Warum ich meine Ex in Neuseeland sitzen ließ

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Rache Fremdgehen Ex Urlaub Neuseeland

Warum ich meine Ex in Neuseeland sitzen ließ
Heute habe ich (m/32) beim Einkaufen nach vier Jahren meine Ex-Verlobte wiedergesehen. Vor gut vier Jahren waren wir für vier Wochen in Neuseeland. In einem Hotel lernten wir zwei andere Reisende aus Deutschland kennen. Nach 20 Tagen wurde ich für vier Tage krank und musste im Hotel bleiben. Daher machte sie Ausflüge mit den anderen beiden Herren. Am dritten Tag ließ sie ihr Telefon im Zimmer liegen. Weil sie sich aber am Vortag so seltsam verhielt, habe ich ihr Telefon durchgeschaut und siehe da: Auf einem Video sah man, wie sie sich von den beiden Herren im Auto durchnehmen ließ.

Anstatt zu weinen oder wütend zu werden, habe ich ihren Pass zerstört, ihre Kreditkarte zerschnitten, alles Geld genommen, das mir gehörte, mir einen Flug gebucht und flog noch krank nach Hause. Da packte ich mein Zeug, besorgte mir eine neue Telefonnummer und verschwand. Später habe ich erfahren, dass es drei Wochen dauerte, bis sie zu Hause war. Sie konnte kein Englisch und verstand es auch nicht wirklich. Die beiden Herren haben ihr auch nicht geholfen. Ich hoffe, dass sie ihre Lektion gelernt hat. Für alles kriegt man früher oder später die Quittung. Heute beim Einkaufen sagte ich zu ihr, ob sie einen guten Heimflug hatte. Ihr hättet ihren Blick sehen sollen, der hätte mich getötet.

Beichthaus.com Beichte #00039530 vom 25.03.2017 um 18:14:48 Uhr in Neuseeland (Wellington) (43 Kommentare).

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Hilfe! Ich kann meiner Freundin nicht von meinem Fetisch erzählen

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Masturbation Fetisch Feigheit Partnerschaft Bremen

Ich (m/27) bin seit sechs Jahren in einer glücklichen Beziehung. Ich habe schon immer Pornos geschaut und mir dabei einen runtergeholt. Daran sehe ich nichts Verwerfliches. Eines Tages habe ich mir Pornos mit Transsexuellen und Transvestiten angeschaut und mich machte das ziemlich geil, insbesondere die Gedanken, dass ich der Transvestit sein könnte. Aus Neugier und ohne dass dies meine Freundin weiß, habe ich mir zuerst ein Paar Schuhe und ein paar Kleidungsstücke gekauft, die ich heimlich anziehe und mich befriedige. Die Vorstellung, jemandem einen zu blasen oder mit jemandem Analsex zu praktizieren, finde ich sehr erotisierend. Mittlerweile habe ich mir Plugs und Dildos gekauft, um die Lust immerhin bis zu dem Punkt zu befriedigen, ohne Fremdgehen zu müssen. Fremdgehen würde ich übrigens nie, dafür liebe ich meine Freundin zu fest und achte die persönliche Würde eines Menschen kategorisch.

Ich möchte beichten, dass ich zu feige bin, um das meiner Freundin zu sagen, obwohl dieser Wunsch bei mir doch sehr stark ist. Ich weiß nicht, wie sie darauf reagieren würde, aber ich denke, es gehört eine gehörige Portion Vertrauen und auch eine Bereitschaft zum Teilen für eine offene oder polygame Beziehung dazu. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, da wir so vielleicht schöne Momente verpassen. Vielleicht erspare ich ihr aber auch Leid. Auf jeden Fall ist es eine geheime Handlung in einer Beziehung, die eigentlich keine Geheimnisse haben sollte.

Beichthaus.com Beichte #00039512 vom 21.03.2017 um 21:40:45 Uhr in Bremen (7 Kommentare).

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Die dicke Frau im Tatort: Borowski und das dunkle Netz

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Feigheit Masturbation Wien

Ich (m/26) beichte, dass ich mir gestern den Tatort mit offener Hose angeschaut habe und mir vor der stark übergewichtigen Freundin des Mörders einen gehobelt habe. Für alle, die den Tatort nicht gesehen haben: die Frau war nicht etwas mollig, sondern wirklich ziemlich übergewichtig. Ich muss beichten, dass ich als Mann mit gut 70 Kilo auf 180 cm wohl einen ziemlichen Fetisch habe, vor dem ich mich selbst immer wieder erschrecke. Leider bin ich dann auch zu feige, um mir eine dicke Freundin zu suchen, da ich mich zu sehr davor fürchte, von Bekannten deshalb verarscht zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00039503 vom 20.03.2017 um 21:34:43 Uhr in Wien (14 Kommentare).

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Karneval in Köln

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Hass Aggression Trunksucht Gesellschaft

Ich, ein gebürtiger Westerwälder, lebe in einem Wohndorf vor Köln. Dort ist es die meiste Zeit sehr ruhig, ja sogar beschaulich, Kinder fahren auf der Straße Fahrrad und zwei Nachbarn halten eigene Hühner. Doch leider ist ja ein Mal im Jahr Karneval, was bedeutet, dass man sich ein achwielustiges Kostüm anzieht und sich entweder in einen stickigen Saal setzt, um auf Kommando über Witze zu lachen, die in den Sechzigerjahren mal aktuell waren - oder sich an eine zugige Straße stellt, um mit billigen Süßigkeiten (Kamelle) beworfen zu werden. Bei der Kölner Jugend ist eine Art Karnevals-Disco üblich, bei der man besagte Kostüme trägt und überlaute kölsche Musik hört. Unglücklicherweise befindet sich in der direkten Nachbarschaft ein Gelände, auf dem jedes Jahr ein Zelt für mehrere Veranstaltungen dieser Art aufgebaut wird. Da es sich um eine Brauchtums-Veranstaltung (!) für die Jugend handelt, ist um Punkt Mitternacht Schluss. Dann geht der Stress für mich erst richtig los, denn nach kurzer Zeit torkeln die Ersten unter meinem Schlafzimmerfenster vorbei.

Dummerweise steht auch noch die erste Straßenlampe in unmittelbarer Nähe meines Fensters. Diese dient als Sammelpunkt für verstreute Gruppen, die Wartenden schreien in ihre Smartphones, rauchen, saufen und werfen ihre Kippen und leeren Flaschen auf die Straße. Wenn der Rest ankommt, wird dieser lautstark begrüßt, dann wird in derselben Lautstärke diskutiert, wie es denn weitergehen soll. Meist wird sich dafür entschieden, zur nicht weit entfernten Bushaltestelle weiterzugehen. Diese Bushaltestelle ist im Übrigen der Grund für den ganzen Ärger, denn sie ist die nächste in der Umgebung des Veranstaltungsgeländes. Die einzige funktionierende Methode zur Vertreibung dieser Gestalten ist es eine lichtstarke LED-Taschenlampe zu nehmen und ihnen direkt ins Gesicht zu leuchten - bei Gruppen suche ich mir dafür den Lautesten aus. Mein eigentliches Geständnis aber ist, dass ich rabiatere Abwehrmaßnamen plane. Seit Jahren habe ich vor an einer geeigneten Stelle Stolperdrähte zu spannen, damit diese Idioten sich auf die Fresse legen. Nur mein gesunder Menschenverstand hält mich noch davon ab.

Beichthaus.com Beichte #00039330 vom 09.02.2017 um 23:59:33 Uhr (17 Kommentare).

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Das ist doch schwul!

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Aggression Zorn Ignoranz

Ich habe eine Abneigung gegen das Wort "schwul" entwickelt. Das Wort an sich stört mich nicht, jedoch was damit assoziiert wird. Alles Negative wird mit "schwul" gleichgesetzt. Gestern ist mein Zug ausgefallen, so schwul. Es regnet seit zwei Tagen, so schwul. Gestern hatten wir einen Test, wie schwul ist das denn. Ich könnte jetzt stundenlang weiterschreiben, aber ich glaube, ihr habt es verstanden. Ich lebe selbst seit 20 Jahren offen schwul. Versteht mich nicht falsch, es steht nicht auf meiner Stirn geschrieben und die meisten Leute überrascht es, wenn ich sage, dass ich schwul bin. Am Anfang habe ich das Ganze immer mehr oder weniger ignorieren können. Jedoch ist es mittlerweile so normal geworden, dass es mich einfach stört. Auch in meinem Freundeskreis wird "schwul" oft benutzt, wenn einem etwas gegen den Strich geht. Da helfen mir Aussagen wie: „Du bist damit nicht gemeint“ oder „Du weißt, wie ich es meine, es ist nichts gegen dich“, äußerst wenig.

Da ich recht schlagfertig bin, habe ich damit angefangen, den Spieß umzudrehen. Neulich im Pausenraum war ich mit zwei Arbeitskollegen, beide Moslems, am Plaudern - bis der eine etwas schwul fand. Beide wissen, dass ich schwul bin und da hat es mir einfach gereicht. Ich habe mir extra etwas Negatives ausgedacht und fand es dann halt einfach "Moslem". Die Gesichter hättet ihr sehen sollen! Ich wurde dann als Rassist betitelt und weiß nicht was alles. Aber ich muss mir jedes Mal die Scheiße anhören, wie schwul doch alles ist. Letzte Woche wurden unsere Drucker im Büro umgerüstet. Nun müssen wir Badges benutzen, um die Funktionen des Druckers wählen zu können. Der Installateur fand unsere Badges (schwarz) viel besser als die schwulen Grünen, die er hat. Ich habe kurz auf meine Hand geschaut und gesagt: "Ich wusste gar nicht, dass ich grün bin." Der Typ hat mich angeglotzt, bis er verstanden hat, was er rausgelassen hat. Letzten Freitag musste ich von unseren Mitarbeitern Fotos in Firmenhemden machen. Einer dieser Typen war sehr angetan davon und motzte rum, er sähe in diesem Hemd aus wie eine Schwuchtel. Ich habe ihm bloß gesagt, dass er sich nicht so aufregen soll, schließlich wäre er heute als Schwuchtel endlich mal gut angezogen. Langes Gesicht und offener Mund. Meine Beichte ist, dass es mich unglaublich nervt, mich auf dieses tiefe Niveau zu begeben, damit gewisse Leute raffen, dass gewisse Aussagen verletzend sind, auch wenn sie nicht böse gemeint sind.

Beichthaus.com Beichte #00039324 vom 08.02.2017 um 08:29:10 Uhr (34 Kommentare).

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