Brüderlicher Terror auf dem Bauernhof

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Boshaftigkeit Gewalt Familie Urlaub Benitz

Als ich (m/27) jünger war, sind meine Eltern mit mir und meinem kleinen Bruder (vier Jahre jünger) öfters in den Urlaub auf einen Bauernhof gefahren. Meine Eltern fanden es wohl immer sehr erholsam auf dem Land zu sein und die Ostsee war auch nicht weit weg. Ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00028900 vom 05.05.2011 um 08:41:52 Uhr in Benitz (28 Kommentare).

Gebeichtet von KSF
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Flaschen Straßensperre

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Dummheit Waghalsigkeit Kinder Auto & Co. Polizei Bad Kissingen

Vor etwa 35 Jahren, wir waren circa 14 Jahre alt, begingen zwei Freunde und ich eine Dummheit. Wir waren mit den Fahrrädern auf einer Landstraße unterwegs. Das man in dem Alter immer mal was anstellen will, werden alle wissen. Auf jeden Fall sahen wir eine ganze Menge leere Flaschen am Straßenrand liegen. Kurzum, ohne lange zu zögern, stellten wir die Flaschen mitten auf die Straße. Dann nichts wie ab in den nahe gelegenen Wald, der circa 150 Meter entfernt war. Von dort aus konnten wir dann alles beobachten. Unsere Fahrräder ließen wir direkt am Straßenrand stehen. Warum wir die nicht mitgenommen haben, ist mir heute noch ein Rätsel. Es dauerte ein paar Minuten, bis das erste Auto kam und dieses fuhr dann direkt über die Flaschen. Auf jeden Fall wurde von denen die Polizei verständigt, die dann auch prompt eintraf. Sie hielten sich auch eine gewisse Zeit auf, unsere Fahrräder wurden nicht beachtet, obwohl das ja offensichtlich war, dass die den Tätern gehören müssen. Nach circa einer halben Stunde, verließen Opfer und die Polizei den Tatort. Wie lange wir dann noch im Wald ausgeharrt haben, das weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall hatte ich noch nie so viel Angst wie an diesem Abend. Es tut mir sehr Leid und ich bin sehr froh, dass nicht mehr passiert ist. Mann oh Mann wie wenig Hirn hatten wir damals.

Beichthaus.com Beichte #00028892 vom 02.05.2011 um 22:42:17 Uhr in Bad Kissingen (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Kleiner Teufel

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Vandalismus Boshaftigkeit Morallosigkeit Kinder Tiere Salzburg

Wenn ich an mein Kindheitsalter zurückdenke so überschattet mich (m/26) so manch grauenvolles Schamgefühl. Ich war wohl einer von den besonders schlimmen, boshaften und albernen Jungs. An unserer Wohnsiedlung führte damals eine kleine Eisenbahn-Strecke vorbei, welche oft Schauplatz unserer Gräueltaten wurde. Wenn es darum ging irgendwelche Feuerspiele zu veranstalten war ich der erste dem sowas einfiel. Eines Tages kamen wir (mein Kindheitsfreund und ich) auf die Idee mitten auf den Schienen (welche nur selten befahren wurden) ein Lagerfeuer zu machen. Grill bzw. Rost haben wir uns aus dem Backofen zu Hause besorgt. Alufolie und sonstiges hatten wir ebenso dabei. Gut, ich entschied mal ein paar Brötchen darauf zu rösten. Aber es wäre doch zu langweilig gewesen einfach nur Brötchen zu toasten, so blickte ich um und prompt sah ich einen Igel der mein Beutetier werden sollte. Nun gut, aufgehoben, angeguckt und auf den Rost zu den Brötchen dazugelegt und festgehalten. Das Quieken und Jammern des kleinen armen Igels höre ich heute noch.


Das war aber nur ein Beispiel der Gräueltaten, aber ein besonderes Ereignis lässt mich heute noch erschaudern: Wieder an den Schienen ein paar hundert Meter weiter fanden wir einige "Bahnbögen", sahen aus wie kleine Höhlen, in denen vermutlich ursprünglich Bahnteile oder sonstiges Zwischengelagert wurde. Jedenfalls gab es einen solchen Bogen, der ein Unterschlupf eines Obdachlosen war. Nach gründlicher Inspektion seiner Gebrauchsgegenstände und sonstigem Unrat den er bei sich hatte, fiel uns auch schon gleich die nächste Tat ein!

Wir durchwühlten alle Dinge, nahmen uns ein altes Radio, wir konnten es ja vielleicht noch gebrauchen, und packten es in unsere mitgebrachte Tasche. Den Schlafplatz, eine ausgediente alte Matratze, haben wir mit unserem Urin förmlich getränkt, indem wir drauf gepinkelt haben, Müll und Erde und sonstiges Zeugs haben wir da hineingerieben um dem noch den Rest zu geben, seine alten Lumpen, die er zum Wechseln hatte, haben wir auch gleich vollgedreckt und mit Dreckschlamm eingerieben. Wir haben seine Behausung derart auseinandergenommen, dass es nur noch nach ein bisschen Gerümpel aussah. All sein Hab und Gut haben wir im entweder genommen oder zerstört.


Ein paar Tage später wollten wir uns nochmal vergewissern was aus dem Ganzen geworden ist und sahen nochmal nach.
Zu unserer Überraschung war alles so wie es war, einige Dinge vielleicht weg allerdings dürfte der Obdachlose irgendwas hinterlassen haben was mich persönlich sehr reumütig werden ließ. Seit diesem Zeitpunkt an dachte ich immer wieder an den armen Mann, der seine einzige Wohnstätte verlassen musste, weil es derart zerstört wurde sodass er weiter ziehen musste. Wie grausam diese und andere Dinge doch waren und wie sehr ich mir wünschte in manchen Situationen die Zeit zurückdrehen zu können, echt schlimm manchmal. Würde ich ihn wiedersehen würde ich mich gern aufrichtig für diese Tat entschuldigen. Wie froh ich bin, mittlerweile ein anständiges Leben zu führen, was nicht selbstverständlich ist bei einigen meiner damaligen Art.

Beichthaus.com Beichte #00028864 vom 25.04.2011 um 23:05:14 Uhr in Salzburg (59 Kommentare).

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Mein Schulpraktikum

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Aggression Zorn Ungerechtigkeit Arbeit Rissen

Ich (m/18) habe vor zwei Jahren im Rahmen der Schule ein zweiwöchiges Praktikum bei einer Firma für Werbefilme gemacht, die europaweit vertreten ist und in meiner Stadt ihren Hauptsitz hat. Das Praktikum lief super, ich hatte sehr viel Spaß, durfte auch in die hohen Etagen, sogar bei einem Dreh dabei sein, und mir wurde letztendlich sogar eine Ausbildung angeboten.
Ich habe mich mit der Personalchefin angefreundet, ihrem Sohn Schlagzeugunterricht gegeben und für sie auch privat gearbeitet (Filme für die Klasse ihrer Tochter geschnitten, CDs gebrannt etc.). Dummerweise war ich damals in einer Phase, wo man seine Emotionen nicht unter Kontrolle hat und schnell mal austickt. Als ich für einen von den Jobs, die sie mir privat angeboten hat, den Zeitaufwand gegen die Bezahlung gerechnet habe, kam ich auf 2 Euro pro Stunde, was mich total ausrasten ließ. Obwohl mir die Arbeit Spaß gemacht hatte. Ich schrieb einen total abgedrehten Hassbrief, in dem ich sie, ihren Sohn, ihr dickes Auto und die Firma aufs übelste beschimpfte und verdammte, ihrer Mutter mein Mitleid bekundete und ihre Menschenverachtung misspries. Sie hat sich vorerst nicht wieder gemeldet, bis ich nach 6 Monaten(!) eine Entschuldigungsmail geschrieben habe. Die Antwort kam prompt mit dem Vorschlag, sich mal zu treffen und das Geschehene mal zu besprechen. Ich habe es nie in die Tat umgesetzt, letztendlich bin ich meinen sicheren Ausbildungsplatz los, verdiene kein Geld mehr mit Schlagzeugunterricht und habe, wie ich kürzlich erfuhr, allen weiteren Schülerpraktikumsbewerbern den Weg zu dieser Firma verbaut. Naja, im Nachhinein habe ich damals wenigstens gelernt, mich innerlich zu zügeln.

Beichthaus.com Beichte #00028861 vom 24.04.2011 um 20:25:44 Uhr in Rissen (27 Kommentare).

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“Folge

Bouché

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Feigheit Peinlichkeit Schule Frankreich

Vor ein paar Jahren, genauer gesagt in der 8. Klasse, gab es einen deutsch-französischen Schüleraustausch. Bei meiner Gastfamilie fühlte ich mich auch einigermaßen wohl, bis auf die Tatsache, dass ich als totaler Heimscheißer besonders zu damaliger Zeit dort fast unmöglich einen normalen Stuhlgang verrichten konnte. Am vorletzten Tag waren meine Gastfamilie und ich bei den Großeltern inklusive zahlreichen anderen Verwandten eingeladen. Irgendwie wollte ich lieber dort mein Glück auf dem Klo versuchen als bei meiner Gastfamilie selbst, wahrscheinlich, damit sie nicht merkten, dass ich auch mal "groß" muss. Nach also sechs Tagen ohne großem Geschäft habe ich somit prompt das Klo verstopft. Super Eindruck, dachte ich mir, kommst zu Verwandten etwas Quiche essen und scheißt denen die Schüssel zu. Mit der Klobürste nachzudrücken ging auch nicht, weil ich nicht mit meiner Hand in die randvoll (mit Wasser, Kot und Klopapier) gefüllte Schüssel tauchen wollte. Das war mir natürlich unglaublich peinlich und es gab leider keinen anderen Ausweg als mein Mini-Wörterbuch zu zücken und trotz meiner 14 Jahre dem Gastvater weinend zu erklären, dass die Toilette "bouché" (verstopft) ist. Er tröstete mich und meinte das sei nicht schlimm und ich solle doch ruhig weiter mit meinem Austauschschüler Tischtennis spielen. Ob und wie sie das Klo freigekriegt haben bzw. ob mein Austauschschüler was davon mitbekommen hat, weiß ich nicht, jedoch werde ich das Wort "bouché" nicht so schnell vergessen und meine Eltern ziehen mich noch heute mit diesem Erlebnis gerne mal auf.

Beichthaus.com Beichte #00028860 vom 24.04.2011 um 14:58:39 Uhr in Frankreich (Paris) (19 Kommentare).

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