Die Praktikantenstelle

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Hass Zorn Verzweiflung Arbeit Wutach

Die Praktikantenstelle
Ich (w/25) komme gerade von einem Bewerbungsgespräch zurück und habe jetzt beschlossen, mindestens einen Monat lang keine Bewerbungen mehr zu schreiben. Die Sache lief folgendermaßen ab: Ich habe vor einer Woche eine Bestätigung auf eine Bewerbung bekommen. Mir wurde gesagt, dass ich in die engere Auswahl gekommen bin, und da ich derzeit nur einen Teilzeitjob im Lager habe, war das für mich wirklich eine Riesenüberraschung. Nach meinem Studienabschluss vor einem Jahr hatte ich nur die typischen Praktikantenstellen erhalten - es war übrigens ein technischer Beruf, der angeblich doch so sehr gefragt ist. Auf jeden Fall bin ich für das Jobangebot durch ganz Deutschland gefahren und letzte Nacht um drei Uhr aufgestanden, nur um zu erfahren, dass man mich zunächst einmal als Praktikantin einstellen möchte. So für ein halbes Jahr, unbezahlt. Ich frage mich wirklich, was mit der Wirtschaft los ist, dass viele Unternehmen so krank sind. Mir ist natürlich klar, dass es sich nur um wenige betrügerische Firmen handelt, aber warum werde ich vor solchen Leuten nicht geschützt? Das ist genauso Betrug, wie alles andere auch. Ich fahre durch ganz Deutschland, mein Konto ist jetzt dank der Benzinkosten leer und ich kann über die Feiertage bei meinem Vermieter rumschauen, und ihn um einen Aufschub bitten. Dieses dreiste Unternehmen hat mir Weihnachten wirklich versaut. Mein Hass ist jedenfalls riesengroß und ich bin am Überlegen, über diese Firma nun Gerüchte im Internet zu verbreiten.

Beichthaus.com Beichte #00032451 vom 23.12.2013 um 16:37:52 Uhr in Wutach (44 Kommentare).

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Zickenkrieg in den kanadischen Wäldern

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Ungerechtigkeit Vorurteile Urlaub Arbeit Plaaz

Zickenkrieg in den kanadischen Wäldern
Ich arbeite bei einer Firma, die Abenteuerausflüge im Ausland organisiert - meistens in Kanada oder in den Vereinigten Staaten. Wir begleiten dabei meistens Gruppen von zwanzig Personen durch die Wildnis - ich bin mittlerweile jedoch hauptsächlich in Deutschland in der Verwaltung. Ich bin also nicht mehr so viel unterwegs, aber es war auf jeden Fall eine tolle Zeit. Da ich verheiratet bin, ist es klar, dass ich nicht dauerhaft beim Lachsangeln in Alaska sein kann. Aber nun zu meiner eigentlichen Beichte, unsere Firma berechnet die Preise nicht pauschal, sondern abhängig von den Teilnehmern. Beispielsweise nehmen wir bei einer Gruppe Rentner einen höheren Betrag, weil wir einfach aus Sicherheitsgründen einen Mitarbeiter mehr mitschicken müssen. Die Gefahr, dass jemand einen Herzinfarkt, oder Ähnliches bekommen könnte, ist einfach zu groß. Was mir hier aber sicher sehr viel Hass einbringen wird, ist die Tatsache, dass wir auch von Frauen mehr Geld als von Männern nehmen - besonders von jungen Frauen. Wir haben sogar schon solche Ausflüge abgelehnt. Der Grund dafür ist, dass wir einfach festgestellt haben, dass Gruppen, die nur aus Frauen bestehen, ein unglaublich schlechtes Sozialverhalten besitzen. Den Zickenkrieg, den ich teilweise mitten in den Wäldern von Kanada erlebt habe, war einfach nicht mehr schön. Es kam teilweise sogar vor, dass wir solche Ausflüge abbrechen mussten, weil einige Teilnehmerinnen nur noch am Weinen waren.

Beichthaus.com Beichte #00032422 vom 18.12.2013 um 16:45:21 Uhr in Plaaz (26 Kommentare).

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Silvester in Amsterdam

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Drogen Lügen Silvester Urlaub Tuntenhausen

Ich (m) habe meinen Eltern erzählt, dass ich über Neujahr nach Deutschland fliege, um mir Berlin anzusehen. Stattdessen gehe ich allerdings mit Freunden fünf Tage nach Amsterdam, wo ich mich hauptsächlich dem Konsum berauschender Substanzen hingeben werde. Ich fühle mich schlecht, da ich meine Eltern anlüge und sie meine Reise sogar noch finanziell unterstützen.

Beichthaus.com Beichte #00032411 vom 17.12.2013 um 14:39:00 Uhr in Tuntenhausen (11 Kommentare).

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Der Dreier für 60 Euro

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Prostitution Verschwendung Hochmut

Der Dreier für 60 Euro
Bei einem Besuch in einer, für ihre blühende Rotlichtszene bekannten, Stadt in Norddeutschland hatte ich (m/22) eine unvergessliche Begegnung. Der Abend lief nicht besonders erfolgreich, was die Frauensuche anbelangte und so kam es, wie es kommen musste - ich ließ mich von zwei netten Damen bequatschen, doch einmal mit ihnen auf das Zimmer zu kommen. Der Deal war ein Dreier für 60 Euro. Dass das etwas günstig ist, war mir gleich bewusst, aber man probiert halt Mal sein Glück. Da ich eigentlich sowieso kein großer Freund von Nutten bin und ich mehr aus Langeweile mitgegangen bin, hatte ich außer den 60 Euro auch nichts zu verlieren. Ich ging also mit und im Zimmer angekommen machten sich die Mädels auch gleich an die Sache, mich ein wenig zu verwöhnen. Es artete aber sehr schnell in eine Art Kaffeefahrt aus, bei der mir so ziemlich alles angedreht wurde, außer das, was mir versprochen war. Ein Dreier bedeutet für mich nun mal, dass man vögelt. Die Ladys sahen das aber etwas anders und wollten für Sex mehr Geld haben. Im Preis inbegriffen sei nur ein Handjob.

Während die Lockige bereits damit anfing, der Arbeit nachzugehen, habe ich die Hübschen dann höflichst gebeten, sich wieder an die Straße zu stellen, sich mit den 60 Euro etwas Schönes zu kaufen und sich einen anderen Dummen zu suchen. Die Aussage: "Wichsen kann ich mir selbst einen, da brauche ich euch nicht dazu!" verstimmte die Beiden dann doch etwas. Mit den Worten: "Leg mal deine arrogante Art ab und verpiss dich!" bin ich dann aus dem Zimmer gebeten worden. Ich konnte nicht anders, als ihnen noch einen schönen Abend zu wünschen und viel Erfolg beim Ficken. Ich beichte also, dass ich lieber 60 Euro wegwerfe als mich, meiner Meinung nach, verarschen zu lassen. Zusätzlich möchte ich mich für meine arrogante und abwertende Art entschuldigen, denn eigentlich machen die ja auch nur Ihren Job. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00032398 vom 14.12.2013 um 15:02:07 Uhr (37 Kommentare).

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Gestank im Seminarraum

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Ekel Unreinlichkeit Vorurteile Hochmut Studentenleben

Ich (m) studiere gerade an einer der größten Universitäten Deutschlands Politikwissenschaft. Nun habe ich jeden Dienstagabend einen Kurs in einem Seminarraum für 20-30 Leute. Doch jedes Mal, wenn man den Raum betritt, meint man, hier wären 50 statt 30 Leute drin gewesen. Und nicht Menschen sondern Kühe. Obwohl - selbst ein Kuhstall riecht nach meiner Erfahrung besser. Weil die Universität die Belegung von Stunden über ein Online-Portal regelt, lässt sich nachverfolgen, welche Kurse in diesem Raum sind. Scheinbar sind vor uns Computerlinguistik und "Likes und Comments oder Bad News? Ein Experiment zur Nachrichtenselektion des Publikums im Internet." mit maximal 20 Leuten in diesem Raum. Hiermit beichte ich, dass ich beim Prüfen der Raumbelegungen meine Vermutungen, die rein auf Stereotypen basierten, bestätigt sah. Natürlich sind dort Computerlinguisten und Medieninformatiker, was denn sonst? Mediziner, die gerade fünf Jahre alte Leichen analysieren? Außerdem beichte ich, dass ich selbst beim Lernen auf Klausuren oder in den Ferien mal eine Woche immer die gleichen Klamotten anhabe und nicht dusche. Aber dann verlasse ich auch nicht meine Wohnung, in der ich alleine lebe, und bekomme keinen Besuch.

Beichthaus.com Beichte #00032383 vom 11.12.2013 um 15:37:31 Uhr (12 Kommentare).

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