Auf die Thermoskanne aufpassen

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Verzweiflung Peinlichkeit Feigheit

Heute hat mich eine Kommilitonin während der Vorlesung darum gebeten, dass ich ihre Thermoskanne "aufmache." Ich habe aber irgendwie "aufpassen" verstanden, was natürlich überhaupt keinen Sinn macht und jeden anderen veranlasst hätte, noch einmal nachzufragen. Da ich jedoch generell Probleme damit habe, die Absichten anderer Leute zu verstehen, habe ich mir nichts weiter gedacht, was dann etwas peinlich wurde. Die Unberechenbarkeit fremder Menschen bringt mich einfach ständig aus der Fassung - ich lasse mich zum Beispiel total leicht verarschen - weswegen ich am liebsten alleine bin oder mit Menschen zusammen die ich schon lange und gut kenne. In letzter Zeit habe ich mich auch sozial stark isoliert und gehe kaum noch vor die Tür, auf Partys schon gar nicht. Sogar wenn ich jemanden anrufe den ich nicht so gut kenne, schlägt mein Herz so stark, dass ich kaum reden kann. Ich wäre gerne "kompatibel" mit anderen, aber ich bin wohl irgendwie sozial gestört. Mal sehen, ob die Therapie da irgendwas hilft.

Beichthaus.com Beichte #00027172 vom 02.11.2009 um 15:23:50 Uhr (31 Kommentare).

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Blutgerinnungsmittel an Tauben verfüttert

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Hass Mord Missbrauch Tiere Berlin

Vor 2 Jahren, als ich (jetzt m/20) arbeitslos war, habe ich ein ungewöhnliches Experiment gemacht. Ein guter Freund war Arzthelfer und konnte mir so über Umwege einiges besorgen, was ich dafür brauchte. Ich weiß selbst nicht mehr wie ich auf die Idee kam, doch ich wollte Tauben vergiften. Wahrscheinlich lag es daran, dass mich diese Tiere einfach nervten, wenn ich durch die Hauptstadt streifte.

Die Vorbereitungen zu diesem "Projekt" waren nicht sehr einfach, da ich dafür eine Taube brauchte, welche ich zur "Testperson" machen konnte. Nach gut 3 Tagen habe ich es dann auch geschafft eine zu fangen und habe sie in einen mittelgroßen Vogelkäfig gesperrt.

Zu diesem Zeitpunkt hat mir der besagte Kumpel das von mir bestellte Blutgerinnungsmittel besorgt. Dieses wollte ich mit Brot versetzen, da ich es den Massen von Tieren schlecht spritzen kann. Zuerst versuchte ich eine kleine Dosis, welche aber den Tier scheinbar nichts anhaben konnte. Da es Blutgerinnungsmittel für Menschen war, wollte ich nicht so viel benutzen. Das Ziel war die Tauben zeit versetzt sterben zu lassen, sodass man nicht mitbekommt, dass ich Schuld bin.

Insgesamt brauchte ich 3 Tauben für dieses Projekt. Die erste starb wenige Minuten nach der nächsten Mahlzeit. Die zweite starb sofort, obwohl ich dort weniger benutzt hatte. Die dritte starb ca 40 Minuten, nachdem sie es gegessen hat. Das reichte mir vollkommen.


Also ging ich auf einen großen Platz, auf welchem sich oft viele Tauben befinden. Dort warf ich das Brot in kleinen Stücken auf den Boden und ging dann nach 10 Minuten wieder.
Als ich eine Stunde später wieder kam (hatte mir die Zeit in Media Markt vertrieben), lag dort eine ganze Meute an toten Tauben. Als ich sie grob durch gezählt habe waren es um die 30. Ich war ziemlich stolz auf mich und auch viele andere Leute haben sich gefreut, dass dieser Platz "gereinigt" wurde.
Einer schrie panisch "Oh mein Gott, die Vogelgrippe". Keine Ahnung, ob das nun ein Scherz war oder nicht, ich fand es amüsant. Kurze Zeit später war auch die Polizei da. Und das wegen ein paar nutzlosen nervigen Tieren. Das habe ich dann noch 2 Mal gemacht, dann war der Reiz irgendwie weg. Ich möchte hiermit beichten, dass ich einen Kumpel dazu gebracht habe Blutgerinnungsmittel unrechtmäßig zu besorgen.

Beichthaus.com Beichte #00027163 vom 29.10.2009 um 22:00:00 Uhr in Berlin (79 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Die erste und letzte Toastbrotscheibe

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Ignoranz Falschheit Ernährung Hamburg

Die erste und letzte Toastbrotscheibe
Ich möchte beichten, dass ich meinem Mann (damals noch mein Freund) heimlich die erste und die letzte Scheibe aus der Toastbrot-Packung in seine Brotdose gejubelt habe.
Dies ging so circa 3 Monate. Zur Erklärung: Wir waren damals frisch zusammen und ich hatte mich bereit erklärt ihm sein Brot für die Arbeit zu schmieren. Er erzählte mir, dass er die erste und die letzte Scheibe aus der Packung nicht isst, weil die nicht so aussehen, wie die anderen Scheiben. Er schmeiße sie immer weg. Er also raus aus der Küche und ich stand da nur und dachte: Ja nee, ist klar! Ich schmeiß doch nicht 2 Scheiben Toast weg. Oder fummel die immer raus aus der Tüte und wieder rein. Also hab ich unbeliebten Scheiben von der "unansehnlichen" Seite beschmiert und zusammen geklappt. Von ihm hörte ich nie Klagen. Ich erzählte meinen Eltern von der Geschichte, die sich darauf köstlich amüsierten, aber mir versprachen, es ihm nicht zu sagen.
Eines Tages saßen wir alle zusammen beim Essen und wir kamen irgendwie auf das Thema komische Macken. Und was soll ich euch sagen? Mein Freund erzählte daraufhin, dass er auch eine Macke hat. Dreimal dürft ihr raten! Er haute die Sache mit den Toastbrot-Scheiben raus. Meine Eltern spuckten vor Lachen fast ihr Essen durch die Küche. Meine Mutter meinte dann nur zu ihm, dass er diese verhassten Scheiben schon seit 3 Monaten mit Genuss isst. Wie gut, dass mein Freund so viel Humor hat, um es gelassen zu nehmen. Ich mach es heute nach 10 Jahren immer noch so und er isst sie immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00027162 vom 29.10.2009 um 16:12:15 Uhr in Hamburg (29 Kommentare).

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In der Wohnung meines Chefs

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Masturbation Fetisch Diebstahl Sex Eltville

In der Wohnung meines Chefs
Ich (m/34) gehöre zu denen, die den ganzen Tag Handbetrieb betreiben. Bin zwar verheiratet mache es mir dennoch lieber selber. Meine Leidenschaft liegt darin in Wohnungen von Bekannten oder meinen Freunden zu rubbeln. Ich arbeite bei einem Generalagenten einer großen Versicherung. Das Büro liegt in seinem Wohnhaus und so kommt es häufiger vor dass er und seine Familie in den Urlaub fährt und ich im Haus nach dem Rechten sehen soll! Das mach ich natürlich auch, aber bestimmt nicht so wie er es sich wünscht. Ich warte meistens den Anruf ab dass sie gut im Urlaubsort angekommen sind und dann stürme ich hoch in die Wohnung, direkt ins Zimmer seiner 20-jährigen Tochter.

Meistens reiße ich mir direkt die Klamotten runter und laufe nackt durch ihr Zimmer. Dann durchstöbere ich sämtliche Dinge und reibe meinen Penis an alles was mir in die Finger kommt. Ich setzte mich mit meinem blanken Arsch auf Ihren Bürostuhl oder schiebe mir ihre Schulfüller in meinen Po. Am liebsten mache ich mich natürlich über Ihre Unterwäsche her. Ich hatte schon ihre komplette Unterwäsche an und finde es sehr erregend zu sehen wie mein großer Willi aus allen Seiten rausschaut. Ich lege mich auch gerne nackt in ihr Bettchen. Es ist ein irres Gefühl Ihr Kopfkissen zwischen meinen Beinen zu spüren oder den Duft ihres Schlafanzuges zu riechen. Manchmal filme oder fotografiere ich mich dabei wie ich meine Sahne auf ihrem Boden verteile oder ich in Ihr Kopfkisseninnenleben ablade. Manchmal verirre ich mich natürlich auch ins Schlafzimmer meiner Chefin.

Leider riecht bzw. schmeckt sie bei weitem nicht so gut wie ihre junge Tochter, doch hin und wieder reiz es mich auch nackt in ihre Nylonstrumpfhosen zu springen oder ihre Unterwäsche einzusauen. Natürlich muss ich immer aufpassen dass ich nicht zu viele Spuren hinterlasse. Falls dies doch mal passiert, stecke ich mir einfach das gute Stück ein und werfe es auf der Heimfahrt unterwegs weg.
So kam es auch dass nach dem diesjährigen Sommerurlaub die Tochter ihre Mutter fragte wo ihre ganze Söckchen hin sind! Die Mutter konnte sich das auch nicht erklären. Ich allerdings wusste genau Bescheid. Ich musste insgesamt 3 Paar Socken entsorgen, weil ich die zu sehr eingesaut habe.

Ansonsten ist noch nie jemandem was aufgefallen obwohl manche Dinge schon sehr stark nach mir rochen da ich mich extra manchmal ein paar Tage nicht duschte um mehr Geruch von mir da zulassen. Auch verwöhnte ich mich in ihrem eigenem Bad mit ihrer Zahnbürste z.T. anal oder wichste pervers in ihrer Badewanne. Am Ende des zweiwöchigen Urlaubs war die ganze Bude mit meinem Körperduft eingesaut und ich komplett entleert. Zum Glück fuhren bald unsere Nachbarn weg, bei denen schaute ich natürlich auch immer nach dem Rechten und kümmerte mich sehr intensiv um die Pflanzen im Kinderzimmer!

Beichthaus.com Beichte #00027161 vom 29.10.2009 um 14:42:55 Uhr in 65343 Eltville (Schwalbacher Straße) (89 Kommentare).

Gebeichtet von cera
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Zwei Jahre süchtig nach World of Warcraft

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Sucht Trägheit Games

Ich (m/23) möchte beichten, dass ich über zwei Jahre lang süchtig nach WoW war. Ich habe so ziemlich alle um mich belogen, auch meine Freundin. Aber es hat irgendwie Klick gemacht, jetzt habe ich zwar mein Studium abgebrochen - wäre eh nichts geworden - aber dafür einen Ausbildungsplatz und bin immer noch mit meiner Freundin zusammen. Alles ist harmonisch und wir lieben uns sehr. An alle, die merken, dass sie die Kontrolle über ihre Spielgewohnheiten verlieren. Hört lieber gleich auf!

Beichthaus.com Beichte #00027160 vom 29.10.2009 um 12:33:55 Uhr (22 Kommentare).

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