Meine japanische Verlobte/Mitbewohnerin
Beichthaus.com Beichte #00021680 vom 06.05.2007 um 09:49:11 Uhr in Japan (Tokyo) (6 Kommentare).
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Ich stimme natürlich zu und frage, wann sie sich das in etwa vorstellen würde - in zwei Tagen geht der Flug, ein Ticket hätte sie schon für mich reserviert. Wenn man mit ihr zusammen lebt, überrascht einem so etwas nicht unbedingt, aber als ich sie dann im Flugzeug gefragt habe, wie ihre Eltern so wäre,n wurde ich doch ein wenig nervös. Sie hat sehr traditionsbewusste und konservative Eltern - und ganz nebenbei erwähnte sie noch, dass ich im Prinzip so etwas wie ihr Verlobter sei und ich mich daher bemühen solle. So schlimm war es gar nicht und obwohl ich eigentlich dachte, gut mit ihrer Familie zurecht gekommen zu sein, hat sie mich bei unserem Abschluss-Trip nach Tokio total zur Sau gemacht. Tja, die nächsten fünf Tage habe ich in den Rotlichtvierteln von Tokio verbracht und muss sagen, dass wir da echt nicht mithalten können. Von Bars, Restaurants, einfache Bordells, bis zu den Maid-Cafes und den echt genialen Sopurando (man wird von heißen Frauen eingeseift, massiert und aufs Äußerste stimuliert) habe ich mich solange durchgezecht, bis ich fast kein Geld mehr hatte und ich wieder einigermaßen nüchtern war.
In Surf-Shorts, Sandalen, einem knallbunten Shirt - Kleidung, deren Herkunft mir unbekannt ist und die ich wohl im Rausch gekauft habe - und meiner schon etwas verschmutzten Jacke habe ich mich bis zu der von uns gemieteten Wohnung durchgekämpft und durfte die nächsten zwei Tage bis zum Abflug ruhig und verlegen ihre zornigen Blicke ertragen. Im Flugzeug wurde ich dann - weil ich ja sowieso nirgends hätte hin flüchten können - gefragt, wo ich denn war und was ich gemacht hätte. Tja, was sagt man wohl in so einer Situation? Genau, man stammelt los und naja, ich bin glimpflich davon gekommen. Anschiss im Flugzeug, Anschiss bei ihr und die Aufforderung, mir zu überlegen, wie ich mir vorstelle wie es weitergehen soll.