Starallüren

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Rache Boshaftigkeit Berlin

Ich arbeitete in einem Hotel, welches auch oft von international bekannten Prominenten, Politikern und Schauspielern gebucht wird. Letztes Jahr hat bei uns eine sehr bekannte Popsängerin aus den USA bei uns eingecheckt und natürlich auch gegessen. Wir durften die komplette Suite für sie umdekorieren. Als sie eines morgens zum Frühstücksbuffet kam und anfing zu motzen, warum wir ihren Lieblingssaft nicht schon am Buffet bereitgestellt haben, platzte mir der Kragen. Wegen meiner Verstopfung hatte ich noch ein kleines Fläschchen eines Abführmittels im Jacket und wollte ihr einen Denkzettel verpassen. Ich lief also in die Vorratshalle und holte dort eine Flasche des Saftes und kippte den gesamten Inhalt des Abführmittels zu diesem dazu. Nachdem sie sich zwei großzügige Gläser eingeschenkt hatte und diese auch gierig herunterkippte, sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis sie zu ihrem morgendlichen Interviewtermin eines Fernsehsenders los musste.


Schon nach etwa zehn Minuten ging sie möglichst unauffällig auf Toilette. Ihr glatzköpfiger Manager stand vor der Tür und rief rein, was denn los sei. Siehe da, sie hat ihren Interviewtermin doch tatsächlich erst mit einer guten Stunde Verspätung wahrnehmen können. Anscheinend war ihr das Ganze derart peinlich, dass sie sich nicht mal bei der Hotelleitung beschwerte.

Beichthaus.com Beichte #00030265 vom 15.09.2012 um 22:55:23 Uhr in 10785 Berlin (Inge-Beisheim-Platz) (34 Kommentare).

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Osterfrühstück

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Boshaftigkeit Familie

Da ich in der letzten Woche Geburtstag hatte, haben meine Eltern und ich die ganze Familiensippe heute zum Osterfrühstück eingeladen - dazu zählte auch mein Onkel. Dieser hat die wunderbare Eigenschaft, sich so unhöflich und auffallend aufzuführen, wie es nur irgendwie möglich ist. Mein Onkel kam also heute - wie immer um etwa 90 Minuten verspätet - an, stürmte ohne Gratulation ins Wohnzimmer und beschwerte sich über die wenigen noch übrig gebliebenen Brötchen und allgemein darüber, dass wir ohne ihn mit dem Frühstück begonnen haben. Außerdem regte er sich noch über das schlechte Wetter auf und mischte sich mit der gleichen Stimmung in alle möglichen Gespräche ein. Da wir das alle schon gewohnt sind, hatte ich mir für heute etwas ausgedacht. Ich hatte nach seiner Ankunft die noch übrig gebliebenen Eier vom Tisch genommen und gegen ein paar rohe ausgetauscht. Da der Rest der Familie schon so gut wie fertig war, konnte ich mir ziemlich sicher sein, dass er der einzige ist, der sich bedienen wird. Naja, so kam es dann auch. Er ditschte das Ei an die Tischkante und versaute sich anschließend seine Hose mit dem ganzen Zeug. Der Rest der Familie, die übrigens genau das Gegenteil vom Onkel ist, fing lauthals an zu lachen und sorgte somit dafür, dass mein Onkel wenigstens an diesem Tag ein wenig in Scham verfällt und mal die Klappe hält. Wie es zu diesem "Unfall" kommen konnte, ist übrigens nie Thema gewesen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass jeder am Tisch wusste, dass das nicht unabsichtlich war. Im Nachhinein tut mir das ganze Leid. Ich haben meinen Onkel vor der ganzen Mannschaft bloßgestellt und an seinem Charakter wird sich in Zukunft trotzdem nichts ändern.

Beichthaus.com Beichte #00029923 vom 08.04.2012 um 19:52:19 Uhr (16 Kommentare).

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Betriebsfeier mit Folgen

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Fremdgehen Dummheit Partnerschaft Arbeit Schwangerschaft United Kingdom

Ich möchte beichten, dass ich mein Leben in den Sand gesetzt habe. Ich war mit einem tollen Mann zusammen, der mich auf Händen trug, wir hatten gemeinsame Zukunftspläne, mit Kindern, Haus und Hund. Mit meinem Job war ich sehr zufrieden, und im Großen und Ganzen lief alles nach Plan. Zumindest bis zu dem Tag, als man mir von meiner Firma aus anbot, ich könne ein halbes Jahr in England arbeiten. Ich war sofort Feuer und Flamme für diesen Vorschlag, und obwohl es mir nicht gefiel, so lange räumlich von meinem Freund getrennt zu sein, stimmte ich zu. Am Anfang war es auch wirklich toll in England, ich vermisste zwar meinen Freund und meine Familie, lernte aber sehr viele interessante Menschen kennen, doch nach und nach wurde die Arbeit immer stressiger und anstrengender. Ich beschwerte mich dennoch nicht, denn mein Gehalt stieg in schwindelerregende Höhen. Durch die viele Arbeit, oft auch am Wochenende, hatte ich weniger und weniger Zeit, meinen Freund zu besuchen. Teilweise arbeitete ich auch, wenn er frei genommen hatte um wiederum mich besuchen zu kommen. Er sagte mir, dass ich nicht gut aussähe, und ich mich verändert hätte, und bat mich heimzukommen. Ich hörte nicht auf ihn, weil ich an das viele Geld dachte, dass ich in England verdiente, und merkte, dass ich richtig Karriere machen könnte. Nach dem halben Jahr machte mir die Firma den Vorschlag, auf ein Jahr England zu verlängern. Ohne großes Zögern und ohne mich mit meinem Freund abzusprechen sagte ich zu. Meinem Freund erzählte ich, dass man mich mehr oder weniger dazu gezwungen hatte. Er wirkte zwar besorgt, aber auch verständnisvoll, und sagte mir, dass wir das schon schaffen würden.


Eines Tages fand jedoch eine Betriebsfeier statt, bei der es ziemlich feuchtfröhlich zu ging. Mein direkter Vorgesetzter machte sich sehr gründlich an mich heran, und obwohl er eigentlich überhaupt nicht mein Typ war, ließ ich schließlich im Vollrausch zu, dass er in einem der Konferenzräume mit mir schlief. Auf Verhütung achtete ich damals nicht, da ich meinen Freund ja so gut wie nie sah. Es kam also, wie es kommen musste: Ich wurde schwanger. Mein direkter Vorgesetzter tat, als er es erfuhr, hinter den Kulissen alles um mich loszuwerden, was er schließlich auch schaffte. Ich kam erst zurück nach Deutschland und wurde anschließend unter einem Vorwand gefeuert. Das Kind abzutreiben kam mir erst gar nicht in den Sinn. Natürlich war mein Freund wahnsinnig enttäuscht. Er versuchte es trotzdem nochmal mit mir, aber er meinte bald ich hätte mich zu sehr von ihm entfremdet. Wir trennten uns schließlich. Derzeit bin ich arbeitslos und beziehe Unterhalt von meinem Ex-Vorgesetzten. Ich kann mir einfach selbst nicht verzeihen, mich in diese Lage gebracht zu haben. Arbeitslos mit einem Kind, das mich immer an den schrecklichsten Tag meines Lebens erinnert, zu Hause zu sitzen und nicht zu wissen wie es weitergeht.

Beichthaus.com Beichte #00029912 vom 04.04.2012 um 11:12:14 Uhr in United Kingdom (London) (43 Kommentare).

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Ausgespannt

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Zwietracht Habgier Partnerschaft

Ich habe meiner besten Freundin den Freund ausgespannt und das kam so: Meine beste Freundin lernte vor drei Jahren auf einem Konzert einen sehr hübschen und interessanten Typen kennen, nämlich den Gitarristen einer der Bands. Erst mochte ich ihn nicht so richtig, da er etwas arrogant herüberkam, aber bald stellte ich fest, dass er trotzdem sehr nett und umgänglich war. Meine beste Freundin hingegen ist eine ziemliche Zicke und kann unter Umständen sehr anstrengend werden, außerdem ist sie öfter mal ziemlich naiv und gleichzeitig selbstherrlich, was schon zu der einen oder anderen Verstimmung zwischen uns geführt hat. Bei mir entschuldigt sie sich dann zwar immer recht schnell, aber ich weiß, dass sie in Beziehungen nachtragend und eine regelrechte Drama Queen ist. Nachdem sie ein knappes Jahr mit ihrem neuen Freund zusammen war, berichtete sie mir auch schon eine Menge Beziehungsprobleme, die sie jedoch fast allesamt selbst auslöste ohne es mitzubekommen. Sie sprach davon, dass er immer so eifersüchtig wäre, postete allerdings öfter Fotos bei Facebook, auf denen sie mit irgendwelchen anderen Typen wesentlich mehr Körperkontakt hatte, als es für eine Frau in einer festen Beziehung angebracht gewesen wäre. Sie beschwerte sich darüber, dass er soviel Zeit mit seiner Band verbrachte, aber immer wenn er sich Zeit für sie nahm, wollte sie lieber mit mir und anderen Freundinnen shoppen gehen. Sie mäkelte daran herum, dass er verhältnismäßig wenig Geld hatte, ließ sich aber gleichzeitig mit teuren Geschenken überhäufen. Wenn seine Wohung nicht tiptop aussah, machte sie ihm eine Szene, weigerte sich aber selbst zu putzen und den Müll wegzuräumen, den sie hinterlassen hatte. Ich versuchte ihr mehrmals klar zu machen, dass sie viele ihrer Probleme mit ihm vermeiden
könnte, wenn sie einfach mal über ihr eigenes Verhalten ihm gegenüber nachdachte, aber das hielt nie wirklich lange vor und so gab es dieselben Auseinandersetzungen wieder und wieder.


Eines Tages erzählte sie mir, sie habe sich etwas in ihren Tanzlehrer verguckt, was mich etwas befremdete, denn dieser Typ ist nichts weiter als ein arroganter Aufreisser, der noch nichtmal wirklich gut aussieht. Ich sagte ihr, sie solle ja die Finger von ihm lassen, denn er meine es sowieso nicht ehrlich und außerdem wären viele Frauen froh darüber, einen Freund wie den ihren zu haben. Zwei Wochen später rief sie mich heulend mitten in der Nacht an und erzählte mir, sie habe sich mal wieder mit ihrem Freund gestritten und sei aus Trotz zu ihrem Tanzlehrer gefahren. Sie hätten miteinander geschlafen und jetzt wisse sie nicht was sie tun solle, sie liebe ja schließlich ihren Freund und wolle ihn nicht verlieren. Ich hielt mich mit Vorwürfen zurück, obwohl mir fast die Galle überkochte und empfahl ihr einfach die Klappe zu halten und in Zukunft nicht mehr fremdzugehen, wenn ihr ihr Freund tatsächlich so viel bedeutete. Einen ganzen Monat lang war Ruhe, und alles lief super zwischen den beiden, vermutlich gespeist durch ihre Schuldgefühle ihm gegenüber. Allerdings kühlte mein Verhältnis zu ihr in dieser Zeit recht gründlich aus, denn ich warf ihr in einer Diskussion vor, dass ihr Verhalten in ihrer Beziehung eine mittlere Katastrophe war und sie es nicht einmal schaffte, sich meine gut gemeinten Ratschläge zumindest mal ein kleines Bisschen zu Herzen zu nehmen. Nach diesem wunderbar ruhigen Monat krachte es das nächste Mal ganz gewaltig zwischen den Beiden, als er sie Händchen haltend mit einem ihrer männlichen Freunde in der Stadt erwischte. Sie war sich wie immer keiner Schuld bewusst. Diesmal war er jedoch derjenige, der mich anrief. Wir redeten sehr lange und ich merkte, dass es bei mir in der Magengegend gewaltig zu kribbeln anfing. Er und ich trafen uns anschließend, worauf sie mit einer Eifersuchtsattacke allererster Güte reagierte. Das hielt uns nicht davon ab, uns noch mehrmals heimlich zu treffen. Ich gestand ihm irgendwann, dass ich mich in ihn verliebt hatte und er trennte sich schließlich von ihr. Noch in derselben Nacht hatte ich den Sex meines Lebens mit ihm. Meine beste Freundin begann daraufhin eine Affäre mit ihrem Tanzlehrer, der sie aber nach Strich und Faden betrog. Mittlerweile hat sie einen neuen Freund und wir haben uns gegenseitig verziehen, obwohl es nicht dasselbe ist wie früher. Übrigens hat sie mir letzte Woche vorgeheult, was denn ihr Neuer für ein eifersüchtiger Hammel sei und er nie Zeit für sie habe.

Beichthaus.com Beichte #00029863 vom 15.03.2012 um 12:13:16 Uhr (25 Kommentare).

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Der wohltätige Burgerverkäufer

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Betrug Waghalsigkeit Diebstahl Arbeit Restaurant Wittmund

Der wohltätige Burgerverkäufer
Vor circa einem Jahr habe ich für eine geraume Zeit in einer namhaften Fastfoodkette gearbeitet, um mit ein bisschen Geld fürs Studium zu verdienen. Dabei war es meine Aufgabe die Bestellungen am Tresen entgegenzunehmen und folglich selber vorzubereiten.
Mit fortschreitender Zeit begann ich die Filiale und die gesamte Fastfoodkette abgrundtief zu hassen. Nicht nur, dass die Burger gefühllos zusammengequetscht werden, um möglichst schnell den Nächsten bedienen zu können, nein, öfters sind die Dinger auch nicht ganz durch oder die Pommes Frites abgestanden, wenn länger kein Kunde da war. Von den Preisen müssen wir gar nicht erst sprechen.

Dies war besonders in der Nachtschicht der Fall. Da die Bezahlung außerdem miserabel war und der Chef ein rücksichtsloser, geldgeiler Mensch, begann ich bald schon die Menüs nach meinem Gutdünken etwas zu erweitern. Konkret heißt das: In die Getränke schüttete ich entgegen den Vorschriften möglichst wenig Eis, dafür umso mehr vom Getränk selbst. Bestellte jemand die mittlere Größe eines Menüs, gab es von mir die größte Cola und die größten Pommes Frites dazu. Bestellte jemand das Kindermenü mit dem billigen chinesischen Plastikspielzeug, enthielt die entsprechende Kinderpackung bei der Übergabe ein zweites Exemplar. Kaufte ein älterer Herr ein Menü zum Mitnehmen, wird er zu hause überrascht zwei Burger in der Tasche vorgefunden haben.

Auch bei Beschwerdefällen handelte ich etwas großzügiger, als es der Herr Chef wohl gerne gehabt hätte. Beschwerte sich eine Mutter mit ihrem Kind über einen lauwarmen Burger, gab es von mir zusätzlich kostenlos ein neues, heißes Exemplar. Selbstverständlich erforderte meine "Kampagne" die präzise Sichtung meines Umfelds, um nicht auf frischer Tat ertappt zu werden. Dementsprechend führte ich meine "Aktionen" meistens in der Nachtschicht oder an Zeiten aus, in denen maximal zwei oder drei Mitarbeiter anwesend waren. Teilweise ging meine Gutmenschlichkeit soweit, dass ich noch heute in der Gegend gefragt werde, "ob ich nicht der freundliche, junge Mann vom Schnellimbiss XYZ wäre". Ich beichte also, dass ich letztes Jahr bewusst für Umsatzeinbußen bei meinem Chef gesorgt habe.

Beichthaus.com Beichte #00029528 vom 17.11.2011 um 10:14:09 Uhr in Wittmund (48 Kommentare).

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