Mein erster Job

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Diebstahl Morallosigkeit Habgier Arbeit Restaurant

Ich möchte heute eine Beichte ablegen, die ich schon seit einigen Jahren mit mir rumtrage. Ich habe mit jungen Jahren angefangen zu arbeiten. Als ich mit 15 Jahren auf der Straße angesprochen wurde, ob ich nicht als Gast den Laden des nettwirkenden Herren mit meiner damaligen Freundin betreten möchte. Der Laden sei neu, hieß es. Ich wurde Stammgast und merkte, dass der Inhaber überfordert war mit dem Ganzen. Gesundheitlich, psychisch sowie finanziell bemerkte ich seine Last. Als er dann mal auf die schnelle was besorgen musste und in 10 Minuten wieder da wäre, bot ich ihm meine Hilfe an. In den nächsten Wochen machten wir das öfters und ich wusste immer schon vorher, dass wenn ich ihn als Gast besuche, er mich in seinen Tag mit einkalkulierte. Die Arbeit fand ich sehr interessant, jedoch hat mich bei ihm gestört, dass es für ihn inzwischen selbstverständlich geworden ist meine Hilfe in Anspruch zu nehmen ohne Bezahlung. So begann ein schwarzes Kapitel in meinem Leben.


Von einem Tag auf den anderen fing ich an einige Sachen, die ich inzwischen drauf hatte (sprich Kaffee, Cappuccino, Espresso etc.) nicht ins Kassensystem einzubuchen um so 5 Euro täglich in meine eigene Tasche zu wirtschaften. Später kam ich in die Routine stündlich 5 Euro zu ergaunern. Im Laufe der Zeit vertraute er (39) mir alles von seinem Leben an, unter anderem dass er keine Eltern und Verwandte hat und von Cottbus nach Dormagen gezogen sei um sich hier selbständig zu machen. Ich bemerkte, dass ich zu seiner Vertrauensperson geworden war und somit zu seinem einzigen Freund den er in dieser Stadt hatte. Er musste täglich mindestens 250 Euro umsetzen, um alle Kosten zu decken, hatte aber höchstens 180 Euro nach der abendlichen Abrechnung in der Kasse. Es vergingen 4 Monate als er mir mit schlechtem Gewissen sagte, dass er nicht mehr möchte, dass ich unbezahlt arbeite und so handelten wir 5 Euro die Stunde aus. Somit arbeitete ich dann erstmal eine Zeit lang und verdiente 5 Euro geklaut plus 5 Euro verdient die Stunde. Inzwischen hatte ich mir schon ein System ausgeklügelt, das undurchschaubar war für jemanden der nix davon wusste. Ihm ging es immer schlechter und ich bekam statt einem schlechten Gewissen einen Zwang zu klauen.


Nach einigen unbezahlten Wohnungsmieten zog er Hals über Kopf in sein Lager, was sich eine Straße neben seinem Laden befand. Nach einiger Zeit wurde es so hart, dass er sich nicht mal mehr krankenversichern konnte und deshalb seine nötigen Tabletten nicht mehr kaufen konnte und dann ging es richtig bergab. Ich habe ihn inzwischen sehr gemocht, konnte jedoch nicht aufhören zu klauen. Als er dann eines Tages mir weinend berichtete, dass er nicht weiter weiß und nicht in die Privatinsolvenz gehen wollte, war mir schon klar was in seinen Gedanken rumschwirrte. Ich motivierte ihn immer wieder und immer wieder weiterzumachen. Er sagte mir, dass es jetzt soweit wäre und der Gerichtsvollzieher kommen würde. Ich wusste jetzt das es vorbei war. Er sagte mir, dass er sich für eine von drei Sachen entscheiden müsste: 1. den Freitod, 2. in ein Kloster oder 3. das Land verlassen.

Er behielt den Laden noch die nächsten Tage offen und ich kam natürlich auch ganz normal arbeiten und klaute dann auch. Es tut mir im nach hinein so Leid. Als er mir sagte, dass er sich von mir verabschieden wollte, weinten wir beide. Er rufte mich nachts um 3 nochmal an und sagte, dass er mir alles gute wünscht und das ich ein Brief von ihm kriegen werde wo drin steht, wo er alles versteckt hat, was noch Wert hatte, so dass ich mir das nehmen sollte bevor es Gläubiger tun. Ich tat dies, aber anstatt zu gehen, war ich zu neugierig und fand ihn tot!

Beichthaus.com Beichte #00028426 vom 21.12.2010 um 16:52:05 Uhr (53 Kommentare).

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Meine Ex-Frau und das Jugendamt

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Zorn Verzweiflung Rache Verrat Ex

Meine Ex-Frau und das Jugendamt
Ich (m/30) habe drei Kinder und bin inzwischen geschieden. Wegen einer linken, altmodischen und beschissenen Richterin müssen meine drei Lieblinge bei meiner Ex wohnen. Die Wohnung in der sie wohnen habe ICH gekauft, bezahlt und eingerichtet und das bevor ich meine jetzige Exfrau kennen gelernt habe. Dennoch wurde mir vom Gericht aufgelegt diese Wohnung zu verlassen und meiner Exfrau zu überlassen. Wegen diverser anderer Dinge musste ich inzwischen Privatinsolvenz anmelden und wohne nun in einer Bruchbude mit Nasszelle, Kochnische und zwei Wohnkammern. Ich habe kein Auto mehr und kann mir kaum die Butter auf dem Brot leisten. Meine Ex vernachlässigt die Kinder und den Haushalt und schert sich einen Scheiß darum wie es denen geht. Wichtig ist ihr nur ihr Online-Spiel, ihre PS3 und ihre monatlich wechselnden Liebschaften.

Leider hat unser Jugendamt die Angewohnheit sich mindestens 5 Tage vorher anzumelden. Genug Zeit für meine Ex "Heile Welt" zu schaffen. Und sie hat zudem das Talent jemandem so glaubhaft vorzulügen, der Himmel sei grün, dass es ihr Jeder glaubt. Ich beichte, dass ich momentan fast täglich anonym beim Jugendamt anrufe und die Fehltritte meiner Ex petze. Und seien es mal nur wieder nicht geschnittene Fingernägel. Die Kinder gehören nicht zu dieser primitiven, asozialen Schlampe, die die Kinder nur will, weil sie dadurch ein gesichertes Einkommen von circa 1.400 Euro hat (Kindergeld Unterhalt). Weiter möchte ich beichten, dass die zuständige Tusse beim Jugendamt eine Männerverachtende Lesbe ist und sie mir von Anfang an Steine in den Weg gelegt hat. Habe sie heute mit samt Tonaufnahmen und Beweisen bei ihrem Vorgesetzten angeschwärzt.

Beichthaus.com Beichte #00028416 vom 18.12.2010 um 05:13:51 Uhr (49 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Sozialschmarotzer

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Verrat Betrug Neid Ungerechtigkeit Geld

Sozialschmarotzer
Ich werde morgen jemanden bei der ARGE verpfeifen, der jahrelang ALG 2 bezieht. Mit seiner ebenfalls ALG 2 empfangenden Frau ein Kind nach dem anderen raushaut, schwarz arbeitet und damit sehr gutes Geld macht, in Privatinsolvenz gegangen ist und sich trotzdem jetzt wieder ein Auto kauft und lebt wie Gott in Frankreich, klar, solang der Staat zahlt. Ich hab die Faxen dicke, er macht sich über mich lustig, weil ich mir als poofige kleine Lagerarbeiterratte nix leisten kann, während er sich mal auf die Schnelle eine PS3 kauft, oder mit seiner ständig trächtigen Ollen und den bekloppten Blagen jetzt über Weihnachten nach Malle fliegt. Sie kauft sich mal schnell ein Täschchen bei Louis Vuitton - dafür geht sie ja schließlich schwarz putzen. Ich hoffe, sie sperren ihm alle Gelder und geben ihnen nur noch Essensgutscheine.

Beichthaus.com Beichte #00028409 vom 16.12.2010 um 01:28:15 Uhr (57 Kommentare).

Gebeichtet von 5155445
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Spezial-Fahrkarte

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Geiz Betrug Waghalsigkeit Bahn & Co.

Also ich muss jetzt hier auch mal beichten, und zwar dass ich seit circa drei Monaten zwei mal täglich schwarz fahre. Heute wäre ich fast erwischt worden. Doch die eigentliche Beichte ist, wie ich schwarz fahre. Dazu muss man wissen, ich bin Schüler in der elften Klasse, aber für diese Klasse wird bei uns keine Schülerkarte mehr von der Schule bezahlt. Doch wozu gibt es anständige Drucker, Photoshop, usw.? Wie auf wahrscheinlich allen Fahrkarten steht bei uns der Zeitraum der Gültigkeit auf der Karte (Gültig von:... Bis:...). Nun habe ich die Jahreszahlen von meiner alten Fahrkarte geschickt mit einem Messer ausgeschnitten und durch neue, ausgedruckte Jahreszahlen für das Jahr 2010/11 ersetzt. Das Ergebnis: ein leichter Farbunterschied und kleine Ränder um die Jahreszahlen. Um das leicht zu retuschieren habe ich die ganze Fahrkarte mit Tesa-Film beklebt. Wenn ich die Fahrkarte jetzt in ihre Hülle stecke, sieht man fast keinen Farbunterschied mehr und die Ränder wirken wie Schmutz. Außerhalb der Hülle ist allerdings deutlich zu erkennen, dass das Datum verändert wurde. Bis jetzt bin ich damit immer super durchgekommen, denn entweder lassen Schaffner uns Schüler eh in Ruhe weil sie wissen, dass wir Schülerkarten bezahlt bekommen oder sie schauen gar nicht richtig hin.

Nicht aber heute, außer mir war fast keiner im Zug und so hatte der Schaffner mal Zeit wirklich alle Fahrgäste zu überprüfen, so kam er auch kurz vor meiner Station zu mir. Ich halte ihm also meine Fahrkarte in der Hülle entgegen. Er schaut lange mit verzogener Miene drauf und sagt dann: "Einmal rausnehmen bitte!". Wie ihr euch sicher vorstellen könnt ging mir in dem Moment total die Pumpe, ich fühlte mich buchstäblich am Arsch! Komischerweise habe ich es trotzdem geschafft total ruhig zu bleiben und mir nichts anmerken zu lassen und sagte ganz gechillt während ich die Karte rausnahm: "Ich hab sie zusammengefaltet damit sie in die Hülle passt und mit Tesa beklebt damit sie nicht reißt." Innerlich habe ich mich aber schon drauf eingestellt gleich zum Mitkommen gebeten zu werden. Doch plötzlich nach langem Schauen gab er mir die Karte zurück und meinte dass alles in Ordnung wäre. Ihr werdet euch denken können was für ein Berg mir in dem Moment vom Herzen viel! Schnell raus aus dem Zug und erst einmal tief durchgeatmet! Ich werde sicher auch weiter so zur Schule fahren und pro Woche die 15 Euro die ich für Fahrkarten bekommen für andere Dinge investieren. Ich zahl doch keinen Cent um mit Zügen zu fahren die durchschnittlich 10 Minuten zu spät kommen!

Beichthaus.com Beichte #00028375 vom 07.12.2010 um 17:56:50 Uhr (45 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Martingal

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Neid Habgier Verschwendung Geld Bietigheim-Bissingen

Ich habe heute innerhalb von noch nicht einmal 5 Minuten stolze 60 Euro beim Online-Roulette verloren. Alles fing mit meiner Glückssträhne an. Gleich die ersten 5-6 Dreher waren alle richtig, aber dabei gewann ich nur so 12 Euro. Dann wollte ich diese "Verdoppel wenn Du nicht gewinnst - Strategie" versuchen. Schwarz wollte natürlich nicht kommen. Ich dachte da ist die Chance fast 50:50 (wegen grün). Nach ungefähr 8 Drehern kam wieder schwarz und ich war bei 10 Euro. Von 70 Euro auf 10 Euro in einer Minute. Das restliche Geld habe ich dann auf Sportwetten gesetzt auf den aktuell Tabellenletzten. Ich möchte beichten, dass ich die letzten Monate fast ein ganzes Gehalt verspielt habe nur um rauszufinden, ob ich irgendwann auch einmal Glück habe, denn ich habe weder Freunde noch Partnerin. Ich laufe ungefähr jeden zweiten Tag in Hundescheisse und arbeite ausgerechnet in der beschissensten Firma des Landes. Und dazu muss man sich noch jeden Tag angucken, wie viel Glück doch alle anderen haben. Was bei mir schon sowas wie ein Wunder ist, ist für andere noch nicht mal erwähnenswert. Fortuna, wo bist du?

Beichthaus.com Beichte #00028337 vom 26.11.2010 um 23:52:37 Uhr in Bietigheim-Bissingen (30 Kommentare).

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