Von Zicken und Ratten

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Maßlosigkeit Selbstsucht Tiere Internet

Ich (m/30) will hier beichten, dass ich etwas ausgenutzt habe, das ich aber nie so geplant hatte. Und zwar habe ich mir vor knapp sechs Jahren mal drei Farbratten gekauft, merkte aber schnell, dass ich mit der Haltung dieser extrem eigensinnigen und intelligenten Tiere überfordert war. Da ich aber Tiere nicht einfach weggebe, die ich mir angeschafft habe, suchte ich im Netz nach entsprechenden Seiten und fand auch recht schnell ein mittelgroßes Forum mit etwa 5.000 Mitgliedern im deutschsprachigen Raum. Aufgrund der freundlichen, wenn auch teils etwas ruppigen Art mit Anfängern waren die Haltungsfehler recht schnell ausgeräumt. Was mir nicht entgehen konnte, war jedoch, dass dieses Forum zu mindestens 98 Prozent aus weiblichen Usern besteht, wenn nicht sogar noch mehr.

Im Laufe der drei Jahre, die meine Ratten etwa lebten, sah ich zumindest keine 20 Männer in diesem Forum. Dazu kommt, dass viele der Mädels der links angehauchten, alternativen Szene oder auch der Gothic-Szene angehören, und für diese Frauen habe ich lebenslang eine Schwäche. Ich will hier nicht mit Details angeben oder irgendwelche Zahlen nennen, aber über das gemeinsame Thema Tiere kam man sich teilweise schnell nahe. Leider stellte sich auch nach etwa zwei Jahren heraus, dass unter der vermeintlichen Harmonie in diesem Forum eine gewaltige Stutenbissigkeit steckt, und es kam meinetwegen aus Eifersucht und Besitzdenken einiger Frauen heraus zu üblen Streits zwischen einigen, teils langjährigen Userinnen, was auch im Abgang einiger Frauen endete, die anderen Usern bisher mit ihrem Erfahrungsschatz in Sachen Haltung, Ernährung und Gesundheit der Tiere echt weitergeholfen hatten.

Da es vorkam, dass manche eigentlich private Sachen öffentlich besprochen wurden, zuerst in Andeutungen, dann ganz offen, mischten sich zum Teil Dutzende anderer, teils beschwichtigend, teils hämisch, teils auch trollend, in diese Threads ein und es ging heftig drunter und drüber. Angefangen hatte es, dass eine Frau sich beschwerte, ihre Gefühle seien von einem "leider immer noch in diesem Forum anwesenden Mann" verletzt worden. Eine andere erkannte mich darin und meinte nur, man müsse halt vorher klären was man wolle, und die Dritte war die Frau, mit der ich zu dem Zeitpunkt eine Freundschaft mit Vorzügen hatte und schon war der Ärger perfekt. Seltsamerweise war der Schuldige, ich, gar kein wichtiger Teil der Diskussion. Nein, sondern die Mädels warfen sich gegenseitig vor, Schlampen, Lügnerinnen und sonst was zu sein. Die Moderatorinnen schlossen solche Threads zwar schnell, aber gesehen hatten es dann schon viele. Ich selbst schrieb dazu kein Wort, das war wohl auch besser.

Das Einzige, was ich selbst dazu sagen kann, ist, dass ich niemals etwas mir mehreren gleichzeitig hatte, keiner Frau etwas versprochen habe, das ich nicht einhalten konnte und es waren jetzt auch keine hohen Zahlen, um die es geht, aber meine Anwesenheit hatte unter anderem den Rattenstammtisch in meiner Umgebung für fast drei Jahre zerstört und eine langjährige Freundschaft zwischen zwei Frauen ging deswegen auch in die Brüche. Als ich meine letzte Ratte einschläfern lies, habe ich am selben Tag um Löschung meines Accounts gebeten und seitdem nie wieder in dieses Forum geschaut. Rückblickend finde ich es fast gruselig, was da abging.

Beichthaus.com Beichte #00037464 vom 24.01.2016 um 00:19:06 Uhr (16 Kommentare).

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Meine Nacht als Schwuler

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Ekel Masturbation Neugier Prostitution

Ich (m/20) war am Freitagabend mit meinen Kumpels in der City unterwegs. Und je später es wird, desto dümmer werden die Unternehmungen. So war es auch gestern. Statt zu feiern, gingen wir ins stadtbekannte Rotlicht-Viertel. Ein bisschen nervös war ich schon, denn […]
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Beichthaus.com Beichte #00037462 vom 23.01.2016 um 20:55:29 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Fauxpas auf der Karriereleiter

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Peinlichkeit Dummheit Studentenleben Berlin

Ich (w/23) habe vor einiger Zeit einen studentischen Job im Organisationsteam eines großen mehrtägigen Kongresses ergattert. Der Deal war, dass wir ungefähr drei Stunden am Tag arbeiteten. Ich habe beispielsweise Aufgaben bekommen wie Evaluationsbögen auszuteilen, die Manager auf den nächsten Vortrag hinzuweisen oder allgemein am Empfang für Fragen zur Verfügung zu stehen. Im Gegenzug konnten wir kostenlos in einem Standardhotel schlafen, die Vorträge anhören und in einem 5-Sterne-Hotel essen. Ich habe noch nie so gutes Essen gegessen, obwohl es "nur" ein Buffet gab und alles Drumherum ist einfach der Wahnsinn gewesen. Alles in allem waren diese vier Tage beinahe die besten meines Lebens.


Diese Vorgeschichte war nötig, um zu erkennen, dass ich mit Geschäftsführern oder Personen in hohen Positionen zu tun hatte. Ich hatte Pause und habe mir noch einen Nachtisch beim Buffet gegönnt. Dafür habe ich mich an einen Tisch mit Managern gesetzt, um auch Kontakte zu knüpfen, da ich kurz vor dem Ende meines Studiums stehe. Ich spreche also einen Herrn an und möchte mich mit ihm unterhalten. Er verrät mir sein Unternehmen und dass er Geschäftsführer dieser Firma sei. Mir sagte der Name des Unternehmens nichts und fragte ihn, in welcher Branche er sei. Er hat es mir leicht pikiert erzählt und nach zwei Sätzen hat er sich sofort mit jemand anderen unterhalten. Ich fand es zu dieser Zeit reichlich unhöflich. Anstandshalber hätte er sich ja noch zwei Minuten mit mir unterhalten können. Im Nachhinein war mir aber klar, dass ich ihm gehörig auf den Schlips getreten bin.


Wie jeder Teilnehmer hatte auch er ein "Namensschild" am Revers und ich habe am Abend sein Unternehmen gegoogelt. Dabei kam heraus, dass das Unternehmen eines der Top 100 Unternehmen Deutschlands ist und das diese Person selbst auch recht bekannt war. Ich hätte im Erdboden versinken können. Nachdem ich andere Studenten gefragt hatte, ob sie das Unternehmen kennen, konnten mir die meisten genau erzählen, was dieses Unternehmen herstellt und so weiter. Meine Beichte? Ich habe aus Unwissenheit einen Geschäftsführer mehr oder weniger beleidigt, weil ich dieses Unternehmen nicht kannte. Normalerweise bin ich recht aufmerksam, habe sehr gute Noten im Studium und hätte gedacht, dass ich gut informiert wäre. Wenn ich mich bei diesem Unternehmen bewerben sollte, werde ich mich wohl nicht auf dieses Gespräch berufen. Nichtsdestotrotz war es, bis auf diesen Fauxpas, ein voller Erfolg, und ich habe gute Kontakte geknüpft. Mit einem anderen hohen Tier habe ich mich zum Beispiel gut 20 Minuten bei einem Kaffee locker unterhalten.

Beichthaus.com Beichte #00037460 vom 23.01.2016 um 12:50:12 Uhr in 10787 Berlin (Budapester Straße) (14 Kommentare).

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Der heiße Wächter im Buckingham Palace

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Fremdgehen Schamlosigkeit Morallosigkeit Urlaub London

Ich (w/21) habe letztes Jahr Urlaub in London gemacht und, wie es der Zufall wollte, habe ich mich ein paar Tage davor von meinem Ex-Freund getrennt und war daher alleine unterwegs. Am ersten Abend habe ich mich dann entschieden, an einem Pub-Crawl (Kneipentour) teilzunehmen. Ich lernte dort ein paar nette Leute kennen und relativ schnell auch eine Gruppe Engländer, die doch sehr offensiv beim Flirten waren. Ich muss zugeben, dass ich nicht ganz abgeneigt war und besonders einer von ihnen hatte es mir angetan. So kam es also, dass er mir ein paar Getränke ausgab und wir rumknutschten. Im Laufe des Abends habe ich auf seinem Handy ein Foto von einer Frau gesehen, die ziemlich eindeutig seine Freundin sein musste. Er leugnete es jedoch und im Suff war es mir auch egal. Irgendwann willigte ich auf sein Drängen hin ein, mit ihm nach Hause zu gehen.

Was dann geschah, kann ich bis jetzt nicht glauben. Im Taxi zu ihm eröffnete er mir, dass er als Wächter im Buckingham Palace arbeitet und dementsprechend in einer Kaserne wohnt. Dort angekommen wollte man mich natürlich nicht reinlassen, aber er schaffte es irgendwie, die anderen Soldaten zu bequatschen - unter dem Vorwand, er müsse nur ein paar Sachen holen. Sie gewährten uns 20 Minuten, behielten aber meinen Ausweis und drohten damit, dass ich ihn nicht wiederbekäme, falls es länger dauert. Im Zimmer angekommen ging es dann direkt wild zur Sache und gipfelte darin, dass er mir die volle Ladung ins Gesicht und in die Haare verteilte. Genau in dem Moment ging die Tür auf und seine Freunde aus der Bar, die wohl auch seine Zimmergenossen waren, kamen reingestürmt. Ich saß also splitternackt mit einer riesigen Ladung Sperma im Gesicht auf dem Boden und vier Kerle glotzen mich an. Sie fackelten auch nicht lange und hatten schnell die Hosen ausgezogen und rieben ihre Schwänze.

Ich wollte so schnell wie möglich weg und ich hatte auch Sorge um meinen Ausweis, da 20 Minuten schon lange vergangen waren. Die Männer wollten mich zu einem Vierer überreden und hielten mich tatkräftig davon ab, das Zimmer zu verlassen. Ich sagte notgedrungen zu, dass ich alles mitmache, was sie wollen, wenn sie mir nur meinen Ausweis wiederbeschafften. Einer ging dann tatsächlich mit mir zum Ausgang, um mir zu helfen. Ich bekam meinen Ausweis, und als wir dann auf der Straße waren, dachte er, ich würde ihm jetzt einen blasen. Ich fing aber stattdessen an zu weinen, und schließlich gab er mit 5 Pfund und eine Kopfschmerztablette und ließ mich alleine auf der Straße sitzen.

Meine erste Beichte ist, dass ich mit einem vergebenen Mann ein Techtelmechtel hatte. Aber viel beichtenswerter als das ist, dass ich in dieser an sich entwürdigenden Situation keine einzige Sekunde lang wirklich Angst oder Trauer gespürt habe, sondern innerlich total berechnend und kalt war. Ich hatte nicht einmal Angst, als ich von den vier Männern in einem Zimmer festgehalten wurde und sie mich zu Sex nötigen wollten. Ich tat absichtlich so, als sei ich willig, unter der Prämisse, dass sie mir meinen Ausweis zuerst besorgen, damit ich irgendwie aus dieser Kaserne rauskomme. Sogar meine Tränen auf der Straße waren gespielt, um den letzten Kerl loszuwerden. Ich habe mich auch überhaupt nicht erniedrigt gefühlt, sondern war eigentlich sogar stolz auf mein taktisches Manöver, denn das hätte auch anders enden können. Und im Nachhinein finde ich die Geschichte eigentlich auch ganz lustig, nur werde ich diese Urlaubsanekdote definitiv für mich behalten.

Beichthaus.com Beichte #00037458 vom 22.01.2016 um 20:02:42 Uhr in London (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Kerker meiner Nachbarn

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Fetisch Masturbation Neugier Nachbarn

Ich (m/31) wohne in einem recht neuen Mehrfamilienhaus in einer gehobenen Gegend. Meine Wohnung ist eher klein, während die Nachbarn eher zur Oberschicht gehören und recht große Wohnungen haben. Seit einem Jahr habe ich eine Freundin, allerdings wohnen wir noch nicht […]
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Beichthaus.com Beichte #00037452 vom 22.01.2016 um 10:07:43 Uhr (20 Kommentare).

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