Ich sterbe alleine und mit einem beschissenen Job

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Verzweiflung Neid

Ich habe im Leben versagt. In der Schule wurde ich nur gemobbt und hatte eine entsprechende Null-Bock-Haltung. Hatte keine Freundin und war Jungfrau und ungeküsst. Mein Abi habe ich zwar irgendwie geschafft, allerdings habe ich danach drei Jahre gegammelt. Danach habe ich eine Lehre angefangen und war sogar echt gut und bin auch in meiner Arbeit gut. Mit 23 hatte ich auch einmal kurz eine Freundin. Fakt ist aber, alle aus meiner Schule sind echt erfolgreich und leben über die ganze Welt verstreut. Ich wohne immer noch zu Hause, weil eine eigene Wohnung nicht erschwimglich ist. Mein Bürojob ist in einer Sackgasse und ich bin gerade 25 Jahre alt. Ich werde alleine sterben - mit einem beschissenen Job. Ich will nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00039499 vom 19.03.2017 um 20:46:59 Uhr (19 Kommentare).

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Mein Schneckenhaus

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Verzweiflung Boshaftigkeit Partnerschaft Berlin

Ich (w) war Einzelkind und stamme aus einer recht intakten Familie. Ich war immer ein ruhiges, etwas schüchternes Kind und tat mir nicht besonders leicht, auf andere zuzugehen. Als ich eingeschult wurde, habe ich mich tierisch auf die Schule gefreut - juhu, eine Gelegenheit, Freunde zu finden, dachte ich in meiner kindlichen Naivität. Es gab dann auch direkt einen Jungen in meiner Klasse, den ich sehr mochte. Natürlich war ich in dem Alter nicht in ihn verliebt, aber ich hatte ihn gern. So gern, dass er der Grund war, wieso ich mich während meiner ersten Sommerferien in der Grundschule richtig auf den Beginn des nächsten Schuljahres freute, weil ich ihn dann wiedersehen konnte. Tja, dummerweise freute er sich nicht auf mich, sondern fragte gleich am ersten Tag nach den Ferien die Lehrerin, ob er möglichst weit weg von mir einen Sitzplatz bekommen könnte. Und er war nicht der Letzte, der so auf mich reagierte. Während meiner ganzen Schullaufbahn versuchte ich Freunde zu finden, strengte mich an, nett und hilfsbereit zu sein, um beliebter zu werden, aber es schien vergebens.

Die anderen nahmen meine Hilfe gern an, wenn sie bequem war und mobbten mich ansonsten gerne auf kreativste Weise. Schubsen, Stehlen von Schulsachen, verstecken von Kleidung nach dem Sportunterricht, Sesselwegziehen, Erfinden von bösartigen Gerüchten, Breittreten jeder kleinsten Peinlichkeit bis hin zu handfesten Prügeleien. Sogar manche Lehrer fanden es witzig, ich musste mir anhören, dass ich mehr über mich selbst lachen können sollte und dass ich viel zu still wäre und die anderen würden es ja nicht böse meinen. Ich bekam auch Sprüche zu hören wie: "Was einen nicht umbringt, macht einen härter." Meine Eltern waren dabei leider auch keine Hilfe. Sie sind im Grunde beide gute Menschen, und ich zweifle nicht daran, dass sie immer nur das Beste für mich wollten, aber beide hatten selbst keine leichte Kindheit und offenbar hat ihnen das die Fähigkeit geraubt, sich in andere hineinzufühlen. Sie hielten mich für übersensibel und meinten nur, ich müsse mich auch mal selbst wehren. Wenn ich das jedoch tat, schafften es meine Mitschüler so gut wie immer, mich als Schuldige hinzustellen und so bekam ich meist den doppelten Ärger. Ich wurde nie ernsthaft körperlich verletzt, schlimmstenfalls war mal eine blutige Nase oder ähnliches dabei, aber steter Tropfen höhlt den Stein, und auch verbale Nadelstiche machen einen mit der Zeit fertig.

Nun, was soll ich sagen? Was einen nicht umbringt, macht einen tatsächlich hart. Ich habe mir einen emotionalen Panzer zugelegt. Heute ist es mir piepegal, was jemand zu mir sagt. Mit mir zu streiten ist kaum möglich, da Beleidigungen nicht mal mehr zu mir durchdringen. Freunde habe ich kaum, und die wenigen, die es gibt, würde ich kaum vermissen, wenn sie nicht mehr da wären. Der Einzige, der einen Weg in mein Schneckenhaus gefunden hat, ist mein Mann, und das nur auf sehr unorthodoxe Weise. Er hat begriffen, dass ich für romantische, sanfte Typen nur Verachtung empfinde. Obwohl er eigentlich ein herzensguter Mensch ist, pflegt er mir gegenüber einen für Außenstehende ruppigen Umgangston, da er weiß, dass er nur so an mich rankommt. Oft habe ich jedoch das Gefühl, dass er selber darunter leidet, mich so behandeln zu müssen, ich denke er wäre lieber ein kuscheliger, liebevoller Typ. Ich möchte an dieser Stelle beichten, dass es mir aufrichtig leidtut, dass ich diesem lieben, süßen Menschen, der mir alles bedeutet, nicht eine bessere Ehefrau bin. Es tut mir leid Schatz, und danke dass du trotzdem schon all die Jahre an meiner Seite bist. Ich arbeite an mir, versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00039489 vom 17.03.2017 um 15:19:20 Uhr in Berlin (8 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Beziehung mit meinem Geschichtslehrer

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Morallosigkeit Begehrlichkeit Partnerschaft Düsseldorf

Ich (w/23) habe seit mehreren Jahren eine Liebesbeziehung mit meinem (damaligen) Geschichtslehrer. Wir lernten uns kennen, als er zu uns auf die Schule kam. Das war im zweiten Halbjahr des achten Schuljahres, ungefähr. Er unterrichtete neben Geschichte noch ein paar andere Fächer, aber er wurde unser Geschichtslehrer. Ich fiel ihm nicht sofort um den Hals - im Gegenteil, ich fand ihn irgendwie komisch. Sein Unterricht war streng, aber er war charismatisch und lustig - er zog sich modern an, aber man sah, dass er schon etwas älter war. Komischerweise entwickelte sich unsere Beziehung immer mehr - auf Exkursionen blieb ich zurück und sprach mit ihm und teilte ihm meine Interessen mit, zum Beispiel Bücher und alte Fernsehserien. Ich wurde älter. Nach dem Unterricht blieb ich im Klassenraum alleine mit ihm und wir lästerten über andere Lehrer und unterhielten uns über Gott und die Welt.

Fast alle meine Freunde wussten davon, dass wir gut befreundet waren, denn wir machten kein Geheimnis daraus, es war ja auch nichts Verbotenes. Als ich dann irgendwann mal Liebeskummer hatte und ihm - aus irgendeinem Grund - darüber berichtet hatte, umarmten wir uns das erste Mal. Das war in der 9. Klasse. Um diese Zeit begann ich dann einzusehen, dass ich ihn doch irgendwie mochte. Er war bei Weitem nicht der Einzige, der an mir Interessiert war - und er hat mich niemals ungewollt angefasst oder mir irgendwas eingeredet. Ich wurde nunmal älter, und ich glaube, dass er das zu diesem Zeitpunkt gemerkt hat.

Auf einer Fahrt ein paar Jahre später kam es dann dazu, dass ich ihm meine Gefühle offenbart habe. Er wusste erst mal nicht, was er tun sollte und hat mich weggeschickt. Für den Rest der Fahrt hatte ich schlechte Laune und dachte mir, dass ich bald ein Gespräch mit dem Schulpsychologen führen würde. Erst als ein paar Wochen verstrichen waren, hielt er mich nach dem Unterricht an, auf dem Parkplatz, und da stieg ich in sein Auto. Da küssten wir uns dann. Von da an waren wir "ein Paar", was natürlich Niemand wusste. Wir trafen uns fast jeden Tag nach der Schule und am Wochenende an öffentlichen Plätzen, taten aber nichts in der Öffentlichkeit, dafür aber bei ihm zu Hause, wenn seine Familie weg war oder in seinem Auto. Das ging so für ein paar Jahre, bis ich die Schule abschloss. Er hatte eine Frau und ein Kind, verließ sie aber. Ich kenne sie kaum und sah sie nur ab und zu in der Schule bei Festen oder Exkursionen. Natürlich wissen sie nicht, dass ich eine ehemalige Schülerin bin, sondern denken eher, dass er auf junge Frauen steht, und ich weiß nicht, was schlimmer ist. Meine Eltern und Freunde wissen absolut nichts davon, auch nicht nach all den Jahren, und ich glaube, dass es auch immer so bleiben wird. Wie kann ich meiner besten Freundin sagen, dass ich seit Jahren mit unserem Geschichtslehrer zusammen bin?

Jetzt ist unsere Beziehung zwar legal, muss aber immer noch geheim bleiben, da es in der Öffentlichkeit bzw. in unseren sozialen Kreisen unheimlich schrecklich aufgenommen würde. Wenn ich aber nachdenke und realisiere, dass er mich quasi hat aufwachsen sehen, und sich trotzdem in mich verliebt hat - ist das nicht komisch? Ich bin glücklich, weiß aber nicht, ob es richtig war, so früh eine Beziehung - auch eine sexuelle - mit ihm einzugehen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039484 vom 16.03.2017 um 20:47:10 Uhr in Düsseldorf (11 Kommentare).

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Der Psychopath aus der Grundschule

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Gewalt Aggression Schule

Als ich vor knapp 30 Jahren eingeschult wurde, kam ein Junge zu uns in die Klasse, der zwei Jahre zurückgestellt worden war, da er angeblich geistige Defizite hatte. Er war ein echtes Riesenbaby. Mit seinen acht Jahren war er schon 1,55m groß und wog bestimmt so um […]
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Beichthaus.com Beichte #00039479 vom 16.03.2017 um 13:19:33 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Einparken wie ein Mann

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Dummheit Peinlichkeit Auto & Co.

Ich (m/18) möchte einen Einpark-Fehltritt beichten. Ich wollte etwas zu essen kaufen, dazu wollte ich auf dem Parkplatz des hiesigen Marktplatzes parken. Normalerweise parke ich immer rückwärts ein, damit gibt es auch nie Probleme. Da hinter mir aber eine Schlange von Autos war, habe ich versucht, elegant vorwärts einzuparken. Dabei habe ich mich jedoch verschätzt und auf halber Strecke sah ich, wie ich dem links von mir stehenden Auto verdächtig nahe kam. Panik machte sich breit und ich versuchte, ohne großen Schaden wieder aus der Situation herauszukommen. Ich setzte also ein Stück zurück - und hörte ein ekelhaftes Geräusch. Ich sah schon die vierstelligen Beträge, die ich zu bezahlen hatte und schwitzte wie meine ehemalige Kunstlehrerin.

Schließlich kam ein angetrunkener Herr an, der sich lautstark über meine Fahrkünste beschwerte und auch der Besitzer des Wagens ließ nicht lange auf sich warten - genauso wie eine Traube von Menschen, die darüber mutmaßte, wie betrunken ich war und wie inkompetent ich denn sei. Glücklicherweise war der Besitzer ein junger Mann meines Alters, der das ganze recht locker sah, er meinte, seine Karre könne einen Kratzer ab. Da ich aber so erstarrt war, drückte ich ihm 50 Euro in die Hand (wofür ich lange gearbeitet habe, ich stehe finanziell nicht so gut da und mit mehr konnte ich leider nicht dienen) und entschuldigte mich vielmals für die Unannehmlichkeiten. Ich stieg also nach den Strapazen zurück ins Auto, wollte losfahren - und wieder dieses eklige Geräusch. Aber es stand doch gar kein Auto neben mir? Schließlich fiel mir auf: Ich hatte das andere Auto nie berührt, ich habe nur in meiner Panik unbewusst die Handbremse angezogen. Ich entschuldige mich für meine Dummheit und dafür, dass ich den anderen Autobesitzer in unangenehme Situationen gebracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00039472 vom 13.03.2017 um 18:47:27 Uhr (16 Kommentare).

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