Beziehungsprobleme durch Kinderstreich

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Dummheit Begehrlichkeit Eifersucht Telefon Schliengen

Als ich vor 15 Jahren ungefähr 11 Jahre alt war, haben zwei Freunde gleichen Alters und ich über eine Telefonzelle nur ein paar Telefonstreiche gemacht. Es waren wirklich nicht viele aber der letzte hatte es in sich. Wir riefen also irgendjemanden aus dem Telefonbuch an. Einen Mann, der mit Vor- und Zunamen im Telefonbuch stand z.B. "Iks *******". Ich imitierte eine Frau und verstellte meine bubenhafte Stimme und nahm zusätzlich ein Taschentuch dazu, ein Trick aus der Micky-Maus-Zeitschrift. Als ich dort anrief nahm eine Frau ab (es war wohl seine Freundin) und ich fragte mit fröhlicher femininer Stimme, ob denn nicht der "Iks" daheim wäre. Die Frau verneinte dies und meinte, dass er noch arbeiten ist. Ich behauptete spontan dass "Iks" mir seine Nummer gegeben, aber nichts von einer Freundin gesagt hätte. Man hörte förmlich wie die Wut und Eifersucht in ihr zu kochen begann. Ich weiß nicht mehr genau, aber ich zickte und zankte mit ihr noch ein wenig am Telefon, als sie fragte woher ich ihn denn kenne. Ich weiß nicht mehr was für einen Ort ich genannt hatte, kannte die Leute ja nicht, aber ich traf wohl voll ins Schwarze und ein heftiges Kreischen kam aus der Hörmuschel. Ich legte schnell auf. Wir waren uns sicher, dass es zu diesem Zeitpunkt ein Pärchen weniger auf der Welt gab. Ich habe wirklich keinen blassen Schimmer, wie ihre Beziehung weiter ging.

Beichthaus.com Beichte #00028978 vom 29.05.2011 um 17:18:03 Uhr in 79418 Schliengen (Basler Straße) (11 Kommentare).

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Jung, gesund & arbeitslos

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Faulheit Betrug Verrat Arbeit

Eins vorweg: Ich habe pauschal nichts gegen Arbeitslose, vor allem dann nicht, wenn sie selbst nichts dafür können. Aber ich hasse das asoziale Pack, das schlichtweg nicht arbeiten will. In meiner Firma wird seit Monaten ein Tischler/Monteur gesucht, aber es kommen nur Bewerber, die entweder schwarz arbeiten oder solche, die sich bloß den Stempel abholen wollen, als Beweis für das Arbeitsamt, dass sie sich beworben haben. Das schlimmste daran ist, dass mich diese Heuchelei selbst sehr viel Zeit und Arbeit kostet, weil sie ja stets ein Interesse vortäuschen.
Vorletzte Woche kam auch wieder so ein Kandidat: Mitte 20, jung, gesund und mit angeblichem Interesse am Job. In einem 15-minütigem Gespräch erfand er von sich aus viele Argumente, die gegen ihn sprechen sollten, nur damit wir ihn ja nicht einstellen. Was aber ein Blödsinn war: Wir suchten einen Tischler/Monteur für Innentüren, und er war gelernter Tischler, jung und gesund - also der perfekte Job für ihn.

Er wollte dann, dass ich ihm einen Stempel gebe, und meinte "ich überlege es mir und melde mich dann". Nichts da! Ich habe den Kerl geschickt um den Finger gewickelt und ihm einen Probetag angeboten. Es sollte sich nur um eine Helfer-Tätigkeit handeln, damit ich sehe, was er kann und ob er verlässlich ist. Ich gab ihm auch zu verstehen, dass er den Stempel nur bekommt, wenn er zum Probetag erscheint (mit Bezahlung natürlich). Also einigten wir uns darauf. Er kam dann zum vereinbarten Probetag nicht, hob auch nicht ab, als ich ihn angerufen habe. Auch ein Rückruf kam nicht. Erst zwei Tage später meldete er sich telefonisch und erzählte mir irgendwas von einer Schulung, was natürlich gelogen war. Man könnte dann ja vorab kurz absagen und nicht bloß 2 Tage auf unerreichbar schalten.

Meine Beichte: Ich habe den Typen beim Arbeitsamt verpfiffen. Die wussten dort auch nichts von seiner angeblichen Schulung und konnten ihn auch mehrere Tage nicht erreichen. Jetzt wird dem Kerl sein Arbeitslosengeld gekürzt und so richtig Ärger wird er jetzt auch noch bekommen, weil ich über Umwege erfahren habe, dass er nicht auf einer Schulung war, sondern schwarz für eine Baufirma gearbeitet hat. Verpfiffen habe ich ihn, weil ich es schlimm finde, dass solche Leute Arbeitslosengeld bekommen, sich nebenher noch was schwarz dazuverdienen und wir ehrlichen Firmen weniger Aufträge bekommen, weil die Konkurrenz ihre Arbeitsleistung für lau anbietet. Und die armen Leute, die harte Arbeit verrichten oder Jobs annehmen müssen, die ihnen eigentlich gar nicht gefallen, finanzieren sogar noch das Arbeitslosengeld.

Beichthaus.com Beichte #00028977 vom 29.05.2011 um 12:25:42 Uhr (69 Kommentare).

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Jugendsünde mit Folgen

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Masturbation Schamlosigkeit Dummheit Intim Familie Gießen

Als ich 16 war, habe ich mich vor meinen damals 8 und 10-jährigen Cousins selbst befriedigt. Ich habe hinterher mit Gewalt gedroht, sollten sie mich verraten. Der Kontakt zu der Familie ist abgebrochen, verständlich. Ich habe versucht, mich mit ihnen darüber zu unterhalten, die Sache zu klären, dies wurde abgelehnt, ebenfalls verständlich. Es hieß: "Dafür müsse ich einiges tun, um das wieder gut zu machen." Das wurde schnell revidiert, wie gesagt, es gibt keinen Kontakt mehr. Ich wäre zu allem bereit gewesen, um die Sache wieder gut zu machen. Ich habe mich bei der Familienberatungsstelle zur Therapie angemeldet, wurde dort aber nach 2 Sitzungen wieder entlassen.
Meine Eltern waren fast froh über diesen abrupten Abbruch der Beziehung, auch wenn der Auslöser dafür schlimmer nicht hätte sein können. Es bestanden schon immer Streitigkeiten zwischen beiden Familienteilen.
Eines Tages sah ich meine Cousins im Schwimmbad wieder, beide kamen auf mich zugerannt und freuten sich. Wir unterhielten uns eine Weile, ich bemerkte nicht, dass sie irgendwie Schaden gefunden haben, aber wer bin ich, um sowas beurteilen zu können? Ihr Vater sah es und packte schon die Sachen zusammen, als sie kamen.
Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen. 6 Jahre voller Schuldgefühle, die ich schon beim Pfarrer gebeichtet habe. Die ich mit Therapie und Entschuldigungsversuchen versuchte, auszumerzen. Ich fand mich damit ab und fand auch, dass ich es definitiv verdient habe.

Als mein Großvater gestorben ist, meine Eltern Alleinerben wurden und der andere Teil der Familie den Pflichtteil nicht ausgezahlt bekommt, da aus Unterlagen hervorgeht, dass zu Lebzeiten hinter den Rücken meiner Eltern erhebliche Geldsummen von meinem Großvater an den anderen Teil der Familie geflossen sind, versuchten sie mich zu erpressen. Sie riefen bei dem Jugendverein an, bei dem ich seit ich 5 war Mitglied bin. Sie versuchten, mich anonym bei meinem Gruppenleiter anzuschwärzen, der mich Gott sei Dank nicht verstoßen hat, meine Arbeit im Verein aber dermaßen einschränken musste, dass ich mich dort nicht mehr wohl fühle. Dies war wie eine 2. Familie für mich und momentan bin ich kurz davor, auszutreten.

Ebenso ging ein Brief an den Anwalt meiner Eltern mit der Forderung, sofort den Pflichtteil zu überweisen, andernfalls werde der Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Unser Anwalt ging nicht darauf ein. Seitdem haben wir nichts mehr gehört, der Erbrechtsfall läuft noch. Ich habe eine Therapie, nochmals, bei ProFamilia gemacht, habe mit unserem Anwalt gesprochen, habe einen Jugendanwalt für Strafsachen konsultiert, der mir von einer Selbstanzeige abriet, ich habe mit einem Psychologen geredet, der sogar meinte, ich solle einfach alles leugnen. Ich habe Angst um meine Zukunft, ich möchte Lehrer werden. Das mag für viele Leute bei dem Kontext schlimm sein, aber es war quasi schon immer meine Bestimmung, schon lange vor dem Vorfall. Ein Anruf beim Schulamt und ich bin erledigt.

Beichthaus.com Beichte #00028908 vom 06.05.2011 um 17:55:37 Uhr in Gießen (Alicenstraße) (41 Kommentare).

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Zwietracht unter Schwestern

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Zwietracht Rache Boshaftigkeit Familie Wuppertal

Ich verstand mich früher als Teenager nie wirklich mit meiner älteren Schwester, die immerzu Streit suchte, mich bei den Eltern anschwärzte etc. Ein echter Konkurrenzkampf war das, der vorrangig von ihr ausging. Unter anderem nervte es mich sehr, dass sie mir, wenn ich was aß, jeden Bissen in den Mund starrte und fast jedes Mal, wenn ich in die Küche kam, ihre Beine unter der Kühlschranktür zu sehen waren. Oder sie lümmelte sich faul im Sessel, öffnete den Mund mit den schokoladenbraunen Zähnen und ging mir wieder mit irgendeinem Spruch auf den Geist. Zum Beispiel, ob ich auch Schokolade wollte. Sagte ich ja, teilte sie mir mit, ich würde aber nichts kriegen, sagte ich nein, höhnte sie, ich (damals sehr schlank im Gegensatz zu ihr) hätte Angst, ein Milligramm zuzunehmen, oder sie sagte, ich hätte sowieso nichts bekommen.
Ich möchte beichten, dass ich eine Zeit lang damit zurück schlug, dass ich immer, wenn sie etwas aß, einen Kommentar dazu abgab. Bist du schon wieder am fressen? Kriegst wohl den Hals nicht voll, was? Du bist einfach nur gierig! Platzt du nicht bald? Sie war dann immer tödlich beleidigt und ließ mich erst mal in Ruhe. Heute tut es mir allerdings Leid, weil meine Schwester mir erst vor ein paar Jahren eröffnete, dass sie zu dieser Zeit an Bulimie gelitten hatte.

Beichthaus.com Beichte #00028851 vom 20.04.2011 um 13:32:17 Uhr in Wuppertal (18 Kommentare).

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“Beichte

Müsli mit Magerquark

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Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Unreinlichkeit Ekel Kollegen

Ich möchte euch was beichten, was mir sehr Leid tut. Vor etwa einem halben Jahr hat mich eine Kollegin bei unserem Chef angeschwärzt für einen Fehler den sie begangen hat. Es war keine Lappalie, mir wurde ein halber Monatsverdienst dafür gestrichen. Leider konnte ich nicht beweisen das sie es war und der Chef hat ihr halt mehr geglaubt schließlich hat sie zwei hervorstechende Argumente mehr. Ich war also auf Rache aus. Nur wie und was. Ich entschied mich für eine Gemeinheit. Meine Kollegin isst jeden Morgen ein Müsli mit Magerquark. Da sie immer die großen Packungen von 500g kauft, braucht sie nie eine ganze Packung pro Frühstück. Den Rest stellt sie immer in den Kühlschrank in unserer Teeküche. Als ich nun einmal Überstunden machte habe ich mir den Quark genommen und genüsslich hinein gew****. Während der Aktion habe ich mich diabolisch gefreut. Am nächsten Morgen tat es mir aber schon Leid, aber ich habe mich nicht getraut es ihr zu sagen, war mir einfach zu peinlich. Ich wollte den Quark einfach in den Müll werfen, aber als ich zur Arbeit kam war sie schon am Frühstücken, Müsli mit "Quark". Es tut mir ehrlich Leid. Danke fürs lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028832 vom 14.04.2011 um 10:32:42 Uhr (28 Kommentare).

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