Ohnmacht statt Klassenarbeit

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Lügen Faulheit Schule Karlsruhe

Mit sechzehn hatte ich (m/20) die schlechte Angewohnheit, notierte Termine für Klassenarbeiten und Tests zu vergessen, da ich die Notizen nie durchlas. Eines schönen Tages bekam ich dafür die Quittung - in der letzten Stunde stand ein wichtiger Test in Chemie an, für den ich logischerweise nicht gelernt hatte. In Chemie war ich sowieso total schlecht, weshalb ich mir etwas einfallen lassen musste. Meine Eltern hatten einen langen Weg zur Arbeit, dass sie zwei Stunden zu meiner Schule fuhren, war also ausgeschlossen. In den vorletzten beiden Stunden kam mir dann die Idee: Nachdem die zweite Stunde angefangen hatte, fragte ich meinen Lehrer, ob ich zur Toilette dürfte. Er stimmte zu und ich konnte meinen Plan in die Tat umsetzen. Ich verbrachte ungefähr fünfundzwanzig Minuten auf der Schultoilette, bis ich Schritte hörte.

Rasch legte ich mich vor die drei Waschbecken und schloss die Augen. Wie erwartet hatte der Lehrer einen Mitschüler geschickt, um nach mir zu sehen. Als er mich sah, wurde er ganz panisch und ich ließ ihn in dem Glauben, ich sei bewusstlos, den Lehrer holen. Auch dieser war nicht darauf vorbereitet und versuchte verzweifelt, mich anzusprechen. Nach einer Weile öffnete ich vorsichtig meine Augen und fragte, mit erschöpft klingender Stimme, was los wäre. Um es kurz zu machen: Nachdem die Panik überwunden war, musste ich mich im Krankenzimmer ausruhen. Den Test musste ich glücklicherweise nicht mitschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00040050 vom 17.07.2017 um 02:26:44 Uhr in Karlsruhe (5 Kommentare).

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Das vergessene Geschichtsbuch

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Schamlosigkeit Schule Mönchengladbach

Die Schulzeit vor zig Jahren: Ich saß in der Klasse und mir fiel ein, dass es nach der großen Pause mit der Geschichtsstunde weitergehen würde. Meine damalige Geschichtslehrerin war eine merkwürdige Frau, die bei vergessenen Sachen schnell unfreundlich und unangenehm wurde. Ich schaute also in meine Schultasche und sah, dass ich tatsächlich mein Geschichtsschulbuch zu Hause gelassen hatte. Schnell bekam ich leichte Panik und überlegte mir, wie ich die Sitznachbarin hätte überreden können, ihre Bücher mit mir zu teilen. Obwohl ich mit denen gut auskam, wollte ich sie nicht fragen, da sie sich anfangs immer weigern würden und eine Show machen würden, damit die Lehrerin es merkt und sie und mich anschließend gefragt hätte was da los sei.

Tja, da saß ich also und überlegte mir, was ich machen soll. Es klingelte und die große Pause fing an. Nach der Pause und wieder in der Klasse angekommen sah ich, dass ein Schulkamerad noch nicht da ist und seine Schultasche unter dem Tisch lag. Sein Sitzplatz war vor mir und ich konnte seine Tasche mit meinem Fuß zu mir ziehen. Erwähnenswert ist, dass derjenige sensibel war, viel redete, eine hohe Stimme hatte und eine leichte schwule Art und Aussprache hatte. Das war aber nicht der Grund, wieso ich ihn ausgewählte hatte. Er war halt nicht da und seine Schultasche war in der Nähe. Ich zog also seine Tasche zu mir und holte unauffällig sein Geschichtsbuch raus und steckte das Buch in meine Tasche. Anschließend schob ich die Tasche wieder zurück. Nach paar Minuten füllte sich die Klasse wieder und auch er kam rein und setzte sich hin. Die Lehrerin kam mit einem Lächeln rein und begrüßte uns und forderte uns auf das Geschichtsbuch rauszuholen.

Jeder holte sein Buch raus, bis auf den einen Schulkamerad, bei dem wegen mir ein Buch fehlte. Er suchte minutenlang in seiner Schultasche und murmelte irgendetwas vor sich hin. Die Lehrerin sah das Schauspiel und fragte ihn, was los sei. Er versuchte glaubhaft zu erklären, dass er sein Buch eingepackt hätte und es plötzlich weg sei und schaute um sich. Ich hatte Angst, dass er in dem Moment merken würde, dass sein Buch vor mir liegt und versuchte das Buch so hinzulegen, dass er es nicht wirklich gut sehen konnte. Er redete, redete und redete und langsam hatte ich das Gefühl er würde gleich anfangen zu heulen. Sein Gesicht verzog sich zu einer langen Miene und die Lehrerin sagte genervt, dass er dann halt in das Geschichtsbuch des Nachbarn schauen soll.

Nach der zweiten großen Pause war ich wieder früh in der Klasse angekommen und zog schnell seine Schultasche zu mir und steckte sein Buch rein und schon die Tasche wieder zu ihm. Dieses Mal hatten wir Mathe und als er nach seinem Mathebuch suchte sah er, dass er sein Geschichtsbuch doch dabei gehabt hatte. Völlig perplex und fassungslos schaute er in seine Tasche und auf sein Geschichtsbuch. Ich fragte ihn, was los sei, und er erzählte mit einer zittrigen und hohen Stimme, dass er sein Geschichtsbuch doch dabei hat.

Beichthaus.com Beichte #00040044 vom 15.07.2017 um 15:15:38 Uhr in Mönchengladbach (Kreuzherrenstraße) (13 Kommentare).

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Kiffen mit dem Chef

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Drogen Dummheit Chef

Kiffen mit dem Chef
Ich (m/32/Familienvater) habe während der Arbeit aus Versehen vor meinem Chef gekifft. Ich fürchte, deshalb meinen Arbeitsplatz zu verlieren. Alles begann mit einem Grillfest vor zwei Wochen, welches ich organisiert hatte. Es kamen viele Leute aus den alten Zeiten, auch alte Bekannte und Freunde, zu denen eigentlich kein wirklicher Kontakt mehr besteht. Einige davon haben es mächtig krachen lassen, haben den ganzen Abend über Joints geraucht und gesoffen. Auch mir haben der Whiskey, die Zigarren und das Bier geschmeckt. Am nächsten Morgen bin ich verkatert losgezogen um alles aufzuräumen und Ordnung zu machen, dabei habe ich auch ein paar leere und halbleere Drehtabak-Packungen gefunden. Da ich selbst überzeugter Kippendreher bin, habe ich die halbvollen Packungen in meinem Rucksack verstaut, man will ja nichts verkommen lassen. Gestern war es dann so weit.

Mein Chef ging mit mir in der Arbeit vor die Türe des Büros um eine Zigarette zu rauchen. Mein Tabak war alle, weshalb ich mich an den Resten der Party bediente. Nach ein einigen Zügen merkte ich einen seltsam süsslichen Geschmack auf der Zunge und auch mein Chef schien einen gewissen Geruch zu vernehmen. Ich drückte das Teil sofort aus, doch es war zu spät. Ich merkte schon, wie ich breit wurde und wie mein Chef mich total kritisch und geschockt beäugte, jedoch nichts sagte. Wir gingen zurück ins Büro. Ich war mittlerweile wirklich dicht, hatte angeschwollene rote Augen und konnte nichts und niemandem mehr folgen. Gras hat bei mir immer schon eingeschlagen wie eine Rakete, weshalb ich auch nie zum Kiffer mutiert bin. Mein Chef wirkte daraufhin im Büro extrem angespannt und sauer und ging nach kurzer unpersönlicher Verabschiedung vorzeitig nach Hause. Ich glaube, dass mich nun am Montag die Kündigung erwartet. Nach gut 1,5 Stunden war ich wieder nüchtern. Den Tabak habe ich erstmal entsorgt und die Aktion wird mir eine Lehre bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00040010 vom 09.07.2017 um 09:28:02 Uhr (11 Kommentare).

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Bremsschläuche meines Lehrers durchgeschnitten

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Gewalt Schule

In meiner Schule gab es einen Mitschüler, der einen riesigen Hass auf einen der Lehrer hatte. Während der Schulzeit hat er bei besagtem Lehrer die Bremsschläuche durchgeschnitten. Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert. Der Mitschüler wurde weder suspendiert, noch ist er von der Schule geflogen. Das verstehe ich bis heute nicht. Nun habe ich in den letzten Tagen erfahren, dass mein Mitschüler bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Er hat jemandem die Vorfahrt genommen und ist an der Unfallstelle gestorben. Auch wenn ich mit der Familie mitfühle und es mir für die Eltern sehr leidtut, denke ich tief in mir drin: Karma ist halt eine Bitch. Wer den Tod eines anderen in Kauf nimmt, hat es selbst nicht besser verdient.

Beichthaus.com Beichte #00040006 vom 08.07.2017 um 15:35:55 Uhr (9 Kommentare).

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Verliebt in meinen ehemaligen Lehrer

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Begehrlichkeit Schule Köln

Mein ehemaliger Lehrer hat sich in mich verliebt. Ich (w/19) habe ihn schon immer interessant gefunden, war aber immer stets brav und habe niemals eine Avance oder Anmache meinerseits gestartet. Er wusste also nichts von meinen Gefühlen. Nach meinem Abschluss (da war ich 16) habe ich ihn nie wiedergesehen. Allerdings habe ich mir einen Fake-Facebook-Account erstellt, ursprünglich geplant für andere Dinge. Jedoch konnte ich es einfach nicht unterlassen ihm eine Freundschaftsanfrage zu stellen. Diese hat er dann auch angenommen, aber er wusste ja nicht wer ich war. Wir schreiben seit drei Jahren regelmäßig, hierbei möchte ich anmerken, dass mein ehemaliger Lehrer gerade 29 Jahre alt ist. Wir verstehen uns sehr sehr gut, haben viele tolle Momente gehabt, aber er möchte mich immer wieder persönlich treffen. Allerdings würde dann alles auffliegen und ich müsste mich zu erkennen geben.

Er hat mir auch schon gestanden, dass er sich irgendwie über das Schreiben und Unterhalten in mich verliebt hat und mich so gerne sehen möchte. Ich habe ihm auch schon Bilder von mir geschickt - allerdings so, das ich darauf unkenntlich bin. Außerdem habe ich mich in diesen drei Jahren stark verändert. Ich habe einen Wachstumsschub bekommen und viel abgenommen, sodass ich jetzt eine nicht wirklich gesunde Figur habe, aber trotzdem nicht krank wirke. Meine Haare sind länger und auch mein Gesicht hat sich verändert.

Zusammengefasst bin ich ein anderer Mensch geworden, aber ich denke trotzdem er erkennt mich sofort wieder. Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich bin in einer sehr verzwickten Situation. Einerseits ist es falsch und er könnte beleidigt sein oder wütend, weil ich ja jahrelang hinter dem ganzen Profil steckte. Andererseits ist er nicht mehr mein Lehrer und ich habe ein riesiges Verlangen, mich mit ihm persönlich zu treffen, nicht mehr in diesem Lehrer-Schüler-Verhältnis. Ihm gegenüber stehen, als Frau und Mann. Und ja zwischenzeitlich habe ich mich ebenfalls wirklich verliebt.

Beichthaus.com Beichte #00039978 vom 02.07.2017 um 13:25:25 Uhr in Köln (11 Kommentare).

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