Kein Interesse an der Heimat

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Falschheit Lügen Feigheit

Ich (w/19) bin seit vier Monaten als Au-pair in den USA. Vor meiner Abreise war ich sehr nervös und hatte viele Zweifel. Außerdem hatte ich Angst, dass mich meine Freunde zu Hause vergessen würden. Inzwischen habe ich allerdings einen neuen Freundeskreis, eine wunderbare Zeit hier in den Staaten und, wenn sich meine Freunde bei mir melden, tue ich nur so, als würde es mich interessieren. Ich melde mich auch eher selten, da es einfach eine ganz andere Welt ist. Ich verfluche Smartphones, da meine Freunde ja wissen, dass sie mich dadurch gut erreichen können und ich dann meistens auch gezwungen bin, zu antworten. Ich wünschte, die Technik wäre nicht so fortgeschritten. Natürlich steht es mir frei, sie nicht zu benutzen, aber ich habe ja auch noch meine neuen Freunde. Ja, ich weiß, das sind Luxusprobleme. Trotzdem hat man das Gefühl hier nie richtig anzukommen, wenn man zu viel Kontakt nach Deutschland hat. Ich möchte also beichten, dass ich meinen Freunden nur vorspiele, dass ich sie vermisse und mich absolut nicht interessiert, was in der Heimat abgeht.

Beichthaus.com Beichte #00031811 vom 28.08.2013 um 14:15:48 Uhr (18 Kommentare).

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Auf dem Basar

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Geiz Selbstsucht Ungerechtigkeit Urlaub Türkei

Ich (w/19) habe meine Wurzeln in der Türkei und bin hier in Deutschland geboren und aufgewachsen. Jedenfalls sehe ich überhaupt nicht aus, wie eine "typische" Türkin. Ich bin hellhäutig, habe hellbraune Haare und blaue Augen. Viele denken, ich sei Russin oder Italienerin oder so etwas. Aber auf meine wahre Herkunft kommen die Wenigsten. Ich beherrsche die türkische Sprache relativ fließend, zumindest verstehe ich alles, auch wenn ich selbst manchmal Probleme beim Sprechen und einen, für gebürtige Türken, unüberhörbaren Akzent habe. Jedenfalls war ich vor ein paar Wochen mit zwei Freundinnen im Urlaub in der Türkei und aufgrund der oben genannten Faktoren ist es niemandem aufgefallen, dass ich mich in der Heimat meiner Eltern befinde. Wie sicher einige wissen, gibt es viele Basare in der Türkei. Meine Freundinnen wollten sich natürlich nichts entgehen lassen und ich habe sie dann zu einem Basar geführt. Dort angekommen sahen die Händler in uns natürlich die scheinbar perfekten Kunden: Drei junge, naive Ausländerinnen, die vermutlich viel Geld, aber keinen Plan vom Leben haben. Und weil mich das so tierisch aufgeregt hat, habe ich dann vor jedem Händler so getan, als sei ich eine Ausländerin.


Dann habe ich die Händler, als ich sie darüber reden hörte, wie sie uns bescheißen, auf Türkisch dermaßen bloßgestellt, dass wir die ganzen Sachen fast umsonst bekommen haben. Sie waren danach so verdutzt und beschämt, dass sie einfach nicht mehr wussten, was sie sagen sollten. Nun, jetzt möchte ich loswerden, dass mir die Händler im Nachhinein total leidtun. Und ja, das meine ich ernst. Schließlich stehen die da auch den ganzen Tag in der Hitze und versuchen, ihren Lebensunterhalt irgendwie zu meistern. Sie mussten echt verzweifelt sein, dass die uns die Sachen trotzdem verkauft haben, obwohl ich so unfassbar arrogant und unhöflich war und sie ja mit meinem Handeln auch irgendwie verarscht habe. Ich bin also eine herrische, rechthaberische Tusse, die sich daran aufgegeilt hat, Menschen bloßzustellen. Das möchte ich beichten. Und es das nächste Mal besser machen.

Beichthaus.com Beichte #00031688 vom 03.08.2013 um 02:26:45 Uhr in Türkei (Antalya) (19 Kommentare).

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“Beichte

Die furchtbarste Frau der Welt

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Falschheit Dummheit Schamlosigkeit Selbstsucht Familie

Ich möchte hiermit beichten, dass ich versuchen werde, meinen Bruder und seine Frau, die ich im Folgenden "ES" nennen werde, auseinander zu bringen. Zu meiner Verteidigung, er hat die wohl furchtbarste Frau auf der Welt. Er lernte ES vor etwa vier Jahren im Internet bei einem Onlinerollenspiel kennen. Man muss dazu sagen, dass mein Bruder nie viele Beziehungen hatte, ich glaube, das liegt aber daran, dass die Frauen irgendwann anfangen, ihn zu nerven.
ES kommt aus Rumänien und hat damals in London gewohnt, ab und an haben sie sich dann mal besucht. Ich fand ES auch anfangs gar nicht so furchtbar. Eines Tages berichtete er allerdings, dass er zu ihr ziehen wolle. So geschah es dann auch. Natürlich ging es schief und sie kamen wieder nach Deutschland zurück und haben einige Schulden gemacht, unter anderem stehen sie auch bei mir mit 1000 Euro in der Kreide. Mein Bruder arbeitet wieder normal, aber ES hat keinen Anspruch auf Harz IV und scheint auch die sonstigen Jobangebote als nicht "würdig" zu erachten. Mit anderen Worten: ES arbeitet nichts, wird immer fetter und das Onlinerollenspiel scheint ihr einziges Hobby zu sein. Vor ungefähr 18 Monaten hat der Idiot sie auch noch geheiratet, weil sie sonst finanziell nicht über die Runden gekommen wären. Als ES Anfang des Jahres aushilfsweise doch mal zwei Monate gearbeitet hat, hatte sie doch wirklich nichts Besseres zu tun, als sich von ihrem ersten Gehalt einen neuen Laptop zu kaufen. - Nur zur Erinnerung, sie haben noch Schulden, und nicht nur bei mir!


Vor zwei Wochen waren wir dann bei einer Familienfeier, und da wir eine weite Anreise hatten, haben wir dort in einer Pension übernachtet. Abends saßen wir zusammen und haben getrunken und da erzählt er mir doch wirklich, dass sie seit Dezember keine Pille mehr nehme. Ich habe ihm durch die Blume gesagt, was ich davon halte. Nun weiß ich, dass ES es hasst, wenn mein Bruder Zeit alleine mit mir verbringt, da sie wohl ahnt, was ich von ihr halte. Jetzt haben wir an dem Abend immer weiter getrunken und irgendwann sind alle, außer meinem Bruder und mir ins Bett gegangen, und wir schlenderten durch das Dorf. Wir sind auf einer Geburtstagsfeier gelandet und wurden zum Feiern eingeladen. Eine halbe Stunde später klingelte mein Handy. Meine Freundin war dran und fragte mich verschlafen, wo wir sind, als ich antworten wollte, brüllte ES wie eine Furie ins Handy "Get your fucking asses right here now... Bla Bla Bla." Ich habe aufgelegt und das Handy ausgeschaltet. Als wir dann irgendwann so voll waren, dass wir uns kaum noch auf den Bänken halten konnten, sind wir zurück zur Pension gewankt. Da springt ES plötzlich aus der Dunkelheit, knallt meinem Bruder eine und tobt weiter. An mehr erinnere ich mich nicht mehr.


Am nächsten Morgen beim Frühstück erfuhr ich dann, dass ES Terror in der Pension geschoben hat, mitten in der Nacht bei meinen Eltern und bei meiner Freundin war, um zu fragen, wo wir sind und ob ich mein Handy dabei habe. Dann kamen sie runter, ES hat kein Wort gesagt und auch nichts gegessen. Mein Bruder sagte mir, dass ES ihm mit Scheidung gedroht habe und ich freute mich innerlich, dass diese Aktion so einen Erfolg hatte. Leider haben sie sich wieder versöhnt, aber das war eigentlich klar, denn ohne ihn hat ES nichts mehr und kann wieder dahin zurück, wo der Pfeffer wächst. Und mein Bruder? Der ist ihr hörig, lässt sich alles gefallen, und wie man gesehen hat, sogar schlagen. Sie haben nichts gemeinsam, und seit er mit ihr zusammen ist, unternehmen sie auch nichts mehr. Mein Bruder wird immer dünner und ES immer fetter. Deshalb werde ich alles daran setzen, sie auseinander zu bringen, und meinem Bruder die Augen zu öffnen, bevor ES ihm auch noch ein Kind anhängt. Weil er nicht sieht, wie schamlos er ausgenutzt und zerstört wird. Ich bitte dafür um Vergebung, aber manchmal muss man etwas zerstören, um etwas Besseres erbauen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00031685 vom 02.08.2013 um 12:07:59 Uhr (19 Kommentare).

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Der Ruhm meiner Vergangenheit

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Lügen Stolz Musik

Der Ruhm meiner Vergangenheit
Vor mehreren Jahren war ich in einer Band. Wir tourten permanent quer durch Deutschland und sahen halb Europa. Wir spielten uns jeden Abend die Finger wund, aber dennoch wollte es mit der großen Karriere nicht klappen und wir waren meist knapp bei Kasse. Es war eine ultimative Quälerei mit sehr wenig Schlaf, endlosen Fast Food Orgien, siffigen Hotelzimmern und Ferienwohnungen, matschigen Campingplätzen und dreckigen Dixies, und immer gab es wegen irgendetwas Streit in der Band. Unser Sänger war dauerbesoffen und high, unser Bassist bohrte liebend gerne in der Nase und schmierte seine Beute an der Rückseite seines Instrumentes ab. Unser Leadgitarrist furzte im Schlaf wie ein blähbäuchiger Gorilla. Den einzigen Vorteil, den man hatte, war, dass man einigermaßen herumkam und hin und wieder wirklich bekannten Künstlern begegnete.

Nachdem wir diesen ganzen Mist eine Zeit lang ertragen hatten, hatte keiner von uns mehr so richtig Bock darauf, was sich darin äußerte, dass wir uns gegenseitig verbal halb umbrachten und nach einer Weile einfach gar nicht mehr miteinander redeten. Unser größter Erfolg war übrigens mal ein Musikvideo, das immerhin zwei Wochen lang auf MTV lief. Endgültig Schluss war dann schließlich nach einem hässlichen Streit, der ausbrach, als wir versuchten, ein neues Album zu produzieren. Ich besann mich zurück auf meinen ursprünglich studierten Beruf und ging als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Uni, wo ich eine öde, schlecht bezahlte Dozentenstelle bekam. Der Rest der Band zerstreute sich in alle vier Himmelsrichtungen. Ich habe auch mit keinem meiner Ex-Mitstreiter mehr Kontakt.

Aber wenn mich mal jemand auf der Straße erkennt, oder einer meiner Studenten mich googelt oder irgendwelche Videos findet und auf die Idee kommt, mich darauf anzusprechen, dann tue ich immer so, als wäre das die geilste Zeit meines Lebens gewesen. Ich tendiere dazu, es so hinzustellen, als wäre das Ganze damals besonders glorreich und toll gewesen. Mit kleinen Anekdoten, wie zum Beispiel der, dass wir mit Star XY bei der After-Show-Party bis in die frühen Morgenstunden gesoffen hätten, fessle ich immer gerne meine Zuhörer. Natürlich ist davon nur die Hälfte wahr, meistens habe ich den Star XY auch nur aus der Ferne gesehen. Manchmal auch gar nicht. Diese Masche eignet sich aber hervorragend dazu, Frauen aufzureißen, die sich sonst nie mit einem öden Langweiler wie mir abgeben würden. Außerdem bin ich damit der Mittelpunkt vieler Partys. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die Leute immer sofort denken, man wäre automatisch irgendwie reich oder zumindest sehr wohlhabend. Ich stelle es auch immer so hin, als hätten wir nur deshalb aufgehört, weil uns der Rummel mit der Zeit auf die Nerven ging: Interviews, Autogrammwünsche und Ähnliches. Es ist schon ein echt tolles Gefühl, sich im Ruhm vermeintlicher Großtaten sonnen zu können, und ich bin auch, ehrlich gesagt, etwas süchtig danach geworden.

Beichthaus.com Beichte #00031624 vom 19.07.2013 um 12:41:49 Uhr (18 Kommentare).

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Mein Wunsch nach einer Vasektomie

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Vorurteile Misstrauen Zwietracht

Ich (m/22) hatte immer schon einen persönlichen Grundsatz. Denn bevor ich überhaupt auch nur an Kinder denke, müssen drei Dinge stimmen. Erstens muss es eine glückliche Beziehung sein. Zweitens muss vorher entweder eine ausreichend große Wohnung oder ein Haus vorhanden sein und drittens muss ich es mir karrieretechnisch leisten können, meine Familie zu ernähren, auch wenn meine Frau nicht arbeitet. Allerdings wäre ich mit 17 fast Vater geworden, da meine damalige Freundin, kurz bevor ich Schluss gemacht hatte, dachte, mich mit einem Kind an sie binden zu können. Sie hat es scheinbar geschafft, sich mit einem unserer benutzten Kondome zu schwängern. Glücklicherweise hat sie ihr Kind verloren, was ich mir die ganze Zeit auch erhofft hatte. Ich beichte deswegen, dass ich seit diesem Vorfall absolut kein Vertrauen mehr in Frauen habe. Ich verurteile alle Frauen als arbeitsfaul und unterstelle ihnen, dass sie sich den nächsten besser verdienenden Mann schnappen, nur um dann schwanger zu werden. Das beinhaltet natürlich, dass sie sich dann auch von diesem finanzieren lassen und dafür habe ich einfach überhaupt kein Verständnis. Deshalb suche ich bereits verzweifelt nach einem Urologen in Deutschland, der einen Österreicher vasektomiert, da dies in Österreich erst ab 25 gesetzlich erlaubt ist. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00031623 vom 19.07.2013 um 12:23:52 Uhr (62 Kommentare).

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