Die kleine Hexe und die Stiefmutter

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Dummheit Peinlichkeit Schule Regen

Die kleine Hexe und die Stiefmutter
Als ich in der vierten Klasse war, habe ich mich zu Fasching als Hexe verkleidet. Die Verkleidung war wirklich ziemlich gut und aufwendig. Meine Stiefmutter hat meine Haare grün angesprüht und mich total grün und glitzernd geschminkt. Ich hatte ein giftgrünes Hexenkleid an, mit Spinnweben und einen Hexenhut mit einer Gummispinne drauf. Soweit so gut, ich schäme mich nicht, eine Hexe gewesen zu sein, was ich beichten möchte, ist Folgendes: Ich bin also in den Bus eingestiegen, um zur Schule zu fahren. Schon da haben einige Leute komisch geguckt, aber ich dachte nur, dass die bestimmt keine Hexen mögen, oder zumindest keine grünen mit so coolen, grünen Haaren wie den meinen. Vor der Schule sagten mir meine Freunde dann, dass Fasching doch erst in einer Woche sei. Ich glaubte ihnen kein Wort, schließlich hatte meine Stiefmutter gesagt, dass heute Fasching sei. Beim Einlass standen bei uns immer zwei Lehrer im Foyer, die uns begrüßten. Auch diese versuchten mir klar zu machen, dass heute noch nicht Fasching sei.

Ich antwortete nur stolz: "Nein, meine Stiefmutter hat gesagt, dass heute Fasching ist." Ich konnte gar nicht begreifen, wie die alle so dumm sein konnten und nicht wussten, wann Fasching ist. Also wirklich! Erst als dann meine Stiefmutter anrief und mich abholen kam, weil sie inzwischen selbst bemerkt hatte, dass da wohl was schief gegangen war, fing meine Selbstsicherheit an, von mir abzublättern. Danach habe ich außerdem noch den restlichen Tag die Schule geschwänzt, weil es mir zu peinlich war, nochmal wieder zu kommen. Heute kann ich inzwischen herzlich drüber lachen. Dazu muss ich sagen, dass meine Stiefmutter mich wirklich oft nicht mochte, das jedoch hatte sie nicht mit Absicht gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00030818 vom 24.02.2013 um 16:19:46 Uhr in Regen (7 Kommentare).

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Der mysteriöse Gestank

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Ekel Morallosigkeit Last Night Berlin

Ich (w/21) möchte etwas beichten, was letzte Nacht geschehen ist. Dafür komme ich erst mal zur Vorgeschichte. Also meine Freundin (19) - eigentlich eher eine Bekannte - hat mich gestern verheult angerufen und um einen Gefallen gebeten. Sie wollte gerne bei mir übernachten, weil bei ihr zu Hause "der Teufel los" war. Da ich ihr leider noch was schuldig war, sagte ich mit einem Seufzen zu. Das Weib ist der absolute Horror und, ehrlich gesagt, eine Zumutung für die Bevölkerung. Ich war also entsprechend motiviert, sie aufzunehmen. Auf jeden Fall lebe ich alleine in einer Einzimmerwohnung, die gerade mal so für mich ausreicht. Der Abend verlief relativ gut, den Umständen entsprechend, bis zur Nacht. Wir schliefen bei mir im Bett, auf einmal begann sie, zu schnarchen. Wäre es dabei geblieben, gäbe es eigentlich nichts zu beichten. Doch die dumme Kuh ließ es nicht beim Schnarchen, sondern ihr After stieß etliche Monstrumsgase, direkt in meine Richtung, aus, sodass ich keinen Schlaf fand. Um das Fenster zu öffnen, war es viel zu kalt. Also versuchte ich, sie wachzurütteln, damit sie diese widerlichen Gase abstellt, doch vergebens. Sie hatte einen guten Schlaf in meinem Bett. So begann ich, völlig entnervt, zu überlegen, wie ich es ihr am Besten heimzahlen könnte. Irgendwann kam mir die Idee. Ich hockte mich über sie, mit meinem Arsch vor ihrem Gesicht und furzte so dermaßen laut und mit voller Wucht. Kurz danach wachte sie auf und wunderte sich über den fürchterlichen Gestank im Raum. Ich tat so, als würde ich nichts riechen. Kurz danach schlief sie wieder ein und ich konnte auch wieder pennen. Am nächsten Tag bedankte sie sich für die angenehme Nacht und fragte nochmal nach dem fürchterlichen Gestank mitten in der Nacht. Ich hoffe, es war ihr eine Lehre, nicht mehr bei mir zu schlafen, aufgrund des miesen Gestankes in meiner Wohnung.

Beichthaus.com Beichte #00030813 vom 22.02.2013 um 17:04:46 Uhr in Berlin (Treskowallee) (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Immer wieder grüßt der Ex

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Dummheit Morallosigkeit Lügen Ex

Ich möchte beichten, dass ich wegen meinem Ex auf ein sehr tiefes Niveau gerutscht bin. Vier Mal hat er mich insgesamt verlassen und kam immer dann wieder angewackelt, wenn ich mich gerade wieder gefangen und ihn aus dem Kopf hatte. Jedes Mal war ich blöd genug, ihn zurückzunehmen, weil es ja nicht an den Gefühlen gescheitert war, sondern an seiner Mutter, von der der Idiot (25) sich alles hat gefallen und sagen lassen. Ich habe gekämpft und gekämpft und mich ausnutzen lassen und trotzdem war am Ende immer ich Schuld. Ich kann nicht fassen, dass ich mich sechs Jahre lang von diesem alkoholkranken Borderliner habe drangsalieren lassen und vielen netten Menschen um mich herum seinetwegen weh getan habe, weil ich aus eigener Blödheit jeden habe fallen lassen, wenn dieser Depp sich wieder gemeldet hat. Vor drei Monaten hat er mich wiedermal verlassen und mir die Schuld in die Schuhe geschoben. "Du hättest meine Wünsche nicht (!) respektieren dürfen. Würdest Du mich lieben, hättest Du wissen müssen, dass Du Dich darüber hättest hinwegsetzen müssen." Ich hatte ihm versprochen, auf eigene Faust nichts wegen seiner Mutter zu unternehmen. In dem Moment ist mir schlagartig klar geworden, dass er der allerletzte Vollidiot ist. Ich habe jeglichen Kontakt abgebrochen, ihn geblockt, wo ich nur konnte und ihn nicht mehr gesehen.


Weil er gern im Selbstmitleid versinkt, nie an irgendwas Schuld ist und den Märtyrer spielt, hat er sich selbst eingeredet, dass er mir mit der Trennung was Gutes tut und dass er so viel mehr leidet als jeder andere, weil er sich den Wünschen seiner Mutter beugt und mich verlässt. Er sagte, er würde mich noch immer mehr als alles andere lieben und hat angefangen - wie immer - meine Freunde über mich auszuquetschen, in der Hoffnung, zu hören, dass es mir wundervoll geht, damit er sich einreden kann, dass er ein ganz toller Hecht ist, weil er für mich leidet, damit ich glücklich werden kann. Ich wollte ihm dieses Märtyrer-Gehabe durch das Wissen, dass es mir fantastisch geht, nicht gönnen. Er hat mir so oft weh getan und ich habe so viel Kraft in diese Beziehung investiert, ich habe gelitten wie ein Tier und mich jedes Mal wieder aufgerafft, nur damit er dann wieder angeschlappt kam und ich mir von ihm alles habe kaputt machen lassen.


Also habe ich, als seine beste Freundin mich via Chat auszuquetschen versuchte, erzählt, dass ich am Boden zerstört wäre, sämtliche Abschlussklausuren vergeigt und damit mein Studium in den Sand gesetzt hätte. Dass ich nur noch heulen, kotzen und trinken würde, ihn nie wiedersehen wolle, weder ein noch aus wisse und nicht mehr schlafen könne. Dass ich zutiefst verletzt sei, den Glauben an die Liebe verloren hätte und überhaupt, dass ich nichts mehr hätte, wofür es sich zu Leben lohnt, weil ich ja doch immer nur verarscht werden würde. Ich kenne sie und weiß, dass sie der Typ ist, der so etwas eins zu eins kopiert und weiterschickt. Er hat sich zwei Tage darauf tatsächlich bei meiner besten Freundin erkundigt, ob es mir tatsächlich so mies ginge. Diese hat das dann natürlich farbenfroh untermalt. Ich möchte hiermit beichten, dass ich meinem Ex, für den ich mich vor einen Zug geworfen hätte, absichtlich, aber zum ersten und letzten Mal, wirklich weh getan habe. Ich weiß von einer Bekannten, dass es ihm deswegen eine ganze Weile lang so richtig scheiße ging und er sich Vorwürfe ohne Ende gemacht hat, weil er mich die letzten sechs Jahre wie Dreck behandelt hat. Das tut mir wirklich sehr leid, aber trotzdem hoffe ich, dass es ihm zumindest insoweit eine Lehre ist, dass er nie wieder eine Frau so behandelt, wie er es mit mir gemacht hat. Er hat sich wohl inzwischen vorgenommen, nie wieder eine Frau auch nur anzufassen und leidet angeblich immer noch ziemlich darunter, dass er mir so weh getan hat. Natürlich nicht, weil es ihm um mich leidtut, sondern weil er im Selbstmitleid versinken kann, dass seine Mutter ihn dazu zwingen konnte. Trotzdem hätte ich nicht auf dieses Niveau sinken dürfen - schließlich war ich selbst dumm genug, es mit mir machen zu lassen. Vor Allem war es wirklich das Beste, was er je für mich getan hat. Seine Schwester hatte gegen Ende unserer Beziehung einen Mann kennengelernt, der nach dem zweiten Date fluchtartig das Weite gesucht hat, nachdem er mitbekommen hat, wie die Familie drauf ist. Seit vier Wochen sind wir ein Paar und wenn er auch nur ansatzweise der Mensch ist, den ich in den vergangenen Wochen schätzen gelernt habe, dann war jeder einzelne Tag dieser sechs Jahre es wert, weil er mich da hin geführt hat wo ich jetzt bin. Eigentlich schulde ich meinem Ex also einen Dank.

Beichthaus.com Beichte #00030791 vom 14.02.2013 um 14:25:21 Uhr (23 Kommentare).

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Die Nacht auf der Toilette

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Trunksucht Peinlichkeit Maßlosigkeit Last Night Dresden

Die Nacht auf der Toilette
Ich (w) habe mir selbst mit 16 Jahren direkt eine Lehre in Sachen "Umgang mit Alkohol" erteilt. Ich war mit Freunden in der Disco und wir tanzten, lachten und tranken sehr ausgelassen. Irgendwann merkte ich, dass ich zu viel getrunken hatte. Ich ging zur Toilette und übergab mich mehrfach. Mir ging es nicht gut und ich hatte große Schwierigkeiten, auf meinen Beinen zu stehen. Mir war klar, dass ich mich so nicht vor meinen Freunden zeigen konnte. Daher blieb ich in meiner Toilettenkabine eingeschlossen. Ich kniete vor der Toilettenschüssel, so dass ich, falls ich mich erneut übergeben müsste, direkt in die Schüssel traf. So verweilte ich die ganze Nacht dort. Leider führte die Anstrengung auch dazu, dass ich extrem müde wurde. Immer wieder schlief ich ein, übergeben musste ich mich aber nicht mehr. Dennoch habe ich meinen Rausch regelrecht auf der Toilette ausgeschlafen und wurde erst am anderen Morgen gegen 5 Uhr geweckt - vom Wach- und Reinigungspersonal. Sie haben mich dann rausgeschmissen. Immerhin kann ich behaupten, dass ich der letzte Gast war, der den Club verlassen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030771 vom 08.02.2013 um 12:18:53 Uhr in Dresden (Grunaer Straße) (8 Kommentare).

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Herzrasen nach dem Tütchen

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Drogen Waghalsigkeit Last Night Mainz

Herzrasen nach dem Tütchen
Zu meinen Studenten-Zeiten war es üblich, hier und da mal ein Tütchen Gras in der Runde kreisen zu lassen. Ich war natürlich auch immer gerne dabei, obwohl ich - wahrscheinlich wegen mangelnder Übung - nur eine geringe oder gar keine Wirkung spürte. Für mich war […]
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Beichthaus.com Beichte #00030760 vom 06.02.2013 um 12:49:35 Uhr in Mainz (Heiligkreuzweg) (22 Kommentare).

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