Wer ist hier psychisch krank?

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Verzweiflung Gewalt Partnerschaft

Ich bin wirklich am Ende. Ich bin verheiratet - mein Mann ist psychisch krank. Er sagt selber er hat Asperger. Als wir zusammen gekommen sind, hat er mir immer gesagt, ich bin krankhaft eifersüchtig, hat mir Briefe geschrieben, wie sehr er mich liebt und mir immer treu sein wird. Ich war damals sogar beim Arzt und wollte mir professionelle Hilfe suchen, die mein Arzt mir verweigerte, weil er meinte, ich habe kein Problem sondern er. Ich habe nach und nach auch rausgefunden, dass er mich betrogen hat. Jedes Mal, wenn ich es vermutet habe, hat er mich auch oft geschlagen. Ich dachte, ich werde nie so eine Frau, doch immer wieder habe ich ihm verziehen. Ich hasse mich dafür.

Wenn ich weinend am Boden lag, hat er mich gefilmt, als Beweis für die Polizei, dass ich geisteskrank sei. Ich habe mich auch schon länger getrennt, aber jedes Mal hat er mich wieder überreden können, geschlagen hat er mich auch nie wieder, war auch treu, aber vergessen kann ich eben nicht. Letztes Jahr wurde ich schwanger, so haben wir geheiratet. Das Kind habe ich leider verloren, ich war am Boden zerstört. Ich wollte nur ein neues Baby. Nun bin ich wieder schwanger und heute haben wir wieder gestritten, da er nicht von der Arbeit heimkam und ich ausgerastet bin. Im Streit wurde er wieder aggressiv, hat gedroht allen zu zeigen und sagen wie irre ich bin, dass ich mich einweisen lassen muss. Ich beichte, dass ich die schlechteste Mutter auf der Welt bin, ich hasse mich so sehr dafür, dass ich nicht gehen kann, dass ich keinen besseren Vater für mein Kind hab. Er hat mich so fertig gemacht, ich habe Angst dieses Kind auch zu verlieren. Naja, ich bin wohl wirklich verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00039820 vom 31.05.2017 um 21:42:28 Uhr (17 Kommentare).

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Die stinkende Dicke im Bus

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Vorurteile Hass Ekel Unreinlichkeit Bahn & Co.

In Zeiten, in denen Hass eigentlich das Schlimmste ist, mit dem Menschen sich gegenseitig begegnen können, muss ich dennoch beichten, dass ich letzte Woche im Bus abgrundtiefen Hass gegen einen Menschen empfunden habe, den ich gar nicht kenne. An dem Tag war es gar nicht so warm, es war noch vor der Hitzewelle, als morgens in den Überlandbus von der Stadt aufs Land eine übergewichtige Frau im zu engen Spaghettiträgerkleid mit einem kleinen Jungen einstieg. Erst dachte ich mir nichts, obwohl ich unfairerweise schon nach der Optik urteilte, doch dann wurde innerhalb der nächsten zwei Minuten klar, dass diese Frau einen bestialischen Gestank ausstrahlte. Wie drei Tage abgestandener Hochsommer-Achselschweiß und tagelang nicht geduscht oder gewaschen. Innerhalb der zwei Minuten hatten sich die kleine Quadratmeterzahl des Busses mit diesem abartigen, beißenden Geruch gefüllt. Die Klimaanlage kam nicht mehr dagegen an. Ich wusste gar nicht, dass das geht. Das Problem ist, dass dieser Bus ein Expressbus ist, der in der Stadt nicht mehr hält, damit er schneller unterwegs ist. Es stand also fest, dass die Dame für die nächste halbe Stunde nicht aussteigen würde und wir alle in diesem fahrenden Gefängnis aus Pestgestank festsaßen.

Als ich meinen Hassgedanken gerade zu Ende gedacht hatte, flüchtete ein junger Mann, der erst hinten im Bus in ihrer Nähe gesessen hatte, in den vorderen Teil. In den nächsten 10 Minuten gab es echt ein Schauspiel. Leute sahen sich mit selbstredenden Gesichtern um, schnüffelten unauffällig an sich selbst, um sich auszuschließen und der Kerl versuchte verzweifelt, dieses schmale Notausstiegsfenster über dem großen normalen Fenster aufzukriegen, was leider nur mit dem Notschlüssel dafür geht. Als Notfall hätte ich das aber schon eingestuft. Es brannte in der Nase beim Atmen. Ich habe sehr böse Dinge über diese Frau gedacht und dass der Junge ein Fall fürs Jugendamt ist, weil er 30 Minuten praktisch an der ausgasenden Quelle saß. Auf dem Land, am Kita- und Schulzentrum stieg die Frau mit ihm später aus und weitere zweiMinuten danach war dieser Gestank auch verschwunden. Bis jetzt ist es mir noch unverständlich, dass sie es selbst nicht gemerkt hat. Auch wenn man morgens verschläft und es vor dem Bus nicht schafft zu duschen, wäscht man sich doch eigentlich wenigstens kurz. Vielleicht war es ihr auch einfach egal.

Ich leide selbst an Hyperhidrose unter den Armen und an den Händen und einem entsprechenden Waschzwang und weiß, dass es sich im Falle der Frau definitiv nicht um frischen Schweiß handelte. Später auf der Arbeit habe ich noch sehr über sie und ihren Gestank gelästert.

Beichthaus.com Beichte #00039812 vom 30.05.2017 um 18:10:26 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Callboy für die Frau des Meisters

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Boshaftigkeit Ehebruch Rache Chef München

Ich (m/20) bin ein rachsüchtiges Arschloch. Dieses Mal hat es meinen Meister erwischt. Nach meinem Abitur war die Lust dahin mit Lernen, Studieren etc. Also habe ich mich dazu entschlossen eine Lehre zu machen. Seit knapp zwei Jahren lerne ich bei einem sehr bekannten Betrieb, dessen Image ihm nach außen sehr wichtig ist. Deshalb hatte und habe ich auch viele Diskrepanzen mit meinem Meister. Alles begann, als ich meine Meinung zu Gras frei geäußert habe. Es gab mehrere Diskussionen und nun hassen wir uns. Wenn ihm etwas nicht passt, obwohl ich zu den Besten gehöre, droht er mir, mich in die schäbigste Abteilung zu stecken, die der Betrieb zu bieten hat. Nun zu meiner Beichte: Letzten Monat bin ich in so einen Rache-Modus verfallen, dass ich ein schwarzes, riesiges Stück Plastik an seine Adresse geschickt habe. Es kam natürlich zu einem Zeitpunkt an, als er arbeitete, sodass es direkt in die Hände seiner Frau wanderte.

Die kommenden Tage waren herrlich, seine Laune war im Keller, was mich drauf schließen lässt, dass seine Frau Spaß hatte. Durch das Dschungeltelefon habe ich dann erfahren, dass die Stimmung zwischen den beiden wohl sehr angespannt ist und die Gute bald Geburtstag hat und er lieber arbeiten geht, weil er sauer auf sie ist. Nun ja, dieser Tag war letzte Woche und ich könnte mir es nicht verkneifen einen Call Boy an ihre Adresse zu schicken, mit den Worten: "Ein Geschenk von deinem Mann zu Versöhnung und zu deinem Geburtstag." Und ratet mal, wer an diesem Tag frei hatte und Fotos gemacht hat, wie er an die Türschwelle tritt. Danach war noch Zeit für einen schönen Druck und ab damit unter seinen Scheibenwischer. Natürlich presste ich ihm das Ganze unterschwellig und er presste mir eine Schelle als direkte Antwort. Nun ja, selbst da habe ich noch gekontert und meinte zu ihm, ob ich mir jetzt wohl meine Abteilung selbst aussuchen dürfte. Tja, wir wurden beide erst mal beurlaubt.

Beichthaus.com Beichte #00039806 vom 29.05.2017 um 18:52:09 Uhr in München (16 Kommentare).

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Hilfe, meine Eltern haben Sex!

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Familie Last Night Hamburg

Ich (m) habe gestern Nacht meine Eltern gehört, als sie Sex hatten. Dadurch bekam ich erst mal keinen Schlaf und war etwas panisch, weil wir am nächsten Tag (also heute) eine Klausur in Mathe geschrieben haben. Ich habe mich aber nicht getraut, rüber in das Schlafzimmer meiner Eltern zu gehen, das wäre ja auch ziemlich merkwürdig. Ich habe dann mit meinem selbstgebauten Blasrohr ein paar Nägel in die Wand gezimmert, was für sie ziemlich laut gewesen sein muss, da sie direkt neben meinem Zimmer schlafen. Irgendwann kam mein Vater zu mir rein und fragte, was ich da um Gottes Willen tun würde. Zum Glück war es dunkel im Zimmer, es wäre extrem peinlich gewesen, wenn ich meinen Vater nackt mit einer Erektion gesehen hätte! Danach war Ruhe. Ich bereue sehr, dass ich die Lust meiner Eltern gestört habe und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039804 vom 29.05.2017 um 17:48:30 Uhr in Hamburg (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich will doch nur mein Leben ändern!

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Hass Verzweiflung Familie Weinheim

Ich (w/19) bin ein schlechter Mensch und eine Versagerin. Ich bin seit neun Jahren diagnostiziert manisch-depressiv und habe seit fünf Jahren eine Borderlinestörung. Ich schätze, dass das einfach Karma ist, das zurückschlägt. Die meisten Menschen meinen zwar, man kann mit 9/10 Jahren noch gar nich depressiv sein, aber wenn man seit Geburt an ständig zu spüren bekommt, dass man nur eine Last und Plage ist, kann man relativ früh depressiv werden. Meine "Mutter" hat mich als Baby in den Müll geworfen, gegen eine Wand geworfen und eine Treppe runtergeschmissen. Meine große Schwester (jetzt 23) hat mich jedes Mal gerettet. Irgendwann hat sie es geschafft zu Nachbarn zu laufen und von dort die Polizei zu holen. Das alles hat mir übrigens meine große Schwester erzählt. Ich bin dann mit meinem Bruder in ein Heim gekommen und er war zwei Jahre lang alles, was ich an Familie hatte. Dann wurden wir von verschiedenen Familien in Pflege genommen und alles war echt toll. Wir haben uns jeden Monat getroffen, auch mit unseren Eltern, bis unser Dad nicht mehr gekommen ist und uns keiner sagen wollte, was los war. Vor ein paar Wochen erfuhr ich dann, dass er damals drogenabhängig war und von der Polizei gesucht wurde und deshalb zurück nach Amerika gegangen war.

Meine Pflegeeltern hatten ein befreundetes Ehepaar, das immer an Silvester zu Besuch kam. Als ich 9 war, wurde ich von dem Mann vergewaltigt. Ich versuchte mit meinen Eltern drüber zu reden, aber die waren der Meinung ich würde lügen, weil ich Aufmerksamkeit brauchte. Seitdem ist das Verhältnis zu ihnen sehr zebrochen. Ich fing an mich zu ritzen. Mit 13 fing ich an Schule zu schwänzen, weil ich dort ziemlich gemobbt wurde. Ich fing an zu trinken, Drogen zu nehmen und mich von jedem zu distanzieren. Ich war nach einem Selbstmordversuch sechs Monate in einer Psychatrie. Ich war bei vier verschiedenen Psychatern und habe es nie geschafft, jemandem zu sagen, wie es mir wirklich geht. Ich habe zwei Mal die Schule abgebrochen, meinen Eltern gesagt, dass ich sie hasse und bin ausgezogen. Ich habe meinen Freund betrogen, der extra für mich hergezogen ist, seinen Job gekündigt hat und einfach alles für mich tut, einfach nur weil ich die Aufmerksamkeit von dem Typ wollte und mich begehrt fühlen wollte. Jetzt muss ich mit ansehen, wie mein kleiner Pflegebruder wird wie ich, nur ohne die Depressionen. Er nimmt Drogen, schwänzt die Schule und verletzt meine Eltern. Als ich ihn mal draufgesprochen habe, meinte er nur, dass er sich von mir da nichts sagen lassen muss. Ich bekomm schließlich selbst nichts auf die Reihe, habe keinen Job, kein Geld und war doch selbst früher so.

Es tut mir einfach so leid, dass ich ein schlechter Mensch bin und so ein schlechtes Vorbild für meine kleinen Geschwister. Ich versuche verzweifelt mein Leben auf die Reihe zu bekommen um meinen Brüdern ein besseres Vorbild zu sein; weiter zu leben und stark zu sein für meine kleine Schwester, der ich nicht zeigen kann, wenn ich traurig bin, weil ich weiß, dass es sie innerlich zerstört, und eine bessere Tochter zu sein. Aber mit meinem Lebenslauf bekomme ich gar nich erst die Chance mein Leben zu ändern und eine Ausbildung zu machen. Ich will einfach nur die Zeit zurückdrehen können, um ein normaler, besserer Mensch sein zu können. Und vor allem ein besseres Vorbild für meine Geschwister sein. Es ist eine Sache, wenn ich mein Leben ruiniere, aber eine ganz andere wenn ich das meiner Geschwister gleich mit ruiniere. Es tut mir einfach alles so leid. Ich hasse mich für alles, was ich in meinem Leben bis jetzt getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00039802 vom 29.05.2017 um 11:16:12 Uhr in 69469 Weinheim (Händelstraße) (9 Kommentare).

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