Mehr haben wir nicht!

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Betrug Geiz Ungerechtigkeit Last Night Duisburg

Ich war mit einem Kollegen in der Disko. Als wir mit der Bahn nach Hause fahren wollten, mussten wir feststellen, dass die Bahn aufgrund eines "Personenschadens", also Selbstmord, für mehrere Stunden ausfällt! Also haben wir, damals noch beide Schüler, ein Taxi gerufen und haben vorher ausgemacht, dass wir keinen Cent bezahlen würden, da die Bahn ja Schuld war.
Also sind wir ins Taxi und circa 25 km gefahren. Wir unterhielten uns nett mit dem Fahrer während der Fahrt zwischen Mülheim und Duisburg. Als wir angekommen waren, sagte der Kollege: "Sorry beschwere Dich bei der Bahn" und ist abgehauen. Da ich ein schlechtes Gewissen hatte, habe ich dem Fahrer mein Kleingeld (vielleicht 20 Cent) in den Fußraum geworfen und habe gesagt: "Sorry, mehr habe ich nicht!" Das war gelogen, ich hatte noch einen 50 Euro-Schein dabei. Wir haben unsere Füße in die Hand genommen und sind weggelaufen! Der Fahrer ist raus und hat uns aufs übelste beschimpft. Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass wir einfach nur einen Stempel der Bahn gebraucht hätten, dann hätten wir für lau Taxi fahren können. Tja, so musste der Taxifahrer dran glauben.

Beichthaus.com Beichte #00026614 vom 04.07.2009 um 14:51:51 Uhr in Duisburg (23 Kommentare).

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Ihr Arschlöcher

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Hochmut Peinlichkeit Arbeit Flug & Co.

Ihr Arschlöcher
Ich (w/29) bin von Beruf Stewardess. Vor jedem Abflug muss ich durch ein Mikrofon im Flugzeug durchsagen, dass sich bitte alle Passagiere anschnallen, sie bitte nicht aufstehen sollen, usw. Da mir diese Durchsagen seit Jahren auf die Nerven gehen, weil ich immer und immer wieder dasselbe sagen muss, füge ich einfach so aus Spaß und nicht persönlich gemeint zum Ende meiner "Rede" ein gepflegtes "Ihr Arschlöcher" hintendran, aber natürlich nur sobald ich das Mikrofon ausgemacht habe. Leider habe ich eines Tages den Aus-Knopf des Mikrofons mit dem Lautstärkeregler verwechselt und so aus Versehen auch mein Schlusswort deutlich hörbar für alle ausgesprochen. In dem Moment bin ich total rot geworden und hab mich geschämt, obwohl mich keiner zu Gesicht bekam. Demnach traute ich mich auch nicht während des Flugs durch die Gänge zu gehen um den Leuten Getränke und Snacks zu bringen, weil ich Angst hatte sie würden mich an der Stimme erkennen. Meine Kolleginnen lachten mich nur aus, ein paar waren entsetzt und ich hatte das Gefühl die Leute gucken mich alle verdutzt an. Ich bin froh, dass es keine Meldungen gab, sonst hätte ich mir vielleicht schnell eine neue Arbeit suchen können.

Beichthaus.com Beichte #00026609 vom 04.07.2009 um 08:18:57 Uhr (34 Kommentare).

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Ich hoffe, er wird glücklich!

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Hochmut Ex Leipzig

Ich (w/26) habe meinen jetzigen Ex-Freund behandelt wie ein Stück Scheiße. Ich habe selbst die Beziehung beendet. Ich weiß nicht warum, aber auch wenn ich ihn geliebt habe, machte ich mir einen Spaß daraus ihn seelisch leiden zu sehen. Der Mann hat echt alles für mich getan und mich sehr geliebt, was er immer noch tut. Selbst bei kleinsten Fehlern seinerseits, habe ich ihn total fertiggemacht, ihn angeschrien und ihm gesagt, dass es so nicht mehr weitergehen könne. Daraufhin war er immer sehr geknickt, hat auch geweint, wenn meine Wutausbrüche besonders schlimm waren, da er Angst hatte mich zu verlieren.

Irgendwie hat mich seine Heulerei weiter dazu veranlasst, ihm noch mehr weh zu tun, da es mir das Gefühl von Überlegenheit und das Gefühl wirklich geliebt zu werden vermittelte. Außerdem habe ich ihn finanziell ausgenutzt, habe mir alles von ihm schenken lassen, selbst wenn das Geschenk seine finanziellen Mittel weit überstieg. Zu allem Überfluss machte ich dann auch wirklich Schluss mit ihm, wegen einer Kleinigkeit. Er hatte vergessen sich bei mir zu melden. Heute tut es mir leid, ihn so sehr leiden gelassen zu haben. Er war der tollste Mann, den ich je hatte und manchmal wünsche ich mir, ich hätte ihm das nie angetan. Ich hoffe, dass er glücklich wird in seinem Leben und mir verzeiht.

Beichthaus.com Beichte #00026608 vom 04.07.2009 um 00:27:25 Uhr in Leipzig (58 Kommentare).

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Ist Geld heute alles?

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Lügen Arbeit Chef Düsseldorf

Ich habe acht Jahre lang in einer Firma gearbeitet - die letzten vier dabei unter einem neuen Vorgesetzten, der unbeherrscht, jähzornig, cholerisch und selbstverliebt war. Entsprechend dieser Eigenschaften habe ich dann die letzten drei Jahre entsprechend oft krankgemacht, war also offiziell arbeitsunfähig, hatte aber tatsächlich keine Beschwerden. In Summe kamen so in den vier Jahren ca. 30 Wochen zusammen, die ich fehlte, aber komplett bezahlt bekam. Demnach hatte ich einen höheren fünfstelligen Betrag erhalten, für den ich überhaupt nichts getan hatte. Mir war das aber wirklich egal, denn dieser Mensch war einfach unausstehlich. Es gab, um mal ein Beispiel zu nennen, niemanden in der Firma, der sich nicht mit dieser Person gestritten hat, ob fachlich oder über andere Dinge, egal, diese Person hatte immer Recht.

Ende letzten Jahres bin ich dann auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Beim Austrittsgespräch rechnete man mir vor, was ich noch alles erhalte, Abfindung, Weiterbezahlung bis zum Zeitpunkt X, Sondervergütung, die in diesen Zeitraum fiel, in Summe wieder ein höherer fünfstelliger Betrag. Ferner wurde ich gefragt, was ich mir denn noch vorstellen würde. Ich wollte aber aufgrund dieser Person dort nur noch weg, zumal ich schon eine andere Arbeitsstelle hatte. Deshalb forderte ich nichts mehr, denn die Vergangenheit war finanziell schon sehr ertragreich. Wenn ich dieses jetzt im Bekanntenkreis erzähle, dann stoße ich immer wieder auf Unverständnis, nicht noch mehr Geld gefordert zu haben, aber ich wollte nicht mehr haben. Die Zeit in der Vergangenheit, in der ich bezahlt abwesend war, hat aus meiner Sicht doch den Betrag, den ich noch hätte bekommen können, wettgemacht. Ist denn Geld alles?

Beichthaus.com Beichte #00026600 vom 02.07.2009 um 11:24:06 Uhr in Düsseldorf (Friedrichstraße) (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Pflanzenwahn meiner Mutter

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Boshaftigkeit Vandalismus Familie Berlin

Der Pflanzenwahn meiner Mutter ging mir schon immer tierisch auf die Nerven. Überall stehen Blumenkübel rum und man muss aufpassen, diese an den unmöglichsten Stellen stehenden Kübel nicht im Vorbeigehen zu streifen, denn sonst darf man sich einen Vortrag anhören. Als meine Mutter mich dann zunehmend dafür verantwortlich machte, die Dinger artgerecht zu gießen, düngen und beschnippeln, habe ich sie heimlich mit Essig gegossen - etwa die Hälfte der Pflänzchen waren hinüber, so ein Pech, und meine Mutter hat es nie herausgefunden. Es tut mir im Nachhinein ein bisschen leid, weil offensichtlich auch eine seltene Pflanze darunter war, anderereits hätte sie ihren Gärtnermist ja auch selbst machen können.

Beichthaus.com Beichte #00026597 vom 30.06.2009 um 22:25:05 Uhr in Berlin (22 Kommentare).

Gebeichtet von heitzebub
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