Die Beziehungslüge

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Falschheit Lügen Partnerschaft München

Als ich (w/22) 19 war, habe ich mich unsterblich in einen Typen verliebt, war mir sicher, dass er der Mann meines Lebens ist und dass ich mir nichts sehnlicher wünsche als ihn zu heiraten und den Rest meines Lebens mit ihm zu verbringen. Ich war vorher schon oft verknallt gewesen, aber so wie für ihn habe ich noch für niemanden empfunden und diese absolut 100-prozentige Sicherheit, dass er der Richtige ist, habe ich auch bei keinem anderen empfunden. Ich konnte sogar nächtelang an ihn denken, ohne zu schlafen. Doch ich war zu schüchtern und so wurde nichts aus uns und wir sahen uns nie wieder (er kam aus Irland). Ich war todunglücklich und wäre am liebsten gestorben. So schlimm habe ich mich noch nie in meinem Leben gefühlt.



Zeitgleich habe ich einen anderen Typen kennengelernt, den ich überhaupt nicht leiden konnte und der mich immer, wie ich empfand, sehr aufdringlich anbaggerte, was mich unheimlich belästigte. Ich wünschte mir, dass dieser Typ einfach verschwinden würde. Weil er so beharrlich war und ich nicht "Nein!" sagen kann, habe ich irgendwann nachgegeben und mich nicht mehr so vehement gegen seine Anbaggerungsversuche gewehrt wie zuvor. Ich zeigte Interesse, war freundlich zu ihm. Ein anderer Grund dafür war, dass ich noch überhaupt keine Erfahrung mit Jungs gemacht hatte und neugierig war. Vielleicht wollte ich mich auch von meiner unerreichbaren großen Liebe ablenken. So kam es, dass ich mich, als wir uns erst 2 Monate kannten, von ihm entjungfern ließ. Er sagte mir ständig, wie sehr er mich liebt und ich tat so, als würde ich ihn auch lieben. In Wirklichkeit hatte ich überhaupt keine Gefühle für ihn bzw. er ging mir manchmal auf die Nerven und ich liebte immer noch den anderen. Wir waren dann offiziell ein Paar, aber ich wäre ihn am liebsten losgeworden, war jedoch zu feige, um Schluss zu machen. Ich fühlte mich total bedrängt von ihm, worunter ich echt litt. Andererseits fand ich es auch toll, endlich mal einen Freund zu haben. Deswegen war ich mir unsicher. Während ich vorspielte, ihn zu lieben, träumte ich aber von dem anderen.



Nach circa einem Jahr Beziehung hatte ich den anderen mehr oder weniger überwunden und lernte meinen Freund besser kennen und schließlich lieben. Wir sind jetzt verlobt, haben ein Kind und führen eine glückliche Beziehung. Wenn wir über die Vergangenheit reden und wie wir uns kennengelernt haben, dann erzählt er mir immer ganz rührend, wie er damals gefühlt hat, wie er sich unsterblich in mich verliebt hat und sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als mit mir zusammen zu sein. Ich lüge dann immer und erzähle, dass es mir genauso ging. Dabei habe ich ihn damals eigentlich gehasst, wollte ihn am liebsten loswerden und war in einen Anderen verliebt. Ich bin nur mit ihm zusammengekommen, weil er so aufdringlich war, er hat mich sozusagen überredet. Einen mieseren Start kann man sich nicht vorstellen für eine Beziehung. Ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich ihn immer noch deswegen anlüge. Ich habe das Gefühl, meine Beziehung ist auf einer Lüge aufgebaut. Ich beichte, dass ich nur mit meinem Freund zusammengekommen bin, weil ich endlich mal einen Freund haben wollte, ihm 1 Jahr meine Liebe vorgelogen habe und ihn ausgenutzt habe (ich war in diesem einem Jahr nicht sehr nett zu ihm, obwohl er sich sehr bemüht hat) und ihm immer noch diesbezüglich was vorlüge.

Beichthaus.com Beichte #00029090 vom 26.06.2011 um 19:31:12 Uhr in 80347 München (Baumschulenweg) (23 Kommentare).

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Ozzy Osbourne Konzert

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Selbstsucht Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Ignoranz München

Ich beichte, dass ich gestern auf dem Ozzy Osbourne Konzert in München absichtlich vielen anderen Fans das Konzert versaut habe. Weil ich so ein riesengroßer und egoistischer Fan bin, hab ich eine alte Schallplattenhülle mitgenommen, die ich während des ganzen Konzerts hochgehalten habe. Auch trotz mehrerer, aggressiver Versuche von hinter mir stehenden Leuten, habe ich die Hülle nie runter genommen und somit vielen Leuten die Sicht versperrt. Ich beichte also, dass ich mich wie eine egoistische Tussi benommen habe - was auch sonst meinem Naturell sehr entspricht. Für mich zählt nun mal nur ich allein.

Beichthaus.com Beichte #00029042 vom 16.06.2011 um 08:41:21 Uhr in 80809 München (Spiridon-Louis-Ring 21) (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Fahndung nach Rentner

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Hass Vorurteile Boshaftigkeit Flug & Co. Flughafen München

Ich hatte vor Kurzem ein unschönes Erlebnis mit einem älteren Herren. Eine Freundin und ich (beide türkische Studentinnen) wollten uns ein paar erholsame Tage in München gönnen und sind deshalb mit dem Flugzeug aus Berlin angereist. Eine große deutsche Airline bietet einen Shuttle-Service in die Münchner Innenstadt an, den allerdings auch Fluggäste anderer Fluggesellschaften nutzen können, so wie wir welche waren. Der Bus hält in München an beiden Terminals. Als wir zustiegen, war der Bus schon sehr voll. Es saßen überwiegend Fluggäste der Airline im Bus, die den Shuttle-Service auch anbietet. Beim Einsteigen wurde ich dann von einem Rentner beschimpft, dass er wegen uns nun warten müsse und dass wir in diesem Bus doch sowieso nichts zu suchen hätten. Völlig unangebracht, da alle Fahrgäste den gleichen Ticketpreis zahlen müssen. Zuerst versuchte ich diesen Herren zu ignorieren, doch er wurde immer aufmüpfiger und war der Meinung, dass er mit türkischen Passagieren einer Billigfluggesellschaft nicht in einem Bus einer renommierten Airline sitzen muss. Dies gab er auch dem Rest des Busses zu verstehen. Irgendwann platzte mir dann der Kragen und ich zückte mein Handy und tat so, als ob ich die Polizei anrufen würde. Ich erwähnte die Begriffe Nötigung, Beleidigung und Rassismus und gab an, dass ich mich nochmal melden würde, wenn der Mann den Bus verlässt. Auch versicherte ich der Polizei, dass ich eine gute Personenbeschreibung und Zeugen haben würde.
Fortan war dann Ruhe im Bus und mein Urlaub konnte beginnen. Als der Mann dann an der ersten Haltestelle in der Münchner Innenstadt ausstieg, zückte ich wieder mein Handy. Sagen musste ich schon gar nichts mehr, da er den Bus schon verlassen hatte und augenscheinlich auch sehr in Eile war. Ich beichte, dass ich einem Rentnerehepaar wohl einen ordentlichen Schrecken eingejagt habe. Immerhin waren sie in der Annahme, dass die Polizei nach ihnen fahndet.

Beichthaus.com Beichte #00029030 vom 12.06.2011 um 11:24:53 Uhr in Flughafen München (34 Kommentare).

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Aus die Maus

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Mord Ungerechtigkeit Verzweiflung Tiere Kinder München

Als ich (w) acht Jahre alt war sah ich fast täglich wie meine Katze Mäuse fing und sie genüsslich quälte und fraß. Ich als großer Tierfreund und total begeistert von Mäusen wollte ihr zuvorkommen und kaufte eine Lebendigfalle. Ich dachte, ich könnte einfach alle Mäuse bei uns fangen und wegbringen, damit meine Katze sie nicht kriegt.
Ich stellte also über Nacht die Falle auf. Dummerweise hat es in dieser Nacht geschneit und am Morgen musste ich die Falle ausgraben, da sie komplett im Schnee verschwunden war. In der Falle befand sich eine kleine, gefrorene, fast schwarze Maus und das brach mir das Herz. Ich legte sie auf die Heizung, aber lebendig wurde sie dadurch nicht. Ich bin jetzt also schuld am Tod einer Maus. Das verfolgt mich heute noch.
Einige Zeit später im Sommer fand ich auf dem Gehweg eine Babymaus. Die Sonne schien sehr stark und die Maus hatte noch nicht mal die Augen geöffnet und taumelte herum. Ich dachte, das wäre meine Chance meinen Mord wieder gut zu machen, aber obwohl ich sie pflegte starb sie 2 Tage später. Ich rede mir manchmal ein, dass ich ihr wenigstens einen schönen Tod möglich gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028789 vom 01.04.2011 um 14:04:55 Uhr in 80336 München (Schillerstraße) (22 Kommentare).

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Mein alter Vater

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Hass Engherzigkeit Familie München

Mein Vater war nie ein besonders netter Mensch. Als ich klein war, hat er mich und auch meine Brüder öfters geschlagen. Wir hatten immer Angst vor ihm. Ein richtiger Tyrann: unbeherrscht, cholerisch, autoritär. Jetzt ist er 86 Jahre alt und etwas senil. Meine Mutter ist vor 6 Jahren gestorben. Meine Brüder leben im Ausland und ich bin die Einzige, die sich noch um ihn kümmern kann. Aber ich erfinde alle möglichen Ausreden, um mich nicht mit ihm treffen zu müssen. Ich mag ihn nicht! Ich weiß, dass er einsam ist und sich freuen würde mich und seine Enkel öfters zu sehen, aber ich gehe ihm aus dem Weg, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00028763 vom 26.03.2011 um 16:18:47 Uhr in München (Auenstraße) (25 Kommentare).

Gebeichtet von kleinKathi
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