Meine Vergangenheit als Escort-Dame

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Lügen Prostitution Selbstsucht Verzweiflung Hannover

Während meiner Ausbildung musste ich jeden Cent zwei Mal umdrehen, da ich aufgrund familiärer Probleme früh ausziehen und somit selbst für meinen Lebensunterhalt aufkommen musste. Zu Anfang störte es mich noch wenig, nur Geld zur Deckung meiner Grundbedürfnisse […]
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Beichthaus.com Beichte #00040977 vom 11.02.2018 um 18:18:11 Uhr in Hannover (16 Kommentare).

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Albtraumjob Kindergärtnerin

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Verzweiflung Engherzigkeit Kindergarten

Ich (w/26) beichte, dass ich in einer Kindertagesstätte arbeite und total unglücklich in meinem Beruf bin, den viele für einen der schönsten der Welt halten. Anstatt dankbar dafür zu sein, überhaupt Arbeit zu haben und mich dann noch mit dem Wertvollsten unserer Gesellschaft, unserer Zukunft, den Kindern, zu beschäftigen, gehe ich jeden Morgen mit Bauchschmerzen hin und nachmittags völlig fertig zurück. Es macht mir keine Freude, die Kinder Fremder zu betreuen und die mehr oder minder engagierten Kolleginnen erdrücken mich. Diese Konkurrenz untereinander, Intrigen, Hackordnungen, jeder will der Chefin gefallen, welche ihre Macht ausspielt und nörgelt, wo immer sie kann, kaum jemals lobt...

Es ist jeden Tag der gleiche Ablauf, im Grunde immer dasselbe, was man macht und ein wirklich sichtbares Ergebnis am Ende des Tages zeigt sich mir nicht. Es ist die vierte Einrichtung, in der ich jetzt arbeite und überall kam ich an denselben Punkt: dass ich mich schon bald gefragt habe, was ich hier mache, wo mein Gefühl der inneren Erfüllung bleibt und wieder weg wollte. Dazu muss man immer schnelle Entscheidungungen treffen und die große Verantwortung tragen, all die Streitereien zwischen den Kindern schlichten, sehr oft steht man alleine mit der Gruppe da, der ganze Papierkram, selbst immer Vorbild sein, der ganze Pflegeaufwand, den man leistet... So viel, wie ihr vielleicht denkt, gibt einem die Tätigkeit nicht zurück. Ich habe meinen Beruf verfehlt, ja, damals war ich froh, eine Ausbildung zu haben, aber auszusteigen und etwas anderes zu lernen kann ich mir nicht finanzieren - wahrscheinlich ist es in jeder Branche so und woanders würde es mir nicht besser gehen.

Ich bin schon einige Jahre dabei und dachte, es wird schon besser werden mit der Zeit, doch es wird eher schlimmer. Da ist die Angst, dass ich irgendwann meine Stelle verliere, weil meine Arbeit immer schlechter wird und es sich auf die Kinder und die Kolleginnen überträgt. Keine Ahnung, wie lange ich das noch durchhalte, ohne daran kaputt zu gehen, in einem ungeliebten Beruf tätig zu sein. Bitte verzeiht mir mein Jammern auf hohem Niveau, denn es gibt viele Menschen, denen es weitaus schlechter geht als mir, das weiß ich...

Beichthaus.com Beichte #00040975 vom 10.02.2018 um 20:39:00 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Schulzeit war die Hölle

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Eifersucht Verzweiflung Schule

Ich (w/32) war während meiner Schulzeit immer unbeliebt und später unsichtbar. Nach der Orientierungsstufe, die es damals noch gab, brachte das Gymnasium nichts als Unsicherheit und Mobbing für mich mit, sodass ich gleich das erste Schuljahr an dieser weiterführenden Schule wiederholen musste. Es ging sogar so weit, dass meine eigene Oma mir deswegen fast den Kopf abriss, denn ich hatte ihr nichts gesagt und die schlechten Noten auch damals vor meinen Eltern verheimlicht, bis es irgendwann mal einen aufklärenden Anruf der Schule gab, als die Versetzung gefährdet war. Damals wurde das mit der Schikane noch nicht so ernst genommen wie heute, man sagte den Mobbingopfern immer nur, sie sollen sich doch bitte mal zusammenreißen, sich anpassen und müssten sich mehr anstrengen, auch die eigene Familie sah das so. Ich riss mich zusammen und das endete dann darin, dass ich buchstäblich unsichtbar wurde. Ich hatte nur wenige sogenannte Schulfreunde und mit dem Großteil meiner Klassen und Kurse nie wirklich etwas zu tun, so blöd es war, hatte es auch was Gutes, denn so konnte ich nicht ausgeschlossen oder fallengelassen werden.

Auch mein Abi-Shirt habe ich später nie abgeholt, es gab ja kein Zugehörigkeitsgefühl zu diesem Jahrgang und als Mottowochen-Fotos im Leistungskurs gemacht werden sollten und wir alle als Kleingruppen posieren sollten, stand ich einfach da und schaute zu, wie sich da die besten Freunde und Freundinnen und Grüppchen ablichten ließen. Es war mir einfach zu doof, jemanden zu fragen, ob ich mit auf so ein Foto dürfte. Das sollten Erinnerungen sein und keiner will auf ein Foto zurücksehen und sich dann erinnern, dass da ja diese eine Außenseiterin unbedingt mit draufwollte und umgekehrt genau das gleiche, ich wollte keine Abi-Erinnerungsfotos mit Leuten, die ich im Grunde nicht kannte.

Warum ich hier aber eigentlich schreibe und beichte ist, dass ich neulich den Facebook-Account meiner Nachbarin (erlaubterweise) dazu nutzte, um diverse Leute aus Schulzeiten, Kindertagen usw. auf dem Netzwerk zu suchen. Dabei habe ich auch Fotos einer Hairstylistin aus meiner Heimatstadt gefunden, die damals wohl alle Mädchen des Abijahrgangs zum Stylen und Fotosmachen eingeladen hatte. Sogar das Mädchen, das es noch schwerer als ich hatte, weil sie immer wegen eines Damenbartes und anderer Körperbehaarung verspottet wurde, war dabei... toll geschminkt und mit einer wunderschönen Frisur. Ich wurde nie eingeladen, war nicht dabei und wusste bis zu dem Tag auch nicht, dass es überhaupt so eine Aktion gegeben hatte. Man hatte mich übergangen, ob bewusst oder aus Versehen, das traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Statt mich zu freuen, dass sie dabeisein durfte, war ich böse und auch eifersüchtig.

Beichthaus.com Beichte #00040971 vom 10.02.2018 um 17:15:43 Uhr (13 Kommentare).

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Tupperware mit Essensresten

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Ekel Boshaftigkeit Freunde Rache Mannheim

In meinem Freundeskreis gibt es die Unart, sich gegenseitig nach jeder Party oder Zusammenkunft etwas vom übrig gebliebenen Essen einzupacken und mit nach Hause zu geben. Es fahren also immer unzählige Tupperboxen von so vielen unterschiedlichen Leuten rum und besonders die Frauen scheinen es so unglaublich zu genießen bei der nächsten Party alles auszusortieren und sich gefühlte zwei Stunden damit aufzuhalten alles auseinander zu klamüsern. Mich nervt es einfach nur tierisch. Aus diesem Grund habe ich vor der letzten Party und Rückgabe- und Austausch-Aktion im besoffenen Kopf in eine der zurückzugebenden Boxen gekackt und diese dann so in die "Tauschbörse" der Frauen gegeben. Es dauerte eine Weile, untermalt von Aufschreien und Ausstößen des Ekels sowie einer würgenden Frau, aber schlussendlich wurde der Übeltäter (also ich) dann doch ausfindig gemacht. Jetzt bin ich die nervige Boxtauscherei los. Meinen Freundeskreis auch.

Beichthaus.com Beichte #00040958 vom 07.02.2018 um 01:51:07 Uhr in Mannheim (16 Kommentare).

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Ich habe fast eine Millionen Euro verdient!

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Morallosigkeit Selbstsucht Geld Engherzigkeit München

Vor 10 Jahren habe ich von der Oma ein kleines Haus mit Grund geerbt. Da es weiter weg war, habe ich sofort verkauft und rund unter dem Strich 400.000 Euro bekommen. Sie meinte immer, ich soll gut auf das Häuschen aufpassen. Das Haus war Schrott, aber der Grund groß. Von den 400.000 Euro habe ich 100.000 Euro sinnlos verprasst. Nettes Auto, Urlaube und sonstigen Luxus. Da ich recht gut verdiene, habe ich die restlichen 300.000 Euro in Aktien angelegt. Allerdings nur in moralisch verwerfliche Wertpapiere. Rüstungsaktien wie Rheinmetall (60 Prozent plus letztes Jahr), die den Leopard bauen. Dazu noch Drohnen-Hersteller und Raketenbauer. Alles, was Unheil bringt. Dank Trump läuft es prima und jetzt liegen 960.000 Euro auf dem Depot, es steigt weiter. Ich bin gierig und will nichts verkaufen. Wenn es 1,5 Mio sind, höre ich auf zu arbeiten und ziehe nach Thailand und lass es richtig krachen. Das reicht dann bis ans Lebensende. Ich verdiene an Kriegen und am Leid der Menschen. Oma würde sich im Grab umdrehen, sie war gütig und gläubig. Sorry, aber ich will noch was erleben, auch wenn es mir leidtut. Bis jetzt habe ich insgesamt 2.000 Euro in 10 Jahren gespendet. Und ja, ich weiß, das ist wenig.

Beichthaus.com Beichte #00040942 vom 01.02.2018 um 13:32:36 Uhr in München (22 Kommentare).

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