Schwarzfahren mit der Bahn

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Betrug Geiz Bahn & Co.

Als ich zur Oberstufe ging musste ich mit der Bahn zur Schule fahren. Nun ist es ja so, dass man ab der Oberstufe selber für seine Fahrkarten zahlen muss. Da ich diese Regelung allerdings sinnlos und ungerecht fand und in der Bahn so gut wie nie kontrolliert wurde, bin ich die ganzen 3 Jahre lang schwarz gefahren. Nur weil andere Leute in diesem Alter eine Ausbildung anfangen und Geld verdienen, fand ich es unfair auch von den Schulgängern noch Geld abzuverlangen, die höchstens kleine Nebenjobs haben. Da waren es mir die 40 Euro pro Monat einfach nicht wert, da ich auch nur sehr wenige Haltestellen fahren musste (unter 10). So hielt ich also immer Ausschau nach Kontrolleuren und wenn mal wirklich der ganz seltene Fall eintrat, dass einer einstieg, bin ich einfach ausgestiegen. Mit 15 Minuten Verspätung in der Schule anzukommen aber 40 Euro dabei zu sparen hat sich das ganze echt gelohnt. Auf 3 Jahre zusammengerechnet habe ich also knapp 1.500 Euro gespart, die ich nur für den Weg zur Schule ausgegeben hätte. Ab dem Studium hat sich das dann geändert, da das Semesterticket schon in der Studiengebühr mit inbegriffen ist.

Beichthaus.com Beichte #00029230 vom 05.08.2011 um 20:59:44 Uhr (20 Kommentare).

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Rettungsseil

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Faulheit Waghalsigkeit Arbeit

Als ich mit der Realschule fertig war, beschloss ich auf die Fachoberschule zu gehen. In der 11. Klasse, auf dieser Schule, musste man insgesamt ein Halbjahr in zwei ausgewählten Betrieben verbringen, um praktische Erfahrung im Berufsleben zu erfahren. Ich hatte einen Betrieb ausgewählt, den ich mit dem Rad erreichen konnte, da ich zu faul war irgendwo mit dem Bus oder der Bahn hinzufahren. Dieser Betrieb stellte unter anderem Ausrüstung für Paraglider, Falschirmspringer und alles ähnliche, was etwas mit Fliegen zu tun hat, her. Eines Tages bekam ich die Aufgabe, Seile für die Rettungstrage eines Hubschraubers zuzuschneiden. Anscheindend war das ein Spezialauftrag, der auch wie es schien sehr wichtig war. Meine Betreuerin hatte mir nun diese Aufgabe übertragen und sagte mir wiederholt, wie wichtig es sei, die Seile auf die exakt vorgeschriebene Länge zu schneiden. Da es sonst lebensgefährlich für Verletzte, die in dieser Trage am Hubschrauber hängen, werden könnte. Jedenfalls musste sie dann weg und es war auch kein anderer Mitarbeiter in der Nähe. Ich war so und so schon von der eintönigen Arbeit genervt und wollte nicht auch noch diesen Schwachsinn erledigen. Darum schnitt ich nun diese Seile willkürlich ohne überhaupt richtig nachzumessen auf total unterschiedliche Längen, rollte sie dann einfach zusammen und packte sie in eine Schachtel. Dies war einer meiner letzten Arbeitstage, wenn nicht sogar der letzte in diesem Betrieb. Mich plagte dann längere Zeit das schlechte Gewissen, dass wegen mir bei einem Rettungseinsatz ein Verletzter stirbt. doch ich habe bis heute noch nichts ähnliches in unserer Umgebung gehört. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00029229 vom 05.08.2011 um 18:32:13 Uhr (31 Kommentare).

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“Beichte

Weihnachtsgans auf Rädern

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Dummheit Habgier Ernährung Weihnachten Zivi & Bund Erlangen

Als Zivi habe ich als Fahrer für den Mahlzeitendienst (Essen auf Rädern) gearbeitet. Es war Heiligabend und ich hatte Dienst. Auf meiner gewöhnlichen Route musste ich circa 32 Essensboxen ausliefern. Da Weihnachten war, gab es Gans mit Klößen und Rotkohl. Am Ende meiner Tour war merkwürdigerweise genau eine Box übrig, ich checkte meine Liste und stellte voller Entsetzen fest, dass ein Herr, der bei seiner Mutter wohnt, für sich ebenfalls eine Weihnachtsgans bestellt hatte. Normalerweise bekam nur seine Mutter Essen geliefert. Da die beiden gleich am Anfang meiner Tour beliefert wurden, hatte ich keinen Nerv, die übrig gebliebene Gans noch einmal dort hinzubringen. Außerdem hatte ich mich insgeheim bereits darauf gefreut dieses verdammt köstlich riechende Federvieh selbst verzehren zu dürfen. Ich beichte also, dass ich einem armen Mann um seine Weihnachtsgans gebracht habe und diese mit Höchstgenuss selbst verschlungen habe. Hinzu kommt, dass ich wusste, dass es am nächsten Tag bei Mutti auch Gans geben wird. Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00029228 vom 05.08.2011 um 11:46:28 Uhr in Erlangen (25 Kommentare).

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Der Schimmelexperte

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Falschheit Unreinlichkeit Ekel Studentenleben WG Erlangen

Ich (m/23) lebe mit zwei Freunden und einer Freundin in einer WG zusammen. Wir studieren alle und somit haben wir kein großes Einkommen und haben nur eine mehr oder weniger schöne Wohnung. Auf jeden Fall widert mich unser Bad schon seit einiger Zeit an. Überall liegen Haare und das Waschbecken ist mit Zahnpasta beschmiert. Ich putze es jedes mal, wenn es mich zu sehr stört, da es ja niemand anderen interessiert, nicht mal die Lady unter uns, und ich einfach nicht in einem Saustall leben möchte! Auch die Dusche ist ziemlich heruntergekommen. Ein Plan musste her. Ich hatte schon öfters probiert, die Anderen zu überreden etwas zu sparen und wenigstens das Bad zu renovieren. Aber nein, das Geld wird lieber in Alkohol und Co. investiert. Die Lady meinte dann, dass es ja nicht schimmelt oder so und dass doch dann alles okay wäre. Eines Abends war ich gerade im Bad, saß auf dem Klo und verrichtete ein großes Geschäft. Da kam mir die Idee.
Ich nahm ein Stück Klopapier, griff damit in mein braunes Häufchen und verschmierte es an der Duschwand in den Ecken. Nach etwas Arbeit sah es tatsächlich aus wie Schimmel. So der erste Schritt war getan. Ich wies meine Freunde darauf hin und sie riefen daraufhin eine Art "Schimmelexperten", der herausfinden sollte, ob es besser wäre das Bad zu renovieren oder ob auch ein Schimmelbekämpfungsmittel reichen würde, um den Schädling los zu werden. Und jetzt kommt es. Dieser Schimmeltyp war echt komisch. Er wusste nicht, was für eine Art Schimmel meine braune Schmiere sein sollte, also probierte er es! Ja er nahm seinen Finger, schmierte in meiner Sch***e rum und leckte es dann ab. Mir kam bei dem Anblick fast das Mittagessen wieder hoch! Letztendlich habe ich gewonnen und das Bad wurde renoviert!

Beichthaus.com Beichte #00029154 vom 13.07.2011 um 13:42:58 Uhr in Erlangen (40 Kommentare).

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Süchtig nach dem Rotlicht

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Sucht Fremdgehen Prostitution Verschwendung Wollust Potsdam

Ich muss gestehen, dass ich süchtig bin, und zwar nach Prostituierten. Ich gehe bestimmt 2-3 mal im Monat zu Prostituierten. Das Ganze wäre nicht schlimm, wenn ich nicht seit 4 Jahren eine wunderbare, liebevolle und hübsche Freundin hätte, die ich auch sehr liebe. Ich habe locker schon 7.000 Euro für den schnellen Sex ausgegeben und versuche sogar teilweise schon, dass ich nicht in den Puff fahre, leider überwiegt immer wieder meine Lust auf das Fremde, danach fühle ich mich extrem schlecht und frage mich selbst, warum ich das Geld nicht für etwas sinnvolles ausgegeben habe oder einfach gespart habe.
Es ist auch nicht so, dass ich scheiße aussehe, ich könnte problemlos 2-3 Affairen anfangen, aber danach habe ich gar kein Verlangen, es geht mir nur ums Rotlicht. Teilweise vögele ich auch Nutten, die ich im sonstigen Leben nichtmal mit dem Arsch ansehen würde, weil die wirklich nicht meinem Typ entsprechen. Danach ekle ich mich richtig und kann die gar nicht ansehen, sondern will nur weg. Es ist wirklich schlimm und ich werde mich in nächster Zeit von allen Bordellen fernhalten.

Beichthaus.com Beichte #00029143 vom 11.07.2011 um 15:52:55 Uhr in Potsdam (21 Kommentare).

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