Verfolgungsjagd mit der Polizei

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Feigheit Boshaftigkeit Falschheit Auto & Co. Polizei Lechaschau

Verfolgungsjagd mit der Polizei
Ich (m/22) habe eine besondere Vorliebe für das Tuning von alten Mopeds. Die neuen Maschinen mögen zwar auch gut gehen, aber sie kommen niemals an die Qualität, einer alten Kreidler oder Puch heran. Ich habe mehrere davon zu hause stehen. Mein größter Stolz, ist eine Kreidler Florett aus dem Jahre 1970, die ich von meinem Opa geschenkt bekommen habe. Wie ihr euch sicher denken könnt, gehen die Meisten, oder besser alle dieser Mopeds viel zu schnell. Die Polizei, unser Freund und Helfer, sieht das natürlich nicht sehr gerne. Die Dorfpolizei hier, ist sogar noch um einiges schlimmer, als die in der Stadt und so fahre ich meist ohne Nummerntafel herum. So kam es letztens, wie es kommen musste. Ich wollte eigentlich gerade auf die Straße zu meinem Haus einbiegen, als ich im Rückspiegel sah, dass ein Blaulicht anging. Sie waren im Zivilen Auto unterwegs, weshalb ich sie auch nicht erkannt habe. Ich bremste herunter, um dann im letzten Moment Gas zu geben und mir so einen kleinen Vorsprung zu verschaffen. Ich versuchte die Polizei abzuhängen und fuhr durch Gassen, Gärten und was weiß der Teufel noch was. Schließlich kam ich auf einen Feldweg und ich hörte die Polizei schon in der Ferne näher kommen. Ich schaltete schnell und legte mein Moped in einen riesigen Busch. Meine Jacke und meinen Helm legte ich gleich dazu. Ich hörte schon, dass die Polizei ziemlich nah sein musste, also lief ich den Feldweg noch 50 Meter entlang und habe mich dann auf eine Bank gesetzt. Ich zündete mir eine Zigarette an und versuchte eine Sitzposition einzunehmen, die darauf hindeutete, dass ich wohl schon den halben Tag hier gesessen hätte. Da kamen sie auch schon daher. Sie machten eine Vollbremsung und der Fahrer kurbelte das Fenster herunter und fragte mich, ob ich hier eine schwarze Kreidler vorbeifahren gesehen habe. Ich bejahte und sagte, dass das wohl der Marco K. (ein Kerl, den ich noch nie leiden konnte) gewesen sein musste. Sie glaubten mir das wirklich und fuhren sofort weiter. Ich bereue es, dass ich die Polizei an der Nase herumgeführt habe und das ich einen anderen für meine Fehler verantwortlich machen wollte. Die Anzeige gegen ihn, wurden wegen Mangel an Beweisen übrigens fallen gelassen.

Beichthaus.com Beichte #00028335 vom 25.11.2010 um 16:01:43 Uhr in 6600 Lechaschau (27 Kommentare).

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MMORPG hätte mich fast das Leben gekostet

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Sucht Waghalsigkeit Gesundheit Games Verl

MMORPG hätte mich fast das Leben gekostet
Ich möchte gerne beichten, dass mich ein gewisses MMORPG damals fast mein Leben gekostet hat. Wer hätte gedacht, dass man wirklich so süchtig werden kann. Ich war es. Ihr fragt euch jetzt sicher, wie man bei einem Online Spiel sterben kann. Naja, das ist möglich - unter gewissen Voraussetzungen. Damals kam ein Add-on raus, für das ich mir dann freigenommen habe. Eine Woche. Ich hatte geplant, die Woche durchzuzocken. Doch in meinem Spielwahn habe ich irgendwann weder getrunken noch gegessen. Ich habe wirklich vergessen zu essen und zu trinken. Das klingt unmöglich, aber es geht. Wenn man allein lebt, dann sagt dir ja niemand außer Dein Körper "iss doch mal was" oder "trink mal". Somit ist dein Körper der Einzige, der dir diese Dinge sagen kann. Wenn du aber extrem in etwas vertieft bist, werden diese Signale ignoriert. Nach drei Tagen hatte ich endlich Level 70 (maximales Level damals) erreicht. Das war extrem schnell.

Nun stand ich seit der letzten Pinkelpause, die glaube ich zu dem Zeitpunkt lange Zeit zurückging zum ersten Mal entlastet vom Spielen auf. Nach nicht mal drei Sekunden wurde mir schwarz vor Augen. Ich wachte in meiner Wohnung wieder auf, mein Kumpel war da, er hatte auch einen Zweitschlüssel. Er gab mir was zu trinken und was zu essen und danach ging es mir auch wieder ganz gut. Doch jetzt kommt der Hammer: Er ist nur vorbeigekommen, weil er sich gewundert hat, dass ich in dem Online-Rollenspiel AFK war und nicht geantwortet habe.

Beichthaus.com Beichte #00028300 vom 16.11.2010 um 11:21:19 Uhr in Verl (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Nach der Disco

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Wollust Lügen Bahn & Co. Partnerschaft Last Night Frankfurt

Ich möchte beichten, dass ich vor circa 4 Jahren nach der Disco mit der Bahn nach Hause gefahren bin. Es waren kaum Menschen im Zug, nur ich ein paar Arbeiter auf dem Weg zur Arbeit und ein ziemlich attraktiver schwarzer Mann. Ich war noch ziemlich besoffen und als […]
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Beichthaus.com Beichte #00028292 vom 11.11.2010 um 18:22:14 Uhr in Frankfurt (38 Kommentare).

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Public Viewing Date

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Feigheit Ignoranz Engherzigkeit Dating Köln

Ich (m/21) fühle mich wegen der Sache immer noch etwas mies. Während meiner Grundausbildung im Wehrdienst haben ein paar meiner Kameraden ständig irgendeinen Telefonchat benutzt und hatten eine Menge Spaß dabei. Eigentlich ist das nicht meine Sachen, ich habe es dann aber doch ausprobiert. Dabei bin ich mit einer Gleichaltrigen ins Gespräch gekommen. Wir haben uns ganz gut verstanden, gut genug um die Handynummern auszutauschen.
Tatsächlich haben wir dann auch die nächsten Monate jede Woche telefoniert und uns auch immer privatere Sache erzählt. Getroffen haben wir uns aber nie, weil ich die Woche über in der Kaserne war und die Entfernung zu groß war, als das es sich gelohnt hätte. Selbstverständlich wollte ich trotzdem wissen, wie sie aussieht. Also habe ich über ein Social-Network ein Bild von ihr angeguckt. Es war nicht sonderlich aussagekräftig, aber es war ausreichend, um die Grundbefürchtung, die man bei Chatbekanntschaften so hat, ruhigzustellen. Dann kam aber ein Schock von anderer Seite, als ich im Profil unter "Was bin ich? Mutter!" lesen konnte. Darauf angesprochen sagte sie nur "Ach, hab ich dir das nicht gesagt?". Natürlich fühlte ich mich irgendwie verarscht, aber konnte irgendwie verstehen, dass sie das beim flirten nicht rausposaunen wollte. Und da wir uns eigentlich so gut verstanden haben, hab ich guten Willen gezeigt.
Erstmal ging es dann weiter mit den Telefonaten, es kamen aber immer öfter Sachen die schließen ließen, dass sie mich unbedingt näher kennenlernen wollte. Zur Fußball-WM, dem Spiel Deutschland - England, haben wir uns dann zum Public Viewing in Köln verabredet, ziemlich unverbindlich also. Das Treffen fing aber schon schlecht an, weil sie unser erstes persönliches Treffen doch tatsächlich vollkommen vergessen hatte. So stand ich dann erst mal gute vier Stunden am Kölner Hauptbahnhof, bis die Alte es geregelt bekommen hat, wann und wo wir uns denn nun treffen könnten. Letztendlich bin ich dann mit der vollkommen überfüllten S-Bahn zur Lanxcess-Arena, dem eigentlichen Public Viewing, gefahren. Es war brutal heiß an diesem Tag, ich habe geschwitzt wie ein Schwein und war auch durch die Situation allgemein ziemlich angepisst.


Um uns im dem Gedränge vor dem Gelände überhaupt zu finden hat sie draußen auf mich gewartet und ich konnte schon von weitem sehen, dass das Bild von ihr, welches ich mich auf Grundlage dieses einen Bildes gemacht habe, ziemlich falsch war. Ihre Leibesfülle war um einiges größer als zu erkennen gewesen war. Das war aber bei weitem nicht das schlimmste. Sie hatte fettige Haare, fettige Haut, auseinander stehende Zähne und machte allgemein einen ungepflegten Eindruck. Auch wenn ich redlich bemüht war meine Abneigung zu verbergen, mein Gesicht dürfte wohl keine Farbe mehr gehabt haben. Im weiteren war unser Treffen dann auch dementsprechend distanziert von meiner Seite aus. Während des Spiels sind ich und einer ihrer Freunde, die auch mit waren, uns bei jeden Tor in die Arme gefallen. Mit ihr hab ich mich nur kurz unterhalten. Nach dem Spiel sind wir dann noch kurz rumgezogen, ich hatte aber überhaupt keine Lust und keinen Willen mehr, zumal sie auch sonst gar nicht auf meiner Wellenlänge war, was sie aber nicht bemerkt hat. Danach habe ich mich nicht wieder bei ihr gemeldet und habe weder auf SMS noch auf Telefonanrufe reagiert, obwohl ganz offensichtlich war, dass sie mich immer noch mochte. Ich möchte beichten, dass ich so oberflächlich bin und nicht mal offen sagen konnte, warum sie sich keine Hoffnungen machen brauchte. Außerdem bereue ich, dass ich so dämlich sein konnte auf ein gut gestelltes schwarz-weiß Foto reinzufallen.

Beichthaus.com Beichte #00028254 vom 31.10.2010 um 20:17:28 Uhr in Köln (14 Kommentare).

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“Folge

An der Bahn-Schranke

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Neugier Waghalsigkeit Hochmut Bahn & Co. Geeste

An der Bahn-Schranke
Ich möchte hier eine kleine Jugendsünde beichten. Damals, ich war etwa 12 oder 13 Jahre alt, bin ich fast jeden Tag mit meinen Freunden in den naheliegenden Wald gegangen. Wir haben dort Krieg gespielt. Waffen haben wir uns aus Stahlrohren, Holz und schwarzer Farbe selbst gebastelt. Eines Tages bin ich mit einem Freund die naheliegenden Eisenbahnstrecke entlanggegangen. Wir fragten uns wie das wohl funktionieren mag, dass an der naheliegenden Straße die Blinkanlage angehen würde. Wir sahen im Gleisbett kleine Kästen, die wir überprüften. Als wir nun merkten, dass diese magnetisch waren, nahmen wir nun die selbst gebastelten Gewährläufe und strichen zwischen Schiene und Kontakt hindurch. Nachdem wir dies bei einigen nachfolgenden Kontakten gemacht hatten, gingen die Blinklichter an. Wir gingen wieder in den Wald zurück und beobachteten das Szenario. Fast 30 Minuten lang blieben die Lichter an. Beidseitig bildete sich ein langer Rückstau. Wenn ich heute daran denke habe ich immer noch ein Schmunzeln im Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00028199 vom 11.10.2010 um 16:19:25 Uhr in Geeste (29 Kommentare).

Gebeichtet von Johny92
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