Ich vermisse einen anderen Mann

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Selbstsucht Falschheit Begehrlichkeit Internet Partnerschaft

Ich (w) bin seit ein paar Monaten mit meinem Freund verlobt und überglücklich mit ihm. Wir sind seit über einem halben Jahrzehnt zusammen und wohnen auch seitdem zusammen, wir lieben uns beide wirklich sehr und eigentlich kann ich mir keinen besseren Mann für mich vorstellen. Nun habe ich seit September eine Internetbekanntschaft gemacht und mich sehr gut mit ihm verstanden. Ich habe sehr viel mit ihm geschrieben, so ging es den ganzen Tag, egal wo ich war - ob auf der Arbeit, auf der Couch, morgens nach dem Aufstehen im Bett. Irgendwann fing er mit Komplimenten an, nachdem ich ihm Bilder von mir geschickt hatte und auch er war von den Fotos her für mich unheimlich anziehend, genau mein Typ. Eine Mischung aus dem Mann, der mich entjungert hat, meinem letzten Ex-Freund und meinem Verlobten, sowohl vom Aussehen als auch von der Art her, was mich einfach umgehauen hat. Seine Stimme finde ich auch unheimlich geil.


Ich habe mich aber in die Sache immer mehr reingesteigert, mir Fantasien mit ihm vorgestellt und mich auch selbstbefriedigt, mit dem Gedanken an ihn. Irgendwann fingen wir sogar an über das Thema Sex zu schreiben, was man selbst mag oder generell, was wir für Fantasien haben. Es war eine schöne Zeit. Ich habe durch diesen Menschen einfach ein unheimliches Selbstbewusstsein bekommen, fand mich toll und habe mich von einer ganz anderen Seite sehen können. Das hat mir sehr gefallen. Nun hat mein Verlobter erfahren, dass ich mit ihm so intensiv geschrieben habe und es hat ihn logischerweise sehr verletzt, das hatte ich aber zuerst einfach nicht verstehen können. Wenn ich mir nun aber vorstelle, wie ich mich an seiner Stelle gefühlt hätte, dreht sich mir der Magen um.


Daher habe ich ihm das Versprechen gegeben, diesem Menschen nicht mehr zu schreiben und das Versprechen ist nun genau zwei Wochen her. Ich habe ihm wirklich nicht geschrieben, obwohl ich es unbedingt will, aber das Versprechen meinem Verlobten gegenüber ist mir doch wichtiger als mein eigener Egoismus. Das hält mich zurück. Aber dennoch, trotz des Fakts, dass mein Kopf versteht, dass ich etwas falsch gemacht habe, muss ich immer noch tagtäglich an den anderen Mann denken und dies geht einfach nicht weg, egal was ich tue. Ich beichte hiermit, dass ich mich für meine Gedanken hasse, mich auch dafür hasse, meinem Verlobten so etwas anzutun bzw. angetan zu haben. Ich zeige definitiv Reue und versuche alles, um es bei ihm wiedergutzumachen. Dennoch muss ich auch zugeben, wenn ich schon so ehrlich bin, dass es seitdem wieder besser bei uns beiden läuft.


Wir halten wieder vermehrt Händchen, verbringen viel mehr Zeit miteinander als sowieso schon und generell ist er sehr viel wärmer mir gegenüber geworden und ruft mich über den Tag auch viel öfter an und sagt auch öfter, dass er mich vermisst, liebt und dass ich die Einzige für ihn bin. Das Problem ist dadurch aber nicht aus der Welt geschafft, ich bin ein schrecklicher Mensch. Es wird viel Zeit brauchen, bis dies tatsächlich vergessen ist und ich hoffe, ich höre irgendwann endlich auf, diesen Menschen zu vermissen und kann, wie zuvor, wirklich nur noch meinen Verlobten vermissen. Ich bitte um Vergebung für mein Fehlverhalten, aus dem ich aber etwas gelernt habe - vor allem nämlich, wie wichtig mir mein Verlobter ist.

Beichthaus.com Beichte #00037158 vom 03.12.2015 um 14:50:32 Uhr (19 Kommentare).

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Die Samenspende meines Vaters

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Fremdgehen Stolz Verzweiflung Kinder Familie

Ich (m/36) werde in einigen Monaten Vater. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch so ist das leider nicht. Über mehrere Jahre versuchten ich und meine Frau, ein Kind zu machen. Es half alles nichts, da mein Sperma einfach für nichts zu gebrauchen ist. Ich meine, jeder hat doch den Trieb, sich fortzupflanzen, weswegen für uns beide eine Welt zusammengebrochen ist. Da wir beide aber unbedingt ein Kind haben wollten, suchten wir nach Alternativen. Eine Adoption wäre für uns nicht infrage gekommen. Meiner Meinung nach kann man ein Kind nur dann lieben, wenn es von einem selbst kommt, also eine direkte Nähe da ist.


Irgendwann kam meine Frau auf die Idee einer Samenspende. An sich war die Idee nicht schlecht, jedoch wäre es für mich untragbar, wenn meine Frau das Kind eines Wildfremden austrägt. Meine Frau akzeptierte meine moralischen Vorbehalte, wollte aber nicht von der Samenspende wegkommen. Sie variierte den Vorschlag so um, dass der Samenspende ein naher Verwandter meinerseits sein müsste. Für mich eine klasse Idee, da das Erbgut mit meinem immerhin ähnlich sei. Angesichts eines fehlenden Bruders war aber nur mein Vater in Betracht gekommen. Mein Vater sollte ein Kind mit meiner Frau kriegen? Zwar war die Theorie abstrus, mit der praktischen Umsetzung hatte ich aber keine Bedenken. Nach einigen Wochen Bedenkzeit sagte mein Vater zu, schließlich wollte er schon seit Längerem Enkelkinder. Das Arrangemant sah vor, dass meine Frau und mein Vater für das Kinderkriegen verantwortlich waren.


Ich persönlich dachte an einer künstlichen Befruchtung, jedoch kam es zu meinem Unwissen anders. Hinter meinen Rücken machten die beiden ein Kind auf klassische Art und Weise. Unfassbar, mein Vater hat mit meiner Frau geschlafen. Wieso wurde ich so hintergangen? Grund hierfür war angeblich finanzieller Natur. Klar, eine künstliche Befruchtung kostet schon was, aber mir wäre es wert gewesen. Außerdem kaufe ich das denen nicht ab. Inzwischen ist mir jeglicher Kontakt mit meinem Vater peinlich. Allein bei dem Gedanken, dass er schon über meiner Frau drübergerutscht ist, kann ich ihm nicht in die Augen sehen. Tragischerweise ist das aber nicht das einzige Problem. So langsam habe ich den Verdacht, dass ich eine Beziehung zu meinem Kind nicht aufbauen könnte, wenn ich mich nicht als richtigen Vater sehe. Ich hätte beziehungstechnisch nur eine Statistenrolle.


Ich weiß, ich war auch für die Idee, bereue es aber nicht über mögliche Konsequenzen nachgedacht zu haben. Vermutlich werde ich eines der Väter sein, die ihre Kinder nicht lieben. Momentan macht mich die Situation richtig fertig. Sobald ich meine inzwischen rundere Frau sehe, kippt mein Gemütszustand. Gerade spiele ich mit dem Gedanken einer Abtreibung. Mir ist bewusst, dass auch die Frau einverstanden sein muss, zumal sie am meisten dran leiden würde. Nebenbei könnte es ein Vertrauensbruch zwischen uns sein. Ich meine, ich war anfangs noch einverstanden damit. Meine Zweifel lösen sich aber mit der Zeit in Luft auf.


Wie zuvor erwähnt hat meine Frau schon das Vertrauensbild bereits verschmiert, indem sie mit meinem Vater schlief. Aus diesem Grund hätte ich doch etwas gut bei ihr. Hoffentlich wird sie mich verstehen, denn sonst wird es zwischen uns krachen. Naja, egal was ich tue, ich bin auf alle Fälle der Verlierer. Entweder ich bekomme ein Kind oder eines, das ich nicht liebe. Vielleicht wollte es Gott so.

Beichthaus.com Beichte #00037135 vom 29.11.2015 um 16:32:00 Uhr (46 Kommentare).

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“Beichte

Von Orgien und der Puffmutter

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Fetisch Schamlosigkeit Lügen Prostitution

Ich (m/34) habe meine ziemlich bizarre Lebensgeschichte zu beichten. Als ich 15 war, starben meine Eltern bei einem Flugzeugabsturz in der Karibik. Das war eine sehr schwere Zeit für mich - meine Großeltern mütterlicherseits wollten mich partout nicht aufnehmen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00037127 vom 28.11.2015 um 14:49:04 Uhr (18 Kommentare).

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Mein geheimes Nerd-Zimmer

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Verrat Falschheit Lügen Selbstsucht Partnerschaft

Mein geheimes Nerd-Zimmer
Ich (m/Mitte 30) bin ein Nerd. Star Wars, Star Trek, Battlestar Galactica, Herr der Ringe, Game of Thrones, The Walking Dead, Marvel und Computerspiele sind meine Welt. Aber es dreht sich nicht alles im meinem Leben um diese Themen, ich treibe Sport, engagiere mich in meinem Verein und sozial und lese auch mal Bücher, in denen es nicht um Raumschlachten oder Hobbits geht. Beide Interessengebiete trennte ich bzw. habe ich in Balance gehalten. In meiner damaligen Wohnung gab es mein "Büro" oder auch mein Gaming-Zimmer, hier hatte ich neben meiner Retrokonsolen-Sammlung auch eine schöne Anzahl an Repliken z. B. vom Herr der Ringe oder Star Wars mit denen ich den Raum dekoriert habe. Versteht mich nicht falsch, mir war das nicht peinlich. Ich finde nur, dass so ein Lichtschwert einfach nicht in die Küche oder das Esszimmer passt.


Deshalb habe ich nur das Büro damit dekoriert. Mitte 20 lernte ich dann eine wahnsinnig tolle, charmante, witzige und hübsche Frau kennen und lieben. Ihr könnt euch sicher schon denken, dass sie mit meinem speziellen Interessengebiet nichts anfangen konnte, ich versuchte auch nicht, sie zu "bekehren" oder zu überzeugen, ich vernachlässigte sie auch nicht wegen dieser Interessen, gespielt habe ich beispielsweise nur, wenn sie nicht da war, und es meine anderen Verpflichtungen es erlaubten. Nur leider war es so, dass sie alles was mit Fantasy und SiFi regelrecht hasste. Sie gestand mir, dass sie, wenn sie von Anfang an gewusst hätte, dass ich mich für so etwas interessiere, nie etwas mit mir angefangen hätte. Wenn ich z.B. durchs TV zappte und bei Star Wars hängen blieb, gab das immer einen kleinen Streit, der meist damit begann, was für ein Unsinn das doch sei.


Nach einiger Zeit haben wir uns dann dazu entschieden, zusammenzuziehen. Sie stellte nur eine Bedingung: Das ganze Fantasyzeug sollte weg, nicht nur meine Sammlung auch, dass ich so etwas schaue oder mich damit beschäftige, ansonsten würde das mit der gemeinsamen Zukunft nichts werden. Ich versuchte sie zu überreden, dass ich wenigstens ein kleines Zimmer dafür in Beschlag nehmen dürfte, da ich doch sehr an diesen Sachen hing und wir sowieso vorhatten, uns eine größere Wohnung zu suchen. Sie blieb hart. Ich stand vor der Wahl. Entweder meine Traumfrau oder meine Sammlung. Also machte ich mich daran, meine Sammlung zu verkaufen, aber ich brachte es einfach nicht übers Herz.


Mein Kumpel hatte aber eine Idee, die ich einfach nicht ablehnen konnte. Er ist das, was viele wohl als absoluten Nerd bezeichnen würden, seine Frau und er hatten sich auf einem LARP kennengelernt, die Hochzeit war stilecht im Mittelalter gehalten, auf einer Burg, meine Freundin war auf dieser Hochzeit unpässlich. Natürlich mochte meine Freundin meinen Kumpel deshalb auch nicht und hatte dementsprechend wenig bis gar keinen Kontakt mit ihm. Zurück zu der Idee meines Kumpels, seine Frau und er kauften sich ein älteres Haus (ca. 30 Kilometer von meinem Wohnort entfernt, auf meinem Weg zu meinem Arbeitsplatz), das sie im Inneren so einrichten und dekorierten, dass sogar Bilbo Beutlin neidisch geworden wäre.


Dieses Haus hat eine Keller-Einzimmer-Einliegerwohnung mit separatem Eingang. Mein Kumpel bot mir an, dass ich meine komplette Sammlung dort unterbringen und es mir einrichten kann, wie es mir passt - sozusagen als Hobbyzimmer und Rückzugsort um vor meiner "realitätsliebenden Freudin" zu fliehen, wann immer ich möchte. Außer Strom, Wasser und einen kleinen Obolus für sein Internet bzw. WLAN müsste ich für die Wohnung nichts bezahlen. Ich willigte ein und richtete es mir dort so ein, dass ich mich wohlfühlte und traf mich dort immer wieder mit meinem Kumpel, wenn es die Zeit erlaubte, aber auch mal alleine, wenn ich in Ruhe eine meiner Serien schauen wollte. Dazu wurden dann meist Überstunden geopfert oder es stand wieder ein "längeres Seminar" an. In Wirklichkeit machte ich einen Walking Dead Marathon, trank Met meinem Kumpel oder wir zockten SNES-Spiele, bis mir der Schädel rauchte.


Mittlerweile ist aus meiner Freundin meine Ehefrau geworden, wir haben ein Haus gebaut und ein Kind ist auch unterwegs. Das geheime Zimmer bei meinem Kumpel gibt es immer noch und es wird auch immer noch genutzt. Ich belüge seit Jahren meine Frau und habe riesige Angst, dass mir das Ganze irgendwann um die Ohren fliegt. Trotzdem: Wenn ich mit meiner Frau auf der Couch sitze und eine ihrer "Frauenserien" schaue, summe ich in Gedanken die Titelmelodie von Game of Thrones und überlege mir, welche Pizzasorte ich mir nächstes Mal vom Lieferdienst bringen lasse.

Beichthaus.com Beichte #00037124 vom 27.11.2015 um 21:07:39 Uhr (45 Kommentare).

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Ein Schwarzer für meine Frau

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Waghalsigkeit Fetisch Dummheit Falschheit Verzweiflung

Ich (m) habe etwas Schreckliches getan, was mich seit einem Jahr verfolgt. Damals war ich mit meiner Frau glücklich verheiratet. Sie war sehr ansehnlich, sportlich und begehrenswert. Man konnte sagen, dass ich sehr zufrieden war mit ihr. Auch im Bett war alles top. […]
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Beichthaus.com Beichte #00037109 vom 25.11.2015 um 13:43:33 Uhr (54 Kommentare).

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