vernichte dich, wenn du mich noch einmal anfässt".

Das Mobbing ging an weiteren Schulen weiter und als ich dann nach Berlin zog und das Mobbing heftiger wurde, hatte ich genug. Ich habe meine Aggressivität ausgelassen und weiter angefangen zu bedrohen. Aber die Asozialen haben einfach nicht aufgehört, weil die waren viel stärker als die Mobber, die ich kannte. Ich war 15 und da habe ich angefangen zu überlegen, ob ich doch vielleicht angreifen soll. Ständig habe ich Fantasien gehabt meinen Mobbern die Zähne auszuschlagen oder alle Knochen zu brechen. Mein Hass war so groß, ich wollte diesen Mobbern am liebsten an die Gurgel und mich rächen, aber in mir schlummert ein weicher Kern und ich könnte niemals einfach so was tun, deshalb hab ich nie was versucht. Später nach meinem Abschluss bin ich auf Berufsschulen gegangen und als ich dachte mein Leid war vorbei, wurde ich noch schlimmer gemobbt.

Ich habe versucht nicht auszurasten aber irgendwann ging alles durch. Ich habe dann einfach mein Leben als wertlos empfunden. Mein Vater wollte gute Noten und hat Mobbing niemals ernst genommen. Es war die Höhle. Meine Noten wurden schlechter und mein Vater hat mich ständig angeschrien. Und in der Schule wurde ich gemobbt. Als ich ausgerastet bin und nur geschrien habe, haben die Mobber erzählt ich sei gewalttätig und kriminell aber ich habe nichts gemacht. Erst mich zu Tode mobben und wenn ich mich mit Worten wehre versuchen meinen Ruf zu zerstören. Unter meinen Mobbern gab es so perverse Leute die schlechte Kommentare über Frauen gemacht haben aber niemand hat irgendwas negatives über sie gesagt und bei mir haben alle mich als "Psychopath" bezeichnet. Keiner hat zu mir gehalten deshalb bin ich internetsüchtig und spielsüchtig geworden. Ich habe nicht mehr an Glück in der Realität geglaubt. Irgendwann kam ich einfach in so einen wahnsinn. Ich hab Feuerzeug gekauft und an diversen Stellen in meiner Schule Feuer gelegt allerdings kleine harmlose. Manchmal habe ich daran gedacht mich selbst und meine Mobber abzubrennen. Nach vielen Tränen und Geschrei zuhause fing ich an, nur noch Hass zu spüren. Fantasien dass ich meine Mobber quälen würde. Einmal wollte ich die schultaschen der Mobber abfackeln wenn sie in der Pause sind aber das habe ich nicht geschafft. Ich habe aber mich sehr reingesteigert. Manchmal kamen Vorstellungen dass ich alle Leute die immer nett zu mir waren und mich nicht gemobbt haben weggehen lasse und dann mit den Mobbern alleine in der Klasse und ihnen wehtun will. Es kamen schreckliche Gedanken wo man ihnen sogar den Tod wünscht aber als der Gedanken kam habe ich geweint. Ich war ein so guter Junge früher und mich nervte es dass ich jetzt einfach so eine Mordvorstellung ohne den Gedanken zu kontrollieren hatte. Ich war immer so. Nach dem Mobbing habe ich an Rache gedacht und 1 Sekunde nach dem Gedanken bereute ich es diesen Gedanken zu denken. Ich habe niemals andere verletzt, aber Feuer habe ich ständig kleine gelegt. Das war wie ein Ritual für mich. Ich wollte meine Zorn damit rauslassen. Wieso war ich so voller Hass als 17-Jähriger. Ich habe zum Glück niemals irgendjemanden was getan, was ich auch niemals wollte aber ich hatte schon was heftiger vor. Es hat nichts mit Personen zu tun, aber ich weiß noch, dass ich Feuer und Gas mal benutzen wollte, um eine Toilette der Schule in die Luft zu jagen. Ich habe es dann gelassen und komischerweise habe ich ab 18 angefangen mich zu fühlen, als ob die ganzen kleinen Brände und diese Gedanken alles nur ein Albtraum waren und ich aufgewacht bin. Ich nenne es Wahnsinn, weil ich weiß nicht "Mein altes Ich und seine Rachevorstellugen" kommen mir wie eine andere Person vor. Ich meine, außer dass mit dem kleinen Bränden habe ich nur alles im Gedanken erlebt, aber es waren trotzdem verrückte Gedanken. Ich schäme mich heute noch für diese Rachegedanken und meinen Hass. Ich habe zwar niemanden irgendwie geschadet, aber es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00041196 vom 18.04.2018 um 23:10:26 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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