Was passiert, wenn man jemandem in die Eier tritt?

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Neugier Gewalt Kindergarten Berlin

Damals im Kindergarten habe ich einem anderen Jungen völlig grundlos in die Eier getreten, nur um zu sehen was passiert. Er hatte nichts verbrochen und ich war auch nicht wütend auf ihn. Es tut mir wirklich sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00041666 vom 05.12.2018 um 23:58:52 Uhr in Berlin (Hellersdorf) (9 Kommentare).

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Schwanger mit 50

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Engherzigkeit Ignoranz Familie Berlin

Ich (w/20) habe zu meiner Mutter den Kontakt abgebrochen. Sie wurde tatsächlich mit 50 nochmal schwanger und das von jemandem, mit dem sie nicht mal zusammen war. Mein Vater starb 2004 und sie hatte danach drei Beziehungen und eine zwei Jahre andauernde neue Ehe. Die Männer waren alle bescheuert, sie wurde öfter betrogen. Danach hatte sie nichts Ernstes mehr. Sie landete mit einem losen Bekannten im Bett. Sie hat es in der 7. Woche erfahren und sich FÜR das Kind entschieden. Mittlerweile hat sie wieder einen Freund. Er ist ein Asi. Das ganze Dorf lästert über sie. Alle schütteln den Kopf. Freunde brachen den Kontakt ab. Sie ist total überfordert. Sie wollte kein Kind mehr, sie hat schwere psychische Probleme. Aber Abtreibung setzt sie mit Mord gleich. Ich bin ausgezogen, zu meinem Freund. Sie hat nur noch geflucht, geweint, geschrien, mit dem neuen Freund gestritten, krank gemacht, eine Abmahnung flatterte in die Wohnung. Sie stritt sich mit einer fremden Frau in einem Café und schüttete ihr vor allen Leuten O-Saft ins Gesicht, da die Dame meinte, meine Mutter wäre ihr auf den Fuß getreten, ohne sich zu entschuldigen. Sie hat nun ein gesundes Mädchen bekommen, aber ich schaffe es nicht mich nach einem halben Jahr zu melden. Sie ist nicht mehr dieselbe. Meine kleine Schwester tut mir unendlich leid in diesem Haushalt. Der Kontaktabbruch tat mir gut. Ich fühle mich gesünder und fröhlicher. Es war toxisch mit ihr.

Beichthaus.com Beichte #00041656 vom 25.11.2018 um 23:48:44 Uhr in Berlin (8 Kommentare).

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Die Hygiene meines Freundes

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Ekel Unreinlichkeit Partnerschaft Berlin

Ich (28) habe ein Problem mit der Hygiene meines Freundes (34). Er putzt sich wenig die Zähne, meistens nur abends und auch nicht jeden Abend, und schwitzt so viel, dass ich alle 24 - 36 Stunden duschen zu wenig finde. Außerdem rasiert er sich ungenau, überall sind noch längere Haare zu sehen, er hat Schlaf in den Augen, ungepflegte Fingernägel, eine komische Frisur. Ich liebe ihn und habe diese Themen immer und immer wieder angesprochen. Er hat sich immerhin das Händewaschen nach dem Toilettengang angewöhnt. Nur pupst er immer noch rum, manchmal sogar, wenn wir zusammen im Bett liegen, und schließt, nur wenn er ausnahmsweise mal dran denkt, beim großen Geschäft die Badezimmertür. Er scheint einfach einen anderen Blick auf diese Dinge zu haben und ist immer wieder erstaunt, was für "Kleinigkeiten" mir so auffallen. Dabei ist mieser Mundgeruch und Flecken auf der Kleidung doch auffällig, oder nicht?

Ich beichte, dass ich ihm in letzter Zeit immer wieder sage, ich hätte Kopfschmerzen und daher keine Lust auf Sex. Er ist so bemüht, hat seine manuelle Zahnbürste gegen eine elektrische ausgetauscht und einen Termin zur professionellen Zahnreinigung gemacht, doch im Großen und Ganzen hat er nun mal seine Gewohnheiten und seine Routine, die sich kaum verändert. Ich weiß nicht weiter und wähle in letzter Zeit immer öfter den feigen und unehrlichen Weg der Konfliktvermeidung.

Beichthaus.com Beichte #00041633 vom 14.11.2018 um 02:39:48 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Meine Jugendliebe und die Drogen

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Drogen Liebe Gesundheit Berlin

Ich (m/23) werde nächste Woche meine Freundin (23) heiraten. Wir stammen beide aus Berlin, einem nicht sonderlich guten Stadtteil, sind zusammen zur Schule gegangen und wohnten in der selben Straße. Wir stammen beide aus einem katastrophalen Elternhaus, unsere Mütter waren beide alleinerziehend. Meine Mutter war Alki, konnte es aber immer gut vor anderen verstecken, außer vor mir , ihre Mutter war gewalttätig und hatte mit Drogen zu kämpfen. Jedenfalls besuchten wir beide zusammen die weiterführende Schule und gingen in die selbe Klasse. Wir gingen meist zusammen zur Schule und auch wieder zurück , saßen in der Klasse stets nebeneinander. Da wir beide zu Hause die selben Probleme hatten, haben wir oft nachmittags gemeinsam Dinge erlebt. Sind um die Häuser gezogen, haben Musik gehört, heimlich die ersten Zigaretten probiert, Süßigkeiten mitgehen lassen und all das was 10- bis 11-Jährige so machen.

Wir waren wie Pech und Schwefel, nichts konnte uns trennen und wir waren beide 12 Jahre alt, als wir uns das erste mal küssten. Ich glaube, für meine damaligen Verhältnisse war ich ganz schön verknallt und habe mich gefühlt wie ein König. Wir genossen die Zeit miteinander , unsere Mütter durften nichts wissen, da Beide wahrscheinlich an die Decke gegangen wären.

Jedenfalls verstrich die Zeit, wir wurden älter und erreichten das 14. Lebensjahr. Wie man mit 14 halt neugierig ist, gehörten Zigaretten mittlerweile zum Alltag. Da wir öfters Kontakt zu älteren hatten kamen schnell bestimmte Substanzen wie Cannabis und Alkohol in unsere Hände. Somit konnten wir also auch den ersten Vollrausch und die ersten Joints in unseren jungen Jahren abhaken. Wir führten mittlerweile eine sehr normale Beziehung, immer noch verheimlicht von unseren Müttern. Wir verbrachten unsere freie Zeit oft draußen kifften und rauchten und bemitleideten uns mehr oder weniger selbst. Ein paar Pillen kamen hinzu. Was es war? Keine Ahnung. Ich denke es war MDMA. Wir haben es einfach genommen. Ich jedenfalls war mit meinen 14 recht schnell so vernünftig zu erkennen , dass ich besser die Finger davon lassen sollte. Meine Freundin fand jedoch gefallen.

Sie war geflasht vom Rausch und konnte nicht genug bekommen und begann alles was sie kriegen konnte zu probieren . Da war sie 15 . Ich war nicht immer dabei , da ich auch das kiffen wieder aufgegeben hatte und mich lieber mit Musik beschäftigte als ihr zuzugucken wie sie sich zudröhnte. Wir lebten uns auseinander, da sie mittlerweile fast täglich drauf war und kaum noch in der Schule erschien , wenn dann nur um zu schlafen. Sie gefiel mir auch nicht mehr so gut wie am Anfang. Müde Augen, Augenringe und sie roch nicht immer gerade frisch. Dann im Winter - wir waren 16 - hat sie das erste Mal Heroin genommen. Ich war am selben Abend bei ihr und fand ein Drecksloch von Wohnung vor, ihre Mutter war wohl seit Wochen nicht mehr da und sie lag abgeschossen wie ein totes Tier in der Küche und gab nur noch laute von sich. Mir drehte es den Magen um. Ich kotzte und heulte und versuchte sie zur Besinnung zu bekommen, ohne Erfolg. Der RTW brachte sie in die Klinik und da hab ich sie zuletzt gesehen. Das war ein halbes Jahr vor Schulende.

Ich machte einen recht passablen Abschluss und wusste seit dem Drogenvorfall: ich will hier weg . Jedenfalls, ich mache es kurz, bewarb ich mich auf alle möglichen Berufe und bekam eine Stelle als Krankenpfleger in NRW. Mir recht. Weit genug weg von dieser Stadt, die ich mittlerweile so sehr hasste, einer besoffenen Mutter und meiner Liebe die irgendwo Dreck in sich pumpte. Ich wohnte im Wohnheim, die Jahre vergingen wie im Flug, ich fand Freunde ohne Drogen und Sauf Exzesse, engagierte mich im Klinikum und legte mit fast 20 Jahren ein super Exam auf den Tisch. Das einzige was mich jedoch nie in Ruhe ließ waren meine Gedanken an meine Freundin. Was machte sie ? Ging es ihr gut? Lebt sie noch?

Aber ich stürzte mich in die Arbeit und versuchte meine Vergangenheit zu vergessen. Eines Tages jedoch, ich war 21, bekam ich Post. Meine Mutter war verstorben. Besoffen morgens um 8 ist sie vor einen LKW gerannt. Also ging's für mich nochmal nach Berlin. Beerdigung organisieren und Wohnung auflösen. Zwei Wochen war ich dort um am letzten Wochenende meine Mutter beizusetzen. Nur ich, der Pfarrer und die Bestatter. Was für eine jämmerliche Beerdigung. Am nächsten Tag wollte ich die Stadt wieder verlassen, ging aber abends noch mal zum Haus meiner Mutter um Abschied zu nehmen, auch wenn ich sie immer ablehnte. Ich konnte es nicht fassen - wen traf ich am Haus? Meine Jugendliebe.

Ich erkannte sie nicht direkt, aber sie sprach mich direkt an. Gut sah sie aus, nicht dieses zugedröhnte Wrack das ich damals in Berlin zurück gelassen hatte. Kurven hatte sie bekommen, die Haare gepflegt, aber an ihrer Haut sah man deutlich was sie ihrem Körper in den Jahren zugefügt hatte. Wir verabschiedeten uns von meiner Mutter und besuchten eine kleine Bar in der Innenstadt und genossen den Abend. Es war wie früher, wir hatten Spaß, lachten und erzählten. Dann wurde es ernst . Sie erzählte mir was sie mitgemacht hat. Von all den Drogen, Krankenhaus Aufenthalten, Arrestzellen, Entzug, Überdosis, Intensivstation und kaum draußen wieder Drogen. Dann der Kollaps, wieder Intensiv, Entzug und erneut wochenlang Klinik, den Körper wieder aufbauen. Dann Wohngruppe und Integration in den Alltag zurück . Ihr Körper sei ein Wrack sagte sie. Die Arme vernarbt, die Zähne seien nicht mehr echt, die Lunge geschädigt , das Herz geschwächt, die Nieren, die Leber, Medikamente jeden Tag, was für die Organe und Schlafmittel für die Nacht. Ich war geschockt. Jeden Tag sah ich auf der Arbeit menschliche Abgründe und das hübsche Mädchen mir gegenüber hat eine körperliche Verfassung wie ein Rentner ohne das man es großartig sieht.

Aber gut, unsere Wege trennten sich wieder, fürs Erste. Wir sahen uns nun wieder an den freien Wochenenden und genossen die Zeit miteinander, so wie früher. Einige Monate später und mit Hilfe ihrer Wohngruppe baute ich ein Umfeld für sie in NRW auf . Ich zog aus der Stadt raus in eine ländliche Gegend und fand eine schöne Wohnung mit Garten, reduzierte meine Stunden im Krankenhaus und war bereit SIE abzuholen. Sie war nervös, aber freute sich aufs Neue. Jedenfalls hat sie sich hier gut eingelebt, hat ihren Betreuer stets zur Verfügung und zufrieden mit den Aufgaben die sie hat.

Arbeiten ist leider nicht möglich bei ihr. Sie muss mittlerweile zwei Mal die Woche zur Dialyse, da ihre Nieren hinüber sind. Die Lunge pfeift bei zu viel Anstrengung und das Herz wird auch nicht besser. Ich arbeite fürs Geld und es freut mich von Herzen nach dem Dienst nach Hause zu kommen und zu sehen das sie im Garten ein paar Blumen gepflanzt hat und sich daran erfreut. Wir genießen jeden Moment, denn unsere Zeit ist knapp. Laut den Ärzten wird sie wahrscheinlich das 50. Lebensjahr nicht erreichen. Unsere gemeinsame Zeit ist das höchste gut das wie haben.

Wir wollen auch Kinder, aber die Ärzte sagen, dass sie die Geburt wahrscheinlich nicht überleben wird. Ich bin stolz auf diese junge Frau die bald meine Ehefrau sein wird! Aber ich habe furchtbare Angst wenn sie nicht mehr ist. Warum ich das hier geschrieben habe? Da keiner in unserem Freundeskreis weiß was wir durchgemacht haben, außer mein bester Kumpel. Wir wollen nicht, dass sich die Leute das Maul zerreißen, sondern Zeit für uns, Zeit die uns noch bleibt. Danke euch für eure Aufmerksamkeit. Es hat mir viel Energie gekostet das hier zu verfassen. Ich heule wie ein kleines Kind.

Beichthaus.com Beichte #00041586 vom 03.10.2018 um 22:36:21 Uhr in Berlin (34 Kommentare).

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Familie Geiz

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Geiz Familie Berlin

Ich (w) habe sehr geizige Eltern und bin jetzt im 1. Ausbildungsjahr. Habe enormen Nachholbedarf an Shopping. Ich komme oft mit neuen Sachen heim. Zum Beispiel Käse oder Puddings - all Dinge, die meinen Eltern zu teuer sind. Da klebe ich dann meinen Namen drauf und kriege genau mit, dass meine Schwestern, 13 und 15, neidisch sind. Aber ich sehe es nicht ein, ihnen was zu kaufen oder sie mal einzuladen. Meine Eltern kriegen für mich Kindergeld, und ich muss auch ziemlich viel zu Hause abgeben. Das geht auch alles in die Haushaltskasse. Wenn meine Eltern diese Ersparnis lieber selbst verbrauchen, Pech gehabt. Warum soll es meinen Schwestern besser gehen als mir in dem Alter?

Beichthaus.com Beichte #00041580 vom 30.09.2018 um 16:11:53 Uhr in Berlin (13 Kommentare).

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