Ehefrust

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Wollust Trägheit Verzweiflung Partnerschaft

Meine Frau weigert sich, seit sechs Monaten mit mir zu schlafen und ich habe keine Ahnung warum. Ich hab schon alles probiert: Massagen, (bei denen schläft sie allerdings immer ein); schick essen gehen; sehr gutes Wellnesshotel, das mich für ein Wochenende den halben Monatslohn gekostet hat und ähnliche Scherze. Alles vergeblich. Als ich sie nach zwei Monaten drauf angesprochen habe, meinte sie nur wörtlich das die "Phase mit dem vielen Sex" ja nun nach sechs Jahren Partnerschaft und einem Jahr Ehe "endlich mal vorbei" sein müsse. Ich hab mich im Bett immer sehr angestrengt damit sie auch was davon hat, daran kann es, denke ich, nicht wirklich liegen. Sie hat mir außerdem verboten mich in irgendeiner Art selbst zu befriedigen. Das mach ich natürlich trotzdem. Ich überlege mittlerweile auch echt mal in den Puff zu gehen oder mir eine Geliebte anzuschaffen. So kann es nicht weitergehen, obwohl ich in der Ehe ansonsten glücklich bin, da meine Frau nie zickig oder übertrieben rechthaberisch ist. Sie ist auch keine von diesen anstrengenden Weibern die immer bestimmen müssen wo es lang geht. Wir sind zusammen seit sie achtzehn war und ich dreiundzwanzig. Ich bereue es aber trotzdem sie geheiratat zu haben. Ich hätte nie gedacht, das Sex so wichtig ist. Bin ich irgendwie oberflächlich?

Beichthaus.com Beichte #00027052 vom 01.10.2009 um 08:57:38 Uhr (65 Kommentare).

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Gartenschläuche

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Dummheit Waghalsigkeit Verschwendung Kinder

Ich möchte etwas beichten, dass viele Jahre zurück liegt. Ich (20) habe auf dem Weg zum Kindergarten mit einem Kumpel von damals einige Gartenschläuche entdeckt, die angeschlossen waren und sich bei den großen Wohnblöcken direkt neben den Kellerfenstern befanden. Da es Hochsommer war, waren diese auch fast alle offen.

Wir nahmen also 3 der Schläuche und führten sie in ein und dasselbe Kellerfenster ein und drehten voll auf. Danach sind wir lachend und prustend in den Kindergarten gerannt. Als wir am Mittag wieder heim konnten, gingen wir nochmals daran vorbei und es rauschte immer noch. Es tut mir schon ein bisschen Leid, da ich keinen der Leute im Block wirklich kannte.

Beichthaus.com Beichte #00027044 vom 28.09.2009 um 23:08:10 Uhr (12 Kommentare).

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Das brennende Plumsklo

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Dummheit Peinlichkeit Waghalsigkeit Silvester Schweden

Das brennende Plumsklo
Als ich 13 war feierte meine Schwester gerade ihren Schulabschluss in unserem schwedischen Ferienhaus. Wir hatten dort einen alten Schuppen mit traditionellem Plumpsklo. Auf jeden Fall war das eigentliche Klo besetzt weshalb ich dort hin ging um ein notwendiges Geschäft zu erledigen. Plötzlich überkam mich die Langeweile. Ich zog ein Feuerzeug von Silvester aus der Tasche und dachte mir, es wäre doch witzig etwas Klopapier an zu zünden und es dann aus zu pinkeln. Als ich also das nächste mal aufs Klo musste ging ich wieder in das Plumpsklohäusschen. Ich zündete etwas Klopapier an und warf es in das Scheißloch. Dann strullerte ich los, aber mein Wasserspeicher reichte nicht aus. Das Feuer wurde größer, obwohl ich dachte dass es bei dieser feuchten Umgebung von alleine wieder aus gehen würde, aber falsch gedacht, in Chemie sah das ganze so aus: Feuer Scheiße Holzhütte = Großes Feuer. Während das Feuerchen sich in aller Ruhe ausbreitete lief ich unauffällig in das Haus um Wasser zu holen. Dort stand meine Oma am Waschbecken und füllte sich in aller Ruhe Wasser für Kaffee auf. Ich sagte nur "Oma, mach' mal kurz Platz, ich habe da einen kleinen Notfall..." Da sagte sie nur:" Jaja, du und dein Notfall, ich werd dir gleich Notfall..." Also musste ich warten bis sie ihr Wasser aufgefüllt hat, dann bemerkte sie jedoch wie Rauch aus den Plumsklo kam, sprintete mit den vollen Wasserkocher dort hin und kippte es in das Scheißloch. Ich tat das selbe. Wir mussten insgesamt 5 Eimer Wasser reinkippen um das ganze zu löschen. Ich werde nie vergessen wie mich die Freunde meiner Schwester noch heute dafür auslachen.

Beichthaus.com Beichte #00027038 vom 26.09.2009 um 17:39:18 Uhr in Schweden (30 Kommentare).

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Rache für erschossenen Lieblingshund

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Mord Rache Unreinlichkeit Tiere

Ich hege immer noch einen Groll gegen meinen Vater, weil er vor etwa 20 Jahren meinen Lieblingshund erschossen hat, nur weil er ihm nicht ausreichend gehorcht hatte. Ich selber war damals noch ein Kleinkind und konnte nichts dagegen tun, stand aber für einige Tage unter Schock. Hat mein Vater jemals Mitleid gezeigt? Pah, schön wärs.
Aus Rache lasse ich heute noch, wenn ich zu Hause bin und es gerade keiner merkt, unsere jetzigen Hunde in sein Bett, wovon einer einen ziemlich starken Speichelfluss hat, am besten noch, wenn sie ein wenig nass sind und richtig schön riechen. Nach einer kurzen Schadenfreude hab ich dann aber doch meistens ein schlechtes Gewissen, schließlich ist es schon so lange her, aber wer weiß ob er es nicht wieder tun würde, wenn meine Geschwister und ich nicht auf die Barrikaden gehen würden.

Beichthaus.com Beichte #00027036 vom 25.09.2009 um 15:37:18 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Der Dudelsackspieler

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Hass Eitelkeit Habgier 50+

Der Dudelsackspieler
Ich bin schottischer Dudelsackspieler (m/26) und ich habe gestern einen Auftritt für das Seniorenheim in unserer Stadt vergessen. Ich musste extra 40 Kilometer von einem Bekannten zurück, mich ins Kilt schmeißen, notdürftig mein Instrument stimmen und als ich da war mich arschkriechend bei der Heimbetreuerin entschuldigen. Die Mumien saßen schon alle da und warteten - obwohl das machen die ja eh den ganzen Tag! Als ich spielte, hielt es keiner für nötig mal zu klatschen, selbst wenn ich ein Lied fertig hatte. Ich fand es so zum Kotzen. Zu Essen bekam ich bei dem Grillfest auch nichts. Als ich nach etwas zu trinken fragte, sollte ich auch nichts bekommen, bis eine der Heimbewohnerinnen sich darüber aufregte und mir etwas kaufte, denn ich hatte in der Eile mein Geld zu Hause gelassen. Dass mir die nette Bewohnerin etwas ausgab, war der Heimbetreuerin wohl peinlich, die nächste Cola ging aufs Haus.

Nach der Pause spielte ich meinen zweiten Programmteil, aber auch hier mal wieder kaum Reaktionen, obwohl ich mir echt Mühe gab und sich mein Dudelsack echt schön anhörte. Selbst bei "Muss i denn zum Städtele hinaus", wo sonst immer alle halbtoten Omas und Opas wach werden, haben sie kaum mitgeklatscht. Später verlangten einige der Bewohner Zugabe, weil man sie nicht wie die anderen in den Garten gesetzt hat, so bekam ich doch noch ein bisschen Anerkennung, wenigstens die waren nett. Die blöde Heimbetreuerin sagte mir, ich bekäme mein Gel. 20 Euro weniger als vereinbart. Und dafür drei Stunden Arbeit, Fahrt, Warten und ich bin noch in den Kackhaufen eines Mops von so einer Oma getreten. Mit polnischem Akzent sagte sie: "Weil hast du gehabt Verspätung. Nicht, Junge. Schöne Tag. Machst aber schäne Musik." Ich hätte mir die Veranstaltung besser gespart. Wäre ich bloß in der Großstadt geblieben, statt 40 km hirnlos zu rasen, ein Strafgeld zu riskieren und hätte dort in der Fußgängerzone gespielt. Dass hätte auch Geld gebracht bei lebendigem Publikum. Nie wieder Seniorenheim, auch Dudelsackspieler haben ihren Stolz!

Beichthaus.com Beichte #00027035 vom 25.09.2009 um 15:16:06 Uhr (38 Kommentare).

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