Ich wurde für meine Jugendliebe zum Sport-Guru

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Dummheit Sport

Ich wurde für meine Jugendliebe zum Sport-Guru
Ich (m/35) möchte beichten, dass ich meinen aktuellen Beruf nur ausübe, weil ich damals meine große Jugendliebe beeindrucken wollte. Sie stand damals ziemlich auf irgendwelche Schwimmer in unserem örtlichen Sportverband und schwamm auch selbst. Verknallt, wie ich damals eben war und mit meiner rosa Hormonsuppe im Schädel, dachte ich, dass es eine super Idee wäre, wenn ich den Schwimmern beitrat. Ich war damals allerdings etwa so sportlich wie ein nasser Sack Zement und meine Schwimmkünste beschränkten sich gerade so darauf, dass ich es schaffte, im Freibad nicht zu ersaufen. Allen Widrigkeiten zum Trotz biss ich allerdings Zähne und Hinterbacken zusammen und legte schon bald ganz passable Zeiten in die ekelhafte Chlorbrühe, die wir unser Trainingsbecken nannten. Der Anblick meiner Auserwählten, deren perfekte Figur sich unter ihrem Badeanzug deutlich abzeichnete, spornte mich dort zu wahren persönlichen Höchstleistungen an.

Dummerweise fand sie schon bald einen unserer Leichtathleten toll und begann ihm hinterherzurennen. Nun, was der konnte, konnte ich schon lange, beschloss ich - und begann mit Leichtathletik zusätzlich. Es stellte sich zwar erwartungsgemäß heraus, dass ich gar nicht mal so gut war, aber verbissen und mit ihrem knackigen Hintern als Ziel vor Augen, kämpfte ich mich auch da zumindest ins untere Mittelfeld. Während die anderen Jungs jedoch fast alle athletische Staturen mit Sixpacks und muskulösen Armen besaßen, sah ich nach über einem Jahr Training immer noch aus wie ganz knapp dem Hungertod entronnen. Ich hatte nicht einmal wenigstens ein Sixpack, sondern nur ein seltsam geformtes Two-Pack. Der Junge, auf den meine Jugendliebe abfuhr, war indessen ziemlich breitschultrig, hatte eine sehr definierte Figur und ein recht feminines Gesicht. Langsam begann ich, die Misere zu begreifen. Irgendwann bemerkte ich, dass unsere Turner alle noch muskulöser waren als die Leichtathleten und Schwimmer.

Ich schloss mich also auch den Turnern an. Natürlich sah es dort für mich zunächst ebenfalls so trüb aus wie unser Schwimmbecken nach dem Wettkampf, aber irgendwie lag mir die Turnerei einfach. Ich musste mich beim Turnen zu nichts zwingen und meine Leistungen waren bemerkenswert gut, was auch den Trainern schnell auffiel. Zwar sah meine Körperentwicklung immer noch recht mau aus, und ich wurde auf Wettkämpfen dementsprechend auch schon mal ausgelacht, jedoch blieb den arroganten Muskelmännern nach meinen Übungen ihr Lachen oft genug im Hals stecken. Ich war sogar bald so gut, dass ich mein Abitur auf dem Sportgymnasium absolvierte. Meine Angebetete indessen war und blieb mit ihrem hübschen Leichtathleten zusammen. Irgendwann schoss ich sie emotional in den Wind, auch wenn mir das schwerfiel. Ich hatte eingesehen, dass ich mit meinem Mondgesicht und meiner ausgemergelten Gestalt bei ihr nicht punkten konnte.

Meine Karriere hatte sich indessen jedoch verselbstständigt. Ich wurde von Wettbewerb zu Wettbewerb gereicht und erlangte einige lokale Bekanntheit, bevor mir eine fiese Schulterverletzung in die Quere kam und mich lange aus der Bahn warf. Trotzdem studierte ich anschließend Sportwissenschaften. Ich konnte ja schließlich auch nichts anderes. Heute bin ich der Chef und Oberguru des örtlichen Sportverbandes, in dem ich damals angefangen habe. Der Job macht mir allerdings so gar keinen Spaß. Ich habe fast nur administrative und buchhalterische Aufgaben und betreue ansonsten arrogante sechzehnjährige Möchtegern-Kreismeister. Genau die Sorte Kackbratzen, die mich früher gnadenlos ausgelacht hätten. Meine frühere Angebetete ist ganz schön aus dem Leim gegangen und nimmt an irgendeinem von uns veranstalteten Zumba-Kurs teil. Sie weiß bis heute nicht, dass ich mich mehr oder weniger ihretwegen in dieses Elend manövriert habe. Meine Körperentwicklung ist übrigens auch immer noch nicht weiter.

Beichthaus.com Beichte #00038632 vom 15.08.2016 um 12:29:34 Uhr (20 Kommentare).

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40 Euro aus der Snack-Kasse

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier Geld

Ich war damals nach der Schule in einer Nachmittagsbetreuung. Aus irgendeinem Grund mochten mich die Betreuer dort nicht und ich sollte ständig den Hof kehren, beim Abwasch helfen, aufräumen - oder was auch immer. Da ich nach den Hausaufgaben sowieso nur Hörbücher auf meinem MP3-Player angehört habe, machte mir das nichts aus. Ich fand es nur ein wenig unfair, dass nur ich diese Aufgaben erledigen sollte. Irgendwann wurde ein Snackverkauf eingerichtet, in dem Knabberzeug verkauft wurde. Das Geschäft lief echt super, denn die Kasse war nach einigen Wochen prall gefüllt. Aufbewahrt wurde die Kasse im Hausaufgabenraum auf dem Schreibtisch der Betreuer. Unbeobachtet und nicht abgeschlossen. Es kam, wie es kommen musste und ich sollte mal wieder die 50 Tische in besagtem Raum wienern. Dabei lächelte mich die Kasse die ganze Zeit an.

Da ich sowieso kleptomanisch veranlagt bin, habe ich meinen Rucksack aus dem Nebenraum geholt und schnellstmöglich alle 2-Euro-Münzen reingestopft, ohne darauf zu achten, wie viele das sind. In der Kasse waren bestimmt insgesamt 300 Euro, aber ich nahm eben nur die 2-Euro-Münzen. Insgesamt um die 40 Euro. Ich war damals erst 13 und für mich war das echt eine Wahnsinnssumme, da ich auch kein Taschengeld bekam. Es hat nie jemand versucht, den Täter zu finden. Allerdings wurde die Kasse seitdem immer weggeschlossen. Ich bereue bis heute nur, dass ich nicht noch mehr genommen habe. Immerhin habe ich mich dort immer wieder abgerackert, während alle anderen sich nur vergnügt haben.

Beichthaus.com Beichte #00038614 vom 10.08.2016 um 13:54:46 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Eine Nachbarin für Blowjobs

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Fremdgehen Schamlosigkeit Selbstsucht Nachbarn

Meine Freundin und ich (m/33) leben seit ein paar Monaten in einer neuen Wohnung in einer neuen Siedlung. Es sind alles Paare um uns herum und grundsätzlich eine tolle Nachbarschaft. In der Nachbarschaft gibt es ein Paar (beide um die 40), und sie sind wohl religiös. Jedenfalls sind sie jeden Sonntag in der Kirche. Na ja, kann mir egal sein, aber die Alte sieht gar nicht so schlecht aus. Süßes Gesicht und etwas mehr auf den Rippen. Gerade richtig eben. Wie das so ist, begegnet man sich und quatscht über dieses und jenes. So trifft man sich auch in der Waschküche - und da fängt meine Beichte an.

Neulich traf ich eben die Dame in der Waschküche und wir haben uns nett unterhalten und irgendwie hat sie im Gespräch durchblicken lassen, dass sie frustriert ist. Ich, der nette Nachbar, habe natürlich gleich nachgefragt und sie sagte so etwas wie: "Na ja, nach ein paar Jahren Ehe schiebt sich der Alltag rein und es prickelt nicht mehr wie früher" - und ihr Typ wäre eh der erste Mann in ihrem Leben. Ich habe dann den Verständnisvollen gegeben und gesagt, dass sich das bestimmt wieder legt und dass es normal ist. Das Gespräch ging irgendwie so weiter und, um es kurz zu machen, sie sagte mir danach ziemlich direkt, dass sie noch nie Oralsex hatte, da ihr Typ dies aus religiösen Gründen nicht machen will. Ihr könnt euch jetzt sicher vorstellen, was passiert ist: Sie hat mir in der Waschküche einen geblasen! Es war nicht gerade der Hit, aber trotzdem war ich stark verwirrt danach und wusste nicht, wie ich reagieren soll. Ich habe irgendwas gemurmelt, dass ich wieder los muss, und bin dann ab.

Ich hatte echt ein mieses Gewissen, sage ich euch. Zwei bis drei Tage später haben wir uns wieder getroffen und sie hat sich tatsächlich bei mir für den "Überfall" entschuldigt. Ich habe dann auch etwas gestammelt, von wegen dass es okay ist und für das erste Mal gar nicht so schlecht war. Sie sagte dann, dass sie gerne üben würde, wenn ich nichts dagegen hätte. Natürlich hatte ich nichts dagegen. Ganz ehrlich Leute: Wer von euch hätte Nein gesagt?! Jetzt läuft das schon seit drei Monaten und mindestens zwei Mal die Woche kriege ich in der Waschküche oder im Keller einen Blowjob. Sie steht total drauf - mal will sie schlucken, mal will sie es auf ihrem Gesicht haben. Ich habe echt ein mieses Gewissen deswegen. Erstens wegen meiner Freundin, die alles andere als prüde ist, und auch wegen ihres Typen. Aber der Gedanke daran, wie sie vor mir kniet und die Geräusche, welche sie beim Schlucken macht, machen mich einfach nur noch geil! Ich bitte um Absolution

Beichthaus.com Beichte #00038586 vom 04.08.2016 um 15:49:34 Uhr (23 Kommentare).

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Asoziale Bedürftige im Tierpark

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Ekel Engherzigkeit Vorurteile Ungerechtigkeit

Asoziale Bedürftige im Tierpark
Ich (w) arbeite seit gut einem Jahr neben dem Studium im Tierpark, um neben dem bisschen BAföG auch noch etwas für den Führerschein und Ähnliches sparen zu können. Nun gab es vor ein paar Wochen eine Aktion von der Stadt, bei der Tierpark-Gutscheine an bedürftige Bürger verteilt wurden. Man konnte sich mit den Gutscheinen an den Essbuden im Zoo also verschiedene Mahlzeiten, Getränke und Süßigkeiten aussuchen. Der sonst relativ teure Eintritt war ebenfalls für lau. Und nun zu meiner Beichte: Aus der Sicht eines Angestellten war diese an sich gut gemeinte Aktion eine absolute Katastrophe!

Eigentlich hätte ich es super gefunden, dass Bedürftige solch einen Tag im Tierpark mit all den großen und kleinen Dingen und Verpflegung unternehmen dürfen - wären die Leute denn wirklich bedürftig gewesen. Ich habe absolut keine Ahnung, nach welchem System diese Leute ausgewählt worden sind, denn es tummelten sich zahlreiche von ihnen dort in den schicken N*ke-Kleidern, in noch wesentlich teureren Markenklamotten, mit den neuesten Smartphones und den dicksten Kinderwagen mit Komplettausstattung. Am Ende ist es natürlich deren Sache, was genau sie von Sozialhilfe oder Ähnlichem kaufen, klar. Aber jemand, der ein Telefon vom Apfel haben kann, der braucht sich nicht auf Kosten der Stadt im Tierpark durchfuttern! Als bedürftig definiere ich Familien, die sich nicht mal ausreichend Nahrung, normales Spielzeug, Schulmaterial und so einfache Sachen leisten können. Diese typischen "Assi"-Klischees waren aber noch lange nicht das größte Übel an diesem Tag. Viel mehr bestürzte mich allgemein auch die Respektlosigkeit der Leute, von denen gut 80 Prozent nicht aus Deutschland kamen.

Ich verstehe ja, dass gerade für die Menschen, die noch nicht lange im Land leben und natürlich Hilfe benötigen, vieles hier komplett anders ist. Alle Angestellten haben sich deswegen Mühe gegeben, die Bestellungen notfalls auf Englisch aufzunehmen oder sich einfach zeigen zu lassen, was gewünscht war. Man kann und darf eben nicht erwarten, dass jeder sofort perfekt Deutsch spricht. Einfaches Mitdenken und Manieren gehören für mich aber bei jedem Menschen zum Pflichtprogramm. Allerdings sah es um alle Essbuden aus, als wäre der Blitz eingeschlagen. Müll überall, nur nicht in den Mülleimern. Diese sind sogar mit einer selbsterklärenden Darstellung versehen, auf der ein Strichmännchen den Abfall in den Eimer wirft, nicht daneben. Haben die Leute nicht hinbekommen.

Auch die Tabletts, auf denen das Essen rausgegeben wurde, standen überall, aber nicht auf dem Tablettwagen. Ich wundere mich noch jetzt, wie wir die alle zur Spülmaschine geschafft haben. Später mussten wir dann die Mülltüten austauschen, weil die Abfalleimer sich durch doppelt so viele Gäste wie normal dann doch noch füllten. Es war so viel Essen darin, das einfach entsorgt wurde! Manches wurde halb gegessen und dann einfach auf den Tischen stehen gelassen. Ich bin jetzt noch wütend, dass man in purer Gier alle Gutscheine einlösen muss und am Ende die Hälfte der Lebensmittel stumpf entsorgt. Im Normalbetrieb, wenn nur die regulär zahlenden Gäste anwesend sind, passiert das so gut wie nie. Zwar ist jedem bekannt, dass auch in Deutschland schon mal Sozialbetrug vorkommt, aber ich hätte nicht gedacht, dass so viele Menschen so auf ihr Umfeld scheißen, weil sie gerade etwas umsonst abgrasen können. Der Kunde ist eigentlich König, aber dieses Verhalten hat mich richtig angewidert.

Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen, weil bestimmt unter den mehr oder weniger Bedürftigen auch Familien dabei waren, die sich sehr über den Ausflug gefreut haben, egal ob Sozialhilfeempfänger oder Kriegsflüchtlinge. Für den ganzen Rest kann ich einfach nur tiefe Verachtung aufbringen. Wer sich so verhält, hat auch den Tag im Tierpark nicht verdient, geschweige denn sonstige Unterstützung. Wenn schon so ein regulär echt teurer Ausflug nicht gewürdigt wird, dann frage ich mich gezwungenermaßen, ob das eklige Verhalten außerhalb des Tierparks genauso weitergeführt wird.

Beichthaus.com Beichte #00038583 vom 03.08.2016 um 23:24:30 Uhr (34 Kommentare).

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Unser Streit hat meine Oma umgebracht

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Verzweiflung Engherzigkeit Familie Tod

Ich bin schuld am Tod meiner Oma. Wir haben uns etwas gestritten, denn sie hatte dieses Jahr eine Op am offenen Herzen und seitdem ist sie wie ausgewechselt. Sie nervte alle ihre Nachbarn, beschuldigte alle, dass sie klauen würden, und meckerte über jeden und alles. Nun ging sie in ein Altersheim. Ich war beruhigt, da sie nicht mehr alleine in einem Haus leben konnte (sie lebt übrigens in Russland wir in Deutschland, sonst hat sie keinen). Nun passte ihr aber auch das Altersheim nicht. Das Essen schmeckt nicht und viele hilflose Menschen. Nun fing sie an, dass sie wieder nach Hause will und nächsten Montag wieder nach Hause zieht - das Haus wird allerdings gerade verkauft. Nur die Papiere müssen noch gemacht werden.

Ich habe sie angeschrien: Dass es nicht geht, dass sie nicht alleine leben kann und sie immer einen braucht, der da sitzt. Und dafür hat sie kein Geld und wir können auch nicht so viel Geld abdrücken. Ich habe sie richtig angemeckert und angeschrien. Am Ende sagte sie: "Ich habe verstanden, lass uns auflegen, ich habe Kopfschmerzen bekommen." Ich habe nur "Tschüss" gesagt und das war es. Das Telefonat war gestern. Heute ist sie tot. Ich habe so ein schlechtes Gewissen...

Beichthaus.com Beichte #00038576 vom 01.08.2016 um 18:37:05 Uhr (19 Kommentare).

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