Hass auf Langzeitstudenten

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Hass Faulheit Ungerechtigkeit Vorurteile Studentenleben

Ich möchte beichten, dass ich diese chronischen Langzeitschmarotzer hasse. Was geht in solchen Leuten eigentlich vor? Haben die alle keinen Ehrgeiz oder sind die nur faul? Und dann immer diese Ausreden! Hier mal ein Krankheitssemester wegen eines chronischen Sonnenbrandes, hier kann man die Prüfung nicht schreiben, weil man sich da gerade im Ausland befindet und so weiter. Ich meine, klar, wenn ich den ganzen Sommer über am Baggersee in der Sonne liege, habe ich auch ein chronisches Hautproblem. Allerdings erschließt sich mir nicht, warum man damit zwar nicht an die Uni, wohl aber an den Baggersee zum Sonnen kann. Und zum Thema Ausland: Wenn ich für ein halbes Jahr ins Ausland gehe, um eine Sprache zu lernen, mich dann aber in einer rein deutschen WG einniste und nach einem halben Jahr zurückkomme und in der Sprache nicht mal die elementarste Begrüßung hinbekomme - wohl aber genau weiß, wie man deutsche Sozialleistungen trotz Auslandsaufenthalt bekommt - ja, dann war dieser Aufenthalt absolut unabdingbar für das Studium. Und natürlich stellt man dann dadurch auch fest, dass der momentane Studiengang nicht so ganz das ist, was man machen möchte, und man entschließt sich, den Studiengang kurz vor Ende zu wechseln. Schließlich ist das ein Zukunftsdings und als quasi angehende, zukünftige Elite Deutschlands will das wohl überlegt sein.


Apropos Elite: Das Gequatsche geht mir am meisten aufs Gemächt. Über 30 sein, noch nie richtig was gearbeitet haben, aber dann riesige Ansprüche stellen. Am Besten noch über die hart arbeitenden Leute lästern und diese als Proleten bezeichnen, aber selbst nicht einmal eine Lehre in der Tasche haben, und seit zehn Jahren BAföG beziehen. Am Besten sind die Mädels: Riesige Ansprüche, der Mann muss die Familie alleine ernähren können und gleichzeitig aber noch im Haushalt helfen und genügend Zeit haben. Schließlich studiert Madame ja nicht, um später Hausfrau zu werden. Allerdings muss der Mann schon gut Kohle mit nach Hause bringen, damit Madame quasi zu arbeiten aufhören kann, bevor sie überhaupt angefangen hat. Also so 5000 netto mit einem Halbtagsjob müssen doch machbar sein. Und dann die Ungerechtigkeit, dass man quasi nur BAföG bekommt, wenn man eine gewisse Leistung bringt. Oh Gott, wie ungerecht. Und ab einem gewissen Alter soll man dann auch noch für die Krankenversicherung selbst aufkommen. Aber ein Job neben dem Studium geht natürlich mal überhaupt nicht, dafür ist das Studium viel zu anstrengend und vollgepackt. Ich möchte beichten, dass ich vor einem Studium großen Respekt habe, da ich weiß, wie viel Arbeit drinstecken kann, aber gleichzeitig jedem, der die Regelstudienzeit um mehr als zwei Semester überzieht, sofort alle Leistungen streichen und eine saftige Geldstrafe verpassen würde. Ich hasse diese Versager!

Beichthaus.com Beichte #00032764 vom 23.02.2014 um 10:52:07 Uhr (34 Kommentare).

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Verschenkte Lebenszeit

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Faulheit Trägheit Dummheit Verzweiflung

Ich (m/21) habe den Eindruck, Lebenszeit mit Dingen zu verschwenden, die mich nicht glücklich machen. Nach dem Abitur wusste ich nicht, was ich machen sollte - die Bewerbung für ein Studium hatte ich verrissen, da ich vergessen hatte, wichtige Dokumente einzuschicken, sodass ich noch kurzerhand eine Ausbildung im medizinischen Bereich angefangen habe. Nach einem Jahr habe ich diese abgebrochen, weil mich die Mehrarbeit mit Planung und Papierkram abschreckte. Wieder kurz vor knapp habe ich es geschafft, noch eine zweite Ausbildung anzufangen, und stehe jetzt auf einem Schrottplatz, bis ich Ende 22 bin. Das Schlimmste ist, dass ich nur aus schlechtem Gewissen meinen Eltern gegenüber das Abi gemacht, und mich danach nicht auf die faule Haut gelegt habe.


Mein Vater wollte, dass ich mich, wenn ich schon gerne Musik mache, zu 100 Prozent in die Materie vertiefe - was meine Mutter wiederum für "weltfremd" hielt. Ich brauche ganz dringend Abstand von ihnen - vielleicht überwinden sie sich zu einer Trennung, wenn sie verstehen, dass Geld zwar beruhigt, aber nicht glücklich macht. Ich bin zwar schon ausgezogen, aber es fühlt sich eher an, als wäre mein Kinderzimmer in ein anderes Gebäude in einer anderen Stadt verlegt worden. Mit so einer miesen Einstellung vermeide ich auch lieber Beziehungen mit Frauen - ich möchte niemanden als Ventil für meine selbst eingebrockte Lebenssituation missbrauchen. Sobald ich mich losgeeist habe, werde ich bestimmt eine Frau in meiner geistigen Kragenweite finden. Bis dahin bleibt der Porno meine Freundin. Wenn ich fertig gelernt habe, ziehe ich in eine WG, mache Musik und jobbe nebenher - wenn nicht in Deutschland, dann woanders. Scheiß auf den Facharbeiterlohn. Mich kotzt es an, dass ich erst jetzt angefangen habe, ein Selbstbewusstsein zu entwickeln. Es tut mir leid, dass ich so langsam bin.

Beichthaus.com Beichte #00032762 vom 22.02.2014 um 14:40:14 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Abschiedsfloskeln in der Drogerie

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Engherzigkeit Neid Schamlosigkeit Arbeit Nürnberg

Ich (w) arbeite seit Längerem für einen bekannten Drogeriemarkt in Süddeutschland. Leider wird diese Tätigkeit mit der Zeit immer anspruchsloser und langweiliger, sodass ich mir immer erheiternde Späße einfallen lassen muss. Hätte ich doch nur etwas Vernünftiges gelernt! Aber nun zu meiner Beichte: Es betreten überwiegend Frauen im Alter von 20-30 Jahren die Drogerie. Die meisten von denen kann ich nicht leiden, da ich mir in meiner Arbeitskleidung so minderwertig gegenüber den überschminkten Frauen vorkomme. Wenn eine Frau mal eine Packung Kondome kauft und ich an der Kasse stehe, sage ich oft Sätze wie "Viel Spaß noch" oder "Lass es nicht zu sehr krachen. Morgen ist auch noch ein Tag". Oft folgt noch ein Augenzwinkern, um die Frauen noch mehr in Verlegenheit zu bringen. Für Frauen, die billige Tampons kaufen, habe ich immer den Standardspruch "Kaufen Sie lieber nicht die Billigen, sonst müssen Sie morgen noch einmal in die Stadt für neue Unterwäsche". Ich muss zugeben, dass ich mich in der Öffentlichkeit wirklich daneben benehme, aber es macht einfach Spaß, die errötenden Frauen zu beobachten und daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032734 vom 17.02.2014 um 14:21:40 Uhr in 90402 Nürnberg (Königstraße) (20 Kommentare).

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Der Schnitzel-und-Blowjob-Tag

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Lügen Kollegen Arbeit

Der Schnitzel-und-Blowjob-Tag
In unserer Firma arbeiten wir sehr häufig mit indischen Programmierern zusammen. Letztes Jahr haben wir uns Anfang März etwas Lustiges ausgedacht. Wie vielen bekannt sein dürfte, gibt es am 14. März das männliche Gegenstück zum Valentinstag. Den "Schnitzel und Blowjob Tag". Unsere indischen Kollegen verstehen sehr viel Spaß und sind sehr locker im Umgang. Deshalb wollten wir die Inder letztes Jahr auf den Arm nehmen und haben ihnen am 13. März geschrieben, dass wir am nächsten Tag nicht verfügbar sind, da in Deutschland ein Feiertag ist. Wir haben noch gefragt, ob in Indien kein Feiertag wäre. Der Kollege sagte, dass dort keiner wäre, und wollte wissen, was wir in Deutschland für einen Feiertag hätten. Wir erklärten ihm dann, dass wir den "Schnitzel und Blowjob Tag" feiern würden, und alle Frauen den Männern eben genau an diesem Tag ein Schnitzel braten und natürlich auch einen Blowjob geben würden. Er fand das Ganze sehr lustig und hat es uns wohl erst nicht so ganz geglaubt. Am nächsten Tag haben wir jedoch alle unsere Skype-Accounts auf unsichtbar geschaltet und waren einen Tag nicht für die Inder verfügbar. In dieser Zeit haben wir einfach andere Projekte bearbeitet. Wir haben das Ganze allerdings nie aufgeklärt. Vermutlich denkt er nun wirklich, dass es in Deutschland so einen Feiertag gibt. Ich befürchte, dass er andere deutsche Kunden hat und ihnen einen schönen Schnitzel-und-Blowjob-Tag wünscht. Ich beichte also, dass wir einen sehr netten Kollegen angelogen haben und er dadurch vielleicht noch in eine peinliche Situation kommen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00032718 vom 13.02.2014 um 11:55:05 Uhr (18 Kommentare).

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Ich bin gegen Masseneinwanderung

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Selbstsucht Politik Vorurteile Bern

Ich bin gegen Masseneinwanderung
Ich (m/30/Schweizer) habe mich heute bei der Wahl für eine Beschränkung der Einwanderung ausgesprochen. Ich denke, dass wir nur so die Souveränität unseres Landes schützen können. Viele Ausländer hier sind Nutznießer der vielen Vorteile, die unser Land bietet, bringen sich aber nicht selbst ein. Auch viele Deutsche kommen in die Schweiz und denken sie seien etwas Besseres, nur weil sie jetzt sagen können, dass sie im Ausland arbeiten. Dementsprechend hoch sind dann auch deren Gehaltsansprüche, die sie in Deutschland nicht mal wagen würden auszusprechen. Und alle, die jetzt meinen, dass die Schweizer etwas überempfindlich sind, sollten sich mal vor Augen halten, dass Deutschland einen Ausländeranteil von 9 Prozent hat. Die Schweiz hat 23 Prozent, und das hat nur wenig mit der Dreisprachigkeit zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00032689 vom 09.02.2014 um 14:20:33 Uhr in Bern (73 Kommentare).

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