100 polnische Zloty PLN

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Hochmut Verschwendung Geld Polen

Ich beichte, dass ich ein menschenverachtendes A-Loch bin. Als ich damals auf Klassenfahrt in Polen war, habe ich vor einem bettelnden Obdachlosen 100 polnische Zloty (circa 20 Euro) verbrannt. Ich wollte damals vor den Anderen cool sein. Heute tut es mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00041815 vom 16.04.2019 um 16:18:06 Uhr in Polen (Warschau) (5 Kommentare).

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Hilfe, meine Mutter ist mir peinlich!

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Peinlichkeit Dummheit Mutter Berlin

Meine Mutter ist sehr weltfremd, ungebildet und peinlich. Sie versteht nicht den einfachsten Zusammenhang, macht mir ständig Vorwürfe darüber, dass ich mich für eine Karriere in Berlin entschieden habe, statt eines kleinbürgerlichen Lebens im Kaff. Sie hat eine riesengroße Zahnlücke, die Zähne stehen ähnlich raus wie bei einer Spinne, aber anstatt sie richten zu lassen, verprasst sie ihr Geld für furchtbare Dekorationen und weiteren unnötigen Müll, den sie sich in die Regale stellt. Sie hat eine starke Kaufsucht und ihr ganzer Lebensinhalt dreht sich nur um Supermärkte. Sie reist, liest oder kocht nicht, es gab keine Entwicklung in ihrem Leben. Gleichzeitig redet sie stundenlang. Ununterbrochen, ausnahmslos Blödsinn. Sie ist vor 40 Jahren von Polen nach Deutschland gekommen und spricht immer noch gebrochen Deutsch, bekommt keinen anständigen Satz zustande. Ständig nur Beschwerden, Vorwürfe an andere - sie selbst ist natürlich herausragend. Nach 30 Jahren Arbeiten im Einzelhandel beim Bäcker oder Supermarkt hat sie immer noch kein Gespür für den Umgang mit Menschen. Sie ist mir hochgradig peinlich, ich hasse es mit ihr zusammen zu sein, ich zähle die Stunden bis ich sie wieder loswerde. Ich würde sie niemals anderen Menschen vorstellen.

Beichthaus.com Beichte #00040545 vom 27.10.2017 um 17:41:17 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Blut im Bauchnabel

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Sucht Ekel Selbstverletzung Zwang

Ich (w) habe, schon seit ich denken kann, eine ziemlich komische Angewohnheit. In dem Alter, in dem Kinder normalerweise den Körper beobachten, habe ich den Bauchnabel meiner Mutter entdeckt. Diesen fand ich so toll, dass ich immer wieder darin rumpolen wollte, meine Mutter sagte dann allerdings genervt, das könne ich ja auch bei mir machen und ihren Bauchnabel in Ruhe lassen.

Seither komme ich nicht mehr davon weg. Ich "kratze" quasi darin, teilweise auch bis er etwas blutet, und höre erst auf, wenn es schmerzt. Als Jugendliche habe ich mich oft für meinen etwas wundaussehenden Nabel geschämt und versuchte immer wieder, damit aufzuhören. Ich klebte beispielsweise häufig Pflaster darüber, damit ich nicht rankomme. Ich wollte mir sogar schon ein Piercing stechen lassen, in der Hoffnung, ich höre dann auf. Ich glaube, das ist so ähnlich wie Nägelkauen. Ich mache das allerdings nicht, wenn ich nervös bin, sondern einfach weil ich ein Verlangen danach habe. Mittlerweile stört es mich nicht mehr so stark, dass ich jetzt unbedingt damit aufhören müsste, aber spätestens wenn ich Kinder habe muss ich das in den Griff bekommen. Sonst schauen die sich diesen Schwachsinn noch ab.

Beichthaus.com Beichte #00038743 vom 20.09.2016 um 22:27:43 Uhr (9 Kommentare).

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Wie ich meine Frau und den Fernseher verlor

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Fremdgehen Dummheit Verzweiflung

Ich (m/38) habe auf dümmste Art und Weise meine Beziehung ruiniert und einen guten Kumpel verloren. Vor einiger Zeit erzählte mir mein bester Freund, dass seine Frau fremdgegangen ist. Angeblich hat sie mit dem Bruder ihres Mannes eine kleine Nummer geschoben, wodurch mein guter Freund alles andere als in guter Stimmung war. Eigentlich hätte ich als treuer Kollege einige nette Worte sagen sollen, aber die Situation hatte nun mal eine gewisse Komik. Unglaublich, seine Frau betrügt ihn mit seinem Bruder. Es war wirklich schwierig, das Grinsen zu unterdrücken, aber ich konnte mich noch beherrschen. Später, nach etwas Small Talk, warf ich stolz in den Raum: "Deine Frau ist ein kleines Flittchen, schläft mit jedem dahergelaufenen Typen. Du hast was Besseres verdient." Mein Kumpel fand das gar nicht witzig, zumal ihre Ehe sogar bald ihr Zehntes gefeiert hätte. Statt Zustimmung erhielt ich entnervte Blicke. Er meinte sogar, dass meine Frau in Sachen Fremdgehen ein genauso billiges Stück ist.

Um meine Ehre zu verteidigen, erteilte ich eine ordentliche Ohrfeige. Nach einer hitzigen Diskussion, die fast in einer Schlägerei geendet hätte, wenn ein Dritter nicht eingeschritten wäre, einigten wir uns auf eine Wette. Sollte mein Kumpel es schaffen, binnen 30 Tage meine Frau zu nageln, würde er meinen neuen Fernseher bekommen. Andernfalls hätte ich seinen alten VW-Polo haben können. Nach einem Shake-Hands haben wir uns eine Weile nicht mehr gesehen. Mir schien es so, als wäre ich locker flockig eine Wette eingegangen, die ich gar nicht verlieren konnte. Wieso sollte meine Frau ausgerechnet mit meinem Kumpel fremdgehen? Er ist nicht ihr Typ: Zu fett, zu klein und ein wenig dümmlich. Ohne seinen Humor hätte er es schwer in der Welt.

Jedenfalls passierte etwa zwei Wochen gar nichts, bis ich abends während einer Fahrstunde (ich bin Fahrlehrer) eine Nachricht erhielt. Kein Text, aber ein Bild - und das hatte es in sich. Meine Frau völlig entblößt und verschwitzt im Schlafzimmer meines Freundes. Mir stockte der Atem. Ich habe schnell noch die Fahrstunde zu Ende gebracht, um hinterher mit meiner Frau ein ernstes Wörtchen zu reden. Natürlich hat sie es nicht böse gemeint, hatte sich selbst nicht mehr im Griff. Unglaublich so etwas! Sobald sie mit Reden anfängt, kommt nur Unsinn raus. Mann, was bin ich noch sauer. Frauen sind doch nur auf der Suche nach dem nächsten harten Etwas, damit so viel Geld wie möglich für sie rausspringt. Ich hasse die Welt!

Tage später bin ich neben meiner Frau nun auch meinen Fernseher los. Heute hat Deutschland gegen Polen gespielt und ich durfte es auf meinem Laptop ansehen, natürlich verpixelt und mit Verbindungsproblemen. Meine Fresse, was bin ich für ein Trottel. Ich beichte meinen Kumpel nach dessen Problem, unnötig provoziert zu haben. Jetzt habe ich den Salat.

Beichthaus.com Beichte #00038384 vom 17.06.2016 um 02:31:46 Uhr (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Mein Kindheitsfreund war ein Psycho!

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Gewalt Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder Tiere

Ich war damals ungefähr 12 Jahre alt und hatte wenige Freunde, irgendwann hat meine Mutter mich rausgeworfen und meinte zu mir: "Wir wohnen seit zwei Monaten hier, such dir Freunde, du Stubenhocker!" Sie meinte es natürlich nur gut, aber wie gesagt, getan. Ich lernte damals einen "guten" Freund in meinem Alter kennen, der direkt über mir gewohnt hat. Wir hatten viele Gemeinsamkeiten und haben gerne zusammen gespielt. Jetzt, nach fast 12 Jahren, wurde mir klar, was für ein Psycho er eigentlich war. Wir hatten kleine Wildgärten bei uns vor dem Haus und dort waren viele Grashüpfer und andere kleine Tiere, wie beispielsweise Frösche. Wir haben die Tiere immer gesammelt und er hat den Grashüpfern, fast schon wie in einem satanistischen Ritual, die Köpfe abgerissen und versucht, sie zu ertränken. Ich weiß nicht mehr, ob es ein oder zwei Jahre später war, hatte er bei seinem Vater - hinter dessen Firma ein kleines Waldstück war, wo wir unsere "Bude" aufgebaut haben - auch Regenwürmer an ein Brett genagelt und sie mit roter Farbe angemalt.


Zudem hatte er einen kleinen Wellensittich, den er abgöttisch geliebt hatte. Er hatte sogar versucht, ihn sich in den Mund zu stecken, was mir damals schon komisch vorkam. Durch seinen Onkel hatte er damals Filme wie "House of Wax" und Ähnliche gesehen, sowie mehrere Softairs aus Polen bekommen. Mit 13 Jahren! GTA war damals auch an der Tagesordnung. Als ich damals weggezogen bin, haben wir den Kontakt verloren. Letztens habe ich ihn aber zufällig in einem bekannten Elektrohandel getroffen und wollte ihm eigentlich aus dem Weg gehen, er hatte mich aber sofort erkannt und sprach mich an. Ich habe schnell reagiert und gesagt, ich habe es eilig. Heute habe ich zwar auch nicht sehr viele Freunde, aber welche, auf die ich mich zu 100 Prozent verlassen kann.


Ich bitte also um Absolution, da ich es damals einfach nicht besser wusste und aus Gruppenzwang mitgemacht habe. Dabei könnte ich heute keiner Fliege etwas antun. Ich habe seitdem nicht einem einzigen Tier Schaden zugefügt - nicht einmal Spinnen und Ähnlichem. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass da weit Schlimmeres passiert ist, aber ich habe wohl viel verdrängt. Jetzt, wo ich noch einmal darüber nachdenke, habe ich wegen ihm vielen Leuten psychisch wehgetan, indem ich sie stark gemobbt habe. Ich habe beispielsweise mal jemanden in Klamotten unter die Dusche gestellt und ihn weinen lassen. Ich fühle mich richtig mies deswegen. Wenn ich den Namen rausfinde, werde ich mich nach Möglichkeit entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00038033 vom 10.04.2016 um 19:22:27 Uhr (7 Kommentare).

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